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25 Jahre Erfolgsgeschichte …...Digitalisierungstreiber“ von Hermann Hohenberger, Einstein1 DGZ...

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Gewinnen Sie Eintrittskarten für Gankino Circus und Violons Barbares (Seite 13) Magazin Juni 2019 www.pro-hof.de Spektakel Hussitenführung und noch viel mehr zum Schlappentag (Seite 18) Bahnhofsmission Segensreiche Arbeit nicht nur für Reisende (Seite 14) Chronik Peter Eitler hat Hofer Textilgeschichte erforscht (Seite 23) Hochsprungmeeting Stelldichein internationaler Sportler in der Hofer Altstadt (Seite 25) 25 Jahre Erfolgsgeschichte Hochschule Hof feiert Jubiläum (Seite 4) Foto: giegold-profot
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    BahnhofsmissionSegensreiche Arbeit

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    ChronikPeter Eitler hat

    Hofer Textilgeschichte

    erforscht (Seite 23)

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    Altstadt (Seite 25)

    25 Jahre Erfolgsgeschichte Hochschule Hof feiert Jubiläum (Seite 4)

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    Juni 2019

    Dance, Brass & Beat

    Einzigartiges Schüler-Projekt im Großen Haus

    Dance, Brass & Beat in der Freiheitshalle

    13 Schüler planen das Großevent „Dance, Brass & Beat“.

    „Wer hilft denn am 12. Juli beim Aufbau mit?“ Zwei junge Herren aus dem P-Seminar Event-Manage-ment am Schiller-Gymna-sium melden sich. „Das sind ja immer dieselben – also ein paar weitere Star-ke könnte ich schon noch brauchen!“, animiert Ober-studienrat Stefan Bäumler. Prompt melden sich noch einige weitere Freiwillige.Das Ziel, auf das die 13 Schülerinnen und Schüler der Q11 seit Schuljahresbeginn hinarbeiten, ist ein ehrgeiziges – ein gewaltiges: Auf ihrem Kurs-Programm steht die Organisation des musikalischen Riesenprojekts „Dance, Brass & Beat“, das am 18. Juli über 2000 Menschen ins Große Haus der Freiheits-halle locken möchte.„Wir werden die größte jemals in der Freiheitshalle aufgebau-te Bühne bespielen“, berichtet Stefan Bäumler mit leuchtenden Augen: 18 mal 14 Meter Bühnenfläche stehen den Musikern, vierzehn mal sieben Meter den Tänzern zur Verfügung. Und das ist auch notwendig, denn insgesamt werden sich fast 160 Musiker – 95 aus dem Sinfonischen Blasorchester (SBO) des Schiller-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Musikschule der Hofer Symphoniker, 55 aus dem Heeresmusikkorps Veits-höchheim unter der Leitung von Oberstleutnant Roland Kahle und neun von der Frankenpost-Band „Druckreif“ – dort versam-meln. Außerdem werden 110 Tänzer (30 vom T-Studio Ballett & Pilates sowie 80 aus den Reihen der Soul City Dancers) den Tanzbereich der Bühne beleben.Auf dem Programm unter der künstlerischen Gesamtleitung von Benjamin Sebald, der in Kooperation mit der Symphoniker-Mu-sikschule die Bläserarbeit am Schiller-Gymnasium leitet, stehen Werke von Klassik bis Pop, zu denen die Tänzer mit ihren Leh-rern eigene Choreografien erarbeitet haben. Im Vorprogramm treten im Foyer die Bläserklassen 5b und 6b sowie das Jugend-blasorchester (JBO) des Schiller-Gymnasiums in Zusammen-arbeit mit der Musikschule der Hofer Symphoniker auf. Doch wie kommt es, dass aus dem ursprünglichen Projekt „Brass & Beat“ vor zwei Jahren und „Art, Brass & Beat“ nun „Dance, Brass & Beat“ wurde? „Wir wollten nach den beiden extrem erfolgreichen Konzerten vor zwei und vor vier Jahren eine Neuauflage, aber es sollte nicht genau das Gleiche sein“, antwortet Oberstudiendirektor Rainer Schmidt, Leiter des Schil-ler-Gymnasiums. Konzipiert ist die Veranstaltung als Benefiz-Konzert. Ausnahms-los alle Künstler treten kostenlos auf. Der Gesamterlös kommt „Hilfe für Nachbarn“ und der schuleigenen Bläserarbeit zugute. Das wäre – trotz zehn Euro Eintrittspreis – natürlich nicht mög-lich ohne die Sponsoren, die die Schule für das Projekt gewin-nen konnte. Neben dem Kulturfonds Bayern als Hauptsponsor sind dies ProHof, die Frankenpost, die Sparkasse Hochfranken, die WILO-Stiftung, die VR-Bank Hof eG, Lamilux, Auto Müller, Druckkultur Späthling, Architekten Wittig, die Dr. Hans Viess-mann Stiftung, Wikutec, die Rolf und Hubertine Schiffbauer Stif-tung sowie die Schulfamilie des Schiller-Gymnasiums.Während sich um die Finanzierung der Schulleiter und P-Semi-nar-Leiter Stefan Bäumler, der auch der erweiterten Schulleitung angehört, kümmern und Benjamin Sebald für den künstlerischen

    Bereich verantwortlich ist, liegt die gesamte weitere Organi-sation in den Händen der 13 Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Event-Manage-ment. Und da gab und gibt es eini-ges zu tun: In ein Technik-, ein Organisations-, ein Catering-, ein Kreativ- und ein Social Me-dia-Team haben sich die enga-gierten Schüler eingeteilt. Und sie kümmern sich um alles von der Gestaltung der T-Shirts und der Kontaktaufnahme zur

    GEMA über die Verpflegung der Beteiligten während der Proben bis hin zum Aufbau, der Technik und der Aufteilung der Künstler-garderoben in der Freiheitshalle.Doch nicht nur die P-Seminar-Schüler sind stark in das Projekt eingebunden: Auch die rund 170 Bläser des Schiller-Gymna-siums proben bereits fleißig, damit sie zur ersten gemeinsamen Probe mit allen Beteiligten am 1. Juli in der Jahnhalle gut vor-bereitet sind. Und alle Schiller-Schüler waren aufgerufen, im Rahmen eines Designwettbewerbs einen eigenen Logo-Entwurf einzureichen. Ausgewählt wurde letztendlich aus den neun bes-ten Entwürfen, und das Sieger-Logo hat es auf Plakat und Flyer geschafft, denen Kunsterzieher Sebastian Schumann den letz-ten Schliff gegeben hat.Selbst der Kartenverkauf liegt größtenteils in den Händen der Schüler: Zum einen werden kleine Teams in den Pausen in der Aula Karten verkaufen; „Zum anderen nutzen wir ein Vorver-kaufsprogramm, das ein Schüler des letzten P-Seminars Event-Management selbst geschrieben hat, um den Verkauf bei uns und im Ticketshop der Frankenpost zu koordinieren“, sagt Ste-fan Bäumler. Auch die Technik der Show und die Projektion auf die großen Leinwände liegen in der Hand der Schüler. Die Dimension der Veranstaltung wird noch deutlicher, wenn man den Blick auf einige Zahlen und Fakten richtet: Bereits Ende 2017 wurde die Freiheitshalle für das Großevent reserviert; allein drei Arrangeure waren damit beschäftigt, die Musiknum-mern für die Riesenbesetzung einzurichten; und als Zuschauer werden gut 2200 Gäste erwartet. Das alles ist perfekt durch-organisiert von den Schülern, betreut von Profis. „Wenn man so was macht, dann will man’s schon professionell machen“, sagt Rainer Schmidt.Und er sieht nicht nur den Benefizeffekt und die gigantische Show, die zu erwarten sind, sondern auch den Nutzen für die beteiligten Schüler: „Dieses Großprojekt ist für uns alle eine gro-ße Belastung, aber alle bekommen etwas mit, vor allem die An-erkennung der Profis, die bei den letzten Konzerten wirklich fas-ziniert waren vom hohen Niveau, auf dem hier musiziert wird“, so der Schulleiter. Christine Wild

    Karten für „Dance, Brass & Beat“ am 18. Juli um 19 Uhr im Großen Haus der Freiheitshalle gibt es zum Preis von 10 Euro pro Person im Ticketshop der Frankenpost und noch bis zum Konzert in den Pausen (9.30 bis 9.45 Uhr und 11.15 bis 11.30 Uhr) in der Aula des Schiller-Gymnasiums. Aktuelle In-formationen sind außerdem auf dem Instagram-Account von „Dance, Brass & Beat“ zu finden.

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    Jubiläen: 25 Jahre Hochschule Hof,

    25 Jahre Hochschule

    Juni 2019

    3400 Studierende – davon mehr als 400 Studentinnen und Stu-denten aus der ganzen Welt, zwei Hochschulstandorte mit dem Campus Hof und dem Campus Münchberg, ein breit gefächertes und interdisziplinäres Studienangebot von Wirtschaft und Wirt-schaftsrecht bis hin zu Informatik und Ingenieurwissenschaften, vier Forschungsinstitute in den Bereichen Informationssyste-me, Materialwissenschaften, Wasser- und Energiemanagement sowie Biopolymere, Gründungsberatung durch das in Hof an-gesiedelte digitale Gründerzentrum Einstein1, langjährige und vertrauensvolle Kooperationen in Lehre und Forschung mit der Wirtschaft Hochfrankens …Diese rasante Entwicklung der Hochschule Hof, im Gründungs-jahr 1994 noch Fachhochschule, konnte vor 25 Jahren noch nie-mand erahnen. 2009 – vor nunmehr zehn Jahren – wurde das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen (BayIND) gegründet und am Campus Hof angesiedelt. Als bay-ernweite Serviceeinrichtung ist das BayIND für alle staatlichen Hochschulen im Freistaat zuständig. Ziel des BayIND ist es, die akademischen Beziehungen zwischen Indien und Bayern zu stärken und die Wirtschaft in ihren bilateralen Beziehungen zu

    unterstützen. Der Fokus liegt hierbei auf den kleinen und mittel-ständischen Unternehmen.Am Wochenende 14. und 15. Juni feiern die Hochschule Hof das 25-jährige Bestehen und das BayIND das 10-jährige Jubi-läum und laden am 14. Juni um 18 Uhr zu einem Open-Air-Kon-zert der Hofer Symphoniker auf den Campus Hof (Alfons-Gop-pel-Platz 1) ein. Am 15. Juni um 18.30 Uhr startet die „Nacht der Wissenschaft“ mit einer Vielzahl von Veranstaltungen:• 19 Uhr „Big Dadaismus – mit gesundem Menschenverstand

    durch die Digitalisierung“ von Vince Ebert, Kabarettist, Au-tor und Diplom-Physiker sowie Moderator der ARD Sendung „Wissen vor acht“

    • 20 Uhr „Stirbt der Euro, dann stirbt Europa?“ von Professor Dr. Ronald Hechtfischer, Fakultät Ingenieurwissenschaften

    • 20.30 Uhr Modenschau der Textildesigner des Campus Münchberg

    • 21 Uhr „Dürfen Bewerber lügen?“ von Professor Dr. Dietmar Boerner, Fakultät Wirtschaftswissenschaften

    • 21 Uhr „The importance of frugal innovations for the future economy“, Bayerisch-Indisches Zentrum (BayIND)

    • 21 Uhr „Learning with Technologies“ von Dr. Marcelo Kauer, Sprachenzentrum

    • 21.30 Uhr Bollywood-Tanz indischer Studierender, Bayerisch-Indisches Zentrum

    • 22 Uhr „Mathematische Phänomene“ von Professor Dr. Hen-ning Schröder, Fakultät Wirtschaftswissenschaften

    • 22.30 Uhr Modenschau der Textildesigner des Campus Münchberg

    • 23 Uhr: „Die [email protected] Start-up, Innovations- und Digitalisierungstreiber“ von Hermann Hohenberger, Einstein1 DGZ

    Schon gewusst ...?Zusammengetragen von Sonja Wietzel-Winkler

    Folge 42

    1. Der Kugelbrunnen in der Hofer Altstadt besteht schon seit 1986. Er war damals der vierte Kugelbrunnen weltweit! Auf dem Foto sehen Sie die Tafel, die beim Kugelbrunnen in den Boden eingelassen ist. Ist Ihnen bekannt, dass der Name des Künstlers falsch geschrieben ist? Der Name lautet nicht Meier, sondern Mayer. Der Fehler wurde trotz des Protestes des Künstlers und seines Sohnes seitens der Stadt Hof nicht beseitigt. Inzwischen hat der Künstler seinen Nachnamen in Tobin umändern lassen. Er wollte nicht mehr der „Kugel-Meier“ sein.

    2. Zwischen dem Q-Bogen und dem Schollenteich gab es bis in die 1950er Jahre rund 1000 Eisenbahner-Schrebergär-ten! Heute ist nur noch ein Torso von weniger als 100 Gärten zwischen ATU und Kaufland übrig. Auch diese sollten in den 1980er Jahren verschwinden, konnten aber gerettet werden. Als Ersatz für die vielen anderen aufgegebenen Schrebergärten wurde die Gartenanlage am Alsenberg geschaffen.

    3. Mödlareuth-Ost hatte nach dem Kriegsende 150 Einwohner. Die Einwohnerzahl Mödlareuths nahm über die Jahre der Tren-nung ständig ab, daran änderte die Grenzöffnung 1989 auch nicht viel. 2015 lebten in ganz Mödlareuth nur noch 50 Men-schen,1 heute sind es 40.

    Blick auf den Campus der Hochschule Hof.

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    10 Jahre Bayerisch-Indisches Zentrum

    Juni 2019

    25 Jahre Hochschule

    Die wichtigsten Ereignisse in 25 Jahren• 1994 Gründung der Fachhochschule Hof• 2000 Eingliederung Abteilung Münchberg von Fachhoch-

    schule Coburg in Fachhochschule Hof• 2006 Umstellung Studienabschlüsse in Bachelor und Master• 2007 Umbenennung in Hochschule für angewandte Wis-

    senschaften Hof (kurz Hochschule Hof)• 2009 Gründung Bayerisch-Indisches Zentrum für Wirt-

    schaft und Hochschulen (BayIND)• 2009 Neustrukturierung der Fakultäten: Informatik, Inge-

    nieurwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften• 2010 Gründung Institut für Informationssysteme der Hoch-

    schule Hof (iisys)• 2011 Gründung Institut für Materialwissenschaften der

    Hochschule Hof (ifm)• 2011 Gründung Institut für Weiterbildung der Hochschule

    Hof (ifw)• 2015 Ansiedlung eines Fraunhofer Anwendungszentrums

    „Textile Faserkeramiken“ am Campus Münchberg• 2015 Gründung Institut für Wasser- und Energiemanage-

    ment der Hochschule Hof (iwe)• 2016 Gründung Digitales Gründerzentrum Einstein1 (DGZ)

    am Campus in Hof• 2018 Gründung Institut für Biopolymerforschung der Hoch-

    schule Hof (ibp)

    Den ganzen Abend über ist die Ausstellung 25 Jahre Hochschu-le Hof und 10 Jahre BayIND geöffnet. Außerdem gibt es Live-musik, Simultan-Schach mit den Professoren, Laborführungen, Einblicke in Forschungsprojekte und natürlich Cocktails, Hofer Wärscht oder Pizza zum Hochschulbier. Der Eintritt zum Open-Air-Konzert sowie zur Nacht der Wissenschaft ist frei. Alle Infos zum Jubiläumsprogramm gibt es im Internet unter www.hof-uni-versity.de/25jahre. Am Festwochenende findet zudem das 6. Homecoming des „alumni hochschule hof e.V.“ statt, zu dem alle Absolventen der Hochschule Hof eingeladen sind. Weiter-führende Infos zum Alumni-Verein sowie zum Homecoming gibt es unter www.alumni-hochschule-hof.de/.

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    25 Jahre Hochschule

    Juni 2019

    Für manche Hofer mag das 25-jäh-rige Bestehen der Hochschule Hof nur irgendein Jubiläum sein. Für Sil-via Gulden ist es wesentlich mehr. Die Hofer Stadtmarketing-Chefin hat in einer Zeit an der Hochschu-le studiert, als alles noch im Werden war und das Studium ein kleines Abenteuer.

    „In der Anfangszeit gab es nur ein Gebäude“, er-innert sich Silvia Gulden. Nebenan sei gerade ein Zweites entstanden, was an einem heißen Tag einen Professor während der Vorlesung zu einer Bemerkung veranlasste, die ihr bis heute unver-gessen ist: „Sie sitzen hier drin und studieren, damit Sie nicht da draußen auf einer Baustelle schwitzen müssen.“ Tatsächlich hatte sich Silvia Gulden aus vielerlei anderen Gründen für ein Stu-dium an der noch ganz jungen Hochschule Hof entschieden, allen voran diesem einen Grund: „Mir gefällt es in Hof. Ich wollte nicht von hier weg.“Die begeisterte Hoferin wurde vor 41 Jahren im Biengässchen geboren und machte 1997 ihr Abitur am Schiller-Gymnasium. Als Einser-Abiturientin hätte sie die Wahl gehabt, aber die großen Universitäten waren ihr zu theoretisch und ano-nym: „Ich wollte praxisorientiert studieren und gleich in die Wirt-schaft rein.“ Ein weiterer Vorteil des Studiums in Hof sollte sich schon gleich zu Anfang zeigen: „Man konnte mit den Dozenten ganz anders umgehen und war viel näher an ihnen dran.“So sei es völlig normal gewesen, sich mit den Professoren abends im Biergarten zu treffen und Themen zu diskutieren, für die in der Vorlesung nicht genug Zeit gewesen sei. „Und weil diese Dozenten alle aus der Wirtschaft kamen, lernten wir so nicht nur die Theorie, sondern von Anfang an auch den Praxis-bezug kennen.“ Da Silvia Gulden der Hochschule Hof nach wie vor eng verbunden ist, weiß sie, dass sowohl persönliche Nähe als auch Praxisbezug und Kompetenz noch immer die wesent-lichen Qualitätskriterien sind. „Unser Hochschul-Präsident Pro-fessor Jürgen Lehmann ist außerdem immer auf der Höhe der Zeit und geht neue Wege“, sagt Silvia Gulden. „Beispiele dafür sind das Bayerisch-Indische Zentrum, Iisys, das Gründerzent-rum oder der geplante neue Studiengang Wirtschaftspsycholo-gie, für den es bereits 60 Interessenten gibt.“Das Studium in Hof hat die Einser-Absolventin als arbeitsreiche Zeit in Erinnerung – aber durchaus auch als das, was sich viele vom Studentenleben versprechen: „Wir haben reichlich gefeiert und sind auch viel weggegangen“, erinnert sich Silvia Gulden. Das studentische Leben in Hof sei einfach toll gewesen – und genau diese Einsicht würde sie sich auch für heutige Studieren-de wünschen: „Die Leute sollten nicht nur lernen, sondern auch ihre Zeit in Hof genießen und die Stadt kennenlernen.“ Zu ihrer Zeit seien die Kommilitonen vor allem aus der Hofer Region, aus Sachsen, Thüringen und Böhmen gekommen. Der Kontakt dauere teils bis heute an.Und das, obwohl viele danach in alle Winde zerstreut wurden. Auch Silvia Gulden selbst hätte weggehen können, sie hatte

    zwei Job-Angebote für auswärts. Aber die frischgebackene Di-plom-Betriebswirtin entschied sich abermals für die Region und fing gleich am nächsten Tag nach dem Abschluss bei der dama-ligen Kreis- und Stadtsparkasse Hof in der Marketingabteilung an. 18 Jahre lang arbeitete sie dort, in den letzten 14 Jahren als Vertriebsmarketingleiterin. Ihre Erfahrungen im Veranstal-tungsmanagement kamen ihr zugute, als sie sich heuer für einen Wechsel entschied und als Geschäftsführerin des Stadtmarke-tings Hof e. V. anfing.Auch wenn die Hochschule Hof seit ihrer Gründung stark ge-wachsen ist, die Größe sei immer noch ideal, sagt Silvia Gul-den. Nicht umsonst sei die Hochschule zweimal hintereinander von StudyCheck.de auf Platz fünf der beliebtesten deutschen Hochschulen gewählt worden. Doch auch die Stadt Hof selbst komme bei den Studierenden gut weg: „Ich höre immer wieder, dass wir hier die beste Wurst und das beste Bier haben“, sagt Silvia Gulden. Für sie ist das ein Pfund, mit dem man wuchern kann, denn: „Über Essen, Trinken und Musik bekommt man die Leute zusammen. Dafür müssen wir noch viel mehr Werbung machen.“Sie selbst versucht deshalb, im Rahmen ihrer Stadtmarketing-Arbeit die Studenten und die Hofer Bevölkerung zusammenzu-bringen – so wie jüngst im Rahmen der Innenhofkonzerte mit 300 Gästen. Das sind die lebendigen Momente, die Silvia Gul-den an ihrer Hochschule liebt. Aber es gibt auch die ganz stil-len Augenblicke. Ihr Lieblingsplatz findet sich auf einer Empore neben ihrem früheren Hörsaal in Gebäude A mit sagenhaftem Rundblick über die Stadt: „Egal, wann ich hierherkomme, es ist immer wunderschön. Nachts sieht man die Lichter schimmern, am Morgen kann man zusehen, wie die Stadt erwacht.“ Dieses Bild trägt immer wieder zu ihrem Gesamteindruck bei, den Sil-via Gulden hat, wenn sie auf den Campus der Hochschule Hof zurückkehrt: „Es ist wie heimkommen. Ich kann jedem nur emp-fehlen, hier zu studieren.“ Manfred Köhler

    Plädoyer für ein Studium in Hof

    Stadtmarketing-Chefin Silvia Gulden ist eine der ersten Absolventinnen der Hochschule Hof. Das Bild zeigt sie an ihrem Lieblingsplatz neben ihrem frü-heren Hörsaal mit Rundblick über die Stadt Hof.

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    Juni 2019

    25 Jahre Hochschule

    Grußworte zum Hochschul-JubiläumDie Hochschule Hof ist eine der dy-namischen Triebfedern der positiven Entwicklung unserer Region. Junge Menschen haben hier die Chance auf Qualifikationen, die ihnen die Mög-lichkeit geben, in den Arbeitsfeldern der Zukunft bestens zu bestehen und dauerhaft erfolgreich zu sein. Eine ex-zellente Lehre und ein innovatives Um-feld zeichnen die Hochschule Hof aus. Das familiäre Umfeld und ein schöner Campus führen zudem dazu, dass sich die Studenten in Hof wohlfühlen. Gemeinsam ist es in den letzten Jahren gelungen, die Hochschule durch weitere attraktive Institute und das neue Digitale Gründerzentrum zu stärken. Die Stadt Hof gratuliert der Hochschule Hof herzlich zu ihrem Jubiläum und wünscht eine weiterhin so überzeugende Entwicklung!

    Dr. Harald Fichtner, Oberbürgermeister

    Die Entscheidung des Freistaates Bayern zur Gründung der Hochschule Hof war einer der wichtigsten Schrit-te zur Entwicklung Hochfrankens. Die attraktiven Studiengänge und die hohe Qualität der Lehre ziehen Stu-dierende weit über unsere Region hi-naus an. Die Hochschule steigert da-mit Bekanntheit und Popularität Hofs, Münchbergs und Hochfrankens und eröffnet die Chance, junge, gut aus-gebildete Fachkräfte an die Region zu binden. Sie ist damit ein außerordentlich bedeutender Faktor für die hiesige Wirtschaft. Verstärkt wird dies durch die Forschungsinstitute für Materialwis-senschaften, für Informationssysteme sowie für Wasser- und Ener-giemanagement. Sie bieten vielfältige Kooperationsmöglichkeiten und sind damit ein starker Partner der Unternehmen. Gleiches gilt für das gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft geführte Anwendungszentrum für Textile Faserkeramiken in Münchberg. Unternehmen, Hochschule und Politik ziehen an einem Strang. Es ist unser vitales Interesse, die Hochschule Hof und deren Institute bestmöglich weiterzuentwickeln und auszubauen.

    Dr. Oliver Bär, Landrat des Landkreises Hof

    Was die Hochschule Hof auszeich-net, ist in wenigen Worten nur schwer auszudrücken. Einerseits ist es ihre hervorragende Lehre und die enorm praxisorientierte Wissensvermittlung, wodurch aus engagierten und talen-tierten jungen Leuten ausgezeichnete Fachkräfte werden – für Hochfranken, aber auch für die ganze Welt. Anderer-seits ist es auch die beispiellose Zu-sammenarbeit mit den Unternehmen der Region, welche die Hochschule so wertvoll für Hochfranken macht. Wirtschaft und Wissenschaft arbeiten hier so eng und früchtetragend zusammen, sind sich gegenseitig Impulsgeber, Richtweiser und Problemlöser.Wir von LAMILUX schätzen die Hochschule Hof sehr – als Pro-jektpartner, als Ausbildungsort vieler unserer ausgezeichneten Mitarbeiter, als Imageträger für die Region oder auch als In-novationstreiber für die Herausforderungen der Zukunft. Und

    natürlich setzen wir uns auch unsererseits dafür ein, dass die Hochschule Hof weiterhin so erfolgreich wachsen, treiben und fördern kann.Wir wünschen unserer Hochschule in Hochfranken deshalb von Herzen alles Gute zum Jubiläum und freuen uns auf die nächs-ten 25 Jahre!

    Dr. Dorothee Strunz, Geschäftsführerin LAMILUX Heinrich Strunz Holding

    Sechs Verbundstudiengänge in Ko-operation mit der Hochschule Hof ge-hören inzwischen neben einer Vielzahl klassischer Berufe zum Ausbildungs-programm der Sandler AG. Zukünftige Fachkräfte verknüpfen in diesen dua-len Studiengängen Praxiserfahrung mit tiefergehendem Fachwissen. Viele der Bachelor-Absolventen setzen im Anschluss mit einem Masterstudium ihre Ausbildung im Fachgebiet ihrer Wahl fort. Auch im Vollzeitstudium erhalten Studierende durch Studien- und Abschlussarbeiten sowie Praktikumsplätze bei Sandler einen praktischen Einblick in das Arbeitsleben und Unterstützung in der Entscheidung für ein späteres Betätigungs-feld. Diese Symbiose ist entscheidend für eine fundierte Ausbil-dung der Fachkräfte von morgen.Die Hochschulen und Universitäten in Oberfranken zählen im internationalen Vergleich zur Spitze. Das Erfolgsrezept liegt in der praxisnahen interdisziplinären Ausbildung und der engen Vernetzung mit Unternehmen der Region.Auch die Sandler AG ist mit der Hochschule Hof seit jeher eng verbunden: „Meinem Vater, Dipl.-Kfm. Christian Heinrich Sand-ler, war diese Zusammenarbeit ebenfalls sehr wichtig.Er gehörte 1993 zu den Begründern der Gesellschaft der Freun-de und Förderer der Fachhochschule Hof e. V., auf deren Ini-tiative 1994 die Fachhochschule Hof gegründet wurde“, so Dr. Christian Heinrich Sandler.Bis 2002 hatte Dipl.-Kfm. Christian Heinrich Sandler den Vor-standsvorsitz der Gesellschaft inne, besaß danach weiterhin den Status eines Ehrenmitgliedes und gehörte bereits davor dem Strukturbeirat an. Außerdem war er von 1995 bis 1998 als Lehrbeauftragter an der Hochschule tätig.Seit 1995 ist auch sein Sohn Dr. Christian Heinrich Sandler Ge-sellschaftsrat der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Fach-hochschule Hof e. V.. Er war von 1996 bis 2001 ebenfalls als Lehr-beauftragter an der Hochschule tätig. Seit 2011 festigt Dr. Sandler als Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft die enge Bindung zum Familienunternehmen und ist seit 2015 auch im Hochschulrat tätig.Diese Ehrenämter sind dem Unternehmer ein besonderes An-liegen: „Die Universitäten und Hochschulen sind außerordent-lich wichtig für die Rekrutierung von zukünftigen Fach- und Führungskräften, aber auch Zentren mit der Möglichkeit ange-wandter Forschung und Entwicklung. Die Hochschule Hof bietet beispielsweise ganzheitliche Unterstützung mit geballten Kom-petenzen von Wirtschaftswissenschaften über Textiltechnologie und Maschinenbau bis hin zur Informatik. Mit dem Textilfor-schungsinstitut in Münchberg entsteht ein weiterer Baustein für branchenübergreifende innovative Lösungen.“Gratulation zum 25-jährigen Jubiläum und danke für die hervor-ragende Partnerschaft. Die Sandler AG freut sich bereits auf zu-künftige gemeinsame Projekte.

    Dr. Christian Heinrich Sandler, Sandler AG

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    Dekanatsreise

    Juni 2019

    Flusskreuzfahrt in SüdfrankreichWäre ich eine Malerin, wären die imponierenden Schluchten der Ardèche ein so großartiges Motiv, das ich gerne einfangen und verewigen wollte. Wäre ich eine Komponistin, hätten mich die nicht enden wollen-den Lavendelfelder zu einer nachhaltigen Melodie inspiriert. Wäre ich eine Schriftstellerin, hätte mich das noch sehr ur-sprüngliche Land an der Rhone mit seinen knorrigen, auf dem flachen Boden wachsenden Weinreben, seinen majestätischen Charolaisrindern und den kleinteiligen Äckern und Wiesen einen Roman schreiben lassen. Wäre ich eine Sängerin, hätte ich mit einem Lied das Lebens-gefühl und die melancholische Stimmung interpretiert, die das Leben im Süden Frankreichs einem nach kurzer Zeit vermittelt.

    Savoir-vivre, der französische Begriff bedeutet wörtlich „ver-stehen, zu leben“. Acht Tage durfte die 53-köpfige Reise-gruppe des Dekanats Hof (Foto oben bei den Schluchten der Ardèche) die Lebenskunst mit allen Sinnen genießen: bei vor-züglichem Essen, mit inspirierender Landschaft, mit sehr alter Geschichte. Essen in mehreren Gängen verschafft ein nach-haltiges Wohlgefühl und wenn das zweimal am Tag passiert, endet dieses Gefühl auch nicht. Wein aus der Region dazu und schon wird das Sprichwort „Leben wie Gott in Frankreich“ zur Wirklichkeit.Dass Vincent van Gogh in Arles die bekannten Sonnenblumen-bilder malte und mit insgesamt 167 Bildern in nur wenigen Monaten außerordentlich produktiv war, verwundert nicht – die Gegend ist eine Inspirationsquelle. Die angrenzende Camargue mit ihren weißen Pferden und den Flamingos – Postkartenidyll pur.Gewaltig und voller Geschichte, der Papstpalast in Avignon. Er war zwischen 1335 und 1430 die Residenz verschiedener Päpste und Gegenpäpste. Der Palast gehört mit der Altstadt zum Weltkulturerbe. Und natürlich die viel besungene Brücke (2. Foto von oben), die am interessantesten am Abend wirkt, wenn sich ihre Schatten in der Rhône spiegeln.Lyon (Foto unten) liegt am Zusammenfluss von Rhône und Saône. Im Zentrum wird die 2000-jährige Geschichte der Stadt erlebbar. Zu verdanken ist das dem Glück oder dem Zufall, dass diese Stadt von größeren Zerstörungen verschont wur-de. So darf Altes neben Neuem sein, was für Besucher einen besonderen Reiz ausmacht. Der Pont du Gard (3. Foto von oben) zählt zu den wichtigs-ten erhalten gebliebenen Brückenbauwerken der antiken römi-schen Welt und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkei-ten Südfrankreichs. Das Aquädukt ist beachtliche 2000 Jahre alt und beeindruckt mit seiner Höhe und der monumentalen Ausprägung. Höchsten Respekt zollt man den Baumeistern je-ner Zeit. Taizé mit seinen rund 200 Einwohnern liegt etwa zehn Kilometer nördlich von Cluny und hat seine Bekanntheit wegen des inter-nationalen ökumenischen Männerordens erlangt. Erstaunt ist man beim Besuch über die vielen hundert zumeist jungen Men-schen aus aller Herren Länder, die an einem „normalen“ Montag an dem in den Bergen versteckten Ort zu Gast sind und eine Zufriedenheit und Zuversicht ausstrahlen, die ansteckend wirkt. Es macht den Anschein, als müsse man nach einer solchen Reise Urlaub machen. Weit gefehlt. Die Fortbewegung auf dem Wasser mit vorbeiziehender abwechslungsreicher Natur ver-langsamt und hilft, die vielen neuen Eindrücke setzen zu lassen. Südfrankreich – ein wunderbares Stückchen Erde, das es lohnt, besucht zu werden. Anke Bogler, Fotos: GS

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    Hightech in der Orthopädie

    W er sich einmal einer orthopädischen Operation un-terziehen musste, sieht nach ein paar Wochen nur noch eine kleine OP-Narbe. Wie genau eine solche OP abläuft, entzieht sich meistens der Kenntnis der Patien-ten. Wir Ärzte vom Zentrum für Orthopädie und Neurochir-urgie zeigen Ihnen, was wir machen: Hier ist ein sogenannter Fadenanker in Form einer Schraube abgebildet. Solche Faden- anker werden vorwiegend bei Arthroskopien und minimal- invasiven Operationen an der Schulter eingesetzt. Gerissene Sehnen können damit wieder am Knochen befestigt werden. Die Anker sind ausgesprochen stabil und die Fäden sehr reißfest. Die Kosten für einen solchen Anker liegen bei über 100 Euro.

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    Vor allem in der Schulter- und Kniechirurgie werden bei minimalinvasiven Operationen Anker-Nähte eingesetzt.

    Es ist kaum zu glauben, dass solch kleine Fadenanker ohne Hi l fs- mittel nicht aus der Verankerung gezogen werden können.

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    Zentrum für Orthopädie und Neurochirurgie HofEppenreuther Straße 28 95032 Hof Tel.: 0 92 81 / 90 98

    Praxis für Orthopädie in der Klinik MünchbergHofer Straße 40 95213 Münchberg Tel.: 0 92 51 / 60 63 99 9

    Sie erreichen uns auch per Email unter: [email protected]

    www.orthopaedie-hof.de

    Wir sind Mitglied der

    DIE ORTHOPÄDISCHE PRAXIS IM FERNSEHEN

    Immer wenn es um ein Gelenk geht, muss größte Sorgfalt walten. Wie bei mechanischen Gelenken – z. B. bei einem Kugellager – führt die kleinste Schädigung eines Gelenkpartners auch beim Menschen zum Verschleiß großer Teile des Gelenks oder zu dessen vollständiger Zerstörung („Kolbenfresser“). Die Spezialisten der Orthopädiegruppe Nordbay-ern zeigen in Die Orthopädischen Praxis wie Gelenkreparaturen durchgeführt werden.

    Thema der nächsten Sendung am Dienstag, 11. Juni 2019 um 18.30 Uhr:

    Gelenk-Operationen

    Dr. med. Richard Müller

    Dr. med. Fritz Fischer

    PD. Dr. med. habil. Ralph Greiner-Perth

    Prof. Dr. med. Hans-Georg Simank

    Dr. med. Dominik Scheruhn

    MUDr. Jan Vàgner

    Prof. Dr. med. Klaus Fritsch

    Dr. medic (Ro) Oana Grigore

    Dr. medic (Ro) Eduard Iftodi

    Andreas Haas

    Dr. med. Dirk Wiese

    Dr. med. Oliver Waitz

    MUDr. Martin Pipiska

    Dr. medic (Ro) Georg Schmidt

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    Juni 2019

    Generationenkolleg

    In Deutschland besteht großer Nachholbedarf in Sachen Bildungsangebot für Menschen in höherem Alter – sagt Prof. Dr. Roland Schöne von der TU Chemnitz. Diese Aussage gilt aller-dings nicht (mehr) für die Region Hochfranken, denn angestoßen durch die Arbeit von Roland Schöne, der im ganzen Land unterwegs ist, um für Bildung im höheren Lebensalter zu werben, wurde im Juli 2018 das Generationenkolleg Hochfranken e. V. gegründet. Seit März 2019 läuft die erste Veranstaltungsreihe.

    Ziel des gemeinnützigen Vereins, dem Dr. Katharina Bunz-mann, Leiterin des Sachbereichs Demografie und Migration bei der Stadt Hof, vorsteht, ist es, anspruchsvolle Themen in all-gemein verständlicher Form zu präsentieren. Zielgruppe sind dabei auch, aber nicht nur Senioren: „Unsere Veranstaltungen richtigen sich an Interessierte jeden Alters – daher heißt der Ver-ein auch „Generationenkolleg“. Zu den in der Vereinssatzung erklärten Zielen gehört es nämlich auch, „dass sich nicht nur ältere Generationen untereinander, sondern auch mit Jüngeren vernetzen, um Kontakte im öffentlichen Leben aufzubauen und aufrecht zu erhalten“, erklärt Dr. Katharina Bunzmann.Thematisch beschäftigten sich die Vorträge und Veranstaltungen des Generationenkollegs Hochfranken mit Politik, Geschichte, Kultur, Gesundheit und Technik. „Wir fokussieren uns absicht-lich nicht nur auf die klassischen Seniorenthemen wie Gesund-heit im Alter, sondern beschäftigen uns auch mit Themen wie moderner Technik, Geschichte und Sozialem“, sagt Siegfried Leupold, Stiftungsleiter der Hospitalstiftung. Er gehört, zusam-men mit Dr. Katharina Bunzmann und neun weiteren Vertretern der Partner des Generationenkollegs zum Vorstand des Vereins. Partner sind die drei hochfränkischen Gebietskörperschaften (Stadt und Landkreis Hof sowie der Landkreis Wunsiedel), die Hospitalstiftung, Stadt- und Landkreis VHS Hof sowie die Hoch-schule Hof.„Unser Angebot ist breit gefächert, aber wir verstehen uns keines-falls als Konkurrenz zu den Volkshochschulen, die ja zu unseren Partnern zählen“, betont Man-fred Möckl; der Vorsitzende des Seniorenrats der Stadt Hof sitzt ebenfalls im Vorstand des neu gegründeten Vereins. Eine wich-tige Initiatorin des Projekts ist übrigens seine Amtsvorgängerin Anneliese Hüttner, die sich stark für die Gründung des Generatio-nenkollegs eingesetzt hat.In den Auftaktveranstaltungen kamen als Vertreter der drei Ge-bietskörperschaften Landrat Dr. Karl Döhler, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Landrat Dt. Oliver Bär zu Wort mit der Fra-ge, wohin sich die Landkreise Hof und Wunsiedel bzw. die Stadt Hof entwickeln. Das Theater Hof vor und hinter den Kulissen in

    Form einer Führung sowie „Festspiele für alle – geht das?“ waren die Themen der Vorträge der beiden Intendanten Reinhardt Friese (Theater Hof) und Birgit Simmler (Luisenburg Festspiele), während Dr. Eckard Krüger den Fragen nachging, was die Altersheilkunde ausmacht und welche Art von Altersheilkunde in der Region ge-braucht wird. Die Dauer der Veranstaltungen liegt bei etwa einein-halb Stunden inklusive Diskussion und Fragen zum Vortrag. Sie finden in Stadt und Landkreis Hof sowie in Wunsiedel statt.Die Tatsache, dass die ersten Veranstaltungen bereits bis zu 35 Besucher pro Termin angezogen haben und dass das Teilneh-mer-Alter bei etwa Mitte 40 begann, zeigt dem jungen Verein, dass er auf dem richtigen Weg ist. „Wir haben den Bildungs-hunger bei Erwachsenen und Senioren sehr positiv eingeschätzt – und die große Resonanz zeigt uns, dass tatsächlich Bedarf besteht“, so Manfred Möckl. Immerhin baut der Verein auf viel ehrenamtliches Engagement und geht – unabhängig von einer Bildungseinrichtung als eigenständiger Verein – einen mutigen Weg. Und das als einer der Vorreiter in Bayern.„Wichtig ist uns zu betonen, dass die Teilnahme am Genera-tionenkolleg keinen akademischen Abschluss erfordert, son-dern sich an alle richtet. Menschen mittleren und höheren Alters haben viel Berufs- und Lebenserfahrung, die sie im Generatio-nenkolleg mit einbringen können“, so Katharina Bunzmann. So hat sich direkt zu Beginn bereits ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof ergeben: Eine Forschungsgruppe der Hochschule, die digitale Produkte für Menschen im Alter 70plus entwickelt, konnte einige Teilnehmer des Seniorenkollegs dafür gewinnen, der Forschungsgruppe mitzuteilen, was sie benöti-gen oder suchen. In Chemnitz wurde im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit sogar bereits eine drehbare Kühlschrankplatte entwickelt, patentiert und in Produktion gegeben, die es (älteren) Menschen erleichtert, einfacher an Produkte im hinteren Teil des Kühlschranks zu kommen.„In der Region Hochfranken könnte ich mir auch eine Koopera-tion im Bereich Textil vorstellen, denn viele ältere Menschen ha-ben früher in diesem Bereich gearbeitet und können viel Wissen und Erfahrung einbringen“, so Dr. Katharina Bunzmann. Ein wei-teres Ziel des Generationenkollegs Hochfranken ist neben dem Austausch mit der Wissenschaft und dem sozialen Austausch untereinander, auf der Homepage des Generationenkollegs eine Plattform zu schaffen, die Angebote aus dem Seniorenbereich bündelt. Christine Wild

    Egal ob ein Blick hinter die Kulissen des Theaters (links) oder Informationen über Altersheil-kunde (rechts) – das Generationenkolleg bietet vielfältige Veranstaltungen.

    Bildung für jedes Lebensalter

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    Bad Brambacher Garten-Limonade Die fruchtige Erfrischung aus dem Garten der Natur.

    Selber machen – das ist heute nicht nur ein nostalgischer Trend, wie die Oma selbst Socken zu stricken oder Marmelade einzuma-chen. Doch ist es wirklich immer notwendig etwas selbst zu ma-chen, damit es besonders lecker schmeckt? Mitnichten! Denn so manches Unternehmen legt heute Wert auf natürliche Zutaten, schonenden Umgang mit den Rohstoffen und nachhaltiges Wirt-schaften. Ein Beispiel dafür sind die Bad Brambacher Garten-Limo-naden!

    Aus dem Garten der Natur.

    Die erfrischend fruchtige Garten-Limonade von Bad Brambacher ist keine gewöhnliche Limonade, denn sie schmeckt tatsächlich so gut wie selbst gemacht. Warum? Sie wird mit natürlichem und natrium-armen Mineralwasser und biogener Kohlensäure hergestellt. Bioge-ne Kohlensäure ist natürlichen, biogenen Ursprungs. Im Gegensatz zur technisch hergestellten Kohlensäure ist biogene Kohlensäure natürlicher Herkunft und wird nachhaltig und klimaneutral produ-ziert.Zudem verwendet Bad Brambacher nur feinen Fruchtsaft, - je nach Geschmack aus Zitronen, Orangen oder Pink Grapefruits. Außer-dem verzichtet Bad Brambacher auf künstliche Aromen, Farb-, Süß- und Konservierungsstoffe. Mal ehrlich: würden wir daheim eine Limonade selber machen, wir würden genau diese Zutaten verwenden. Mit der schon fertigen Garten-Limonade von Bad Brambacher sparen wir uns Zeit für an-dere schöne Dinge im Leben.

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    Ob alternativ, modern, klassisch oder volks-tümlich – mit ProHof erhalten Sie einen kleinen Überblick über interessante Veranstaltungen aus Kunst und Kultur in der Region.

    Nachhaltiger Friede: Lesung und OrgelmusikHeuer erinnern sich Deutschland und Europa an den Versailler Vertrag, der vor hundert Jahren, am 28. Juni 1919, unterzeichnet wurde und schon Keime des Zweiten Weltkriegs in sich trug. Ein Dritter Weltkrieg würde der letzte sein und die Menschheit, wo-möglich alles Leben auf Erden auslöschen. Andererseits wäre ein nicht endender Frieden der „Albtraum der Offiziere“, zumindest für die Falken und Kriegstreiber unter ihnen und alle jene, die, lieber Öl ins Feuer gießen, statt zu löschen. Diese und weitere As-pekte beleuchtet Michael Thumser, Chefautor der Frankenpost, bei einem historisch-musikalischen Abend am Dienstag, 4. Juni, um 19 Uhr in der Hospitalkirche. In den Vortrag sind Orgelstücke eingeschaltet: Kirchenmusikdirektor Georg Stanek interpretiert Musik von Jan Pieterszoon Sweelinck, Johann Gabriel Rheinber-ger und anderen; außerdem improvisiert er über Martin Luthers Choral „Verleih uns Frieden gnädiglich“. Der Eintritt ist frei.

    InnenHofKonzerte im JuniIm Juni gibt’s InnenHofKonzerte in der Innenstadt und Moschen-dorf: Am 6. Juni gibt Gerhard Wunderlich verschiedenste Musik-richtungen, auf der Zither gespielt, beim Haus am Klosterhof in der Lessingstraße 4 zum Besten. Rock`n Roll und Country heißt es bei „Gery and the Johnboys light“ im Innenhof des Jean Paul Gymnasiums am Gymnasiumsplatz 4 - 6. Bei der Fach- und Be-rufsoberschule Hof am Schloßplatz 6 hört man die Band „Juke-box Heroes Feat. Basment 65“. Weiterhin ist die Musikschule der Hofer Symphoniker in der Klosterstraße 9 – 11 im Serenadenhof mit von der Partie. Weiter geht’s am 13. Juni mit „Wart a Mol“ am Spielplatz Moschendorf in der Oberkotzauer Straße. Zur gleichen Zeit spielt bei Homa Sindersberger an der Moschenmühle 34 die Band „Trinas“. Am 20. Juni heißt das Motto „Begeisternde Musik trifft awalla-Spirit“ beim Innenhofkonzert @ awalla in den Saale-

    Juni 2019

    Kulturelle Highlights aus auen. Am 27. Juni interpretieren „Zweitakter“ die besten Hits ver-gangener Jahre am Kirchplatz vor der Michaeliskirche. Unterhalb, in Richtung Saale, werden auf Höhe der Fischergasse 23 um 18 Uhr und um 20 Uhr Stollenführungen angeboten. Die Konzerte im Hofer Zoo mit „Gerry unplugged“ und bei der Hospitalstiftung Hof, Seniorenhaus am Unteren Tor, Gerbergasse 4, mit „Booge-ymen“, die ausfallen mussten, werden an diesem Tag nachge-holt. In allen Höfen gibt es leckeres Essen und kühle Getränke. Der Eintritt ist frei, die Konzerte finden von 19 bis 21 Uhr statt.

    Alte Musik in HofUnter dem Titel „Alte Musik in Hof“ veranstalten die St. Michaelis-kantorei, Leitung Georg Stanek, und der Posaunist René Jampen bereits zum achten Mal seit 2012 einen Workshop für Musik aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Durch ausgewiesene Spezialisten – Dozenten und Solisten der absoluten Weltklasse – werden die Kursteilnehmer an die historisch informierte Spielweise auf Origi-nalklang-Instrumenten herangeführt. Der diesjährige Kurs steht unter dem Motto Migration. Das Eröffnungskonzert findet dazu statt am Dienstag, 11. Juni, um 19.30 Uhr mit den Dozenten und dem Ensemble Concerto Bassano in der St. Konradskirche Hof. Das große Abschlusskonzert ist dann am Sonntag, 16. Juni, um 16 Uhr in der St. Michaeliskirche Hof.

    Sebass im Kunstkaufhaus„Sensationell, emotional, berau-schend und adrenalintreibend“, so beschreibt Kunstkaufhaus-Chef Ale-xander Kaiser den Sound von Se-bass, die am 22. Juni zum zweiten Mal im Kunsthaushaus Hof zu Gast sind: „Die Winterthurer Band ist seit

    Jahren der Garant für qualitativ hochstehende Musik rund ums Thema Balkan/Gypsy (Roma). Die sechs jungen Männer beherr-schen nicht nur das bekannte Balkan-Repertoire, sie schreiben vor allem auch neue Stücke in mazedonischen, bulgarischen, serbischen und rumänischen Stilen, gewürzt mit eigenen Ele-menten. Sebass verspricht Spaß, ist Worldmusik auf höchstem

    Kunst und Kultur in der Region

    KATJA EBSTEIN 03.12.

    TOM GAEBEL & HIS ORCHESTRA 28.12.

    FISCH ZU VIERT 31.12.JAHRESABSCHLUSSKONZERT 30.12.

    INFOS & TICKETS: + 49 (0) 3 74 37 / 53 900 · www.koenig-albert-theater.de · www.naturtheater-badelster.dei

    PETER WITTMANN & BALLHAUSORCHESTER 16.06.

    SYMPHONIEKONZERT21.06.

    REMEMBER CASH22.06.

    NABUCCO28.06.

    IM WEISSEN RÖSSL30.06.

    DIE GOLDENE GANS02.06.

    BEATRICE EGLI09.06.

    PARISER LEBEN10.06.

    ZÄRTLICHKEITEN MITFREUNDEN · 14.06.

    HOT CHOCOLATE15.06.

    NATURTHEATERKÖNIG ALBERT THEATER KULTUR- UND FESTSPIELSTADT BAD ELSTER

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    Juni 2019

    der ProHof-RegionNiveau und macht Lust zum immer und immer wieder Anhören“. Los geht’s um 20 Uhr.

    Gankino Circus in der Alten FilzfabrikWir befinden uns im Jahre 2019 n. Chr. Ganz Deutschland ist

    in der Hand von biederen Pop-Sternchen und einfallslosen Comedians… Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsa-men Westmittelfranken bevölkertes Dorf namens Dietenhofen hört nicht auf, dem kulturellen Konformismus Widerstand zu leisten. Angeführt wird dieser Widerstand

    von Gankino Circus: vier virtuose Musiker, begnadete Geschich-tenerzähler und kauzige Charakterköpfe. Von ihrer Vielfalt kann sich das Publikum beim Konzertkabarett in der Alten Filzfabrik am Donnerstag, 27. Juni, um 20 Uhr überzeugen. Karten gibt es in der Meinel-Brauerei. ProHof verlost Eintrittskarten. Einfach das Rätsel am Ende des Magazins lösen und das Lösungs-wort bis 22. Juni an ProHof e. V., Ludwigstraße 24, 95028 Hof oder per Mail an [email protected] schicken.

    Lesung mit Sabine Weigand Die Autorin Sabine Weigand liest am Samstag, 29. Juni, um 19 Uhr in der Hofer Stadtbücherei aus ihrem Roman „Die Manufak-tur der Düfte“. Er spielt im Deutschland des 19. Jahrhunderts:

    Der junge Fritz Ribot macht aus der elterlichen Seifenmanufaktur in Mittelfranken eines der führenden Unternehmen des Landes. Doch die politische Lage spitzt sich zu und auch Fritz‘ Lebens-werk steht auf dem Spiel – so die Inhaltsbeschreibung.

    Beim Forum Naila: Violons Barbares Wer behauptet, in der Musik sei schon alles erfunden, hat Vio-lons Barbares noch nicht gehört. Die Gruppe gastiert am Sonn-tag, 30. Juni um 19 Uhr auf Einladung des Forums Naila in der Scheune im Nailaer Ortsteil Dreigrün. „Ein modern-archaisch wilder Saitenritt durch das mongolische und bulgarisch-maze-donische Liederbuch“, beschreibt der Veranstalter die Musik. „Unter dem Namen Violons Barbares gehört das weltweit umjubelte Trio derzeit zu den besten und außergewöhnlichsten Gruppen in der Weltmusikszene.“ Wie immer gibt es beim Forum Naila den passenden kulinarischen Genuss. Einlass und Bewirtung ist ab 18 Uhr. Karten gibt es bei den Vorverkaufsstellen Touristisches Zentrum Naila, Franken-post, Gölkel Design, Bad Steben und Büro Mohr Naila, auch on-line über www.forum-naila.de. ProHof verlost Eintrittskarten. Einfach das Rätsel am Ende des Magazins lösen und das Lösungswort bis 22. Juni an ProHof e. V., Ludwigstraße 24, 95028 Hof oder per Mail an [email protected] schicken.

    Kunst und Kultur in der Region

    Oberfrankens schönste Ecken mit dem Zug entdeckenDer Frühsommer ist da und damit beginnt die wohl schönste Zeit für spontane Ausflüge und Reisen mit der Familie und Freunden. Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Im agilis-Streckennetz in Ober-franken laden viele verschiedene Sehenswür-digkeiten und attraktive Freizeitziele dazu ein, entdeckt zu werden, zum Beispiel in Bamberg, rund um Bad Steben, Hof, Selb, Marktredwitz oder aber in Bad Rodach. In Kooperation mit regionalen Partnern erhalten Fahrgäste, die ihren Ausflug mit agilis unternehmen, häufig auch Vorteilsangebote. Für einen Tagesausflug bietet sich zum Beispiel eine Tour nach Bay-reuth für einen historischen Stadtrundgang an oder der Besuch des Staatlichen Porzellanmuseums in Selb-Plößberg. Wer es entspannter mag, kann auch einen Wellness-Tag in der ThermeNatur in Bad Ro-dach einlegen oder bei einem Spaziergang rund um den Untreusee in Hof neue Energie tanken. Erlebnisreiche Stunden und neue, oft un-gewöhnliche Eindrücke für Jung und Alt sind garantiert.

    Ab aufs Rad!Wer sich eher sportlich betätigen möchte, sei es beim Wandern oder mit dem Fahrrad, findet in der Region rund um Hof viele Möglichkei-ten: Die Bahnstrecke von Hof nach Bad Steben beispielsweise bietet wunderschöne, in der Natur gelegene Wander- und Radwege. Zu Fuß oder mit Rad kann man hier die bezaubernde Landschaft erkunden und zwischendurch in gemütlichen Cafés oder Biergärten einkehren. Und das Praktische: Da agilis die Region im Stundentakt bedient, kann die

    Hin- oder Rückfahrt bequem im Zug erfolgen. Zur Fahrradmitnahme sind von agilis spezielle Mehrzweckabteile als Stellplätze eingerichtet. Dort kann das Fahrrad sicher abgestellt wer-den. Fahrradgruppen ab sechs Personen soll-ten ihre Fahrt bei agilis aber unbedingt vorab anmelden, damit am Reisetag auch genügend Platzkapazitäten bereitstehen, wobei Roll-stuhlfahrer und Kinderwagen in den barriere-freien Zügen von agilis stets Vorrang haben. Und nicht vergessen: Jedes Fahrrad benötigt

    ein eigenes Ticket!Unser Tipp: die Fahrrad-Tageskarte Bayern zum Preis von 5,50 Euro. Das Ticket ist bayernweit für einen Tag gültig in allen Nahverkehrs-zügen und z.B. auch in der U-Bahn in Nürnberg. Mehr Infos zur Rad-mitnahme im Zug gibt es auf www.agilis.de.

    Ticket-Vorteile nutzenSo unterschiedlich die Ziele auch sind, sie haben neben ihrem hohen Unterhaltungs- und Freizeitwert noch eine weitere Gemeinsamkeit: Alle diese Ziele sind sowohl für Alleinreisende als auch für Familien mit Kindern und Gruppen günstig zu erreichen. Denn für nahezu je-den gibt es das passende Angebot, zum Beispiel das Bayernticket, das Servus-Ticket oder das Servus-Ticket plus.

    Noch mehr Inspiration für Ihren nächsten Ausflug finden Sie übrigens in der neuen Broschüre „Servus Bayern“. Sie ist in allen agilis Zügen er-hältlich, und enthält viele weitere attraktive Reiseziele in ganz Bayern.

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    Geldspenden für die Bahnhofsmission richten Sie an: Konto-inhaber Thomas-Breit-Haus, DE78 7805 0000 0220 6205 46, Betreff: Bahnhofsmission.

    Wer auf einer Zugreise mit seinem schweren Gepäck nicht al-leine klar kommt, kann sich im Vorfeld an die Bahnhofsmission wenden und sich dort Hilfe für das Um- oder Aussteigen organi-sieren. Das ist allgemein bekannt. Was viele Menschen dagegen nicht wissen: Die Mitarbeiter der Bahnhofsmission helfen vor al-lem auch den Bedürftigen vor Ort – mit einem warmen Getränk oder einem Stück Gebäck, mit warmen Klamotten, einer gut geheizten Stube und vor allem mit dem, was diese Menschen sonst nirgends bekommen: mit einem offenen Ohr, mit Verständ-nis, mit einem aufmunternden Wort.

    „Für viele Menschen sind wir die einzige Anlaufstelle, die ihnen in ihrem Leben geblieben ist“, erzählt Frank Schaal, der im April seinen Dienst als einziger hauptamtlicher Mitarbeiter der Hofer Bahnhofsmission angetreten hat. Die Bahnhofsmission Hof hat Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr geöffnet; von Montag bis Mittwoch organisiert die Diakonie Hochfranken den Dienst, am Donnerstag und Freitag die Caritas. Neben Schaal, der bei der Diakonie Hochfranken angestellt ist, halten ausschließlich eh-renamtliche Mitarbeiter die Bahnhofsmission am Laufen. Eine von ihnen ist Susanne Kleinlein, die seit einem knappen Jahr zum Team gehört und sich mit viel Herzblut um ihre Gäs-te kümmert. „Für die Bedürftigen, die hierher kommen, sind wir das Wohnzimmer. Sie freuen sich über einen Kaffee und eine Kleinigkeit zu Essen und erzählen ihre Sorgen.“ Warme Getränke sind ein Luxus, den sich so mancher Besucher zuhause schon lange nicht mehr leisten kann – weil die Stromrechnung zu den Dingen gehört, für die das Geld hinten und vorne nicht reicht. Manchmal hilft die Bahnhofsmission am Monatsende in solchen Fällen mit Gutscheinen aus, mit denen sich die Bedürftigen we-nigstens etwas zu Essen kaufen können.„Wenn wir uns in der Stadt für 3 Euro einen Cappuccino kau-fen, denken wir darüber gar nicht weiter nach“, sagt Cornelia Jahn, die für die Diakonie die Bahnhofsmission und das Reso-zialisierungs- und Übernachtungsheim Thomas-Breit-Haus lei-tet. „Aber manche Leute müssen von diesem Geld zwei bis drei Tage lang essen.“ Viele Gäste der Bahnhofsmission sind einfach nur einsam und suchen Gesellschaft. Andere sind tablettensüchtig, drogen-süchtig oder alkoholkrank. Die Mitarbeiter begegnen ihnen vor-urteilsfrei. Susanne Kleinlein weiß: „Die meisten von ihnen sind Menschen, die einmal genauso in unsere Gesellschaft integriert

    Kümmern sich nicht nur um hilfsbedürftige Reisende, son-dern auch um Not leidende Menschen aus der Region: (von links) Cornelia Jahn (Leiterin), Susanne Kleinlein und Frank Schaal.

    Bahnhofsmission

    Juni 2019

    Anlaufstelle nicht nur für

    PLAUENPARK-

    THEATER

    2.-7. Juli

    Karten[03741] 2813-4847 / -4848www.theater-plauen-zwickau.de

    DIE ZAUBERFLÖTEOPER VON WOLFGANG AMADEUS MOZART

    www.eventim.de • 09281 / 81 62 28

    D I E S H O W P I A N I S T E NDAVID & GÖTZ

    TRÄUME.LEBEN10.11.2019 HofFreiheitshalle

    26.07.2019 BayreuthOberfrankenhalle

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    Die Hofer Bahnhofsmission sucht dringend noch ehrenamt-liche Mitarbeiter. Schon ein Vormittag oder Nachmittag Ein-satz pro Woche kann viel helfen. Wer anderen Menschen verständnisvoll und offen gegenüber tritt und zuhören kann, ist hier genau richtig. Wer möchte, kann jederzeit gerne vor-beischauen und sich ein Bild von der Arbeit machen.Der wertvolle Dienst zugunsten der Bedürftigen aus der Re-gion finanziert sich aus Spenden. Sachspenden – von Le-bensmitteln über ausrangierte Kleidung bis hin zu Inventar – sowie Geldspenden sind sehr willkommen. Wer helfen will – ob mit Sachspenden oder als Mitarbeiter – wendet sich an: Cornelia Jahn, Diakonie Hochfranken, Telefon 09281/3175, E-Mail [email protected]

    waren wie wir – und dann lag irgendwann einfach ein Stein zu viel im Weg.“Frank Schaal greift das Bild auf: „Die Steine können wir nicht wegräumen. Aber eine Hand reichen und unterstützen beim Aufstehen.“ Natürlich gibt es sie, die Unbelehrbaren und Be-ratungsresistenten, die immer wieder die gleichen Fehler ma-chen. Doch die Mitarbeiter der Bahnhofsmission hören auch ihnen immer wieder geduldig zu. „Und wenn man merkt, dass ein liebes Wort oder eine Umarmung hilft, oder man vielleicht doch jemandem einmal eine neue Idee, eine Lösung mitgeben konnte, dann ist das einfach wunderbar“, schwärmt Susanne Kleinlein von ihrer Arbeit.Bei großen Sorgen und Nöten, bei denen Zuhören alleine nicht mehr reicht, stellen die Mitarbeiter der Bahnhofsmission auch Kontakt zu Beratungsstellen oder Ämtern her. Denn man könne zwar gespendete Kleidung an Bedürftige weitergeben, Essens-Spenden – wie die wöchentliche Kuchenspende der Bäckerei Reinel – verteilen oder aus Spendengeldern in Hof gestran-deten Obdachlosen ein Ticket für die Weiterfahrt spendieren. Aber: Die Bahnhofsmission hat keinen eigenen Etat für diese Dinge, sondern ist selbst auf Spenden angewiesen.„Sogar unser ganzes Inventar hier – vom Porzellan bis hin zu den Möbeln – besteht aus Spenden“, erklärt Frank Schaal. Gerne würden die Mitarbeiter die Räume ein wenig renovieren, streichen und noch gemütlicher gestalten. Doch ohne Sach- und Geldspenden geht das nicht. Schaal nimmt es gelassen und sagt: „Man sieht hier auf jeden Fall, was mit ein bisschen Improvisationstalent alles möglich ist.“ Und nicht nur das. „Man denkt vor allem neu über das Leben nach. Die Schicksale be-rühren einen im Herzen.“Das haben vor einiger Zeit auch Schüler der Hofer Realschu-le im Rahmen ihres „Suppenküche“-Projektes festgestellt, bei dem sie ein Mal pro Woche für die Besucher der Bahnhofsmis-sion gekocht haben. „Dass es auch hier bei uns Menschen gibt, deren Hab und Gut in eine Plastiktüte passt, war vielen nicht bewusst. Und Dinge wie Wohnungslosigkeit sind bei uns wenig beachtete Themen“, weiß Cornelia Jahn. Susanne Kleinlein ergänzt: „Geld ist schon da in unserem Land – die Frage ist nur, wie es verteilt ist.“ Sie erlebe immer wieder, dass gerade die Ärmsten der Armen sich für ihre Lage schä-men und nicht um Geld bitten wollen. Doch bei aller Not, die sie während ihres Dienstes in der Bahnhofsmission erlebt, stellt die ehrenamtliche Mitarbeiterin vor allem eines immer wieder fest: „Wir genießen auch viele lustige Momente. Bei uns wird viel gelacht.“ Und gerade dieses Lachen ist wohl mindestens genauso heilsam und wichtig wie der warme Tee oder Kaf-fee. Sandra Langer

    Juni 2019

    Bahnhofsmission

    Reisende

    UND DAS ERWARTET SIE:Bierig frisches Scherdel Zoigl vom Fass

    Vorführung zum Zuschauen und Genießen: Bierstacheln – kühles Bier mit warmem Schaum – ein nicht alltäglicher Hochgenuss

    Kulinarisch Roulade, Haxn, Schaschlik- pfanne und vieles mehr. Natür- lich gibt es auch die guten Hofer Brat- würste und Steaks

    Kleines Kinderprogramm

    Zoigl–Fest

    Eintritt frei

    am Samstag, den

    15. Juni 2019Auf dem Festgelände

    des Schlappentages

    ab 16:00 Uhr

    Ab 17:00 Uhr:Die Ponader BoumAb 19:30 Uhr:Die Ständerlamusikanten

    _SCH_ZoiglFest19_105x297_ProHof_rz.qxp__SCH_ZoiglFest19_105x297_ProHof 16.05.19 15:09 Seite 1

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    www.hof.de

    587. Hofer Schlappentag17. Juni 2019

    Immer am Montag nach Pfingsten feiert man in Hof eine der ältesten deutschen Handwerks- und Schützentraditionen überhaupt. Der „Hofer Schlappentag“, der zum 587. Mal stattfindet, lockt Jung und Alt auf den Festplatz am Schießgraben.

    Nach Hussitenüberfall: Hofer greifen zu den Waffen!

    Die Geschichte: 1430 überfielen die Hussiten die Stadt und ließen sie in völliger Verwüstung zurück. Der Markgraf von Brandenburg gewährte den Ho-fern für die Zeit des Wiederaufbaus Steuerfreiheit, machte aber zur Bedingung, dass die Hofer zur Verteidigung regelmäßig Schießübungen durch-führten. Seit 1432 machte sich die neue, meist aus Handwerkern bestehende Schützengilde ans Üben mit ihren Gewehren. Die Männer taten das allerdings meist erst am letztmöglichen Tag, dem „Montag nach Trinitatis“. Dann eilten sie schnell noch in ihren Arbeitsschlappen zum Schießplatz. Hieraus entwickelte sich der von den Privilegier-ten Scheiben-Schützen organisierte Festzug.

    Schlappenbier begründet Festtradition

    Die Hofer Schützen jedoch kamen schnell auf eine gesellige Idee und nutzen ein Privileg, das nur ihnen zustand: das Braurecht. So wurde schon bald pünktlich zu den Schießübungen das Schlappenbier eingebraut, dessen Rezeptur und Name bis heute geschützt sind.

    Hussitenführung bereits am Samstag

    Das Festwochenende beginnt am Samstag mit der Hussiten-Führung um 14 Uhr (Treffpunkt: Michaeliskirche). Die Führung in historischen Ge-wändern stellt lebendig den Überfall auf Hof und die Entstehung des Schlappentages nach und wird durch die Gästeführer der Stadt organisiert.

    Schlappenschießen und 4. Hofer Bürgerschießen

    Das traditionelle Schlappenschießen, bei dem heutzutage die Honoratioren der Stadt um den Titel des Schlappenkönigs kämpfen, findet am Vortag des Festes, also am 16. Juni, im Schieß-

    graben statt. Der Sieger darf ein Jahr lang frei in der Stadt Hof parken.

    Ab 14 Uhr kann dann beim 5. Bürgerschlappen-schießen aber auch jeder andere Hofer (und Ho-ferin!) seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Angetreten wird in unterschiedlichen Kategorien – je nach Alter. Der Sieger des Erwachsenenschie-ßens darf 2020 dann am Honoratiorenschießen teilnehmen und hat so selbst die Chance, Schlap-penkönig oder -königin zu werden. Zudem warten attraktive Sach- und Geldpreise der Brauerei Scherdel auf die erfolgreichsten Bürgerschützen.

    Doch auch für alle, die nur den Schützen zusehen möchten, ist der Sonntag am Schießhäuschen attraktiv: Von 14 bis 19 Uhr unterhält im Festzelt das „Trio Akustika“ mit Livemusik und einem stim-mungsvollen Programm. Es kann also schon am Vortag des Schlappentages etwas gefeiert werden – allerdings noch nicht mit Schlappenbier. Das gibt es ganz traditionell erst am Fest-Montag.

    Dieser beginnt mit dem Wecken der Honoratioren ab 5.30 Uhr durch die Posaunen der Handwerker. Um 10 Uhr startet dann am Rathaus der große Schützen- und Handwerkerumzug, bevor die Böllerschüsse knallen und es im Festzelt heißt: „Etzerd leffds“. Dort spielen ab 10 Uhr die „Origi-nal Krebsbacker“ und ab 15.30 Uhr „Die Wilderer“ aus dem Bayerischen Wald. Hof kann sich freuen – auf seinen 587. Hofer Schlappentag!

    Das Original seit 1432

    15. Juni (Samstag)14 Uhr

    16. Juni (Sonntag)10 Uhr

    14 –17.30 Uhr

    17. Juni (Montag)9 Uhr

    HussitenführungSzenische Stadtführung, Überfall auf Hof und Entste-hung des Schlappentags; Treffpunkt: Hospitalkirche.

    Traditionelles Schlappen-schießen der Honoratioren

    5. Bürger-Schlappen- schießen der Privilegierten Scheiben-Schützen-Gesell-schaft von 1432 Hof mit Festbetrieb. Livemusik von 14 – 18 Uhr

    Empfang der Schützen und Handwerker am Hofer Rathaus, Ausrufung des Schlappenkönigs; danach Festzug zum Festgelände.Livemusik von 10.30 bis 21.00 Uhr

    Festprogramm zum587. Schlappentag

    Die WildererFoto: Stephan Weiss

    Radiologiepraxis im Michaelishaus

    Dr. med. Martin Müller FA für Radiologie

    Dr. med. Andreas Korn FA für Radiologie und Neuroradiologie

    Unsere Öffnungszeiten: Mo. + Di. 8 - 13 u. 14 - 17 Uhr Mi. + Fr. 8 - 14 Uhr Do. 8 - 13 u. 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung

    • Kernspintomographie (MRT) komfortable offene Bauweise • Computertomographie (CT)• Mammographie • Röntgen• Knochendichtemessung

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    587. Hofer Schlappentag17. Juni 2019

    Immer am Montag nach Pfingsten feiert man in Hof eine der ältesten deutschen Handwerks- und Schützentraditionen überhaupt. Der „Hofer Schlappentag“, der zum 587. Mal stattfindet, lockt Jung und Alt auf den Festplatz am Schießgraben.

    Nach Hussitenüberfall: Hofer greifen zu den Waffen!

    Die Geschichte: 1430 überfielen die Hussiten die Stadt und ließen sie in völliger Verwüstung zurück. Der Markgraf von Brandenburg gewährte den Ho-fern für die Zeit des Wiederaufbaus Steuerfreiheit, machte aber zur Bedingung, dass die Hofer zur Verteidigung regelmäßig Schießübungen durch-führten. Seit 1432 machte sich die neue, meist aus Handwerkern bestehende Schützengilde ans Üben mit ihren Gewehren. Die Männer taten das allerdings meist erst am letztmöglichen Tag, dem „Montag nach Trinitatis“. Dann eilten sie schnell noch in ihren Arbeitsschlappen zum Schießplatz. Hieraus entwickelte sich der von den Privilegier-ten Scheiben-Schützen organisierte Festzug.

    Schlappenbier begründet Festtradition

    Die Hofer Schützen jedoch kamen schnell auf eine gesellige Idee und nutzen ein Privileg, das nur ihnen zustand: das Braurecht. So wurde schon bald pünktlich zu den Schießübungen das Schlappenbier eingebraut, dessen Rezeptur und Name bis heute geschützt sind.

    Hussitenführung bereits am Samstag

    Das Festwochenende beginnt am Samstag mit der Hussiten-Führung um 14 Uhr (Treffpunkt: Michaeliskirche). Die Führung in historischen Ge-wändern stellt lebendig den Überfall auf Hof und die Entstehung des Schlappentages nach und wird durch die Gästeführer der Stadt organisiert.

    Schlappenschießen und 4. Hofer Bürgerschießen

    Das traditionelle Schlappenschießen, bei dem heutzutage die Honoratioren der Stadt um den Titel des Schlappenkönigs kämpfen, findet am Vortag des Festes, also am 16. Juni, im Schieß-

    graben statt. Der Sieger darf ein Jahr lang frei in der Stadt Hof parken.

    Ab 14 Uhr kann dann beim 5. Bürgerschlappen-schießen aber auch jeder andere Hofer (und Ho-ferin!) seine Treffsicherheit unter Beweis stellen. Angetreten wird in unterschiedlichen Kategorien – je nach Alter. Der Sieger des Erwachsenenschie-ßens darf 2020 dann am Honoratiorenschießen teilnehmen und hat so selbst die Chance, Schlap-penkönig oder -königin zu werden. Zudem warten attraktive Sach- und Geldpreise der Brauerei Scherdel auf die erfolgreichsten Bürgerschützen.

    Doch auch für alle, die nur den Schützen zusehen möchten, ist der Sonntag am Schießhäuschen attraktiv: Von 14 bis 19 Uhr unterhält im Festzelt das „Trio Akustika“ mit Livemusik und einem stim-mungsvollen Programm. Es kann also schon am Vortag des Schlappentages etwas gefeiert werden – allerdings noch nicht mit Schlappenbier. Das gibt es ganz traditionell erst am Fest-Montag.

    Dieser beginnt mit dem Wecken der Honoratioren ab 5.30 Uhr durch die Posaunen der Handwerker. Um 10 Uhr startet dann am Rathaus der große Schützen- und Handwerkerumzug, bevor die Böllerschüsse knallen und es im Festzelt heißt: „Etzerd leffds“. Dort spielen ab 10 Uhr die „Origi-nal Krebsbacker“ und ab 15.30 Uhr „Die Wilderer“ aus dem Bayerischen Wald. Hof kann sich freuen – auf seinen 587. Hofer Schlappentag!

    Das Original seit 1432

    15. Juni (Samstag)14 Uhr

    16. Juni (Sonntag)10 Uhr

    14 –17.30 Uhr

    17. Juni (Montag)9 Uhr

    HussitenführungSzenische Stadtführung, Überfall auf Hof und Entste-hung des Schlappentags; Treffpunkt: Hospitalkirche.

    Traditionelles Schlappen-schießen der Honoratioren

    5. Bürger-Schlappen- schießen der Privilegierten Scheiben-Schützen-Gesell-schaft von 1432 Hof mit Festbetrieb. Livemusik von 14 – 18 Uhr

    Empfang der Schützen und Handwerker am Hofer Rathaus, Ausrufung des Schlappenkönigs; danach Festzug zum Festgelände.Livemusik von 10.30 bis 21.00 Uhr

    Festprogramm zum587. Schlappentag

    Die WildererFoto: Stephan Weiss

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    Juni 2019

    Schlappentag

    Die Gästeführer und begeisterte Hofer Bürgerinnen und Bürger, insgesamt über 25 Personen, werden den Überfall der Hussi-ten auf Hof in einer szenischen Stadtführung am Samstag, 15. Juni ab 14 Uhr darstellen. Mit den Proben im Mai wurde das Ensemble der Hussiten Hof auf die Neuerungen 2019 vor-bereitet: neue Wegstrecke und Stationen, geänderte Szenen, neue hinzugekommene Darstel-ler und vieles mehr. Es ist eine Mammutaufgabe für die Leitung der Hussiten Hof, eine zeitliche Herausforderung für die Laiendarsteller des vierzig Mitglieder zählenden Ensembles und die seit der Spielzeit 2017/2018 am Theater Hof engagierte Jasmin Sarah Zamani.Mit Jasmin Sarah Zamani, Regie-Assistentin und Regisseurin für Schauspiel am Theater Hof, konnte eine Fachfrau gewonnen werden, die Regie am Theater Hof und der Naturbühne Treb-gast geführt hat. Den Umgang mit Schauspielern ist die gebür-tige Wienerin gewöhnt, an den rauen Umgangston der Hussiten musste sie sich erst gewöhnen. Ihre Erfahrung und ihr Können haben ihr dabei geholfen und so wird sie wohl auch in Zukunft die Hussitenführung in Hof begleiten.

    Leo Johannes Cepera, der ver-antwortliche Gästeführer für die Hussitenführung, baut da-rauf, dass Zamani und Volker Reinstorf gemeinsam mit ihm die Führung weiter nach vorne bringen werden. „Die bisherige Zusammenarbeit hat viel Spaß gemacht und vielleicht schaffen wir es, gemeinsam mit der Stadt Hof, die Hussitenführung rund um den Schlappentag öfter zu platzieren – vielleicht sogar als stationäre Darstellung.“ Diese Zukunftsvision ist jedoch von vielerlei Faktoren und nicht zu-

    letzt auch von finanziellen Mitteln abhängig.Mit Adrian Roßner als Hussitenhauptmann Vojislav und Edith Tschoepe als Hofer Bürgerin Elisabeth spielen zwei erfahrene Darsteller die Hauptrollen in der szenischen Stadtführung und man darf gespannt sein, wie die Neuerungen vom Publikum an-genommen werden.Einen kleinen Blick in die Zukunft, zumindest auf eine mögliche Kulisse, bieten die letzten Szenen der Hussitenführung 2019.Los geht’s am Samstag, 15. Juni, um 14 Uhr an der Hospital-kirche. Die Kosten betragen pro Person 5 Euro; Mitglieder von ProHof können an der Führung kostenlos teilnehmen.

    Am 15. Juni kommen die Hussiten

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    Juni 2019

    Schlappentag

    Schlappentag in Krötenbruck Die Interessengemeinschaft Krötenbruck e.V. lädt zum 587. Schlappentag ein. Am Montag, 17. Juni, gibt es ab 16 Uhr in den Gartenanlagen des Hotel Munzert in Krötenbruck Schlappenbier der Brauerei Scherdel und alkoholfreie Ge-tränke sowie kulinarische Köstlichkeiten aus Krötenbrucker Betrieben.

    Schlappenbier ist vorbereitetEine wichtige Voraussetzung für den Hofer Schlappentag am 17. Juni 2019 mit seiner fast 600-jährigen Tradition ist er-füllt: Das Schlappenbier für das deutschlandweit traditions-reichste Fest von Schützen und Handwerkern ist eingebraut. „Wir freuen uns auf den Schlappentag, wenn das erste Fass Schlappenbier angezapft wird und auf dem Festplatz am Schießhäuschen die ersten Maßen eingeschenkt werden. Die Voraussetzungen dazu haben die Braumeister geschaf-fen, denn das Scherdel Schlappenbier Jahrgang 2019 ist ein-gebraut,“ erklärt Günther Spindler, leitender Braumeister der Brauerei Scherdel.Traditionsgemäß wird vom Schlappenbier nur eine begrenz-te Menge eingebraut und tatsächlich erst am frühen Morgen des Schlappentages ausgeliefert. Das Schlappenbier hat eine Stammwürze von 16,5 Prozent und damit ca. 6,5 % Volumen Alkohol. Um die gewohnt gute Qualität zu erreichen, muss es lange Zeit in den Tanks reifen. Erst kurz vor dem Schlappentag wird es ganz frisch in Fässer und Flaschen abgefüllt.„Für den Schlappentag 2019 laufen bereits alle notwendigen Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich haben unsere Brau-meister wieder alles gegeben, damit es 2019 auch wieder ein so gutes Schlappenbier wie im letzten Jahr gibt,“ so Kurt Un-verdorben, Prokurist der Brauerei Scherdel.

    BürgerschlappenschießenAm Sonntag vor dem Schlappentag findet wieder das Bür-gerschlappenschießen für Jedermann statt. Zwischen 14 und 17.30 Uhr können alle Bürger im Schießhaisla selbst zum Luft-gewehr greifen. Unter fachkundiger Anleitung der Schützen der Privilegierten Scheibenschützengesellschaft kann jeder Interessierte am Schießwettbewerb für Amateure teilnehmen. Im Biergarten am Schießhaisla spielt zur Unterhaltung das Trio Akustika.

    Im Ausschank:

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    Nach der Verwüstung der Stadt Hof durch die Hussiten wurden Handwerker und Bürger zur besseren Verteidigung der Stadt vom Hofer Magistrat verpflichtet an regelmäßigen Schießübungen teilzunehmen. Die Schießwettbewerbe wurden von der 1432 gegründeten Schützengilde durchgeführt und überwacht.

    3 Wertungen mit

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    Sonntag, 16. Juni:

    W ie jedes Jahr feiern die Hofer ihren Schlappentag.

    Zu diesem Anlass wird unser traditionellesSchlappenbier gebraut. Nach überlieferten Original-Rezepten und in streng limitierter Menge. Mit seinem kräftig abge-rundetem Geschmack begeistert es jeden Bier-kenner. Ein Starkbier für den besonderen Genuss.

    17. Juni 2019

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    Stadtführung:

    DIE HUSSITEN KOMMEN!

    Samstag, 15. Juni 2019 von 14 Uhr bis ca. 16 Uhr

    Treffpunkt: Vorplatz Hospitalkirche · Weitere Infos un

    ter www.hof.de

    Wirtshausmusik livemit dem

    »Trio Akustika«

    _SCH_Schlapp19_105x297_ProHof_rz.qxp__SCH_Schlapp19_105x297_ProHof 15.05.19 15:12 Seite 1

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    Juni 2019

    Schule

    Frohe Botschaft aus dem Kul-tusministerium: An der Staat-lichen Wirtschaftsschule Hof können zum kommenden Schuljahr Kinder bereits in die 6. Klasse der Wirtschafts-schule eintreten.Bisher gab es an der Staat-lichen Wirtschaftsschule Hof einen vierjährigen Zweig (Jahrgangsstufen 7 bis 10) so-wie einen zweijährigen Zweig (Jahrgangsstufen 10 und 11). Ab dem neuen Schul-jahr wird dieses Angebot durch eine Vorklasse in der 6. Jahrgangsstufe erweitert. Die Wirtschaftsschule ab der 6. Jahrgangsstufe bietet die Möglichkeit, direkt nach der 5. Klasse in die 6. Klasse einer weiterführenden Schu-le vorzurücken und innerhalb von fünf Jahren den mittleren

    Schulabschluss zu erwerben. In der 6. Jahrgangsstufe er-möglicht insbesondere der vertiefte Unterricht in den Fä-chern Deutsch, Mathematik und Englisch eine besondere Förderung in diesen Kernfä-chern. Kaufmännische Fächer kommen verstärkt in den wei-teren Jahrgangsstufen dazu. Die Wirtschaftsschüler wer-den gezielt auf die moderne Arbeitswelt und deren An-forderungen vorbereitet. Das Alleinstellungsmerkmal der Wirtschaftsschule ist das Fach Übungsunternehmen. Hier führen die Schüler die kaufmännischen Tätigkeiten eines Großhandelsunterneh-mens zunehmend selbststän-dig aus. Im Fach Informations-verarbeitung erwerben die Wirtschaftsschüler umfassen-de Computerkenntnisse. Die Fächer Übungsunternehmen, Informationsverarbeitung so-wie das kaufmännische Fach Betriebliche Steuerung und Kontrolle sind aufgrund ihres Praxisbezugs später in jedem Beruf von großem Nutzen.Die Wirtschaftsschule Hof bietet außerdem seit diesem Schuljahr Spanisch als Wahl-fach an. Ab dem kommenden Schuljahr haben Schüler auch die Möglichkeit, in bestimm-ten Fächern bilingual unter-richtet zu werden und da-durch ihre Englischkenntnisse zusätzlich zu erweitern und zu vertiefen. Die Wirtschaftsschule bietet nicht nur für kaufmännische Ausbildungsberufe eine gute Grundlage, sondern berei-tet optimal auf alle anderen Ausbildungsberufe vor. Der Wirtschaftsschulabschluss ist zudem die Basis für andere, weiterführende Abschlüsse bis hin zur Hochschulreife. Die enge Zusammenarbeit mit der Fachoberschule garantiert hier einen in der Regel prob-lemlosen Übergang. Die An-meldung zur Aufnahme in die Staatliche Wirtschaftsschu-le Hof ist bis zum 2. August möglich.

    Wirtschaftsschule startet mit der 6. Klasse

    Die Siebtklässler der Wirtschaftsschule Hof freuen sich auf die neuen Sechstklässler.

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    Vermischtes

    Juni 2019

    Regionalbischöfin besucht Hofer RathausHofs Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und leitende Mitarbeiter der Stadt Hof aus den Bereichen Demografie, Mi-gration und Bildung haben sich im Hofer Rathaus mit der Bay-reuther Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner zu einem Ge-dankenaustausch getroffen. Die höchste Würdenträgerin der Evangelisch-lutherischen Kirche in der Region wurde dabei von Dekan Günter Saalfrank, den Pfar-rern Herwig Dinter (Dreieinigkeitskirche Hof), Thomas Persitzky (St. Lorenz), Monika Köppel-Meyer (Dekanatsausschuss) sowie von ihrem persönlichen Referenten, Pfarrer Dr. Florian Herr-mann begleitet. Themen waren unter anderem die Situation der Kindergärten unter Trägerschaft der Kirche wie auch die breit gefächerten Themen Integration und Migration in der Stadt Hof. Beide Seiten betonten dabei, die hervorragende Zusammen-arbeit der Vergangenheit fortsetzen zu wollen.

    Hospitalstiftung fördert den SeniorensportDie Hospitalstiftung Hof leistet seit dem Jahr 1997 Zuschüs-se an die Hofer Altenklubs und Seniorenkreise. Seniorenarbeit leisten darüber hinaus jedoch auch die Hofer Sportvereine. Der Stiftungsausschuss der Stadt Hof hat daher eine Förderung des Seniorensports durch die Hospitalstiftung für geleistete Übungsleiterstunden beschlossen. Die Hintergründe dazu er-läutert Stiftungsleiter Siegfried Leupold: „Um die Finanzierung dieser Arbeit auch zukünftig zu sichern und um eine Gleichbe-handlung gegenüber den anderen Hofer Altenklubs und Senio-renkreisen herzustellen, wurde eine Förderung des Senioren-sports in der Stadt Hof im Rahmen der Altenhilfe für sinnvoll erachtet.“ Die Förderung des Seniorensports erfolgt nach den geleisteten Übungsleiterstunden für Senioren ab 65 Jahre in der Stadt Hof. Im vergangenen Jahr wurden so 7962,60 Euro an die Hofer Sportvereine gewährt.

    Motor-Nützel unten den BestenDie besten Autohandelsbetriebe Deutschlands stehen fest. Die Redaktion des Fachmediums „kfz-betrieb“ hat zusammen mit Car-Garantie Versicherungs-AG und der Santander Consumer Bank AG die deutschlandweite, markenübergreifende und unab-

    hängige Auszeichnung vergeben. Insgesamt kürten sie die acht innovativsten Betriebe im deutschen Kraftfahrzeughandel. Zum zweiten Mal vergab die Jury die Preise nach Kategorien, um die unterschiedlichen Stärken der Autohäuser zu würdigen. In der Kategorie Innovation wurde die Motor-Nützel Vertriebs-GmbH, Hof, ausgezeichnet.

    Internationaler Malwettbewerb des AZV HofNoch bis Mitte August läuft der AZV-Malwettbewerb für Kin-der und Jugendliche. Als Besonderheit findet der Wettbewerb gleichzeitig in Deutschland und Brasilien statt. Kinder und Ju-gendliche aus der Region Hof und der Stadt Rolante, Südbra-silien, können Bilder über den Umgang mit Abfällen in ihrem Land malen. Zwölf ausgewählte Bilder werden den Abfallkalen-der 2020 schmücken. Ferner wird aus den eingereichten Beiträ-gen eine Ausstellung entstehen, die in beiden Ländern gezeigt

    Information und Abgabe der BeiträgeAbfallzweckverband Hof . Kirchplatz 1095028 Hof . 09281/7259-15www.azv-hof.de . [email protected]

    Malwettbewerb2 Länder . 1 Wettbewerb

    Abfallberatung: 09281/7259-15 . [email protected] .

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    Thema Abfall . Wertstoffe Abfallvermeidung Recycling . Kompostierung

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    Vermischtes

    Juni 2019

    werden soll. Als Preis winken den Künstlern je 100 Euro und natürlich die Ehre, im Abfallkalender 2020 mit einer Auflage von 80.000 Exemplaren abgedruckt zu werden. Auf deutscher Seite können alle Schulklassen, Jugend- und Kindergruppen, sowie einzelne Jugendliche und Kinder mitmachen, die zwischen 6 und 18 Jahre alt sind. Abgabeschluss ist der 15. August 2019. Die Beiträge können beim Abfallzweckverband Hof, Kirchplatz 10, Hof eingereicht werden. Teilnahmeformulare, -bedingungen und weitere Informationen finden sich im Internet unter www.azv-hof.de.

    Spielplatz in den Saaleauen weiter verschönertSeit 2017 hat der Lions Club Hof die Spielplatzpatenschaft an den Saaleauen inne. Als „Einstand“ wurden damals die Rohrrutschen durch den Club zusammen mit ProHof gespen-det, nun gibt es eine weitere Attraktion. Auf einer neuen Dop-pelwippe können bis zu vier Kinder gleichzeitig wippen. Bei der offiziellen Übergabe durch Kuno Höhne vom Lions Club Hof an die Vertreter der Stadt hat das neue Spielgerät den ersten Test durch einige Kinder bereits bestanden. Auf dem Foto (hinten von links) Stefan Hofmann (Kommunale Jugendarbeit Stadt Hof), Bürgermeister Eberhard Siller, Kuno Höhne (Lions Club Hof) und Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner.

    Naturfreunde erkunden Schluchten der Ardèche20 Kanuten der Naturfreun-de-Ortsgruppen Bayreuth und Hof verbrachten eine Woche in Südfrankreich und paddelten die verschiedenen Strecken der Ardèche, Beaume und Chasse-zac. Diese Flussabschnitte sind

    überwiegend in Schluchten eingebettet. Faszinierende Felsfor-mationen und Dörfer wie aus dem Bilderbuch ließen die Touren nie langweilig werden. Sogar die 24 Kilometer lange Fahrt durch die berühmte „Gorges de‘l Ardèche“ mit Beginn am beeindru-ckenden „Pont d‘Arc“ verlief ohne große Zwischenfälle. Neben dem Paddeln wurde die Umgebung beim Wandern, Radeln und Klettern erkundet. Das wöchentliche Sommertraining auf der Saale begann Mitte Mai. Wer Lust aufs Kanufahren hat, erhält Auskunft unter [email protected]

    Wandern in der Toscana und in BibioneSchon lange gehört die Teilnahme an Volkssport-Veranstal-tungen in Italien zum festen Programm der Wanderfreunde Schwarzenbach/Saale. Kürzlich hatten nun Bibione und Mar-lia bei Lucca (Toscana) gleichzeitig ihre „Marce Populare“, ihre Freizeitsport-Events. So mussten sich die Wanderer in zwei Gruppen aufteilen, um die Besuche zu erwidern. Die Besatzung eines Kleinbusses folgte zunächst der Einladung nach Montec-chio di Crosara in der Provinz Verona. Danach ging es weiter nach Marlia, unweit von Lucca in der südlichen Toscana ge-legen. Eine zweite Abordnung reiste nach Pordenone, wo früh-morgens 5 km unter die Sohlen genommen wurden. Am nächs-ten Tag ging es in Lutizzo di Codroipo auf eine Naturpiste. Den Strand entlang bis zum Leuchtturm hinaus führt der Wander-weg von Bibione/VE. Tags darauf stand noch der grenzüber-schreitende Percorso in Gorizia/ Görz in der Region Friaul nach Nova Gorica in Slowenien hinüber auf dem Programm.

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    Vermischtes

    Juni 2019

    Neues Buch über die Textilgruppe Der Nordoberfränkische Verein hat den neu-esten Band der „Chronik der Stadt Hof“ vor-gestellt. Peter Eitler untersucht die Geschichte der Mechanischen Baumwollspinnerei sowie der Mechanischen Weberei Hof bis zur Gründung der Textilgrup-pe Hof 1969. Der Anfang in den 1850er und 1860er Jahren verlief noch holprig: Baumwollkrise, Be-setzung durch preußische Trup-pen und Fabrikbrand bremsten schon kurz nach der Gründung die Entwicklung der Mechanischen Baumwoll-spinnerei Hof und der Mechanischen Weberei Hof. Nach Neuaufbau und Wiederinbetriebnah-me stellte sich bald die gewünschte positive Entwicklung ein, die 1896 zur Fusion der beiden Unternehmen zur Neuen Baumwollspinnerei und Weberei Hof (NSH) führte. Die NSH zählte 1914, gemessen an der Zahl der Spindeln und Webstühle, zu den größten deutschen Textil-unternehmen. Die Abhängigkeit der Textilindustrie vom Baum-wollmarkt hatte zur Folge, dass kriegerische Ereignisse, Missernten oder Spekulationsbla-sen sofort auf die Konjunktur der Textilindustrie durchschlugen. Trotzdem gelang es den ver-

    antwortlichen Geschäftsführern der NSH nach den überstandenen Anfangsschwierigkeiten durch unternehmerisches Geschick und die ra-sche Anpassung an veränderte politische wie wirtschaftliche Umstände, das Unternehmen

    erfolgreich durch die Krisen zu führen. Peter Eitler hat anhand von Geschäftsberichten die Ent-wicklung des Unternehmens bis zum Zusammenschluss zur „Textilgruppe Hof“ nachgezeich-net. Darin wird nicht nur deutlich, wie sehr sich Weltgeschichte in

    der Unternehmensentwicklung widerspiegelt, sondern auch, welch großen Einfluss die Unter-nehmensentwicklung auf die Stadtgeschichte hatte – nicht zuletzt in sozialer Hinsicht als einer der größten Arbeitgeber in der Stadt Hof. Die Umfirmierung war noch nicht der Höhepunkt der Entwicklung: Das Unternehmen stieg in den 1970er und 1980er Jahren zu einem der führen-den Textilunternehmen der Bundesrepublik auf. Erst die große Strukturkrise der europäischen Textilindustrie nach 1991 traf die Textilgruppe mit voller Härte. Bis dahin war die Geschichte des Unternehmens, wie Eitlers Chronik zeigt, eine Erfolgsgeschichte. Die Chronik ist im Buchhandel erhältlich.

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    Im Salzburger Festspielsommer zieht der berühmte Jedermann das Publikum in den Bann. Im Advent ist es das wundervolle Mysterium um die Geburt eines Kindes, welches die Herzen der Gäste im Innersten berührt. Kindheitserinnerungen werden wach… Das Besondere des Salzburger Adventsingens liegt in den schlichten und dennoch tiefgreifenden Darbietungen des adventlichen Geschehens und den herausragenden Darstellern.

    Das fröhliche Spiel der Hirtenkinder verleitet spontan zu herzhaftem Lachen und spätestens beim gemeinsamen Singen des Andachtsjodlers fließen Tränen der Andacht und Freude...

    Mindestteilnehmerzahl 15 Personen. Stornostaffel E. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis 3 Wochen vor Reise behalten wir uns vor, die Reise nicht durchzuführen. Es gelten die Reisebedingungen des aktuellen Reisekatalogs. Angebot vorbehaltlich Zwischenverkauf/Druckfehler. Reiseveranstalter Alexander Viol GmbH & Co KG, Am Frauenberg 3, 95111 Rehau

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    Oldtimer-Doppeldecker am Hofer Flugplatz Zum zweiten Mal nach 2015 ist der Hofer Flugplatz vom 31. Mai bis 2. Juni Gastgeber für das internationale Bücker-Oldtimer-Treffen. Die ersten Teilnehmer werden am Freitagmittag ein-treffen, die meisten dann am Samstagvormittag. Am Vormittag gibt es dann Übungsflüge im Kunstflug der alten Art. Bis jetzt sind 27 Flugzeuge aus ganz Europa gemeldet. Am frühen Nach-mittag starten sie zu einem Rundflug von Hof über Mitterteich, Waldsassen, Marienbad zur Zwischenlandung in Eger, um dann gegen 17 Uhr wieder in Hof zurück zu sein. Die ganze Zeit über geht der Rundflugbetrieb mit den größeren und kleineren Ver-einsmaschinen des Aeroclubs Hof weiter.

    Was blüht denn da am Theresienstein? Am Mittwoch, 5. Juni, findet im Museum Bayerisches Vogtland erstmals ein neues Führungs-Format für Erwachsene und Kin-der ab 12 Jahren statt: die Feierabend-Führungen. Sie bieten die Möglichkeit, den Werktag mit einer Führung im Museum und anschließender Exkursion, Vortrag, Vorführung, Aktion, Le-sung oder ähnlichem ausklingen zu lassen. Dazu werden ex-terne Fachleute eingeladen. Den Auftakt macht am 5. Juni um 17 Uhr der Biologe Thomas Blachnik mit einer Führung über bunte Wiesen und Felsfluren am Theresienstein und deren Be-wohner. Nach einer Runde durch die Naturkunde-Abteilung des Museums geht es Richtung Weisheitstempel am Stein, wo vor Ort Pflanzen gesammelt und gemeinsam bestimmt werden.

    Entdecker unterwegs: „Grasgeflüster“ Kann Gras tatsächlich flüstern? In der Reihe „Entdecker unter-wegs“ erspüren und erlauschen Kinder am 8. Juni ab 11 Uhr im Museum Bayerisches Vogtland das Gras und sein „Grasgeflüs-ter“. Dabei lernen sie verschiedene Grasarten kennen und finden heraus, mit welcher man am besten basteln kann. Dann dürfen die Entdecker mit dem besten Bastelgras eine eigene kleine

    Webarbeit zum Mitnehmen anfertigen. Die Aktion ist geeignet für Kinder ab fünf Jahren, dauert etwa zwei Stunden und kostet fünf Euro inkl. Material. Um vorherige Anmeldung im Museum (Tel. 09281/815-2700; E-Mail: [email protected]) wird gebeten.

    Jägersruher Pfingstfest und GaragenflohmarktEin bisschen anders feiert der Gartenbauverein Jägersruh in diesem Jahr sein beliebtes Pfingstfest. Es beginnt am Pfingst-sonntag, 9. Juni, um 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Von 15 bis 17 Uhr gibt es einen kunterbunten Kindernachmittag. Selbstver-ständlich gibt es Brodwärscht sowie Käse-, Fisch- und Lachs-labla, Bier und ausgesuchte Weine. Flammkuchen frisch vom Backofen locken ab 17 Uhr. Garant für eine Festzeltstimmung ist Bernd Günter, der ab Nachmittag aufspielt. Bereits am Vor-tag, 8. Juni, findet der Garagenflohmarkt statt. Organisiert wird er vom Gartenbauverein Jägersruh. Von 8 bis 13 Uhr werden die Garagen in Jägersruh mit Secondhandwaren zum Verkauf be-stückt. Auch das Festzelt wird zur Ausstellungsfläche. Teilneh-mende Garagen sind mit Luftballons markiert. Für Bratwürste, Getränke und Kuchen ist ab 9.30 Uhr gesorgt.

    Bienenführung im Hofer ZooSeit dem 1. Mai summt es im Hofer Zoo. In einem eigenen Bie-nenpark stehen jet


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