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Mitbestimmungsmanagement bettina gross

Date post:22-Jan-2015
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  • 1. MITBESTIMMUNGS-MANAGEMENT

2. GLIEDERUNGI. Idee & FortbestehenII.Entstehung & Gesetzliche GrundlagenIII. MitbestimmungsorganeIV. BetriebsratswahlenV. MitbestimmungsgegnerVI. Mitarbeiterbeteiligung in EuropaVII. Standortvorteil durch Mitbestimmung Bettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 3. -I-IDEE&FORTBESTEHEN Denition, Bestand & Ziele der Mitbestimmung 4. MITBESTIMMUNGS- MITBESTIMMUNG = MANAGEMENT Funktionsorientierte Betrachtungsweise und Analyse der Mitbestimmungsprozesse und - probleme im (Gesetzlich oder vertraglich vereinbarte) Unternehmen Beteiligung von der beteiligten Parteien Koordination Arbeitnehmern an der Willensbildung eines efzienter Prozessablauf reibungsloser und Unternehmens Persnlichvorbeugen, umgehen, VertreteroderKonikte oder durch gewhlte steuern (Betriebsrat, Personalrat, Vertreter im Aufsichts- entschrfen bzw. Verwaltungsrat)Bettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 5. 2 FORMEN MitwirkungMitbestimmung ist das Recht Manahmen verlangen/ informiert underzwingen angehrt zu werdenStimmrecht (in Gremien) Vorschlge zu Recht auf Einspruch machen (Widerspruch) zu beraten ZustimmungsrechtBettina GroMitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 6. EBENEN DERMITBESTIMMUNGArbeitsplatz Betrieb und Verwaltung UnternehmenWirtschaft Wirtschafts - Demokratie (Gewerkschaften)Bettina GroMitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 7. ZIELE DER MITBESTIMMUNG Beteiligung der Beschftigten an wirtschaftlichen Entscheidungen Erreichung einer Gleichwertigkeit von Realkapital und Humankapital Verhinderung einer Diktatur durch den Unternehmer Unternehmensentwicklung durch Ideen aller Beteiligten (Kapitaleigner, Management, Beschftigte)Bettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 8. 2 INTERESSENGRUPPEN Arbeitgeber Arbeitnehmer Leistungssteigerung Entscheidung ber Koniktmanagement Arbeitsbedingungen Geringere Einussnahme KndigungsrateMotivation InformationsasymmetrieDemokratisierung beseitigen Persnlichkeitsentfaltung konomische VorteileBettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 9. ARBEITGEBER: LEISTUNGSSTEIGERUNG?Zufriedenheit am ArbeitsplatzMitbestimmungPRODUKTIVITTS-STEIGERUNG IdentikationMotivationssteigerung Weniger Fluktuation Bettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 10. ARBEITGEBER:KONOMISCHE VORTEILE?Reibungsverluste durchEfzienzeinbue/Konikte/Zeitliche Verzgerung/Unstimmigkeiten/Auseinandersetzungenzwischen den > Verlangsamung derUmsetzung neuerProzesse beiBeschftigten und demMitbestimmungArbeitnehmerBettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 11. ARBEITNEHMER: EINFLUSSNAHME? Einuss auf Unternehmenspolitik In Betriebsrten/Aufsichtsrten/AN-Vertretungen Interesse an Beschftigungs- & Arbeitsplatzsicherheit guten Arbeitsbedingungen Erfolg des UnternehmensBettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 12. ARBEITNEHMER:MOTIVATION? Mitbestimmung: Engagement im Unternehmen Mitverantwortung: Identikation mit dem Unternehmen Interesse an Herstellung eines guten ProduktesBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 13. - II -ENTSTEHUNG &GESETZHerkunft, Historie &gesetzliche Grundlage der Mitbestimmung 14. BEGRNDUNG Erhalt der Menschenwrde und Selbstbestimmung Gleichberechtigung von Kapital und Arbeit Demokratie Kontrolle wirtschaftlicher MachtBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 15. ENTSTEHUNG Aus der Idee, Beschftigte nicht als Untertanen sondern als gleichberechtigte Brger zu behandeln Um Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Beschftigten durch eine vershnende Arbeiterpolitik zu vermeiden Weimarer Republik: Mitbestimmungsrecht in der Verfassung festgeschriebenBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 16. HISTORIEVorgesetztenwahl & Parittsprinzip1891in GewerbekammernArbeiterausschsse im Bergbau1905 bei Unternehmen > 100 BeschftigtenAnhrungsrecht fr Arbeiter- und AN-1916 Ausschsse Betriebsrtegesetz (BRG)1920 Grndung eines BR bei > 20 Beschftigten BRG wird aufgehoben durch Arbeitsordnungsgesetz1934Ausung der GewerkschaftenBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 17. HISTORIE Alliierten erlauben Betriebsrte wieder1946(Kontrollratsgesetz Nr 22) Montan-Mitbestimmungsgesetz1951 (MontMitbestG)1952 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)Mitbestimmungsgesetz (MitbestG)1976 fr KapGes > 2 000 Beschftigte Drittbeteiligungsgesetz2004 1/3 des Aufsichtsrats einer KapGes > 500 Beschftigten muss aus Arbeitnehmern bestehenBettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 18. DIE WICHTIGSTEN GESETZE Betriebsverfassungsgesetz Montan-Mitbestimmungsgesetz Mitbestimmungsgesetz DrittbeteiligungsgesetzBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 19. ...IN BETRIEB UND UNTERNEHMEN Betrieb Betriebsverfassungsgesetz Betriebsrat (soziale, personelle und wirtschaftliche Angelegenheiten) Unternehmen Mitbestimmungsgesetze: Montan-MitbestG, MitbestG & DrittelbG AN-Vertreter im Aufsichtsorgan bei strategischen EntscheidungenBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 20. 1952:BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ Soziale Angelegenheiten Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Lohnsystem, Unfallverhtung, Betriebsordnung Personelle Angelegenheiten Personalplanung, Berufsbildung, Einstellung, Versetzung, Kndigung Wirtschaftliche Angelegenheiten nanzielle Lage, Produktions-/Absatz-/Investitionsplne, Betriebsstilllegung/-verlagerung Gestaltung der Arbeitssituation Arbeitsplatzgestaltung, AblaufgestaltungBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 21. 1951:MONTANMITBESTIMMUNGSGESETZ Montanbetriebe (Bergbau, Eisen, Stahl) > 1 000 Mitarbeiter Echte Paritt zwischen AN-Vertreter & Kapitaleigner Neutrales Mitglied kann bei Stimmenpatt Ausschlag gebenBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 22. 1976:MITBESTIMMUNGSGESETZ KapGes > 2 000 Beschftigte Formale Paritt der AN-Vertreter im Aufsichtsrat Aufsichtsrat mit 12, 16 oder 20 Mitgliedern: 2 bis 3 Sitze fr Gewerkschaften Sitze fr Arbeiter, Angestellte und leitende Angestellte nach ihrem Anteil im UnternehmenBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 23. 2004:DRITTBETEILIGUNGSGESETZ KapGes 500 Beschftigten gibt AN in KapGes Mitbestimmungsrecht im Aufsichtsrat dieser Gesellschaften Aufsichtsrat muss zu 1/3 aus AN bestehen Ersetzt das Betriebsverfassungsgesetz von 1952Bettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 24. - III -MITBESTIMMUNGS -ORGANE BetriebsratAufsichtsrat Gewerkschaften 25. BETRIEBSRAT Vertretung der Beschftigten gegenber dem Arbeitgeber Einrichtung bei mindestens 5 stndig wahlberechtigten Beschftigten (von denen mind. 3 whlbar sind) Anzahl wahlberechtigter Beschftigte bestimmt die Zahl der BR-Mitglieder (5-20 AN 1; 101-200 7; 1501-2000 17) Arbeit unter dem Gebot der vertrauensvollen ZusammenarbeitBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 26. HUFIGKEIT VON BETRIEBSRTEN45 % (West)/ 37 % (Ost) derBeschftigten werdendurch einen BetriebsratvertretenIn 10 % (West) / 9 % (Ost)der Betriebe gibt eseinen BetriebsratBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 27. BETRIEBSRAT Warum existiert ein Betriebsrat? Teil der industriellen Demokratie schtzt Beschftigte vor unternehmerischer Willkr sichert Betriebsfrieden strkt Leistungs- und Wettbewerbsfhigkeit der UnternehmenBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 28. THEMEN IM BETRIEBSRAT Einuss auf Arbeitsplatzsicherung Arbeitsplatzsicherheit Arbeitszeiten Qualizierung Kndigung faire Eingruppierung LhneBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 29. 1952:BETRIEBSVERFASSUNGSGESETZ Soziale Angelegenheiten Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Lohnsystem, Unfallverhtung, Betriebsordnung Personelle Angelegenheiten Personalplanung, Berufsbildung, Einstellung, Versetzung, Kndigung Wirtschaftliche Angelegenheiten nanzielle Lage, Produktions-/Absatz-/Investitionsplne, Betriebsstilllegung/-verlagerung Gestaltung der Arbeitssituation Arbeitsplatzgestaltung, AblaufgestaltungBettina GroMitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 30. AUFGABEN DES BETRIEBSRATES Kontrolle bestehender Gesetze/Verordnungen Unfallverhtungsvorschriften, Tarifvertrge... Annahme von Antrgen der Beschftigten Beantragung von Manahmen bei der Unternehmensfhrung Frderung schutzbedrftiger BeschftigterBettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 31. WAHLEN & WHLBARKEIT Wahlberechtigt = AN im Unternehmen 18 Jahre Whlbar = AN im Unternehmen 18 Jahre und 6 Monate Betriebszugehrigkeit Wahlen alle 4 Jahre: geheim und unmittelbar Zeitraum: 1. Mrz bis 31. MaiBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 32. BETRIEBSVERSAMMLUNG Einmal im Quartal durch BR einberufen Informationsaustausch zwischen Arbeitnehmern und BR Berichterstattung des Arbeitgeber ber wirtschaftliche Lage und Entwicklung des Unternehmens Personal- und Sozialwesen (Gleichstellung, Integration) UmweltschutzBettina GroMitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 33. AUSWIRKUNGENBeschftigte, die durch Betriebsrte vertreten sind, werdenbesser bezahlt und haben bessere Arbeitsbedingungen 34. AUFSICHTSRAT Kontrollinstanz und Einussorgan der Arbeitnehmer einer Kapitalgesellschaft KapGes > 500 Beschftigte (= AG, Genossenschaft, GmbH, KGaA) Bestehend aus AN-Vertretern und AnteilseignernBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 35. AUFGABEN DES AUFSICHTSRATES Aufgaben Bestellung & Abberufung des Vorstandes Feststellung des Jahresabschlusses berprfung der Bcher berwachung und Beratung der Geschftsfhrung Einberufung einer HauptversammlungBettina Gro Mitarbeiterbestimmung 17. Mai 2010 36. Strategiefragen inmitbestimmtenAufsichtsrten an 1.StelleWenn Vernderungenanstehen, wird dieZusammenarbeitmehrheitlich als positivempfunden 37. WAHLEN &ZUSAMMENSETZUNG Wahlen: Anteilseigner werden von der Hauptversammlung AN-Vertreter von den Beschftigten gewhlt Wahlprozedere: 8.000 Beschftigte: Unmittelbare Wahl bei 8.000 Beschftigte: Wahl durch DelegierteBettina Gro Mitarbeiterbestimmung17. Mai 2010 38. ZUSAMMENSETZUNGDES AUFSICHTSRATES - 5 AN - Vertreter (davon 2 fr Gewerkschaften) Montan- - 5 Anteilseigner-Vertreter Industrie - 1 neutrales Mitglied (vom Aufsichtsrat bestimmt - 1 Arbeitsdi

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