Home >Documents >Grüne Wiese 13

Grüne Wiese 13

Date post:15-Mar-2016
Category:
View:281 times
Download:6 times
Share this document with a friend
Description:
Studentenmagazin der Hochschule Wismar
Transcript:
  • Grn

    e Wies

    e 13 |

    Stud

    ente

    nmag

    azin

    der H

    ochs

    chul

    e Wism

    ar | A

    pril 2

    010

    | kos

    tenl

    os

    EXPORTZwischen Wickeltisch und Wissenschaft

    Was passiert mit meinen Daten?

    Block, Block, Hurra!Stiftung Dnertest

    EXPORTEXPORT

    Zwischen Wickeltisch und Wissenschaft

    Was passiert mit meinen Daten?

    Was passiert mit meinen Daten?

    Block, Block, Hurra!Stiftung Dnertest

    Stiftung Dnertest

    Austausch, Ausland, Praktikum

  • inhalt

  • 4 Hausmitteilung, Impressum6 Leserbriefe8 Neuigkeiten12 Das Abnehmspiel12 Was passiert mit meinen Daten?14 10 gute Grnde17 Block, Block, Hurra!18 Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter18 Gelebte Integration20 Was fr ein Mensaner bist du?

    21 Export22 Hej hej och vlkomna i Sverige!23 Ausland na klar!24 A shortcut to Hamburg26 ,29 Grezi!29 Wismar Loch30 Label on Deutschland32 Kommen Sie nach Polen34 Praxissemester im Architekturbro36 Wildes Barcelona38 Ab ins Ausland aber bitte versichert!39 Exportschlager

    40 Aus die Maus!42 Veranstaltungen und Ausstellungen44 Campuseltern46 Sicher feiern wir gern!47 AStA hilft: Partyorganisation48 Student trifft Wirtschaft50 Diskurs: 20 Jahre Mauerfall?55 Rezept der Woche56 Wir bauen die schnsten Autos der Welt59 Mitarbeiter des Monats61 Sags Gabi62 Ey lass Mal Anecken62 Wie leite ich ein Unternehmen?63 Fhrungsqualitten fr Unternehmer64 Ein Tag im Schnee64 Strom ab!66 Wismars versteckte Schnheiten67 Die Barmer und der Datenschutz68 Kommentar: Nicht nur 5 Euro70 Stiftung Dnertest73 Zwischen Wickeltisch und Wissenschaft74 Comic: Praktikum Survival Guide77 Versumter Winterdienst78 Das groe Wiesenrtsel

    Inhalt

    56

    66

    Grne Wiese begleitete Maschinenbaustudenten bei einer Pilgerfahrt zum Mercedes-Werk

    Die Wohlenberger Wieck ist eine der versteck-ten Schnheiten Wismars wir waren da.

    3

  • Manchmal kommt es mir so vor als wr-den viele unser Studentenmagazin Grne Wiese als Anzeigenblatt sehen. Damit man mich nicht falsch versteht: Ich bin grundstzlich dankbar fr Inhal-te aller Art, womit wir nher am viel zi-tierten user generated content sind als manch Webportal, das damit prahlt.

    Gern bernehmen wir ganze Texte, zum Beispiel von der Forschungs-GmbH Wis-mar, ein Hochschulunternehmen, das mit Hilfe unseres Kanals ber ihre Firmen-kontaktbrse Student trifft Wirtschaft (StuWi), Seite 48, informiert. Dieser Text stammt von der Mitarbeiterin Frau Marti-na Selig, den unsere Redaktion wie jeden internen Text betreute. Auch Meinungen, die nicht der der meisten Redaktionsmit-glieder entsprach, stellen wir gern in ei-nem Diskurs zusammen, geschehen auf Seite 50 mit einer Kontroverse zu 20 Jah-ren Mauerfall.

    Die Redaktion und ich wehren sich aber entschieden dagegen, redaktionelle Wer-bung zu verbreiten und nicht zu hinter-fragen.Die Kritik zum Freizeitbad Wonnemar in Ausgabe 11 (Mai 2009) stie dem damali-gen Marketing-Zustndigen des Wisma-rer Wonnemar Lars Nilsen auf. Er hatte aber zuvor alle Gelegenheit, die Autorin eines Besseren zu belehren. Nebenbei ge-sagt: an unserer Kritik lag es bestimmt nicht, aber im Wonnemar hat sich Einiges getan, mehr dazu auf Seite 10.

    Der Aktionsgruppe Mal Anecken habe ich angeboten sich in dieser Ausgabe vorzu-stellen. Ihr Text war mir zu unkritisch

    mit ein paar kurzen Interviewfragen wollte ich das nachholen. Mal anecken weigerte sich die Fragen zu beantworten. Was daraus geworden ist? Seite 62. Anderer Fall, anderer Umgang: Den AStA und die Grne Wiese erreichten im letz-ten Jahr Berichte ber Rassismus bei der Einlasspolitik des Wismarer Unterhal-tungsetablissements Alte Mensa. Der AStA sprach mit Betreiber Sven Bttcher und das Problem schien gelst. Wir knnten jetzt emprt aufschreien und gegen die Alte Mensa hetzen. Aber bringt das was? Auf Seite 18 hat uns AStA-Vize Sebastian Rbcke beschreiben, wie sich Bttcher er-kenntlich zeigte.

    OK, OK, was rege ich mich so auf? Was ist schon diese Grne Wiese?Gute Frage, wo stehen wir eigentlich? Ein Blick ins Umfeld: WismarTV und das einzige tgliche Lokalblatt, die Ostsee-Zei-tung (Lokalteil Wismarer Zeitung), interes-sieren sich scheinbar nicht fr Kritik. Die zentralen Aufgaben der Anzeigenbltter (Markt, Blitz, OstseeAnzeiger) ist wie der Name sagt Werbung, teilweise redakti-onelle Werbung Partymagazine (hier eher Piste, Port01) gehen derzeit den glei-chen Weg. Die Amtsbltter (Wismarzei-tung, Stadtanzeiger) teilen, wie auch hier im Namen gesagt, amtliche Beschlsse der Hansestadt mit von der ffentlichen Ausschreibung bis zum Stadtmarketing.

    Unkuflich! In eigener Sache ...

    4

  • Was bleibt? Erscheinungen wie das Hoch-schulmagazin, dessen Aufgabe die Kritik schlicht nicht ist.Die Grne Wiese ist also das einzige ann-hernd kritische Blatt im Wismarer Raum. Richtig, ein kleines kostenloses Studen-tenheftchen, finanziert vom Studieren-denparlament (StuPa) mit einer unabhn-gigen, fr Lau arbeitenden Redaktion ist das einzige Medium in der Gegend, dass sich traut deutlich nachzufragen.

    Da ist es umso wichtiger, dass man uns die Meinung sagt. Egal, ob es um Wismar- und Hochschulprobleme oder um unser Heft selbst geht: Deine Meinung verblasst bei uns nicht nur in der Rubrik Leserbriefe (Seite 6). Nicht zu vergessen ist aber unser Titel-thema: Erstmals streckten wir eine The-matik, grob mit Export umschrieben ber ein ganzes Heft. Von Berichten bers Auslandsjahr (z.B. Seite 22) und Pflicht-praktikum (24, 34), bis zur Reise durch China (26) und der Sicht eines Chinesen auf Deutschland (30).

    Entdecke das Thema, entdecke die Wiese,entdecke die Welt.

    Achso: nicht vergessen, am 25. April ist Brgermeisterwahl in Wismar. Wer nicht whlt, strkt die Falschen. gh

    An der Grnen Wiese haben mitgegrtnert

    Georg Hundt (gh) (V.i.S.d.P.), Richard Sti-ckel (rst), Katharina Grabowski (kg), Cor-dula Hinkfoth, Franziska Pnisch (fp), Carolina Friedrich (cf), Sebastian Schmitt (ss), Antje Groth (ag), Christina Holzke (ch), Johann Mikkat (jm), Luisa Johannsen (lj), Tom Spindler, Nina Schumann (ns), Sabine Redlich, Melita Thiemann (mt), Monika Mck (mm), Daniela Malchow (dm), Dana Kilias (dk), Christoph Meyer, Sebastian Rbcke (sr)

    Fotos: Christoph Meyer, Georg HundtIllustrationen: Franziska Junior, Nina Schumann, Christina Holzke

    Studentenmagazin Grne WieseAStA der Hochschule WismarPF 1210, 23952 Wismar

    [email protected]

    Nr. 13, April 2010, 1000 Exemplare

    Der Druck der Grnen Wiese ist finanziert aus Mitteln der studentischen Selbstver-waltung, die Redaktion unabhngig.

    Wiesenmdchen:Anne Schmidt, KuM09

    5

  • Ach, die Gluthfrauen. Nett sind sie, viel-mehr schon lieb, nur ein bisschen hilflos hinterm Tresen.Wie soll man agieren? Wie soll man reagie-ren? Wie soll ich zum Beispiel reagieren, wenn ich mit meinem USB-Stick zu Gluth gehe, zwei drei Fotos ausdrucken lassen mchte, natrlich den Schriebs ausflle und artig nach einer Dreiviertelstunde wiederkehre, um meine fertig ausgedruck-ten Fotos abzuholen. Und dann zu hren bekomme, es sei nicht mglich gewesen. Was sei nicht mglich gewesen?Gluthfrau: Das Programm druckt dis nich und ich wei ja auch nicht.Ich: Mit welchem Programm drucken sie denn Fotos aus?Gluthfrau: Nah, mit jpg!Ich frage, wie soll man da reagieren?!

    Lea Waidmann

    Ist Gluth gut?

    LeserbriefeSehr geehrte Grne Wiese, ich fand die vor-angegangenen Hefte bisher immer toll. Lei-der gab es im letzten Semester nicht eine einzige Ausgabe. Was ist passiert? Seid ihr alle im Urlaub oder in der Versenkung ver-schwunden, hat euch der Mut und der Elan verlassen? Wirklich sehr sehr schade.

    T. von H.

    Anm.d.Red.: Tatschlich waren viele Redak-tionsmitglieder im letzten Semester im Prak-tikum. Dies ist uns in dieser Ausgabe daher auch das Titelthema wert. Umso mehr freuen wir uns ber die tatkrftige Verstrkung, die wir aus den jngeren Semester bekommen haben.

    Mir platzt der Kragen. Dieser Rechtschreib-fehler auf der Rasensamentte in der aktu-ellen Ausgabe ist einfach nicht berschau-bar. Und die Folgen erst! Wie stellt ihr euch das bitte vor? Ideen spieen lassen. Soll ich etwa jeden Rasensamen einzeln auf-spieen? Das macht keinen Spa. Oder was haltet ihr von einem leckeren Rasen-samenspie? Gegrillt oder gednstet? Ihr seid doch alle Spieer!

    Johann M.

    Wo bleibt die Wiese?

    Spieige IdeenGrne Wiese sucht dein abgefahrenstes Fahrrad-

    Klau-Erl

    ebnis!

    6

  • Ich erinnere mich, einst konnte man der Riesen-Anstell-Anakonda in der Mensa entgehen, indem man nie den Fauxpas begann, zwischen elf und zwlf essen ge-hen zu wollen. Dieser Garant ist ungltig geworden.Was ist passiert? Gibt es neuerdings An-stell-Rabatt?! Wer als Erster kommt und bis zum Schluss bleibt kriegt n Gratiskaffee?! Hat sich etwa die Anzahl der Studierenden zwischen Februar und Mrz quadriert?! Oder wurde in der vorlesungsfreien Zeit neues Parkett in der Mensa verlegt und ein Einzelner hat daraufhin im Untergrund zum tglichen Flashmob in der Mensa aufgerufen wenn das nicht mal ein/e Angestellte/r war um die Auslegware fest zu trampeln?! Was auch immer der Grund sein kann, es ist schrecklich! Denn jetzt herrscht Permanent-Rush-Hour in der Mensa. Von 11 bis 12 bis 13 bis 14 Uhr. Jetzt

    ist es immer voll! Jetzt heit es Anstellen, um sich ein Tablett zu holen, Sehr langes Anstellen an der Essenausgabe, Anstel-len am Getrnkeautomat, Noch lngeres Anstellen an den Kassen.Vielleicht sollte man einfach sein Essen whrend des Anstellens an den Kassen an-fangen zu verdrcken, mit den bloen Fin-gern. Dann ist es wenigstens noch warm. Und man bezahlt weniger! Scherz. Aber Happahappa besorgen macht wirklich kei-nen Spa mehr. Es ist der negative Superla-tiv von kollektiv. Was tun?Knnen wir uns nicht organisieren? We-nigstens die Studenten? Moment, der Frh-ling ist da! Wie klingt das? Schnappt euch

    n Grill, n Eimer Fleisch und Wurst (Apfel und Tetra-Pack tun es auch) und haut euch auf die Wiesen. Im Freien futtern ist sowie-so naturgewollter.Lasst uns mit einem selbst-kochen-im-Frei-en-Flashmob kontern. Lasst Mensa Mensa sein. Halber Scherz. Sorry, aber mit leerem Magen denkt sichs schlecht.

    Lea Waidmann

    Mensa-permanent-Rush-Hour

    Grne Wiese sucht dein abgefahrenstes Fahrrad-Klau

    -Erlebn

    is!

    Sende einfach

    deine Sto

    ry an in

    [email protected]

    enew

    iese.i

    nfo

    7

  • gibt Gu

    mmi

    Ein Hol

    zweg

    men Be-l a s t u n g e n

    dank einer min-derwertigen Verar-

    beitung nicht stand hielt. Nun sollte man

    denken: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! Doch dies gilt wohl anschei-

    nend nicht, wenn man auf dem Holzweg ist, denn anders kann man den Irrweg des Tischlers, der die Gummimatten empfohlen hat, nicht begreifen. Sollte man vorher diesen Weg zum Futternapf um die Ecke aufgrund seiner unfrei-willigen Eigenschaft als Wasserrutsche gemieden haben, tat man es jetzt erst recht, da er nun hohe Wellen schlug. Die grte aber wre die, dass der gesamte Weg durch die Neugestaltung des Haus 6 hchstwahrscheinlich komplett entfernt wird. Bis dies aber entschieden ist, wird der neue Steinweg bestimmt auch noch ein paar weitere berraschungen fr uns bereit halten, ganz nach dem Motto: Ich bin am Ausweichen, ich bin vom Weg abgekommen, ich liege am Boden. lj

    Ich bin am Rutschen, am Einbrechen, am Fallen.

    Kurzum, ich bin auf dem Holzweg zwischen Haus 7 und Mensa, der dank schlechter Planung wohl fter rundum erneuert wurde als Michael Jackson. Zu-erst wurde mit Schutzmittel behandelt, dann gummiert, nachgezogen, neugum-miert, ausgebessert und nun gepflastert. Doch wie fing die verpfuschte Operation

    Holzsteg berhaupt an? Bei ffentlichen Bauten gilt das Verbot Tropenhlzer zu verwenden, weshalb man damals Eiche nahm. Diese erwies sich aber als schlech-te Wahl, da sie bei Witterung den Gehweg zur Rutschbahn machte und den enor-

    Stber in alten Ausgaben oder klick dich durch die aktuelle Grne Wiese, denn jetzt sind die letzten Ausgaben komplett im Netz. Oder immer up-to-date bleiben und gwmagazin auf twitter folgen.www.gruenewiese.infowww.twitter.com/gwmagazin

    Grne Wiese neu im Web

    8

  • studieren-in-wismar.de?Hinter dieser Internetadresse verbirgt sich das derzeitige Portal der Studienberatung. Fr Studieninteressierte und Studenten werden hier alle wichtigen Informati-onen rund ums Studium bereitgestellt. Dies wird jedoch nicht auf Dauer so sein, denn die Hochschule plant die General-sanierung der Hochschulwebsite noch in diesem Semester. Dann werden alle Infor-mationen ber die HS, das Studium und hochschulnahe Einrichtungen wieder unter einem Dach vereint sein. Bis dahin wird auch von der Hochschulwebsite auf die bergangsseite verlinkt. jm

    ... an Studium, Hochschule, Campus, AStA, StuPa, Fachschaftsrten, Wismar?Sags dem AStA und sags uns! Nur so kann sich etwas ndern!Oder bleib auf dem Laufenden:www.twitter.com/astawismar

    Was piept dich an?NORTE, das experimentierfreudige Maga-zin der Fakultt Gestaltung braucht dich! Jetzt auch als Theorie- und Praxissemester benotbar! www.norte-magazin.de

    Auf nach Norden

    Was, das kennst du nicht? Ist doch gerade wieder son Hype! hrte ich meine Freun-de sagen. berflssiger als twitter, voyeu-ristischer als youtube und noch schneller und echter als skype sollte es sein Chat Roulette.Das simple Prinzip einer Video-Konferenz mit einem zufllig ausgewhlten Fremden lockt zeitweise 40.000 Nutzer auf die Sei-te und gibt einen Einblick in ebenso viele Wirklichkeiten. Ist man des Chatpartners berdrssig, zappt man mit F9 ins nchste Wohnzimmer. Chat Roulette ist ein Bou-levard der Eitelkeiten, Heiterkeiten und Dummheiten. Also: unbedingt ausprobie-ren! Aber Vorsicht: Es tun sich Abgrnde auf. F9. rst

    www.chatroulette.com

    Chat Roulette

    Mathlouthi hat im Gastrobereich Erfah-rung ohne Ende. Als er von einem Kumpel erfuhr, dass das Caf mitten auf dem Cam-pus leer steht, musste er die Chance ein-fach nutzen. Den Namen vom Caf kann man ja spter noch ndern... gh

    Caf P.M. wiedererffnetGlckwunsch, alter Haudegen. Da Schmidt sich leider nie etwas zu Schulden kommen lie bzw. gute Freunde im Stadtarchiv hat, knnen wir leider nichts Schockierendes ber ihn enthllen.Diesen hochinteressanten Versuch unter-nahmen wir aber bereits im Buch 100 Jah-re Hochschule Wismar der andere Blick Studenten fragen nach (vergriffen), aus-zuleihen in der Hochschulbibliothek. gh

    Robert Schmidtwurde gerade 160

    9

  • Du glaubst, du gehrst zur treibenden Kraft auf dem Campus? Beweise es! Mach mit beim groen Tauziehen auf dem Hochschulinformationstag Cam-pusAhoi! am 23. April. Fachbereiche und Fakultten gegeneinander, Studenten gegen Schler und (wenn du deine Profes-soren noch schnell berredest) du gegen deine Profs! Zu gewinnen gibts neben einem Freigetrnk im Block 17 irre viel Ruhm und Ehre!Melde dich jetzt bei deinem Fachschafts-rat an! gh

    Leine losHochschul-Tauziehen

    Update: Die Wandlungen des Wonnemarvor halbstndig nachzuzahlen, das kommt auf den Einzelfall an. Das Wonnemar hat es aber nach etlichen Jahren verzweifelter AStA-Anfragen endlich geschafft, einen speziellen Studententarif einzufhren: Jeden Dienstag in der Zeit von 15 und 18 Uhr, anderthalb Stunden Erlebnisbad fr 5,50 Euro, in der 5er Karte sogar nur 25 Euro, also je 5 Euro. Das mag dem ein oder ande-ren noch immer viel erscheinen, es ist aber eindeutig das beste Angebot.Auch die Aktionsangebote berzeugen. Im Sommer gabs zum Beispiel die Tageskar-te Erlebnisbad Zwei fr Eins (8,90 Eur0) und weitere sinnvolle Angebote. So machts Spa, Wonnemar! gh

    An unserer Kritik in Ausgabe 11 (Mai 2009) wird es nicht gelegen haben. Im Wonne-mar Wismar hat sich seitdem aber einiges gendert, zum Positiven.Es lsst sich darber streiten, ob es besser ist, bei Zeitberzug auf den nchst hheren Termin aufgebucht zu werden, statt wie zu-

    Zwei unserer anonymen Stammleser konnten sich wegen des neuen Studentenschwimmens nicht entscheiden und lasen die Grne Wiese im Auenbecken des Wonnemars.

    Das erste echte Gimmick seit es die Grne Wiese gibt Rasensamen zum Selbersen. Rette auch du die Umwelt und reduziere deine CO2-Bilanz mit deiner eigenen Gr-nen Wiese.Um eine hohe Keimquote zu erreichen sollte man folgende Tipps beherzigen: 1. Samen gleichmg auf ca. 1/2 m2 leicht gedngtem Boden verstreuen und leicht einharken. 2. Whrend der ersten 3 bis 4 Wochen den Boden stndig feucht halten, damit die Keimlinge nicht austrockenen. 3. Warten. Viel Spa mit deiner Wiese. rst

    Rasensamen fr alleLass deine Ideen sprieen

    10

  • Flchendeckendes WLAN auf dem Campus

    Der Zugang zum Internet erfolgt seit Be-ginn 2010, nach erfolgreicher Anmeldung mit den persnlichen Zugangsdaten, ber das WLAN HSWeb. Sicherer ist die Nutzung von HSW. 1X, welches die Daten verschlsselt bertrgt. Unter Windows ist dazu gegebenenfalls die Installati-on einer Zusatzsoftware ntig. Neu auf dem Campus ist der weltweite Service eduroam, mit dem alle Studierenden an vielen Unis rund um den Globus einen Zugang zum Internet zu bekommen mit ihren Zugangsdaten aus Wismar. Weitere Informationen unter http://rz.hs-wismar.de/index.php?id=12. jm

    neues WLAN

    Du kennst dich auf dem Campus Wismar noch nicht wirklich aus? In dieser Serie erfhrst du von allen wichtigen Einrich-tungen. Heute:

    Das International Office.

    Ein Auslandsaufenthalt egal ob Studi-um oder Praktikum sollte Bestandteil Ihres Studiums sein und wird immer beliebter. Die Ziele sind dabei ganz unter-schiedlich: A wie Auslandserfahrungen (sammeln) bis Z wie Zusatzqualifikation (erlangen). Und nicht zu vergessen die Sprachkenntnisse verbessern! Aber auch hier gilt: Gut geplant ist halb gewon-nen.Es gibt eine Vielzahl von Mglichkeiten und Frderprogrammen, die man fr einen Auslandsaufenthalt nutzen kann, z.B. das ERASMUS-Programm, Auslands-BafG, Austauschprogramme mit Part-nerhochschulen, IAESTE sowie andere Organisationen und Institutionen.Untersttzung und Beratung erhalten Sie im International Office der Hochschu-le Wismar, dass Sie im Haus 21 finden. Die nchste zentrale Informationsveran-staltung ist fr den 19. April vorgesehen.

    von Korinna Stubbe

    International Office Frau Korinna StubbeHaus 21, Raum 111Tel.: 03841/[email protected]

    Es gibt ein International Office aufm Campus?

    Wer erinnert sich an trben, verregneten Tagen nicht gern wehmtig an den Som-mer und an die schnen grnen Wiesen, auf denen es sich zu liegen lohnte? Doch Trbsal blasen muss nicht sein denn jetzt kommt die Wiese nach Hause als fliegen-der Wiesenteppich. Das Modell des spani-schen Teppichherstellers Nanimarquina verspricht entspanntes Rumlmmeln in der Bude mit echtem Wiesengefhl. rst

    Wiese der Woche SERIE

    11

  • Deine Kindheit

    Das Abnehmspiel

    Wir taten ab, was kindlich war, um in die Welt der Erwachsenen zu treten. Nun stehen wir in dieser und stellen fest, dass damals doch

    Nein, es geht hier nicht um den ungeliebten Jo-Jo-Effekt bei Diten, sondern um die-ses Spiel mit der Kordel zwi-schen den Fingern. Frher wahre Meister in diesem Gebiet, kriegen wir nun bei allem, was ber die Tasta-tur hinaus geht, Knoten in den Fingern. Doch nicht verzweifeln angesichts

    Comeback des Jahres

    Ob in der Pause, im Seminar oder in der Men

    sa. Hier hast

    du immer die Fden in der Hand!

    irgendwie alles besser war. Daher hat es sich die Wiese zur

    Aufgabe gemacht, euch das Grne hinter den Ohren zurckzubringen, Unbe-

    schwertheit zu pfl anzen und Freude sprieen zu

    lassen. Wo du bist, sei immer kindlich, so bist du alles,

    bist unberwindlich. Johann Wolfgang von Goethe

    Vor Kurzem wurde ein Online-Wettbewerb des Grnderbros der Hochschule Wismar ausgeschrieben. Dort sollte man sich selbst und mglichst viele Selbststndige, die man kennt, mit Namen und Adresse ein-tragen, um einen iPod nano oder eine Men-saCard im Wert von 20 Euro zu gewinnen.Berechtigterweise kam unter einigen Studenten die Frage auf, Was machen

    die eigentlich mit den Daten? Bekomme ich oder meine Freunde dann Werbung zugeschickt und nehme ich deshalb an dem Wettbewerb lieber gar nicht erst teil? Mglicherweise mchten die Leute, die ein-getragen werden, ja gar nicht kontaktiert werden.Tatschlich wird man, wenn die Daten registriert sind, vom Grnderbro kontak-

    Was passiert mit meinen Daten?

    12

  • solcher Grobmotorik, denn dieses Spiel bersteigt be-stimmt nicht euren Horizont. Rippelt einfach den Pulli eures schlafenden Nachbarn so lange auf, bis ihr eine zirka zwei Meter lange Schnur habt. Wickelt die-se einmal um jedes Handgelenk, steckt den Mittelfi nger unter die Schnur und zieht die Hnde aus-einander. Macht das gleich noch

    mal mit der anderen Hand, wh-rend ihr euren Nachbarn weckt. Der steckt (sollte ihm sein kaputter Pulli nicht aufgefallen sein) seinen Dau-men und Zeigefi nger von auen durch die sich kreuzenden Schnre, um dann diese auseinander nach auen, unter den parallelen Schnren vorbei wieder nach oben zu ziehen. Sollte dieser sich wie X-Men angestellt haben, hat er jetzt vor sich sein neues Logo.Ihr seht, dieses Spiel ist ideal fr jeden Studenten am Campus. Die Bauingenieure

    und Architekten knnen endlich Trme bauen, die Wirtschaftler lernen den konomischen Umgang beim Schwein auf der Leiter, jene aus dem Bereich Multi-media Teamplay und die Kom-munikationsdesigner knnen sich auf der Matratze ausruhen. Da hat also der Student endlich mal die Fden in der Hand und das trotz gebundenen Hnden. lj

    und Architekten knnen

    tiert. Jedoch ausschlielich zum Zweck der besseren Vernetzung der Grnder unter-einander und mit dem Grnderbro. Die Kontaktdaten werden natrlich auch nicht an Dritte weitergegeben, wie uns Dr. Hart-mut Domrse, Koordinator im Grnderb-ro, versicherte. Ziel des Wettbewerbs ist einfach, die Kom-munikation zu verbessern und das Grn-

    der-Netzwerk zu erweitern. Und davon profi tieren vor allem die Studenten, die noch whrend oder nach dem Studium in die Selbststndigkeit starten wollen.Der Wettbewerb ist zwar schon vorbei, zum Thema Grndung kann man sich je-doch jederzeit auf www.gruenderbuero-hswismar.de informieren. Oder direkt reinschauen: Haus 1, Raum 135. rst

    Das Abnehmspiel

    13

  • gh

    weils einfach fair ist:

    das bisschen Zeit hat ja

    wohl jeder! Die Arbeit

    machen doch eh andere,

    dafr sind die Ausschs-

    se doch da! Es ist also

    das Minimum, was du

    tun kannst.

    weils ja eigentlich deine

    P icht ist: Die Mitglieder der

    Studierendenschaft haben

    das Recht, an der Selbstver-

    waltung der Studierenden-

    schaft mitzuwirken [...]

    und Die Mitglieder der

    Studierendenschaft sind

    aufgerufen, ihre Rechte [...]

    wahrzunehmen. (Satzung

    der Hochschule Wismar,

    2, Abs. 1 und 4)

    weil du verhindern solltest, dass im StuPa

    Leute sitzen,

    die keinen Plan haben. Du studierst hier, du

    wirst wissen,

    was fr den gemeinen Student gut ist! Und s

    olltest du es

    nicht wissen: Auf den StuPa-Sitzungen wir

    ds ggf. eine

    kompakte und gute Diskussion darber ge

    ben.

    weil es wirklich nicht viel Arbeit ist! Einmal

    im Mo-

    nat ein bis drei Stunden Sitzung mit nicht

    unsym-

    pathischen Leuten, auf der du dir Antrge

    , Berichte

    und Probleme anhrst und darber abstim

    mst.

    Und lngst nicht in jedem Monat.

    Den Rest erledigen Andere...

    weil du deine Freunde, deinen

    Studiengang, dein Fachbereich,

    deine Fakultt vertreten musst!

    Wer denn sonst?

    weil im Wismarer StuPa und AStA politische Zu- gehrigkeiten und Par-teien vllig egal sind im Gegensatz zu den meisten

    StuPen. Hier gehts um Inhalte, nicht

    um die eigene Partei!

    5.

    1.2.

    4.

    7. 77weil im Wismarer StuPa 7weil im Wismarer StuPa und AStA politische Zu- 7und AStA politische Zu- und AStA politische Zu- 7und AStA politische Zu- gehrigkeiten und Par-7gehrigkeiten und Par-7teien vllig egal sind im 7teien vllig egal sind im Gegensatz zu den meisten 7Gegensatz zu den meisten StuPen. 7StuPen. 7Hier gehts um Inhalte, nicht

    7Hier gehts um Inhalte, nicht

    um die eigene Partei!

    7um die eigene Partei!

    44weil du verhindern solltest, dass im StuPa Leute sitzen, 4weil du verhindern solltest, dass im StuPa Leute sitzen, die keinen Plan haben. 4die keinen Plan haben. Du studierst hier, du wirst wissen, 4Du studierst hier, du wirst wissen, was fr den gemeinen Student gut ist!4was fr den gemeinen Student gut ist!nicht wissen: Auf den StuPa-Sitzungen wirds ggf. eine 4nicht wissen: Auf den StuPa-Sitzungen wirds ggf. eine kompakte und gute Diskussion darber geben.4kompakte und gute Diskussion darber geben.kompakte und gute Diskussion darber geben.4kompakte und gute Diskussion darber geben.11 222222

    wirklich nicht viel Arbeit2wirklich nicht viel Arbeitwirklich nicht viel Arbeit2wirklich nicht viel Arbeitnat ein bis drei Stunden Sitzung mit nicht unsym-2nat ein bis drei Stunden Sitzung mit nicht unsym-nat ein bis drei Stunden Sitzung mit nicht unsym-2nat ein bis drei Stunden Sitzung mit nicht unsym-pathischen Leuten, auf der du dir Antrge, Berichte 2pathischen Leuten, auf der du dir Antrge, Berichte und Probleme anhrst und darber abstimmst. 2und Probleme anhrst und darber abstimmst. und Probleme anhrst und darber abstimmst. 2und Probleme anhrst und darber abstimmst. Und lngst nicht in jedem Monat.2Und lngst nicht in jedem Monat.Und lngst nicht in jedem Monat.2Und lngst nicht in jedem Monat.

    Den Rest erledigen Andere...2

    Den Rest erledigen Andere...

    Den Rest erledigen Andere...2

    Den Rest erledigen Andere...5555weil du deine Freunde, deinen 5weil du deine Freunde, deinen Studiengang, dein Fachbereich, 5Studiengang, dein Fachbereich, deine Fakultt 5deine Fakultt vertreten musst! 5vertreten musst! Wer denn sonst?5Wer denn sonst?99Studierendenschaft haben 9Studierendenschaft haben das Recht, an der Selbstver-9das Recht, an der Selbstver-das Recht, an der Selbstver-9das Recht, an der Selbstver-waltung der Studierenden-9waltung der Studierenden-schaft mitzuwirken [...] 9schaft mitzuwirken [...] 9999999und Die Mitglieder der 9und Die Mitglieder der Studierendenschaft sind 9Studierendenschaft sind Studierendenschaft sind 9Studierendenschaft sind

    aufgerufen, ihre Rechte [...]

    9aufgerufen, ihre Rech

    te [...] aufgerufen, ihre Rech

    te [...] 9

    aufgerufen, ihre Rechte [...]

    aufgerufen, ihre Rechte [...]

    9aufgerufen, ihre Rech

    te [...] aufgerufen, ihre Rech

    te [...] 9

    aufgerufen, ihre Rechte [...]

    wahrzunehmen. (Satzung

    9wahrzunehmen. (Sa

    tzung wahrzunehmen. (Sa

    tzung 9

    wahrzunehmen. (Satzung

    wahrzunehmen. (Satzung

    9wahrzunehmen. (Sa

    tzung 8weils einfach fair ist: 8weils einfach fair ist: das bisschen Zeit hat ja 8das bisschen Zeit hat ja wohl jeder!8wohl jeder! Die Arbeit 8 Die Arbeit machen doch eh andere, 8machen doch eh andere, dafr sind die Ausschs-8dafr sind die Ausschs-se doch da! Es ist also 8se doch da! Es ist also das Minimum, was du 8das Minimum, was du tun kannst.8tun kannst.8.9.

    KEINE ANZEIGE

    ... warum du dich unbedingt ins

    Studierendenparlament (StuPa) whlen lasse

    n solltest10guteGrnde

    Das StuPa ist der Bundestag der Studenten

    (Legislative) und wird von dir

    als Student gewhlt. Es kontrolliert die Fachs

    chaftsrte, und kontrolliert und

    benennt den AStA (Allgemeiner Studierende

    nausschuss, Regierung, Exe-

    kutive), dem es Aufgaben und Mittel bertr

    gt. Deine studentischen Rechte

    und Interessen innerhalb und auerhalb der

    Hochschule Wismar vertritt der

    AStA. Er untersttzt u.a. studentische Partie

    s und organisiert viele Veranstal-

    tungen im Jahr wie das CampusOpenAir Wis

    mar und frdert die Integration

    von auslndischen Studierenden sowie das A

    ngebot des Hochschulsports.

    weil du nirgends so direkt an der De-

    mokratie an deiner Hochschule teilha-

    ben kannst, wie hier. Denk dran: Alles,

    was du heute nutzt, hat irgendwann

    einmal irgendwer fr dich erkmpft.

    Damit das fr die nchsten Studenten-

    generationen so bleibt, braucht es

    Leute wie dich!

    14

  • weils es einfach gut ist zu wissen,

    warum die Dinge so sind wie sie

    sind. Klar, GEO lesen bringt einen da

    auch weiter, aber warum in die Ferne

    schweifen...Im StuPa lernst du sch

    nell und neben-

    bei, dass die Dinge eben doch nicht

    so einfach sind, wie sie scheinen

    und wie mans trotzdem lsen kann.

    weil sich das auch im

    Lebenslauf gut macht.

    Deine Kandidatur jetzt!

    Schreibe dich bis 21. April im AStA-Bro

    ein, lass dich am 11. Mai whlen, hab

    Spa auf den Sitzungen und trage so

    nen coolen StuPa-Pullover...

    Fragen? Bereit? Wo Einschreiben?

    AStA-BroSeiteneingang Haus 20Tel.: 03841 / 753 [email protected]

    weil Gremien wie der AStA

    oder die Fachschaftsrte

    nicht einfach machen sollten,

    worauf sie gerade Lust haben.

    Freiheiten sollten sie trotz-

    dem haben, klar. Aber sptes-

    tens beim Geld, bei unseren

    Semesterbeitrgen, hrt die

    Freundschaft auf. Das StuPa ist ein una

    bhn-

    giges Gremium, dass darauf

    achtet, dass alles Rechtens ist.

    3.

    6.

    10.

    weil du andere Studenten exma-

    trikulieren kannst. Nee, nur Spa...

    11.

    40 Jahre Block Lesung des Poetry Slamers Micha Ebeling mit Musikbegleitung von Jan Koch. Ein auf und ab der Gefhle, eine geile Veranstaltung. Danach dieses blde Gefhl: Warum gibt es so etwas nicht fters in Wismar? Aus Spa den Rechner angeschmissen und ein wenig recher-chiert und mit Erstaunen festgestellt: es gibt so etwas durchaus in Wismar!So bietet z.B. die Alte Lwenapotheke jeden Mo-nat eine Lesebhne an, bei dem verschiedene Knstler ihre literarischen Ergsse zum Besten geben. Begleitet wird das Ganze dann auch noch mit Musik (siehe Kalender Seite 42).Aber auch unsere Hochschule lsst sich nicht lum-pen. Schon zweimal veranstaltete der AStA den so genannten Zuckerersatz/Zuckerzusatz, bei dem vor allem Studenten, aber auch Gste ihre eigenen Texte lasen, ebenfalls mit musikalischer Begleitung.Wismar kann also weitaus mehr, als es zunchst den Anschein hat. Also, Kopf mal aus der Studen-tenbude oder der Kneipe gehalten und geschaut, was Wismar so alles zu bieten hat. Denn auer einem reichhaltigen Angebot an Kunst, Kultur und alkoholischen Getrnken gibt es auch viele Angebote im Bereich Sport. So zu sehen u.a. in unserer Serie der Hochschulsportarten. Ergo? Studieren in Wismar fetzt! mt

    Auf www.podfolio.de kannst du als in Wismar im-matrikulierter Student deine Arbeiten prsentie-ren egal welcher Art, egal welcher Studiengang. Das Projekt wurde von Multimediatechnik- und Kommunikationsdesignstudenten entwickelt und durchgefhrt. Nutze deine Chance! gh

    Wismar kann mehr!

    Zeige deine Arbeiten!

    Aufruf

    noch ein Aufruf

    6666666666666weils es einfach gut ist zu wissen, 6weils es einfach gut ist zu wissen, weils es einfach gut ist zu wissen, 6weils es einfach gut ist zu wissen, warum die Dinge so sind wie sie 6warum die Dinge so sind wie sie warum die Dinge so sind wie sie 6warum die Dinge so sind wie sie warum die Dinge so sind wie sie 6warum die Dinge so sind wie sie warum die Dinge so sind wie sie 6warum die Dinge so sind wie sie sind. Klar, GEO lesen bringt einen da 6sind. Klar, GEO lesen bringt einen da sind. Klar, GEO lesen bringt einen da 6sind. Klar, GEO lesen bringt einen da sind. Klar, GEO lesen bringt einen da 6sind. Klar, GEO lesen bringt einen da sind. Klar, GEO lesen bringt einen da 6sind. Klar, GEO lesen bringt einen da auch weiter, aber warum in die Ferne 6auch weiter, aber warum in die Ferne auch weiter, aber warum in die Ferne 6auch weiter, aber warum in die Ferne auch weiter, aber warum in die Ferne 6auch weiter, aber warum in die Ferne auch weiter, aber warum in die Ferne 6auch weiter, aber warum in die Ferne schweifen...6schweifen...schweifen...6schweifen...Im StuPa lernst du schnell und neben-6Im StuPa lernst du schnell und neben-Im StuPa lernst du schnell und neben-6Im StuPa lernst du schnell und neben-Im StuPa lernst du schnell und neben-6Im StuPa lernst du schnell und neben-Im StuPa lernst du schnell und neben-6Im StuPa lernst du schnell und neben-, dass die Dinge eben doch nicht 6, dass die Dinge eben doch nicht , dass die Dinge eben doch nicht 6, dass die Dinge eben doch nicht so einfach sind, wie sie scheinen 6so einfach sind, wie sie scheinen 33worauf sie gerade Lust haben.3worauf sie gerade Lust haben.worauf sie gerade Lust haben.3worauf sie gerade Lust haben.333333Freiheiten sollten sie trotz-3Freiheiten sollten sie trotz-Freiheiten sollten sie trotz-3Freiheiten sollten sie trotz-dem haben, klar. Aber sptes-3dem haben, klar. Aber sptes-dem haben, klar. Aber sptes-3dem haben, klar. Aber sptes-tens beim Geld, bei unseren 3tens beim Geld, bei unseren tens beim Geld, bei unseren 3tens beim Geld, bei unseren Semesterbeitrgen, hrt die 3Semesterbeitrgen, hrt die

    Freundschaft auf. 3

    Freundschaft auf. Das StuPa ist ein una

    bhn-3

    Das StuPa ist ein unabhn-

    Das StuPa ist ein unabhn-

    3Das StuPa ist ein una

    bhn-

    1010weil sich das auch im 10weil sich das auch im Lebenslauf10Lebenslauf gut macht.10gut macht.10.1010.

    ... warum du dich unbedingt ins

    Studierendenparlament (StuPa) whlen lasse

    n solltest

    15

  • dem ersten Tag bedeutet Block 17 eben auch Gemeinschaft, Freundschaft, Party. Und reich kann man mit Arbeit im Block bestimmt nicht werden.

    Ziele und Zweckdes Vereins sind jedoch bis heute geblie-ben. Sie bestehen in der Erhaltung und Pflege der Traditionen des Studentenle-bens an der Hochschule Wismar durch die Gewhrleistung von Mglichkeiten zur Kommunikation und Entspannung in den Rumen des Vereins sowie die Organisa-tion eines vielfltigen kulturellen Frei-zeitangebotes fr Studenten, Mitarbeiter der Hochschule und Brger der Stadt Wis-mar., schreibt der ehemalige Hochschul-

    Eine Legende, eine Institution, ein Block. 1969, vor 40 Jahren also, wurde Wismars erster Studentenclub aus der Taufe ge-hoben. Und gleich am Anfang stand das, was den Block 17 immer und immer wie-der aufhalten sollte: Umbauarbeiten in Eigenregie. Egal ob 69 erst einmal aus ir-gendwelchen Kellerrumen einer ehema-ligen Sowjetkaserne wrdige Clubrume entstehen mussten (es waren natrlich Bauingenieursstudenten, die zwei Kel-lerrume miteinander verbanden und ei-nen Kellerbogen einzogen, der bis heute im Logo zu erkennen ist), mehrfach das gesamte Gebude komplett saniert wur-de, 1990 ein zweiter Notausgang, Schall-schutzfenster und -schleusen ntig waren oder einfach immer mal wieder krasse Renovierungen anstanden die Blockies machten es immer selbst und gern mit Verstrkung von Altblockies, also denen, die schon lange nicht mehr studieren.Aber solche Aktionen waren es eben, die die Blockies zusammenschweite. Seit

    Block, Block, Hurra!

    Wismars bester schnster und tollster Studenten-

    club ist

    40

    16

  • mitarbeiter, Block-Mitinitiator, (Vereins-)Mitbegrnder und Ehrenmitglied Marius Leinweber in der jngst erschienenen Festschrift. Yeah.

    Die Aufnahmeerfolgt nach Bewerbung, Vorstellung, in-terner Beratung und idealerweise Zustim-mung mit einen bsen, der ffentlichkeit versagten Ritual, dass so geheim ist, dass nicht einmal der Block selbst davon wei, wenn man ihn danach fragt.Mitglieder werden brigens gerade ge-sucht, hehe.

    Die MitgliedsnamenDen hatte jeder und zwar schon immer, ob simple Abkrzung des Nachnamens oder wegen irgendeines betrunkenen Ausspruchs. Die Einen sagen, die neueren, maximal vierstelligen Namen kommen von einem alten Schichtenbuch, in dem nur vier Stellen frs Personal vorgesehen waren; die Anderen meinen, das ist nur Gag. Frher wurde ein Herr Wiesner Wie-se genannt, heute bekommen Schnaps-genieer den Namen Lapn, also Lappen und Andere, zu zweit Aufgenommene, Namen wie Klap und Stul oder Wish und Mob. Woher Lust kommt, fragen wir besser nicht

    Der Pfeffiealso der Pfefferminzlikr, darf an keinem Abend da unten fehlen. So richtig mag ihn wahrscheinlich keiner und grne Run-den sind eher Mutproben oder was fr Zahnarztgroupies. Der wahre Blockie aber schwrt auf den Stammschnaps aus dem Ostblock wie der Sommelier auf Bachus.

    Der Blockfaschinggilt als legendr aber tot. Jaja, so richtig mit Elferrat, Sitzungen und allem Drum und Dran zu tiefsten DDR-Zeiten. Da-mals gehrten Mensakeller und Block noch zusammen und beide in die Freie Deutsche Jugend, die FDJ. Die Mensa fei-ert noch heute ihren Mensafasching.

    BlocksportBis vor zwei Jahren gab es noch eine Fu-ballmannschaft Block 17. Als auch der letzte Blockie aus der Mannschaft ver-schwandt lste man ihn auf. Der Kutter-pullen-Kutter Block 17 hatte wohl noch nie so richtig was mit dem Block zu tun. Ab und zu sponsert der Block das Wendorfer Kutterteam fr den ein oder ande-ren Wettbewerb. gh

    Lapn! Mob?Wish...

    TOPSECRET!

  • Diskriminierende Einlasspolitik in der Alten Mensa Wismar?Gelebte Integration

    Wer hat sich nicht schon mal gefragt Wie soll ich das blo schaffen? und stirn-

    runzelnd seinen Terminplan an-gestarrt? Da hat man sich ext-ra eine genaue Zeiteinteilung

    vorgenommen und doch glatt die Pausen vergessen. Alles ist schn suberlich (oder auch nicht) notiert, den richtigen Da-ten zugeordnet und sogar nach Uhrzeiten sortiert (wenn man ganz besonders akri-bisch war). Doch was ntzt einem die ganze Ordnung, wenn es keine Lcken mehr gibt, durch die das Licht am Ende des Tunnels sichtbar wird? Man sitzt in einer dunklen

    Zitat: Jacques Tati

    Kammer, eingeschlossen von Prsentati-onen, Konsultationen, Referaten und Pr-fungsvorbereitungen, umschwirrt von Zah-len und Buchstaben. Manch einer mag sogar noch die eleganten Serifen einzelner Lettern bestaunen oder im Geiste mehr oder weni-ger sinnlose Formeln erzeugen, doch seien wir mal ehrlich: Was soll das noch bringen? Wenn Worte sich weigern, Stze zu bilden, Zahlenabfolgen zu verblassen drohen und alle Layouts dorisch wirken, ist guter Rat teuer. Aber ist das wirklich so? Muss man immer einen hohen Preis bezahlen fr ein Quntchen Licht im Dunkel? Nein!

    Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!Geh in deiner Arbeit auf, nicht unter!

    Gelebte IntegrationGelebte IntegrationDas Wort Integration ist ein in Deutsch-land von vielen Menschen (insbesondere Politikern) gern und hufi g verwendeter Begriff. Ob und inwiefern die Integration von Menschen mit fremdlndischer Her-kunft in unserem Land jedoch im tglichen Leben praktiziert wird und auch tatsch-lich gelingt, steht hufi g auf einem ganz anderen Blatt.Ende Oktober 2009 zeigte sich in Wis-mar, dass auch die Integration der an der Hochschule immatrikulierten ca. 500 aus-lndischen Studierenden in das gesell-schaftliche und kulturelle Leben der Stadt nicht immer unproblematisch verluft. Gleichwohl machten alle Beteiligten durch ihr Verhalten deutlich, dass Integration

    keine Worthlse sein muss, sondern durch sachliche Gesprche und gegenseitiges Verstndnis gelingen kann.Was war passiert? Der Allgemeine Studie-rendenausschuss (AStA) der Hochschule Wismar wurde darber informiert, dass der Studentenclub Alte Mensa Wismar an der Kthe-Kollwitz-Promenade offenbar Besuchern mit vermeintlich fremdlndi-scher Herkunft nur gegen die Hinterlegung des Personalausweises oder des Studieren-denausweises Zutritt zu seinen Rumlich-keiten verschafft, whrend solche Hrden fr Besucher mit vermeintlich deutscher Herkunft nicht aufgestellt werden.Der AStA reagierte sofort und forderte die Betreiber des Studentenclubs zur Vermei-

    1818

  • Was wrde ein Architekt mit einer Bau-skizze tun, die keine Luminationslcher aufweist? Er wrde Fenster einbauen, ganz genau!Licht ist das Element des Lebens (wenn man gewisse Meeresbewohner mal auer Acht lsst) und jeder braucht eben sein ganz persnliches Licht. Fr den Einen ist es ein Schokoriegel, fr den anderen vielleicht ein Spaziergang an der frischen Luft oder ein Fallschirmsprung aus dem Flugzeug. Was auch immer es ist, was Euch einen klaren Kopf verschafft und euren Gehirnzellen eine Pause gnnt, tut es!

    Selbst wenn die Zeit eindeutig zu knapp erscheint, um auch nur noch eine Minute zu vergeuden, nehmt euch die Zeit gerade dann!Arbeit soll Spa machen, nicht deprimieren! Selbst in der weitlufi gsten Wste gibt das pure Wissen um die Existenz einer Oase noch einmal genug Kraft, sie auch rechtzei-tig zu erreichen.Also nehmt euren Terminkalender noch einmal zur Hand und gebt dem Termin Pau-se Gleichberechtigung! aa

    dung von Missverstndnissen und Vorver-urteilungen zunchst auf, den Sachverhalt aus ihrer Sicht darzulegen, machten jedoch auch deutlich, dass eine diskriminierende Ungleichbehandlung von auslndischen Besuchern unter keinen Umstnden tole-riert werden kann.Die Antwort der Betreiber des Clubs lie zur Freude des AStA und der betroffenen Studierenden nicht lange auf sich warten. Der Studentenclub bekannte seine un-eingeschrnkte Toleranz gegenber allen Kulturen und Menschen gleich welcher Herkunft, entschuldigte sich fr die un-beabsichtigt erfolgten Ungleichbehand-lungen bei den betroffenen Personen und versicherte, dass alles unternommen wird,

    um Diskriminierungen von auslndischen Besuchern zuknftig zu vermeiden.In einem persnlichen Gesprch zwischen den Betreibern der Diskothek und den Vertretern des AStA einige Wochen sp-ter wurde die bereinkunft erzielt, dass auch in Zukunft erneut das persnliche Gesprch gesucht wird, sofern doch noch einmal Probleme auftreten sollten.

    Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-ten Akteure ist es zu verdanken, dass die weitere Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen und Lndern auch in der Hansestadt Wismar nicht nur ein Ziel bleibt, sondern jeden Tag gelebt wer-den kann. sr

    Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-ter wurde die bereinkunft erzielt, dass ter wurde die bereinkunft erzielt, dass ter wurde die bereinkunft erzielt, dass ter wurde die bereinkunft erzielt, dass auch in Zukunft erneut das persnliche auch in Zukunft erneut das persnliche auch in Zukunft erneut das persnliche auch in Zukunft erneut das persnliche Gesprch gesucht wird, sofern doch noch Gesprch gesucht wird, sofern doch noch Gesprch gesucht wird, sofern doch noch Gesprch gesucht wird, sofern doch noch

    Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-Dem besonnenen Verhalten aller beteilig-ten Akteure ist es zu verdanken, dass die ten Akteure ist es zu verdanken, dass die ten Akteure ist es zu verdanken, dass die ten Akteure ist es zu verdanken, dass die ten Akteure ist es zu verdanken, dass die ten Akteure ist es zu verdanken, dass die weitere Integration von Menschen aus weitere Integration von Menschen aus

    um Diskriminierungen von auslndischen um Diskriminierungen von auslndischen um Diskriminierungen von auslndischen um Diskriminierungen von auslndischen Besuchern zuknftig zu vermeiden.Besuchern zuknftig zu vermeiden.In einem persnlichen Gesprch zwischen In einem persnlichen Gesprch zwischen In einem persnlichen Gesprch zwischen In einem persnlichen Gesprch zwischen den Betreibern der Diskothek und den den Betreibern der Diskothek und den Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-ter wurde die bereinkunft erzielt, dass ter wurde die bereinkunft erzielt, dass

    um Diskriminierungen von auslndischen um Diskriminierungen von auslndischen

    In einem persnlichen Gesprch zwischen In einem persnlichen Gesprch zwischen In einem persnlichen Gesprch zwischen In einem persnlichen Gesprch zwischen den Betreibern der Diskothek und den den Betreibern der Diskothek und den den Betreibern der Diskothek und den den Betreibern der Diskothek und den Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-Vertretern des AStA einige Wochen sp-

    1919

  • Der Se

    Bitte machen Sie da nicht so viel rauf, das schaff ich ja gar nicht, hrt man ihn an der Theke zu der gulaschausgebenden Mensafrau sagen. Seit Jahren pldiert er fr einen Kinderteller, doch ohne Erfolg. Nichtsdestotrotz macht er keine halben Sachen und sorgt damit in der Mensa regelmig fr einen Aufstand. Warum muss ich fr den halben Muffi n denn einen ganzen bezahlen?, regt sich die halbe Portion auf. Alles halb so schlimm, widerspricht seine bessere Hlfte.

    Schon in seiner Kindheit war er immer das Schleckermulchen gewesen. Hier ein Riegelchen, da einen Bons fr zwi-schendurch. Im Studium sollte sich das ndern, beschloss der Se. Doch was gab es auf einmal in der Mensa? Donuts und zuckrige Speisen im berfl uss! Den sen Verlockungen konnte er nicht widerste-hen und hat sich kurzerhand zum Rekord-halter erklrt. Die Kalorien einer ganzen Woche auf ein einziges Mensatablett zu bekommen das schafft nur er.

    Die halbe Portion

    Was fr ein Mensaner bist du?

    Endlich zum ersten Mal hat es ein Mensamann geschafft, die Grne Wiese Jury zu berzeugen. Herr Stolze, der von seiner pltzlichen Ehrung sichtlich berrascht war, konnte sich besonders aufgrund seines einzigartigen Steak-Wende-Schwungs gegen die zahlrei-chen Mitbewerber durchsetzen. Herzli-chen Glckwunsch, Mister Mensa!

    Mensamann gekrt

    Schon in seiner Kindheit war er immer das Schleckermulchen gewesen. Hier ein Riegelchen, da einen Bons fr zwi-

    schaff ich ja gar nicht, hrt man ihn an der Theke zu der gulaschausgebenden Mensafrau sagen. Seit Jahren pldiert er

    ein Riegelchen, da einen Bons fr zwi-schendurch. Im Studium sollte sich das

    Schon in seiner Kindheit war er immer das Schleckermulchen gewesen. Hier ein Riegelchen, da einen Bons fr zwi-

    Bitte machen Sie da nicht so viel rauf, das schaff ich ja gar nicht, hrt man ihn an

    20

  • ExportWeg hier! Ein Semester Grostadt, ein Jahr im Ausland Grne Wiese zeigt Wismarer Studenten, die dem Ruf der Ferne folgten. Wie fanden sie sich zurecht, was war gut, was war schlecht?

    2121

  • Hej hej och vlkomna i Sverige!Ich studiere Bauingenieurwesen an der schnen Hochschule Wismar und mein Praktikum von ca. 3 1/2 Monaten im 7. Se-mester habe ich in Schweden, genauer gesagt in Bors am SP Technical Research Institute of Sweden absolviert. Bors ist stlich von Gteborg in Sdschweden ge-legen und ist von Gteborg mit dem Bus in ca. 45 Minuten zu erreichen.

    SP ist ein sehr renommiertes Forschungs-institut, welches in verschiedene Depart-ments unterteilt ist. Ich war im Feuer-department ttig und fhrte whrend meines Praktikums diverse Experimente durch, wobei ich das Abplatzverhalten (fi re spalling) von Beton whrend eines Feuers nher untersuchte.Neben meiner Arbeit im Institute hab ich Schweden erkundet. Ich besuchte mehrere Male Gteborg und weitere schne Std-te in der Umgebung. Wie jeder wei, hat Schweden eine beeindruckende Natur zu

    bieten, welche ich natrlich in vollsten Zgen genossen habe. Ganz besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei mein Ausfl ug auf die vorgelagerten Inseln von Gteborg. Neben der Schrenkste haben mich auerdem die schnen groen Seen, die dichten Wlder und vor allem die tra-ditionellen Holzhuser in rot, blau und gelb fasziniert. Und natrlich die leckeren Landesspezialitten, von denen man nicht

    genug bekommen kann, wie z.B. Kttbullar, Kanellbullar und Peperkakor.Auch ein sehr interessanter Part in meinem Praktikum war das Zusammenleben mit anderen Studenten meines Departments. Sie kamen aus verschiedenen Lndern wie China, Frank-reich sowie Grobritan-nien und Schweden. Der Austausch mit ihnen ber das Leben und Gepfl ogen-

    heiten in dem jeweils anderen Land war sehr aufschlussreich. Ein Praktikum im Ausland bzw. ein Auslandssemester kann ich nur empfehlen, denn die Einblicke und Erfahrungen, die ich hier gemacht habe, mchte ich nicht missen. Auch Schweden kann ich nur empfehlen, denn das wunderschne Land, so wie ich es erlebt habe, beherbergt wirklich sehr umgngliche nette Menschen und bietet eine beeindruckende Natur.

    Hej d! Isabel

    Isabel Hinz, Bauingenieurwesen, 7. Semester

    Natur Kultur Schweden

    22

    Expo

    rt

  • Ausland na klar! Oder lieber doch nicht?

    Sarah A. und Sarah M. hatten sich unter den 30 von Erasmus gefrderten europ-ischen Einrichtungen fr die Hochschule in Sdertrn bei Stockholm entschieden. Im skandinavischen Raum ist die Unter-richtssprache vorwiegend Englisch. Die westlichen Partnerlnder lehren jedoch vorwiegend in ihrer Heimatsprache. Also fiel die Wahl auf Schweden.Der Kontakt zwischen den Professoren und den Partnerhochschulen ist eher ge-ring. Diese konnten uns kaum Informa-tionen geben., erzhlen sie, Frau Stub-be vom International Office konnte uns schon am besten beraten. Sie konnte uns u.a. auch Kontaktdaten geben von Leuten die schon mal da waren. (mehr Informa-tionen auf Seite 11)Warum hat es also nicht geklappt? Der durchschnittliche Frdersatz von Eras-mus betrgt 350 Euro und es gibt noch zu-stzlich die Mglichkeit, Auslands-BAfG zu beantragen, welches je nach Situation berechnet wird. Studieren in Schweden ist jedoch nicht ganz gnstig. Ein Student muss im Monat mit mindestens 750 Euro rechnen. Dazu kommt der straffe Zeitplan des Bachelorstudiums, der beide dazu ge-zwungen htte ihre Freiversuche, die fr

    das fnfte Semester vorgesehen waren, zu verlieren. Die Kultusministerkonfe-renz (kurz KMK), welche im Dezember 2009 tagte, hat das Problem erkannt. Ein Punkt ist die Verlngerung der Regelstu-dienzeit auf 7 oder 8 Semester, sodass [] Zeitrume fr Aufenthalte an anderen Hochschulen und in der Praxis ohne Zeit-verlust mglich sind. Auerdem hatten wir das Problem, dass uns die meisten Kurse, die uns interessierten, uns hier nicht angerechnet worden wren. Man htte auf jeden Fall noch ein Semester nachholen mssen., so Sarah A. Auch die Anerkennung von Prfungsleistungen zwischen den Hochschulen national wie international soll vereinfacht werden. Die Lnder sollen keine von den allgemeinen KMK-Vorgaben abweichenden Regelun-gen treffen, [] die die Gestaltungsfrei-heit der Hochschulen einengen.Es bleibt abzuwarten, ob diese Eckpunkte realisiert werden und damit dem Rck-gang der Auslandsaufenthalte der neu-en Studiengnge entgegengewirkt wird.

    Schweden ist ein tolles Land und wir waren noch nie dort. Vielleicht nach un-serem Abschluss und vor dem Masterstu-dium. ns

    Von einem Auslandssemester trumt fast jeder Student. Nicht nur die super ausgestatteten Universitten und ein hbscher Pluspunkt im Le-benslauf locken. Die persnlichen Erfahrungen und der Einblick in ande-re interessante Studiengebiete bereichern. Dass so ein Wunschsemester nicht immer einfach zu realisieren ist, zeigt sich im Gesprch mit zwei Studentinnen des Studiengangs Betriebswirtschaft.

    23

    Expo

    rt

  • Hamburg Das Tor zur Welt mit einem Kulturangebot, das sich kaum berblicken lsst. Zumindest als Wismarer muss man soviel Auswahl erstmal verkraften!Drei Studenten, die ihr Praktikumssemester in der Hansestadt verbrachten, berichten fragmentarisch von ihren Erfahrungen und Eindrcken und geben schon mal wertvolle Tipps fr alle zuknftigen Praktikanten, die es in die Millionenmetrople verschlgt.

    A shortcut to Hamburg

    Ach, Du wohnst in Eppendorf?! Wo sind dein Strickpullunder und deine Per-lenkette? // Auch wenn man ein iPhone mit Google-Maps-Funktion hat, sollte man doch lieber alle entgegenkommenden Menschen nach der nchsten Tanke fra-gen, da man so die tollsten Bekanntschaf-ten macht und sogar Meeecklenburger trifft. // HEY, IN HAMBURG KANN MAN SOGAR CD-ROHLINGE KAUFEN (ES GIBT HIER MEDIA MARKT UND SATURN). // Die Aussenalster erkundet man im Som-mer am besten mit dem Tretboot und einem kalten Getrnk in der Hand. Aber Obacht vor den Baby-Enten! // Va-piano! Mascarponecreme mit Erdbeeren! // WOW, SO SIEHT ALSO EIN ESPRIT-SHOP IN ECHT AUS, SO GANZ OHNE ONLINE. // Die Bratkartoffeln auf dem Hambur-

    ger Fischmarkt knnen am Sonntag-morgen um 7 Uhr Leben retten. // Wer Oli Geien aus dem Weg gehen will, sollte nachmittags nicht ber den Jungfernstieg spazieren. // IST GAR NICHT SCHLIMM IN DER U3 EINZUSCHLAFEN UND/ODER IN DIE FALSCHE RICHTUNG ZU FAHREN. MIT DER U3 GIBT ES KEINE FALSCHE RICH-TUNG! // Htte ich die 18 Euro Eintritt fr das Hamburg Dungeon doch nur im Schanzenviertel versoffen! // Wenn Hafenrundfahrt, dann Kapitn Prsse. Mit der Barkasse in die Speicherstadt bei Dm-merung. // WORK IT HARDER, MAKE IT BETTER! // Auch wenn man am Freitag-morgen um 7 Uhr ber die Reeperbahn torkelt, kann man um 9.30 Uhr auf der Arbeit erscheinen. // Der Michel-Fhrer: Hier geniet man die 3-Meeres-

    24

    Expo

    rt

  • Aussicht: 1. bei Tag das Husermeer 2. bei Nacht das Lichtermeer 3. bei Nebel gar nichts mehr! // UM MULTILINGU-ALE VERWECHSLUNGEN ZU VERMEIDEN: TRKISCHE ZEITUNGSVERKUFER SIND BESSER ALS INDISCHE. DAGEGEN SIND ABER INDISCHE ROSENVERKUFER DEN TRKISCHEN VORZUZIEHEN. // Das Hamburger Konzertpublikum guckt lieber erstmal skeptisch. // Durch eine unbefugte Person im Gleisbereich wird sich die Weiterfahrt um wenige Mi-nuten verzgern! // IN DER HAFENCITY SOLLEN SPTER MEHR MENSCHEN WOH-NEN ALS IN GANZ WISMAR DAFR IST ES DA IM MOMENT ABER ZIEMLICH AUSGESTORBEN. // Eigentlich ist al-les einfach immer nur voll derbe. // Richtige Hamburger halten sich in der U-Bahn NICHT fest. Immer locker in den Knien! // OB JAZZ, KLASSIK ODER HARD-CORE DRUM N BASS IN HAMBURG IST FR JEDEN WAS DABEI. // Ein Astra geht immer. // Omas Apotheke und Kat-ze: die besten Kneipen der Schanze. // IST DIE ELBPHILHARMONIE IMMER NOCH NICHT FERTIG? // Das halbe Hhnchen in der Eppendorfer

    Grillstation ist wirklich so gut, wie es der Dittsche-Abspann vermuten lsst. // Die Firma, in der ihr Praktikum macht, unbedingt nach den Leuten dort und der Atmosphre aussuchen. Immer-hin verbringt ihr mit denen mindestens 10 Stunden am Tag. // AUF JEDEN FALL IRGENDWO REINSTOLPERN UND NEN MEXIKANER TRINKEN. // ltere Her-ren aus Harvestehude tragen mit Vor-liebe Rosa. // Mit dem Fahrstuhl auf den Turm des Michels fahren, gilt nicht! // IM ABATON-KINO GUCKT ES SICH AM BES-TEN // Schanzenbingo mit Ricardo M. sollte so bekannt sein wie das Frh-lingsfest der Volksmusik mit Florian Silbereisen. // Am Donnerstag wird hier das Wochenende mit einem Bier in der U-Bahn eingelutet. // VIELLEICHT SOLLTE MAN NICHT UNBEDINGT IM DEZEMBER ZU EINEM PAULI-SPIEL GEHEN?! // schla-fen knnt ihr, wenn ihr tot seid!

    2525

  • ,

    Shanghai. Eine beeindruckende Stadt, schnell, alles wchst und bewegt sich. Wol-kenkratzer, die Sonne ist nicht zu sehen und es ist trotzdem hei. Smog, neugierige Chinesen. Wir besuchen einen alten Freund, der hier wohnt, zu dritt reisen wir ber Chengdu weiter nachKanding. Nach zehn Stunden Busfahrt erreichen wir die Stadt, auf dem Weg ge-nieen wir eine tolle Landschaft, weit ab, ganz anders als Shanghai. Von dort geht es mit einem Kleinbus nachTangong. Grasland, die Fahrerin spricht kein Wort Englisch. Trotz-dem ist die Fahrt sehr unterhaltsam, eine unglaubliche Landschaft erstreckt sich weit in alle Richtungen. Stille, die Menschen sehen grer und krftiger aus, als in der Stadt. Von Tangong geht es nachLeShan. Ein Touristenort, den wir nach acht Stunden Busfahrt erreichen. Der nchste Tag, wir steigen auf den Berg Emei Shan, 3077 Meter hoch und einer der vier buddhistischen Berge Chinas. Nach 2 Ta-gen Aufstieg ber Treppen und der ber-nachtung in einem Kloster erreichen wir den Gipfel. Dort ber den Wolken erwarten uns berwltigende Tempelanlagen. Der aufstieg hat sich wirklich gelohnt, runter geht es aber mit der Seilbahn.

    guiLin. Eine interessante Stadt, nicht zu gro, viele Leute, viele Autos. Auf einer kleinen Insel trinken wir einen Tee unter Bambus, Chinesen spielen Majong. Dies ist der einzige Platz in Guilin ohne Lrm, so scheint es. Pingan. Reisterrassen, wahnsinnige Aussicht, sehr warm und feucht. Wir wan-dern bis zum nchsten Ort.

    Juliane Siedler, 10. Semester Kommunikationsdesign und Medien

    Drei Wochen erkundete ich mit meinem Freund das viertgrte Land der Welt. Es ist unvorstellbar gro und bietet eine kaum zu beschreibene Vielfalt. Es ist ein Land voller Widersprche und vielleicht macht es gerade das so interessant! Von vielen Erlebnissen der Reise werde ich nicht berichten, da die Eindrcke dieser Reise nicht einmal in tausend Worte zu fassen sind.

    *

    26

    Expo

    rt

  • TianTouzhai. Natrlich verlaufen wir uns, aus geplanten fnf Stunden werden acht. Ganz liebe Einheimische, wir bernachten in einem kleinen Ho-tel. Es gibt leckeres Essen und selbst gemachten Reisschnaps, den wir drauen mitten in den Reisfeldern trinken. Am nchsten Tag geht es ber Guilin nachYangShuo. Es ist sehr warm, trotzdem fahren wir Fahrrad, baden im Fluss und fahren mit einem Bam-boo, einem Bambus-boot. Die Landschaft

    *Wenn der Weg lang ist, lernt man die Kraft eines Pferdes kennen. Wenn der Tag lang ist, sieht man das Herz eines Menschen.

    Chinesisches Sprichwort

    Auf einer Tour durch China kann man tausend Eindrcke festhalten eine Auswahl.

    bleibt atembe-raubend. Abends

    gehen wir auf dem lau-ten Nachtmarkt spazieren,

    danach geht es mit Rad und Kopflampe zum Hostel au-erhalb der Stadt. Von Guilin

    fliegen wir nachBeijing. Unsere letzte Station

    und eine beeindruckende Stadt. Die Hutons sind wunder-

    schn, aber auch etwas er-schreckend fr uns Euro-per. Die Seidenstrae ist ganz anders als erwartet,

    aber Handeln haben wir in den drei Wochen wirklich

    gelernt, fr Chinesen wie ein Sport, wir haben wirklich

    viel gelacht. Die Proben fr den sechzigsten Geburtstag Chinas

    waren etwas einschchternd und sehr militrisch, der groe Platz ist

    wirklich sehr gro.Unsere drei Wochen in diesem atemberau-benden Land sind vorber. Fr mich sind sie wohl die aufregendsten meines Lebens gewesen. Noch lange werde ich an diese Zeit zurckdenken.

    2727

  • Da ich gerne und viel reise, habe ich auch das Praktikumssemester genutzt, um das Ausland zu entdecken. Ich hatte mich recht spontan und auf Empfehlung eines Freun-des dazu entschieden, mein Praktikum in Zrich zu absolvieren.

    Dort habe ich in einem kleinen Ingenieur-bro, bestehend aus 10 Mitarbeitern, fr 4 Monate gearbeitet. Zu meinen Haupt-aufgaben gehrten neben der Hilfsbaulei-tung und Administration das Erstellen von Schalungsplnen im Hoch- und Tiefbau. Auerdem bleibt man auch in der Schweiz von den klassischen Praktikantenaufga-ben nicht verschont. Ge-wohnt habe ich im Stadtzentrum in seen-he in

    einer 3er WG zusammen mit einem Tsche-chen und einem aus Hongkong stammen-den Kanadier, der in den USA lebt. Das Wohnen sowie das Leben in Zrich ist bekanntlich eine sehr teure Angelegen-heit und das mchte ich an dieser Stelle anhand des Bierpreises auch besttigen. So zahlt man in Zrich fr ein Bier um-gerechnet 6 7 Euro. Die Stadt an sich ist ganz klar das kulturelle und wirtschaftli-che Zentrum des Landes, in dem vorrangig junge Menschen mit Karriereabsichten le-ben. Trotzdem sind alle, auch wenn sie ab und an einen fiesen Dialekt sprechen, sehr offen und hilfsbereit, was es einem wei-ter weg von Zuhause ziemlich angenehm macht. Zudem mchte ich Zrich als eine sehr schne und saubere Stadt mit Stil bezeichnen. Dennoch habe ich mich auch wieder auf die Heimat und natrlich auf das Studieren an der HS Wismar gefreut.Alles in allem kann ich jungen aufstreben-den Studenten aus der Baubranche und vor allem auch aus dem Wirtschaftsbereich ein Praktikum in Zrich nur empfehlen.Wer mehr erfahren mchte, kann sich

    gerne bei mir melden. Ich wnsche allen

    noch ein sch-nes Studi-

    um!

    Ein halbes Jahr nicht da gewesen. Ein halbes Jahr in einer anderen Welt. Es knpften sich Freundschaften,

    man schlug langsam Wurzeln und dann war alles wieder vorbei. Zurck in Wismar und was nun? Kontakt halten mit den lieb gewon-

    nenen Freunden sicher. Und doch nicht mehr mit ihnen spontan abends weggehen knnen. Viele fhlen sich nach ihrem Praktikums- oder Auslands-

    Semester sehr komisch. Haltlos und fremd in bekannter Umgebung. Manche nennen es das Wismar-Loch. Dabei sind es nicht nur die Gewohnheiten, die sich

    wieder ndern und von denen manche mangels der Mglichkeit sie auszuleben ganz abgestellt werden mssen. Es sind auch die kleinen Dinge. Der andere Tages- und Arbeitsrhythmus, das Mensaessen, die Mentalitt manches Mecklenburger Stierna-ckens, mit der man klarkommen muss. Und doch schliet man es wieder ein Stck weit ins Herz, dieses kleine gemtliche Wismar, zumindest, bis das Studium zu Ende ist.

    Christoph Klempert, Bauingenieurwesen, 7. Semester

    Christoph Klempert am Arbeitsplatz

    Grezi!

    Wismar-Loch

    29

    Expo

    rt

  • Resting just a few days back from Deutsch-land, sudden thought Christina had asked me to write an article about the feeling of living in Deutschland. Originally inten-ded to talk about everything between [chin.: Zhnggu, China] and Deutsch-land, learning, politics and other aspects of the different analysis set out Deutschland. This would though inevitably fall into a ge-neral talk. To give my mind a few perhaps more concise definitions of Deutschland, I used the form of the labels.

    The pace of life In comparison with , which is Deutschlands most difficult to adapt to. The local German people usu-ally follow a slower pace of life. One time, I wanted to buy medicine, but that medi-cine required a doctors prescription, then I went to the clinic to find a doctor. If this happened in , half a day is enough. But that time in Deutschland it happened the

    doctors I was looking for were all on vacati-on. So I had to wait for a few days and was very helpless. As well you have to adapt to that there is no supermarket on Sundays. There are many 24-7 convenience stores in , which is really quite convenient for the customers.

    Attitude I always thought that Germans are cold, but actually this is not right. I have tried many times to ask the Germans how to buy train tickets, the replies were always very enthusiastic responses. They even may take you to your platform and then they hurry away to catch their own train. However, it is also possible you meet a German friend at school and you are enthusiastic greeting him and would like to chat for a moment. Unfortunately this often ends up in only one sentence of dia-logue, just because it is not chatting time for them.

    30

    Label on DeutschlandZhang Yang (called Joel in Germany) a Student of Architecture tells about his experi-ences in Germany and compares the Chineese consuetudes with the German.

    30

    Expo

    rt

  • Order When you eat in the Mensa in , people are always crowded in front of the buttery hatch. You will admire the Ger-man order which is one after another in a row. In this is almost impossible to imagine. Perhaps it is closely related to the population.

    Tone when I rode my bike first time, care-lessly crossed the red area, there were Ger-mans immediately shouting at me: You should ride over there! I was scared be-cause in , bicycle paths and sidewalks are not in the same level on the road. In ad-dition, Chinese people are accustomed of being advised in a whispered tone, rather than shout.

    Time If the German people want to be on time, it simply can be calculated by se-conds. DB is a good example: When you catch your train, you should focus on the train number, rather than the platform or you might catch the wrong train. Howe-ver, if the Germans do not have any time concept, it is very terrible making appoint-

    ment on time. You will need to wait, and maybe the time needs to be calculated in hours.

    Answering Its so difficult for my Ger-man students to answer the questions in my class. I found that they are actually af-raid of making mistakes, rather than not paying attention or not deliberating on the question. The problem is: They think too much. I guess, they think making mis-takes is a very stupid thing. ButI remem-ber there is an old saying: Failure is the mother of success.

    One year of exchange life in Deutschland is not a long time for me to deeply under-stand Deutschland. My words are nothing but simply an impression of Deutschland. I am here to fulfill so many wishes, because Deutschland is a land of childhood dreams. I hope I have the opportunities to come here again, to get a more profound under-standing of it.

    Grne Wiese thanks Joel very much!

    3131

  • Wie kamst Du auf die Idee, nach Polen zu gehen bzw. was hat Dich an dieser Vor-stellung gereizt?Lennart, ein Kommilitone, war vor ca. drei Jahren hier zum Austausch und hat davon geschwrmt, wie toll es hier wre und dass es sich echt lohnen wrde, hierher zu ge-hen. Nach dem ersten Kontakt mit dem stlichen Teil der Welt, in diesem Fall war das St. Petersburg, wusste ich: Ich muss in den Osten! Fr St. Petersburg bzw. Russland gab es jedoch ziemlich strikte Einreisebe-stimmungen und so kam mir irgendwann die Idee, nach Polen zu gehen. Die Polen ha-ben schon eine andere Kultur im Vergleich zu unserer und auerdem haben sie das Herz am richtigen Fleck.

    Wo und wie lange wirst Du dort studieren?Ich studiere hier Grafi k und Design an der ASP Academy of Fine Arts in Krakau. Seit

    Mitte Februar bin ich nun hier und bleiben werde ich noch bis Ende Mai.

    Wie hast Du den Kontakt zur polnischen Hochschule hergestellt?Das ging relativ fl ott. Ein anderer Kommili-tone hat im letzten Semester hier studiert und ihn konnte ich dann gut ausfragen; zudem ist die ASP eine Partnerschule der HS Wismar. Ich muss aber sagen, dass Frau Stubbe vom International Offi ce (siehe Seite 11) letztendlich den grten Teil orga-nisiert hat. Ich musste lediglich meine Un-terlagen (Portfolio usw.) abschicken bzw. bei ihr abgeben und dann auf die Antwort warten, die sich dann doch aber ein wenig hinauszgerte. Aber so ist das eben in Po-len: Die Uhren laufen etwas anders, was gut ist, aber manchmal auch anstrengend sein kann.

    Wie fi nanzierst Du deinen Aufenthalt in Krakau?Mein Geld beziehe ich vom BAfG-Amt. Ich erhalte ein Auslands-BAfG.

    Wie und wo wohnst Du in Krakau?Ich wohne in direkter Nhe zur Weichsel, einem der grten polnischen Flsse, mit einem Polen namens Arek zusammen.In meinem Haus wohnen auer mir aus-

    KOMMEN SIE NACH POLEN IHR AUTO IST SCHON DA!Warum verbringt eigentlich kaum jemand sein Auslandssemester in Polen? Liegt es womglich an den Polenwitzen, die unser Bild vom stlichen Nachbarn hinreichend geprgt haben?! Alles blde Vorurteile- fi ndet zumindest Bjrn Hinze, Kommunikationsdesignstudent im achten Semester, der sich dazu entschlossen hat, einige Monate in Krakau zu studieren. Die Grne Wiese befragte ihn zu seinen bisherigen Erlebnissen und Erfahrungen.

    32

    Expo

    rt

  • schlielich Polen. In die Stadt sind es auch nur ein paar Minuten, ab jetzt bin ich noch fl exibler, denn ich hab ein schnes Fahrrad vom Flohmarkt.

    Wie sieht Dein Studienalltag aus?In den ersten Wochen habe ich mich erstmal orientiert: Neue Stadt, neue Um-gebung und viel mehr Menschen als zu Hause daran muss man sich erstmal ge-whnen. Aber mittlerweile fi nde ich mich hier sehr gut zurecht. An der Universitt gab es hnlich wie in Wismar mehrere Ein-fhrungsveranstaltungen zu den Kursen, die man hier belegen kann. Danach habe ich mich angemeldet bzw. mein Portfolio gezeigt, woraufhin entschieden wurde, ob ich am Kurs teilnehmen kann oder nicht. Nun belege ich einen Kurs in Linolschnitt, Poster und Fotografi e.

    Wie funktioniert die Verstndigung mit den anderen Studenten? Welche Nationa-litten sind dort hauptschlich vertreten?Die Verstndigung mit anderen Studenten und Professoren luft weitestgehend ber Englisch. Bis man sich hier auf polnisch verstndigen kann, wird noch ein wenig Zeit vergehen. Ich besuche gerade einen

    Polnischkurs, der hoffentlich bald ein paar Frchte tragen wird. Am ersten Tag der Einfhrungsveranstaltungen dachte ich, es gbe nur Franzosen, aber dem ist nicht so. Englnder, Ukrainer, Deutsche, Spani-er und viele andere Nationalitten gibt es hier in meinem Austauschsemester.

    Wie hast Du Polen bisher erlebt? Gibt es polnische Eigenarten, die Dir sofort auf-gefallen sind?Ich mchte sagen von der besten Seite, kann mich jedenfalls nicht beklagen. Mein Mitbewohner hlt mich auch ein wenig auf dem Laufenden. Als ich ihn fragte, was denn typisch fr Polen sei, meinte er: Wod-ka und Frauen na ja, der Wodka ist auf alle Flle gut!Ansonsten gibt es hier noch kleine Milch-bars, in denen das Essen sehr gnstig und lecker ist und auf den Straen sieht man viele Mdels, die Teig- und Ksewaren ver-kaufen.

    Was erhoffst Du Dir von Deinem Aus-landsaufenthalt?Nur das Beste.

    Interview: kg

    WHAT IS THE DEFINITION OF

    NOTHING? ONE AND A

    HALF LITER OF VODKA FOR

    TWO PERSONS!

    33

  • Ich war fr 17 Wochen Praktikantin im Architekturbro Fischer in Hochstadt am Main. Das Arbeitsklima war sehr angenehm. Die

    fnf Mitarbeiter und der Chef duzen sich, ich durfte an allen Projekten mit-arbeiten und wurde nie im Stich gelassen, wenn ich einmal nicht weiter wusste.

    Mein normaler Arbeitstag begann um 7:30 Uhr und endete 17 Uhr, freitags 13:30 Uhr.

    Ich war grtenteils an der Fenster-sanierung eines Justizpalastes in

    Bayreuth beteiligt. Wir sind zwei- bis dreimal die Woche zur Bau-stelle gefahren und haben dort die einzelnen Arbeitsschritte inspiziert und ber die Vorgnge Protokolle gefhrt ... sprich Bau-leitung betrieben. Des Weiteren war ich an der Wrmebedarfs-berechnung und der Heizungs-planung fr mehrere Altbauten beteiligt. Wenn neue Sanierungs-auftrge kamen, so durfte ich die Mengenberechnung und die Grobkostenschtzung fr die jeweiligen Objekte erstellen.

    Zwischendurch setzte ich mich mit der neuen HOAI (Honorar-ordnung fr Architekten und Ingenieure) 2009 auseinander und aktualisierte so fr das ge-samte Architekturbro den Ver-tragsentwurf, Formulare, Rech-nungen etc. ... Hinterher nannten sie mich liebevoll die neue HO-AI-Expertin, weil ich, was die

    Paragraphen, Klauseln usw. an-ging, auf dem neuesten Stand war.

    Whrend meines Studiums hatte ich die Vertiefungsrichtung Bauen im Bestand gewhlt und habe auch in diesem Gebiet mein Praktikum absolviert. Die Arbeit dort hat in mir den Wunsch verstrkt, auf dem Gebiet der Altbausanierung und der Denk-malpflege zuknftig ttig zu sein. Ich habe dort meine Fachkenntnisse vertieft und auch sonst vieles dazugelernt. Das Studi-um an sich war eine gute Vorbereitung, doch praktische Arbeit bringt einen um Vieles weiter. Erst whrend des Praktikums konnte man die einzelnen Zusammenhn-ge und das ganze Drum-herum verstehen und nachvollziehen. Man entwickelt Ver-stndnis fr den ganzen Aufwand, der be-trieben wird und die vielen Arbeitsablufe.

    Als es mir bewusst war, dass ich die nchs-ten vier Monate in Bayern verbringen wrde, wollte ich unbedingt die Gelegenheit dazu nutzen, mir die Gegend anzuschauen. Man wei ja nicht, ob man jemals wieder die Mglichkeit bekommt, so viel Sehenswertes zu besichtigen. Viele Klster, Burgen und Schlsser sind in diesem Bundesland vertre-ten und jedes Einzelne davon ist sehenswert. Voraussetzung ist natrlich, man interes-siert sich dafr ... und ich habe mein Inte-resse dafr durch mein Praktikum entdeckt!

    Helene Luft, Bauingenieurwesen, 7. Semester

    Praxissemester bei Architekturbro Fischer,

    Altbau und Denkmalpflege

    34

    Expo

    rt

  • Frher frher, da fuhr man ins Ausland und da war es ganz anders als Zuhause. Dort warteten unbekannte Abenteuer und unerforschtes Terrain. Man war gezwun-gen, sich einer Sprache und Kultur zumin-dest ein Stck weit anzunehmen und froh einen Landsmann treffen zu knnen.Wer das sucht, ist zumindest in Spanien ein paar Jhrchen zu spt dran. Lngst ist man nicht mehr hilflos verloren in unbe-kannten, ungewhnlichen Umgebungen. Globalisierung sei Dank, gibt es auch die blichen verdchtigen Konsumketten, wie zum Beispiel Lidl und irgendwie sieht alles ein bisschen so aus wie Zuhause. Schn, jetzt knnen alle genau die Produkte kau-fen, die es auch Daheim gibt. Auerdem hrt man in Spanien stndig Deutsch. Man kann sich dem auch nicht so richtig entziehen, denn augenscheinlich gibt es immer noch Leute, die ins Ausland fahren, um andere Deutsche zu treffen. Man knnte nun sagen: Hey, das klingt so schn und super einfach da will ich auch hin! Gut, dann tut euch zusammen, ihr Deutschen, und habt eine schne Zeit! Ich bin eher dafr, etwas Neues kennenzuler-nen die spanische Kultur, das Essen, vor allem aber die Leute und deren Lebenswei-se. Die empfehlenswertere Variante.

    Dumm nur, dass Vorstze und Realitt im-mer so weit auseinanderklaffen. Gleich am ersten Tag stellte der sogenannte Ma-nager of Human Ressources erfreut fest:

    Nun sind es schon vier deutsche Prakti-kanten in der Agentur! Ich hatte mir auf meine absolvierten Sprachkurse schon einiges eingebildet, aber irgendwie ahnte ich, dass es nicht so leicht werden wrde. Sagen wir: Das theoretische Wissen ber eine Sprache ermglicht nicht zwang-lufig auch das Verstehen und Sprechen dieser. Da ich mir aber nicht von den an-deren Deutschen alles bersetzen lassen wollte, lernte ich jeden Abend noch mehr Spanisch. berhaupt ist man ohne das rol-lende R auch immer Franzose und wird nicht verstanden. Um dem abzuhelfen bte ich mit zahlreichen Bdtchens1 und suchte mir eine spanische WG. Ganz so einfach war es jedoch immer noch nicht. Barcelona an sich liegt in Katalo-nien2 und dort spricht man folgerichtig Katalanisch. Was eigentlich kein Problem ist, denn alle knnen auch Spanisch. Aber diese Stadt zieht Leute unterschiedlichster Herkunft magisch an vor allem Argen-tinier, Chilenen, Brasilianer, Portugiesen und Italiener. Sie alle sprechen sehr gut Spanisch, aber jeder mit eigenem Akzent.

    36

    1 Bdtchen nach hufigem und schnellem hintereinander Spre-chen soll so von ganz alleine das rollende R herausrutschen.

    36

    Expo

    rt

  • Barcelona ist also eine Multi-Kulti-Stadt. Und genau das mchte sie auch sein bunt, flirrend, differenziert, neugierig und unvoreingenommen. Es gibt nichts, was es nicht gibt und daher immer etwas zu tun. Die Stadt quillt gerade zu ber vor unter-schiedlichsten Aktivitten. Sambafeste auf der Strae, portugiesische Feiern, Ausstel-lungen katalanischer Nachwuchsknstler la Gaud und dazu spanische Tapas. Und auch wenn man versucht, so wenig wie mglich Deutschen zu begegnen, fhlt man sich nicht fremd, denn irgendwie sind fast alle irgendwann nach Barcelona gekommen. Die Katalanen machen sich dagegen eher rar.Wenn man aber ein bisschen an den gngigen Touri-Angeboten vorbei sucht, findet man das urige Barcelona: Typisch katalanisch, lebendig, kreativ und ver-dammt stolz. Man findet zum Beispiel ver-schlungene Gsschen im gotischen Viertel oder kleine Kneipen in denen Inventar ge-schtzte 100 Jahre alt ist und der Wirt min-destens schon genauso lange dort arbeitet. Man findet die Straenfeste und die Aus-gehkultur in Gracia und unzhlige beein-druckende Museen, Festivals und Design-

    Wettbewerbe wie das Cut & Paste, bei denen man ins Stauen kommt. Kurzum: Den Grund aus dem Spanier wenig Zeit zu Hause verbringen und die spanische Men-talitt, von der man viel lernen kann. Die Legende, dass Spanier alles lockerer nhmen, ist wirklich wahr. Das heit nicht, dass sie sich keine Sorgen machen oder keinen Stress kennen wrden, aber sie tun das entspannter: Ein Stck weit offener, kreativer, einfach lockerer und vor allem mit mehr Spa.Auch an den Fakt, dass Spanier sehr viel extrovertierter als die Durchschnittsdeut-schen sind, muss man sich gewhnen. Was nicht heit, dass unbedingt eine Freund-schaft frs Leben nach dem ersten Treffen beginnt, denn trotz eines Hasta Luego sieht man sich in den meisten Fllen kein zweites Mal. Aber das ist auch OK so. Man kann in diese bunte und freundliche Kultur einfach eintauchen und dann auch irgendwann wieder herauskommen. Ganz loslassen wird es einen jedoch nie. Ein Sprichwort besagt: Wer einmal in Barce-lona war, der kommt entweder nie mehr oder immer wieder zurck. Ich war bis jetzt viermal dort. ch

    37

    2 Katalonien autonome Region im Nord-Osten Spaniens; musste oft ihre Eigenstndigkeit und Sprache behaupten, zuletzt unter Francisco Franco.

    3737

  • Irgendwann im Studium ist es soweit,da beginnt fr jeden die Praktikumszeit.

    Doch die absolviert man nicht Zuhaus.Nein, das fhrt oft sogar aus Wismar raus.

    Hamburg? Berlin? Wohin solls denn gehn?Erst mal bewerben, dann werden wir sehn.

    Noch ist man jung, noch ist man mobil.Hauptsache weg das ist das Ziel.Irgendwo auerhalb von Wismar,

    irgendwo anders als man vorher war.Und ist man an einem anderen Ort,

    dann nennt man das ... Export!

    Um sich jedoch im Export zu befinden,muss man Hrden berwinden:

    Beim Vorstellungsgesprch wird man beugt.Den Chef hat man schnell von sich berzeugt.

    Jetzt noch den Vertrag unterschreiben.Man hat den Job! Aber wo soll man bleiben?

    Ab ins Ausland aber bitte versichert!Auslandssemester das klingt nach neuen Leuten, neuer Hochschule, fremder Sprache und einer Menge Spa auerhalb des Studi-ums. Aber eins sollte man dabei nicht ver-gessen: Wenn mal etwas passiert im Aus-land, sollte man entsprechend versichert sein, sonst knnte es teuer werden.

    Wir haben uns die Debeka als eine Versi-cherung genauer angesehen und mit einer Vertreterin gesprochen, die auch hier am Campus ttig ist, um euch einen berblick zu geben. Damit es dann sicher und sor-genfrei ins Ausland gehen kann.

    Die Krankenversicherung95 Prozent der Studenten sind gesetzlich ber die Eltern krankenversichert. Nur wenige sind privat versichert. Geht man ins Ausland, so ruht die gesetzliche Kran-kenversicherung und man sollte sich um einen privaten Zusatzschutz kmmern. Die Debeka bernimmt z.B. 100 Prozent der ambulanten Krankenpflege, zahlt die Regelversorgung bei einem Krankenhaus-aufenthalt und die Zahnbehandlung. Da-bei handelt es sich um eine private Kran-kenkasse, die auslandsunabhngig ist. Wichtig ist, dass man sich mindestens zwei Monate vorher um diese Versicherung kmmert, da zu ihr eine Gesundheitspr-fung gehrt, die ihre Zeit dauert. Zudem sollte man immer seine Versiche-rungsnummer mit ins Ausland nehmen, da man mit ihr z.B. bei krankheitsbeding-ten Rechnungen bis 50 Euro eine E-Mail an die Debeka schreiben kann und ab 100 Euro ein Anruf gengt, sodass man im Ausland nicht weiter mit den Kosten belastet wird.

    Private HaftpflichtversicherungSie ist die wohl wichtigste Versicherung wenn man ins Ausland geht, da sie bei Schadensersatz wirksam wird und zu-dem wie eine indirekte Rechtsschutzver-sicherung ist. (Deshalb wichtig: Nie sofort sagen, dass man an etwas Schuld ist, das kann teuer werden!)Wer einen nahtlosen bergang von Schu-le zum Studium hat, ist meist noch in die Haftpflichtversicherung der Eltern einge-bunden. Wer jedoch zwischendurch jobben war oder ein bezahltes Praktikum hatte, und dabei mehr als 400 Euro verdient hat, fliegt aus der Haftpflicht der Eltern raus.Hier bietet die Debeka neben den oben ge-nannten Punkten eine zustzliche Erweite-rung fr den Unterricht an der Hochschule. Darin sind dann Dinge wie Laptops oder Lehrbcher mit eingeschlossen.

    Private UnfallversicherungAuch sie ist im Ausland sehr wichtig, denn es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man z.B. in Australien nur mal in der Freizeit sur-fen will, einen Unfall hat und dann nicht sofort weiter studieren kann. (Schlielich geht es beim Studium ja immerhin um un-sere Zukunft.)Die Debeka bietet in diesem Punkt einen Rabatt von 20 Prozent fr Studenten, auf die private Unfallversicherung der bis zur Vollendung des 34. Lebensjahrs gewhrt wird.Weitere Informationen zum Thema Ver-sicherung im Ausland bekommt ihr im International Office, bei Vertretern der De-beka an der Hochschule oder anderen Ver-sicherern. mt

    38

    Expo

    rt

  • ExportschlagerIrgendwann im Studium ist es soweit,

    da beginnt fr jeden die Praktikumszeit.Doch die absolviert man nicht Zuhaus.

    Nein, das fhrt oft sogar aus Wismar raus.Hamburg? Berlin? Wohin solls denn gehn?Erst mal bewerben, dann werden wir sehn.

    Noch ist man jung, noch ist man mobil.Hauptsache weg das ist das Ziel.Irgendwo auerhalb von Wismar,

    irgendwo anders als man vorher war.Und ist man an einem anderen Ort,

    dann nennt man das ... Export!

    Um sich jedoch im Export zu befinden,muss man Hrden berwinden:

    Beim Vorstellungsgesprch wird man beugt.Den Chef hat man schnell von sich berzeugt.

    Jetzt noch den Vertrag unterschreiben.Man hat den Job! Aber wo soll man bleiben?

    Zur Zwischenmiete sucht man sich ein Zimmer klein und gnstig. Ist ja nicht fr immer.Und schwuppdiwupp ist es passiert,dass man sich selber exportiert.Erst war man hier, jetzt ist man dort.Ja, so ist das beim Export.

    Auch wenn es anfangs toll erscheint,ists nicht so spaig wie man meint.Man geht frh morgens, kommt abends sptund merkt nicht wie die Zeit vergeht.Viel Arbeit statt nur Feierei.Da geht man langsam tot dabei.

    Arbeit im Export ist ebenanders als das Studentenleben.Wenn man keinen Bock mehr hat,wechselt man einfach nochmal die Stadt.Denn war man mal ne Weile fort,hat man schon bald genug vom Export.

    Expo

    rt

  • Schluss und Aus, z

    umindest fast, den

    n es war

    Anfang Dezember

    und Weihnachten s

    tand

    erschreckend nah v

    or der Tr. Zeit fr

    das

    Jahresabschlusskon

    zert des AStA.

    Die Goja Moon Ro

    ckers und Super 70

    0 waren

    geladen, um uns n

    och einmal so richt

    ig ein-

    zuheizen. Geschaf

    ft haben es beide,

    doch an

    dieser Stelle ein we

    nig mehr ber die

    sympa-

    thischen Wahlberl

    iner Super 700.

    mit Super 700

    Aus die Maus

    !

    40

  • Laut und energisc

    h, aber nie platt.

    Melodramatisch un

    d melancholisch,

    jedoch dankensw

    erter Weise ohne

    die viel zu oft geh

    rte Klischees. F

    r

    Super 700 eine S

    chublade zu finde

    n,

    scheint schier unm

    glich. Die Band g

    e-

    hrt definitiv nicht

    zu dem allzu oft p

    ro-

    duzierten Mainstre

    am aus Deutschlan

    d,

    der landauf und la

    ndab die Radiosta

    tio-

    nen berschwemm

    t. Vielmehr produ

    ziert

    dieser Combo M

    usik fr Liebhabe

    r, die

    hinhren wollen.

    Man stellt sich je

    manden vor, der i

    n einer

    riesen Stadt unter d

    ie Erde zu kommen

    ver-

    sucht. Nicht zu st

    erben, sondern di

    eser je-

    mand will einen

    Gullischacht aufm

    achen

    und hineinkriech

    en, um die Welt

    unter

    der Erde zu entd

    ecken. Irgendwo

    in die-

    sem Dreck und die

    ser Dsternis, in d

    iesem

    feuchten dunklen

    Etwas gibt es da

    nn ein

    Licht und da sind

    wir und spielen M

    usik.

    Das ist Super 700

    fr die Sngerin

    Ibadet

    Ramadani. Sie wo

    llte schon immer M

    usik

    machen, bei der d

    ie Melodien, kom

    biniert

    mit Texten, die das

    Leben schreibt, im

    Vor-

    dergrund stehen.

    Es ist Mu

    sik aus dem rauhen

    Berlin. Fr die

    instrumentale Kr

    aft sorgt die kla

    ssische

    Vier-Mann-Besetzu

    ng mit Gitarre, Sc

    hlag-

    zeug, Keyboards u

    nd Bass.

    Bekannt sind SUP

    ER 700 nicht nur i

    n ihrer

    Wahlheimat und N

    orddeutschland. S

    ie ha-

    ben 2009 auch in

    China und auf dem

    Bal-

    kan Konzerte gege

    ben.

    Es ist ein groe

    s Geschenk, dass

    man

    durch Musik viel

    reisen kann un

    d viel

    viel Neues sieht un

    d erlebt, das man s

    onst

    nicht mitbekomm

    en wrde.

    Aber, und das ge

    ben sie auch zu, T

    ouren

    sind anstrengend.

    Das war auch ein

    er der

    Grnde, warum d

    ie zwei Schwester

    n von

    Ibadet Anfang des

    vergangenen Jahre

    s die

    Gruppe verlassen

    haben. Simon Ra

    uten-

    berg (Keyboard),

    sagt aber auch im

    glei-

    chen Atemzug, da

    ss es diese heilend

    e Wir-

    kung von Musik g

    ibt. Man kann sch

    lecht

    gelaunt auf eine B

    hne gehen. Wenn

    man

    aber ein gutes Ko

    nzert hat, da gibt

    einem

    das so viel Kraft, da

    nn geht man mit ne

    uer

    Energie fr mehre

    re Tage durchs Leb

    en.

    Und das ist halt d

    as Tolle, auf der B

    hne

    zu stehen und fr

    Leute zu spielen u

    nd

    da was draus zu z

    iehen.

    Die Fnf waren

    vorher noch nie

    in

    Wismar. Aber: ein

    e neue Stadt, ein

    neues Stck Leb

    en. Vorher unbe

    -

    kannte Musik, und

    jetzt ein heimli-

    cher Liebling.

    Es war ein Konze

    rt, bei dem man

    zuerst die Augen sc

    hlieen wollte,

    einmal tief einat

    men und dann

    alles raus lassen.

    Laut, extrava-

    gant, liebenswe

    rt. Verstehen

    war zweitrangig,

    hier ging es

    um den Moment.

    mm

    Aus die Maus

    !

    41

  • VeranstaltungenAusstellungen

    und

    Wolf Dieter Pfennig: Malerei und Grafik, Lothar Seruset: Plastik25.03.2010 bis 24.04.2010,Galerie Hinter dem Rathausgeffnet: Di. bis Fr. 10.00 bis 18.00 Uhr,Sa. 10.00 bis 16.00 Uhr

    Mobil in M-VAusstellung des Technischen Landes-museums: Verschiedene Exponate zur Verkehrsgeschichte01.04.2010 bis 31.10.2010, Glashaus am Brgerparkgeffnet: Di. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr

    Malerei, Grafik, PlastikGudrun Lydike, Gudrun Poetzsch10.04.2010 bis 02.05.2010,Baumhaus, Am Alten Hafengeffnet: Di. bis So. 10.00 bis 17.00 Uhr

    Gnther Uecker: Handlungenanlsslich seines 80. Geburtstages 11.04.2010 bis 02.05.2010, St.-Georgen-Kirchegeffnet: tglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

    Der unbekannte Chagall RadierungenAustellung zum 25. Todestag17.05.2010 bis 22.05.2010, Evangelisch-Frei-kirchliche Gemeinde Wismar (Baptisten), geffnet: tglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

    Fritz Reuter: Leben, Werk und Wirkung21.05.2010 bis 03.06.2010, Rathaus, Gerichtslaubegeffnet: tglich von 10.00 bis 18.00 Uhr

    25. Offene Skatmeisterschaft Wismar11.04.2010, 10.00 bis 17.30 UhrSporthalle, Brgermeister-Haupt-Strae 31

    Ist es denn die Mglichkeit Der Junge Mozart in Augsburg11.04.2010 bis 14.04.2010, jeweils 16.00 UhrTheater Wismar, Philipp-Mller-Strae

    Lesung zum Thema DepressionVorstellung des Buches Mittendrin und nicht dabei von D. Hell, V. Hoehne und R. Josuran, anschlieend Gesprchsrunde21.04.2010, 16.30 bis 18.30 Uhr, Zeughaus

    Girls-Day, 22.04.2010Mdchen-Zukunftstag in Wismar

    CampusAhoi! Hochschulinfotag23.04.2010, ca. 9.00 bis 17.00 Uhr, Campusund ab 18 Uhr Bandcontest Kabelsalat mit Live-Bands von um die Ecke

    Die Frommen HelenenEin literarisch-musikalischer Wilhelm-Busch-Abend des Volkstheaters Rostock23.04.2010, 19.30 Uhr, Theater Wismar

    30 Jahre Der TraumzauberbaumJubilums-Tournee mit Reinhard Lakomy16.05.2010, 16.00 Uhr, Theater Wismar

    Stadtteilfest am Friedenshof29.05.2010, 14.30 bis 17.00 Uhr, Stadtteil Friedenshof, am Jugendclub Kiste

    20 Jahre Aufbau St. GeorgenAkustik-Konzert mit den PRINZEN,29.05.2010, 20.00 Uhr, St.-Georgen-Kirche

    42

  • ANZEIGE

  • Carsten Luxenburger hat seine Langspiel-platte The Best Of George Harrison auf-gelegt und setzt sich zu seiner Freundin Kristin Baumgart an den Tisch. Beide ge-nieen den Kaffee zum Nachmittag in ih-rer gemeinsamen Wohnung in Wismars Altstadt.

    Kennen gelernt haben sie sich gleich im ersten Seme

of 80/80
Grüne Wiese 13 | Studentenmagazin der Hochschule Wismar | April 2010 | kostenlos EXPORT Zwischen Wickeltisch und Wissenschaft Was passiert mit meinen Daten? Block, Block, Hurra! Stiftung Dönertest Austausch, Ausland, Praktikum
Embed Size (px)
Recommended