Home >Documents >AKtion Oktober 2011

AKtion Oktober 2011

Date post:17-Mar-2016
Category:
View:222 times
Download:1 times
Share this document with a friend
Description:
Die Vorarlberger Monatszeitung für Arbeit und Konsumentenschutz
Transcript:
  • Oktober 2011Nr. 8/2011, XXV. JahrgangZugestellt durch Post.at

    Die Vorarlberger Monatszeitung fr Arbeit und Konsumentenschutz www.ak-vorarlberg.at

    Im Wettbewerb um die besten Arbeitskrfte mssen sich die Unternehmen auch eine Marke als Arbeitgeber erarbeiten. (Seiten 2, 5)AK-Prsident Hubert Hmmerle

    Horrorrechnungen: Gefahr nicht gebanntDie zustndige Ministerin hat entgegen ihrem Versprechen den Horrorrechnun-gen fr Handynutzung noch keinen gesetzlichen Riegel vorgeschoben.

    Seite 3

    Pflegegeld-Gutachten: Oft trgt der Schein! Um Pflegegeld beziehen zu knnen, braucht es das Gutachten eines Arz-tes. Ein Vorschlag soll sicherstellen, dass auch Informationen einer Ver-trauensperson bercksichtigt werden.

    Seite 3

    Neue Kchinnen braucht das LandMdchen sind in der Profi-Kche in der Minderheit. Die AKtion hat mit einer jungen Frau gesprochen, die gerade zur Kchin ausgebildet wird.

    Seite 4

    Sandwichtest brachte positives Ergebnis Bei keinem der 23 getesteten Schin-kensandwichs wurde die gesetzlich vorgeschriebene Keimzahlgrenze berschritten.

    Seite 8

    Fehlberatung kostete Konsumentin viel Geld Aufgrund einer Fehlberatung durch einen Mitarbeiter der Asset Finanz-management GmbH verlor Frau S. rund 7000 Euro ihres hart ersparten Geldes. Die AK sorgte nun fr ein glckliches Ende dieser Geschichte.

    Seite 9

    Gewinnen: Sony eBook-Reader

    Seite 12

    Seiten 6/7

    AK-Kontakte

    AK-RechtsserviceTel. 050/258 Betriebsreferat 1500Info Arbeitsrecht 2000Insolvenzrecht 2100Sozialrecht 2200Lehrlinge/Jugend 2300Arbeitsrecht Feldkirch 2500Familie/Frauen 2600Konsumentenschutz 3000Steuerrecht 3100AK Bregenz 5000AK Dornbirn 6000AK Bludenz 7000

    Aus dem InhaltBeschftigte zahlen Zeche fr unfaires Steuersystem

    So sieht in sterreich Gerechtigkeit aus: Kapital ist zu gering und Arbeit viel zu hoch besteuert. Dagegen wehren sich AK-Direktor Rainer Keckeis und AK-Prsident Hubert Hmmerle und fordern einen markanten Umbau des Steuersystems.

    Wichtige Bestimmungen 2011

    Im Arbeits-, Sozial- und Steu-errecht ndern sich jhrlich gesetzliche Bestimmungen und unterschiedliche Tarife. In dieser Broschre finden Sie alle Richt-linien, die im Jahr 2011 in diesen Bereichen Gltig-keit haben. Ebenso sind alle relevanten Kontakt adressen bersichtlich in den Wichtigen Be-stimmungen 2011 aufgelistet.

    Telefon 050/258-8000 [email protected]

    Der Lern & Sprachraum in Rank-weil ist eine alternative Beschu-lungseinrichtung, die Kindern mit Sprachdefiziten und Verhaltensauffl-ligkeiten mit einem Hchstma an Individualisierung bei der Rckkehr in die Regelschule hilft.

    Seine Wurzeln hat der Lern & Sprachraum in der Sprachheilstt-te Rankweil, die von Maria Summer

    1977 gegrndet wurde. Ihre Pionierar-beit auf diesem Gebiet wird heute von engagierten Pdagoginnen fortgefhrt, die teilweise noch mit Summers Me-thodiken arbeiten.

    Heute gehrt er als Bereich zur Stiftung Jupident und wird grten-teils aus Mitteln des Landes Vorarlberg finanziert. Rund 40 Kinder werden in der Einrichtung betreut und erhalten huslichen Unterricht, bis sie wieder

    im Stande sind in das regulre Schul-system zurckzukehren.

    Anerkanntes ZeugnisIm Lern & Sprachraum wird der ganz normale Pflichtschulstoff ver-mittelt, welcher bei einer Externisten-prfung von einer regulren Schule geprft wird. So haben die Kinder die Mglichkeit ein anerkanntes Zeugnis zu erhalten.

    Die AKtion hat den Lern & Sprachraum besucht und mit der stell-vertretenden Bereichsleiterin Kathrin Debortoli vom Bildungsbereich der Stiftung Jupident gesprochen, prak-tisch der Vize-Direktorin der Schule, die keine Schule ist. Seite 11

    Mit dem Sprachraum zurck in die Schule

  • 2 Reaktionen oktober 2011

    Primacall sorgt fr rger bei Konsumenten Trotz sterreichischem Verbot per Te-lefon zu verkaufen ist es leider immer noch gang und gbe, sich nicht daran zu halten. Zuerst wird beraten und ver-sichert, dies sei kein Verkaufsgesprch. Sympathisch wird das Produkt durch die Blume angepriesen. Unverbindlich knnte ja ein Vertreter vorbeischauen. Man hat dabei keine Verpflichtungen. Schlussendlich wird man berredet und stimmt zu. Es kann ja nichts pas-sieren. Am Ende hat man einen Ver-trag unterschrieben oder ein Produkt gekauft, das zu teuer ist oder das man einfach nicht brauchen kann. Man fhlt sich berrumpelt trotzdem zah-len viele zhneknirschend.Rosalinde Assmann, Braz

    Auch wenn die Anwaltskammer jetzt gerichtlich anerkannter Konsumenten-schtzer auf dem 2. Platz ist, wird die fhrende Rolle der AK in Fragen des Verbraucherschutzes nicht angekratzt. Dass die deutsche Telefon-Abzocker-Firma Primacall an den Pranger der Kammer gestellt wurde, freut mich als Verbraucher. Die Kammer knnte einen Schritt weitergehen und ihre Mitglieder, Freunde und Wutbrger knftig auffordern, solche Firmen mit Mails zu berschtten, damit solche Betrgereien von spontanen Selbst-hilfegruppen gleich abgestraft werden knnten. Dazu msste die AK nur die E-Mail-Adresse dieser Abzocker verf-fentlichen.Gerwald Rainer, Bregenz

    Wir wurden auch schon angerufen, beendeten das Gesprch jedoch sofort hflich. Es wre sehr wnschenswert, wenn seitens der Konsumentenscht-zer der AK noch mehr in Bewegung gesetzt wrde, damit auch seitens des Gesetzgebers derartige Keilerei (und

    als solches kann man diese Anrufe si-cher betrachten) Gesetze erlassen wr-den, die so eine Praxis sehr erschweren oder ganz zu verhindern imstande sind. Viele unserer Zeitgenossen wr-den dies zu schtzen und zu danken wissen.Kurt Knecht, Rankweil

    Tischlereitechnik: nicht nur fr Burschen Der Bericht zum Thema Tischlerei-technik hat mir sehr gut gefallen. Man sieht heutzutage immer fters Frauen in mnnertypischen Berufen und ich finde, diese Trennung sollte es heute gar nicht mehr geben. Allerdings wr-de es mich auch umgekehrt sehr freuen, wenn mehr Mnner in typischen Frau-enberufen mehr auf dem Vormarsch wren. Gerade in der Krankenpflege oder auch in der Kinderbetreuung wrde es mich persnlich sehr freuen, mehr Mnner zu sehen. Vielleicht gibt es in naher Zukunft ein Boys Day, an-gelehnt an den Girls Day. Nicole Wolter, Mder

    Arbeit fr Menschen mit Behinderung Die Arbeitsmarkt-Situation fr Men-schen mit Behinderung ist schwierig. Behindertenwerksttten und integra-tive Betriebe sind und waren in den letzten Jahren ein Mittel, um Men-schen mit Behinderung berhaupt eine Chance zu geben. Allerdings ist eine Weiterentwicklung dringend erforder-lich. Die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in den so genannten wichtigen ersten Arbeitsmarkt sollte das vorrangige Ziel von uns allen sein. Daher ist noch viel zu tun von Sei-ten der Politik, der ffentlichen Hand und privater Firmen. Ntzen wir die

    Strken von Menschen mit Behinde-rung und stellen nicht die Defizite in den Vordergrund. Jeder Mensch ob behindert oder gesund hat das Recht auf Arbeit und ein sinnerflltes Leben.Dietmar Assmann, Braz

    AK Vorarlberg auf der Dornbirner Messe Die AK bietet wieder ein groartiges Programm auf der Dornbirner Herbst-messe an. Man kann sich im Zuge des Messebesuches ber diverse Rechts-fragen etc. informieren und beraten lassen. Und im AK-Kultur-Caf kann man es sich nach einem anstrengenden Messe-Rundgang bei Kaffee und Ku-chen gemtlich machen und gleichzei-tig gepflegte Vorarlberger Volksmusik genieen. Danke im Namen aller AK-Stand-Besucher fr diese Leistungen.Stefanie Ludescher, Rankweil

    Sanfte Rckkehr an den Arbeitsplatz Nach Burnout und Depression ist man stigmatisiert und chancenlos am

    Arbeitsmarkt. Und wenn dann auch noch falsche Entscheidungen und somatische Beschwerden hinzu kom-men, ist es die Hlle. Arbeit = gesund, arbeitslos = krank!Barbara Scheidbach, Gfis

    Wenn man zur Arbeit kommt, ist man gesund. Wenn man krank ist, geht man in den Krankenstand. Aber bitte nicht zu lange. Also: Friss oder stirb! Es wird viel versprochen, gesprochen und das Karussell dreht sich fr die Arbeit-nehmer und Arbeitgeber immer weiter. So ist es und so wird es bleiben oder gibt es doch noch Hoffnung? Gertraud Six, Bludesch-Gais

    Rechtsstreit: AK gegen Rechtsanwaltskammer Die AK wurde auf Unterlassung ge-klagt? Ich verstehe nicht, was die Vorarlberger Anwaltskammer damit bezwecken will. Die Verffentlichung des Gerichtsurteils bestrkt mich viel-mehr darin, dass die AK in Sachen des Konsumentenschutzes die erste Adres-se ist und bleibt. Thomas Embacher, Lauterach

    Leserforum

    Jobs fr Menschen mit Behinderung Menschen mit Behinderung ma-chen nach einer Schtzung der EU-Kommission etwa ein Sechstel der Gesamtbevlkerung im erwerbs-fhigen Alter aus. Dabei handelt es sich um Frauen und Mnner, die entweder von Geburt an eine Behinderung haben oder im Laufe des Arbeitslebens durch chronische Erkrankungen oder (Arbeits-)Un-flle eine Behinderung bekommen haben. Mit anderen Worten, jeder kann jederzeit davon betroffen sein. Es ist ein gesellschaftspolitisches Anliegen, auf eine Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hinzuwirken! Die AK Vorarlberg untersttzt deshalb die Jobkampag-ne Meine Chance Ihr Nutzen fr die Einstellung von Menschen mit Behinderung.

    Schuldenkrise belastet Stimmung in ItalienDie Kauflaune der italienischen Verbraucher ist im Sog der Schul-denkrise auf das tiefste Niveau seit Juli 2008 gesunken. Skeptisch uersten sich die privaten Haus-halte vor allem ber die wirt-schaftliche Lage und die Zukunft des hoch verschuldeten Landes. Zudem schtzten die Konsumen-ten ihre eigene Finanzlage und die Chancen, Erspartes auf die hohe Kante zu legen, ungnstiger ein. Die italienische Regierung erwar-tet fr das laufende Jahr nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,7 Prozent und fr 2012 ein Plus von 0,6 Prozent.

    Impressum

    Die Vorarlberger Zeitung fr Arbeit und KonsumentenschutzHerausgeber, Medieninhaber und Sitz der Redaktion

Click here to load reader

Embed Size (px)
Recommended