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St¤dtisches Altenheim Am Pixbusch

Date post:10-Mar-2016
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Städtisches Altenheim Am Pixbusch
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  • Stdtisches Altenheim Am Pixbusch

  • Liebe Leserin, lieber Leser bevor Sie weiter blttern, mchten wir Ihnen erklren, was der Kundenorientierte Qualittsbericht ist: Im November 2007 beschloss das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen ein Projekt zu frdern, das Menschen hilft, die sich fr das Leben in einer P)egeeinrichtung entscheiden mssen. Ziel war ein Bericht, der Senioren, Angehrige und zuknftige Kunden bei diesem Schritt untersttzt. Der ihre Wnsche und Bedrfnisse ernst nimmt, die Leser interessiert, Wissen vermittelt und erlaubt, unterschiedliche Huser zu vergleichen. Gemeinsam mit zehn anderen Einrichtungen, die an dem Projekt teilnahmen, haben wir Fragen und Erwartungen zum Leben in der P)egeeinrichtung gesammelt. Durch wissenschaftliche Befragungen, im vertraulichen Gesprch, bei 5entlichen Diskussionsrunden, bei kulturellen Veranstaltungen in den Husern. Befragt wurden Bewohner, Angehrige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Krankenkassen, Sozialdezernenten, Nachbarn, rzte, Seelsorger. Aus den Fragen wurde ein Fragenkatalog entwickelt, der die Grundlage fr diesen Qualittsbericht bildet. Fr die Beantwortung dieser Fragen haben wir wieder mit vielen verschiedenen Menschen zusammen gearbeitet, auch mit unabhngigen Experten von auen. In einem Tabellenteil werden die Basisinformationen zur Einrichtung dargestellt. Diese sind bersichtlich und ermglichen es dem Leser, sie mit Daten anderer Huser zu vergleichen. Der Hauptteil des Berichts besteht aus einer Mischung aus persnlichen Geschichten und Hintergrundinformationen. Sie halten deshalb auch keine Werbebroschre in der Hand, sondern einen Bericht, in dem die Lebensqualitt der Menschen in unserer Einrichtung beschrieben wird. Sie knnen lesen, was uns von anderen Husern wirklich unterscheidet; was besonders gut gelingt und natrlich auch etwas ber die Prozesse, bei denen wir uns noch auf dem Weg be?nden und wir noch nicht so ganz zufrieden sind. Neugierig geworden? Viel Spa beim Lesen.

    Inhalt

    Lebenswelt

    Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    4

    Wie wohne ich in der Einrichtung? 6

    Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben? 8

    Was ist, wenn ich krank oder sehr stark betreuungsbedrftig werde, wenn ich sterben muss?

    11

    Auenwelt

    Welche Mglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung?

    14

    Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehrigen und ausserhalb des Hauses p)egen?

    15

    Welche Medien kann ich nutzen? 16

    Welt der Institutionen

    Was muss an Formalitten vor dem Einzug geklrt sein?

    17

    Wie gross ist die Einrichtung eigentlich und wie ist sie ausgestattet?

    19

    Welche Kosten kommen auf mich zu? 20

    Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und wer berprft die Einhaltung?

    21

    Arbeitswelt

    Wer arbeitet hier alles und wer ist fr mich zustndig?

    24

    Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich mitbestimmen, wer mich p)egt oder betreut?

    26

    Welche Informationen werden ber mich gesammelt und wer arbeitet wie damit?

    28

    Welt der Gemeinschaft

    Mit wem wohne ich hier zusammen und welche Regeln muss ich dabei beachten?

    29

    Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert?

    30

  • Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    Beratungszentrum

    ngste nehmen - Vertrauen scha5en Die Vorstellung, auf P)ege angewiesen zu sein, kann bengstigend sein. Menschen frchten sich vor Krankheit und dem Verlust der Bewegungsfhigkeit. Hinzu kommt die Sorge, die eigenen Bedrfnisse und Gewohnheiten einschrnken zu mssen. Wir nehmen diese Sorgen ernst und setzen uns in ehrlicher und o5ener Weise damit auseinander. Unsere Mitarbeiter im Beratungszentrum helfen Ihnen bei allen Formalitten. Das Beratungszentrum ist jederzeit, auch an Sonn- und Feiertagen, unter der Telefonnummer 02161 - 811 96 811 zu erreichen. Ihren Umzug ins Altenheim organisieren Ihre Angehrigen, Vertrauenspersonen oder rechtlichen Vertreter. Feste Ansprechpartner aus dem Altenheim Am Pixbusch untersttzen Sie beim Einzug und erleichtern Ihnen die Eingewhnung in den Heimalltag. Selbstverstndlich entscheiden Sie auch im Altenheim weiterhin selbst ber Ihre persnlichen und ?nanziellen Angelegenheiten. Ingo Breuer (51), Beratungszentrum der Sozial-Holding

    So verschieden die Menschen, so verschieden ihre Eingewhnung Durch das Beratungszentrum erhalten wir erste Informationen, wenn jemand einziehen mchte. Es passiert auch, dass Menschen ins Haus kommen oder uns anrufen, wenn sie sich das Haus und die Wohnmglichkeiten anschauen mchten. Hier bieten wir regelmige Besichtigungstermine an. Mchte ein Mensch einziehen, stellen sich viele Fragen auf beiden Seiten. Ein gegenseitiges Kennenlernen ist wichtig. Nach Mglichkeit besuchen wir die Menschen zu Hause, sprechen mit den Angehrigen und zeigen das Zimmer. Uns ist es wichtig, dass z. B. die geliebte Tischlampe, ein gemtlicher Sessel oder Bilder der Lieben ihren Platz im neuen Heim ?nden. Man sagt ja nicht umsonst "einen alten Baum verp)anzt man nicht" und deshalb respektieren wir, dass die Eingewhnungszeiten verschieden sind. Durch die Bezugsp)ege stellen wir sicher, dass der Mensch einen direkten Ansprechpartner hat. Nach ca. 6 Wochen laden die Bezugsp)egekraft und eine P)egegutachterin den Bewohner oder die Bewohnerin sowie die Angehrigen zu einem Gesprch ein. Hier wird besprochen, wie das Einleben funktioniert, ob Wnsche ausstehen oder Kritik angebracht ist. Barbara Caspers (55) & Angelika Kuhlen (51), Wohnbereichsleitungen

  • Da schaut man doch gerne mal genauer hin Sollte man im Erdgeschoss in Haus 2 einmal auf den Aufzug warten mssen, kann man beim Studieren der historischen Fotos aus Odenkirchen schnell mal die Zeit vergessen und sich gleichzeitig gut orientieren.

    Zitat:

    "Besser kann ich es nicht haben!" "Ich habe immer gerne in meiner Wohnung gelebt. Aber im Altenheim geht es mir auch sehr gut. Zuhause kme ich alleine gar nicht mehr zurecht und hier kann ich mein Leben genau so weiterleben wie bisher." Kthe Maaen (74), Haus 2, Wohnbereich 1

    Info: Umzugswnsche

    Transparent und verbindlich Transparent und verbindlich werden Umzugswnsche innerhalb des Hauses geregelt. Der Wunsch des Bewohners wird von der Bezugsp)egekraft oder der Sozialarbeiterin in einem Formular aufgenommen. Auf einer Liste der Umzugswnsche kann jederzeit nachvollzogen werden, wie viele und in welcher Reihenfolge die internen Umzge erfolgt sind.

  • Wie wohne ich in der Einrichtung?

    Service:

    Sie wohnen hier in Ihren eigenen vier Wnden Richten Sie sich nach Ihren Wnschen bei uns ein. Wir untersttzen Sie darin, Ihren Wohnraum mit eigenen Mbeln und Bildern selbst zu gestalten. Ein Kleiderschrank, ein elektrisch verstellbares P)egebett und ein Nachttisch sind fester Bestandteil der Einrichtung. Bei Bedarf stellen wir Ihnen auch weiteres hauseigenes Mobiliar zur Verfgung. Da die Einzel- oder Doppelzimmer unterschiedlich ausgestattet sind, zeigen wir Ihnen die verschiedenen Mglichkeiten in unseren beiden Husern. Wir bieten Ihnen ein oder wenn mglich mehrere freie Zimmer an, die Sie sich anschauen knnen. Sie entscheiden dann, ob Ihnen das Zimmer zusagt und Sie sich ein Leben dort vorstellen knnen. Zur Erleichterung Ihrer Planung liegen in unserem Beratungszentrum Grundrisse aller Zimmer bereit.

    "Wir packen gerne mit an!" Bevor Ihr Neueinzug erfolgt, wird das Zimmer gestrichen, gereinigt, die Vorhnge gewaschen und die Technik auf einen einwandfreien Zustand geprft. Fr das Aufstellen der mitgebrachten Mbel und den Fernseher stehen Transportmittel (Rollbrett, Wagen) zur Verfgung. Natrlich packen wir auch gerne mit an. Der Fernseher wird an die hausinterne Sat-Anlage angeschlossen, die 18 Programme beinhaltet. Zum Wohlfhlen in den neuen Wnden gehren persnliche Dinge wie Bilder oder kleine Erinnerungsstcke, die wir in Absprache mit dem Bewohner oder der Bewohnerin oder auch den Angehrigen gerne aufhngen. Wertfach- und Zimmerschlssel werden angeboten und ausgehndigt. Beide Huser verfgen ber zwei Aufzge. In den Wohnbereichen ist alles ebenerdig, so dass mit einer Gehhilfe oder dem Rollstuhl alles mhelos erreicht werden kann. "Im Alltag werden kleinere Defekte und Reparaturen von den Mitarbeitern auf dem Wohnbereich an mich weitergegeben. Kann ich nicht weiterhelfen, beauftrage ich die entsprechende Fach?rma. Das Hausmeisterteam und ich freuen sich schon auf Ihre Bekanntschaft." Gnther Schnen (44), Technischer Dienst

  • Zitat:

    Mir ist es wichtig, dass die Bewohner ihren Alltag mitbestimmen und die Mitarbeiter dies auch respektieren. Birgit Jtten (40), Einrichtungsleitung bis Mrz 2010

    Wir knnen uns keinen Grund vorstellen, dass ein unverheiratetes Paar nicht gemeinsam in einem Zimmer wohnt. Es sei denn, sie wollen es selber nicht. Unsere Einstellung gilt genauso fr das Glck einer spten Liebe.

    Nein, Ihren Mitbewohner knnen Sie sich nicht aussuchen. Aber Sie knnen und mssen entscheiden, ob Sie mit dem Menschen, der mit Ihnen das Doppelzimmer teilt, klar kommen knnen. Das ist nicht einfach. So machen wir das im Pixbusch: Ist in einem Doppelzimmer ein Platz frei geworden, wird zuerst einmal, ausgehend von dem Bewohner, der zurzeit dort lebt, berlegt: Wem knnen wir das Zimmer anbieten, wer knnte passen? Im nchsten Schritt wird sich der Interessent, gemeinsam mit Angehrigen und einer Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes, den Wohnbereich und das Zimmer anschauen. Dann ist auch ein erstes Kennenlernen angesagt und dafr nehmen wir uns Zeit, um zu erfahren, was Gewohnheiten und Wnsche sind. Die Wahrung der Privatheit spielt fr uns dabei eine wesentliche Rolle. Ein aktuelles Beispiel: Frau L. und Frau B. teilen sich ein Doppelzimmer. Die beiden gehen durch dick und dnn.

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