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Physik - St¤dtisches Gymnasium .In der Oberstufe sind durchschnittlich ca. 80...

Date post:18-Sep-2018
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  • Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan fr die gymnasiale Oberstufe am Stdtischen Gymnasium Schmallenberg

    Physik Stand: 07.12.2015

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    Inhalt

    Seite

    Prambel 3

    1 Die Fachgruppe Physik am Stdtischen Gymnasium Schmallenberg 4

    2 Entscheidungen zum Unterricht 6

    2.1 Unterrichtsvorhaben 6

    2.1.1 bersichtsraster Unterrichtsvorhaben 8

    2.1.2 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben 9

    2.1.2.1 Einfhrungsphase 9

    2.1.2.2 Qualifikationsphase: Grundkurs 19

    2.1.2.3 Qualifikationsphase: Leistungskurs 28

    2.2 Grundstze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit im Physikunterricht der gymnasialen Oberstufe 29

    2.3 Grundstze der Leistungsbewertung und Leistungsrckmeldung 31

    2.4 Operatoren 34

    2.5 Lehr- und Lernmittel 38

    3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsbergreifenden Fragen 39

    4 Qualittssicherung und Evaluation 40

  • Prambel

    Vorbemerkungen: Kernlehrplne als kompetenzorientierte Unterrichtsvorgaben Kompetenzorientierte Kernlehrplne sind ein zentrales Element in einem umfas-senden Gesamtkonzept fr die Entwicklung und Sicherung der Qualitt schuli-scher Arbeit. Sie bieten allen an Schule Beteiligten Orientierungen darber, wel-che Kompetenzen zu bestimmten Zeitpunkten im Bildungsgang verbindlich er-reicht werden sollen, und bilden darber hinaus einen Rahmen fr die Reflexion und Beurteilung der erreichten Ergebnis-se. Kompetenzorientierte Kernlehrplne

    - sind curriculare Vorgaben, bei denen die erwarteten Lernergebnisse im Mittelpunkt stehen,

    - beschreiben die erwarteten Lernergebnisse in Form von fachbezoge-nen Kompetenzen, die fachdidaktisch begrndeten Kompetenzberei-chen so-wie Inhaltsfeldern zugeordnet sind,

    - zeigen, in welchen Stufungen diese Kompetenzen im Unterricht in der Se-kundarstufe II erreicht werden knnen, indem sie die erwarteten Kompe-tenzen bis zum Ende der Einfhrungs- und der Qualifikations-phase nher beschreiben,

    - beschrnken sich dabei auf zentrale kognitive Prozesse sowie die mit ih-nen verbundenen Gegenstnde, die fr den weiteren Bildungsweg unver-zichtbar sind,

    - bestimmen durch die Ausweisung von verbindlichen Erwartungen die Be-zugspunkte fr die berprfung der Lernergebnisse und Leistungs-stnde in der schulischen Leistungsbewertung und

    - schaffen so die Voraussetzungen, um definierte Anspruchsniveaus an der Einzelschule sowie im Land zu sichern.

    Indem sich Kernlehrplne dieser Generation auf die zentralen fachlichen Kompe-tenzen beschrnken, geben sie den Schulen die Mglichkeit, sich auf diese zu konzentrieren und ihre Beherrschung zu sichern. Die Schulen knnen dabei ent-stehende Freirume zur Vertiefung und Erweiterung der aufgefhrten Kompeten-zen und damit zu einer schulbezogenen Schwerpunktsetzung nutzen. Die im Kernlehrplan vorgenommene Fokussierung auf rein fachliche und berprfbare Kompetenzen bedeutet in diesem Zusammenhang ausdrcklich nicht, dass fach-bergreifende und ggf. weniger gut zu beobachtende Kompetenzen insbeson-dere im Bereich der Personal- und Sozialkompetenzen an Bedeutung verlieren bzw. deren Entwicklung nicht mehr zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule gehrt. Aussagen hierzu sind jedoch aufgrund ihrer berfachlichen Be-deutung auerhalb fachbezogener Kernlehrplne zu treffen.

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    Die nun vorgelegten Kernlehrplne fr die gymnasiale Oberstufe lsen die bishe-rigen Lehrplne aus dem Jahr 1999 ab und vollziehen somit auch fr diese Schulstufe den bereits fr die Sekundarstufe I vollzogenen Paradigmenwechsel von der Input- zur Outputorientierung. Darber hinaus setzen die neuen Kernlehrplne die inzwischen auf KMK-Ebene vorgenommenen Standardsetzungsprozesse (Bildungsstandards, Einheitliche Prfungsanforderungen fr das Abitur) fr das Land Nordrhein-Westfalen um. Abschlieend liefern die neuen Kernlehrplne eine landesweit einheitliche Obli-gatorik, die die curriculare Grundlage fr die Entwicklung schulinterner Lehrplne und damit fr die unterrichtliche Arbeit in Schulen bildet. Mit diesen landesweit einheitlichen Standards ist eine wichtige Voraussetzung dafr geschaffen, dass Schlerinnen und Schler mit vergleichbaren Voraussetzungen die zentralen Prfungen des Abiturs ablegen knnen. aus: Kernlehrplan Physik SII, NRW, 1. Auflage 2013, S. 8f

    1 Die Fachgruppe Physik am Stdtischen Gymnasium Schmallenberg

    Das Stdtische Gymnasium Schmallenberg befindet sich im lndlichen Bereich des Hochsauerlandkreises. Zurzeit ca. 50 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten etwa 650 Schlerinnen und Schler, die vorwiegend aus dem gesamten Bereich des Schulstandorts stammen.

    Es besteht ein wesentliches Leitziel der Schule in der individuellen Frderung. Die Fachgruppe Physik versucht in besonderem Mae, jeden Lernenden in sei-ner Kompetenzentwicklung mglichst weit zu bringen. Auerdem wird angest-rebt, Interesse an einem naturwissenschaftlich geprgten Studium oder Beruf zu wecken. In diesem Rahmen sollen u.a. Schlerinnen und Schler mit besonde-ren Strken im Bereich Physik untersttzt werden.

    Der Unterricht wird soweit mglich auf der Stufenebene parallelisiert. Auch in der Oberstufe ist der Austausch zu Inhalten, methodischen Herangehensweisen und zu fachdidaktischen Problemen intensiv. Insbesondere in Doppelstunden knnen Experimente in einer einzigen Unterrichtsphase grndlich vorbereitet, durchgefhrt und ausgewertet werden.

    Die Ausstattung mit experimentiergeeigneten Fachrumen und mit Materialien ist noch nicht zufriedenstellend. Der Etat fr Neuanschaffungen und Reparaturen ist

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    nicht ppig. Schrittweise sollen mehr Mglichkeiten fr Schlerversuche an ge-eigneten Stellen geschaffen werden. Darber hinaus setzen wir Schwerpunkte in der Nutzung von neuen Medien. Im Fach Physik gehrt dazu auch die Erfassung von Daten und Messwerten mit modernen digitalen Medien. An der Schule exis-tiert ein Computerraum, der nach Reservierung auch von Physikkursen fr be-stimmte Unterrichtsprojekte genutzt werden kann.

    Neue und weitere Mglichkeiten erffnen sich durch die Renovierung des Physik-bungsraums und die damit verbundene technische Aufrstung.

    In der Oberstufe sind durchschnittlich ca. 80 Schlerinnen und Schler pro Stufe. Das Fach Physik ist in der Regel in der Einfhrungsphase mit zwei Grundkursen, in der Qualifikationsphase je Jahrgangsstufe mit einem Grundkurs vertreten. Die Lehrerbesetzung in Physik ermglicht einen ordnungsgemen Fachunterricht in der Sekundarstufe I, auch die Kursangebote in der Oberstufe sind gesichert.

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    2 Entscheidungen zum Unterricht

    2.1 Unterrichtsvorhaben

    Die Darstellung der Unterrichtsvorhaben im schulinternen Lehrplan besitzt den Anspruch, smtliche im Kernlehrplan angefhrten Kompetenzen zu vermitteln. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, Lerngelegenheiten fr ihre Lerngruppe so anzulegen, dass alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans von den Schlerinnen und Schlern erworben werden knnen.

    Die entsprechende Umsetzung erfolgt auf zwei Ebenen: der bersichts- und der Konkretisierungsebene.

    Im bersichtsraster Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.1) wird die fr alle Lehre-rinnen und Lehrer gem Fachkonferenzbeschluss verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Das bersichtsraster dient dazu, den Kollegin-nen und Kollegen einen schnellen berblick ber die Zuordnung der Unterrichts-vorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen sowie den im Kernlehrplan genann-ten Kompetenzen, Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten sowie in der Fachkonferenz verabredeten verbindlichen Kontexten zu verschaffen. Um Klar-heit fr die Lehrkrfte herzustellen und die bersichtlichkeit zu gewhrleisten, werden in der Kategorie Kompetenzen an dieser Stelle nur die bergeordneten Kompetenzerwartungen ausgewiesen, whrend die konkretisierten Kompetenz-erwartungen erst auf der Ebene konkretisierter Unterrichtsvorhaben Bercksich-tigung finden. Der ausgewiesene Zeitbedarf versteht sich zunchst als eine erste grobe Orientierungsgre, die nach Bedarf (deutlich) ber- oder unterschritten werden kann. Um Spielraum fr Vertiefungen, besondere Schlerinteressen, ak-tuelle Themen bzw. die Erfordernisse anderer besonderer Ereignisse (z.B. Klau-suren, Praktika, Kursfahrten o..) zu erhalten, wurden im Rahmen dieses schul-internen Lehrplans ca. 75 Prozent der Bruttounterrichtszeit verplant.

    Whrend der Fachkonferenzbeschluss zum bersichtsraster Unterrichtsvorha-ben einschlielich der dort genannten Kontexte zur Gewhrleistung vergleichba-rer Standards sowie zur Absicherung von Lerngruppenbertritten und Lehrkraft-wechseln fr alle Mitglieder der Fachkonferenz Bindekraft entfalten soll, besitzt die exemplarische Ausweisung konkretisierter Unterrichtsvorhaben (Kapitel 2.1.2, Tabellenspalten 3 und 4) empfehlenden Charakter, es sei denn, die Ver-bindlichkeit bestimmter Aspekte ist dort, markiert durch Fettdruck, explizit ange-geben. Insbesondere Referendarinnen und Referendaren sowie neuen Kollegin-nen und Kollegen dienen die konkretisierten Unterrichtsvorhaben vor allem zur standardbezogenen Orientierung in der neuen Schule, aber auch zur Verdeutli-chung von unterrichtsbezogenen fachgruppeninternen Absprachen zu didaktisch-methodischen Zugngen, fcherbergreifenden Kooperationen, Lernmitteln und -orten sowie vorgesehenen Leistungsberprfungen, die im Einzelnen auch den

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    Kapiteln 2.2 bis 2.4 zu entnehmen sind. Abweichungen von den empfohlenen Vorgehensweisen bezglich der konkretisierten Unterrichtsvorhaben sind im Rahmen der pdagogischen Freiheit der Lehrkrfte jederzeit mglich. Sicherzus-tellen bleibt allerdings auch hier, dass im Rahmen der Umsetzung der Unter-richtsvorhaben insgesamt alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans Be-rcksichtigung finden.

    Ausfhrungen zu den Leistungskursen finden sich in di

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