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23.10.2007Modul I Moderation und Präsentation Lehr- und Lernmethoden Methodenbewusstsein und -kompetenz.
Date post:05-Apr-2015
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  • 23.10.2007Modul I Moderation und Prsentation Lehr- und Lernmethoden Methodenbewusstsein und -kompetenz
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  • Methoden passiv: Kein aktiver Einsatz der Lernenden (Referat, Vortrag) Eignung fr: Einstieg in ein Thema Zusammenfassung wesentlicher Inhalte aktiv: Aktive Mitarbeit der Lernenden ist erforderlich. Intensive Auseinandersetzung mit dem Lernstoff. Kooperation Kommunikation Leiter stellt notwendige Materialen/Informationen zur Verfgung und steht fr Fragen bereit Diskussionen, Rollenspiele, Gruppenarbeit
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  • Methoden strukturell: Strukturierung von Inhalten Abfragen Abstimmungen Muntermacher Entspannungsbungen
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  • Methodenbewusstsein 3 wesentliche inhaltliche Aspekte Arbeitsverhalten KommunikationsverhaltenReflexion Kooperationsverhalten Unterricht/Seminare lebt/leben von einem abwechslungsreichen Einsatz von Lehrmethoden!! Faustregel: Passive und aktive Methoden sollten sich abwechseln. Ihr Einsatz ist aber auch abhngig von dem Lernziel und der Zeit. Quilling & Nicolini, 2007
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  • Methodenkompetenz Anwendung von Arbeitsmethoden ist immer begleitet durch Kommunikationsprozesse Kooperationsprozessedynamische Einheit Reflexionsprozesse Jede Arbeitsmethode sollte noch einmal hinsichtlich ihres Nutzens fr diese Prozesse betrachtet und eingesetzt werden. Die Reflexion des Lernprozesses im Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden ist fr die Entwicklung des Methodenbewusstseins entscheidend!!
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  • Kommunikationskompetenz Kommunikation beinhaltet vielfltige Aspekte: Zuhren und ausreden lassen Blickkontakt, Mimik und Gestik Gezielte Nachfragen stellen Beim Gesprchsthema bleiben/dieses wechseln Gesprchsleitung bernehmen Miteinander sprechen Wnsche und Bedrfnisse ausdrcken Antworten formulieren Empathisch sein Kulturelle Symbole deuten
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  • Kooperationskompetenz Kooperation beinhaltet vielfltige Aspekte: Zusammen an einem Gegenstand/einer Aufgabe arbeiten Absprachen treffen / Verhandeln Aufeinander eingehen Untersttzen und Untersttzung annehmen Kompromisse/gemeinsame Lsungen finden Gemeinsam handeln Ideen austauschen Gemeinsam Lsungen/Ergebnisse prsentieren
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  • Arbeitskompetenz Multisensorisches Lernen Differenzierung von Unterricht durch die Bercksichtigung der Vielfalt von Lernen (Lerntypen) Musikalisch-rhythmischer Lerntyp (Musik-Lerntyp) Visuell-rumlicher Lerntyp (Bilder-Lerntyp) Krperlich-bewegungsbezogener Lerntyp (Krper-Lerntyp) Naturbezogener Lerntyp (Natur-Lerntyp) Verbal-sprachlicher Lerntyp (Wrter-Lerntyp) Logisch-mathematischer Lerntyp (Zahlen-Lerntyp) Intrapersoneller Lerntyp (Ich-Lerntyp) Interpersoneller Lerntyp (Menschen-Lerntyp) In der Regel hat jeder Mensch 2-3 bevorzugte Lernwege!
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  • Kleine Methodenauswahl Lernen durch Bewegung andere Lernatmosphre Steigerung der Aufmerksamkeits- und Konzentrations- fhigkeit Verkopplung von Lerninhalten an bekannte, bereits erfahrene Situationen Lernkette Verbindung von Wrtern im Kurzzeitgedchtnis ber Assoziationen (z.B. Methode der Orte) Bildhafte Vorstellungen fhren zu einer besseren Behaltensleistung (Endres, 2004).
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  • Kleine Methodenauswahl Arbeitsplan Strukturierung von Aufgaben/dem Lernen 1.Was ist das Ziel der Aufgabe? 2.Welche Inhalte/Teilaufgaben sind zu bearbeiten? 3.In welcher Reihenfolge (womit muss/mchte ich beginnen)? 4.Wie viel Zeit steht mir zur Verfgung? Wieviel Zeit bentige ich? 5.ber welchen Zeitraum kann ich mich konzentrieren? Wann brauche ich Pausen? 6.Was bentige ich fr die Bearbeitung der Teilaufgaben? 7.Welche Form der Untersttzung steht mir zur Verfgung? Welche brauche ich? Welche bevorzuge ich? 8.Hilft mir die Visualisierung des Arbeitsplans?
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  • Kleine Methodenauswahl Lernstoff merkwrdig machen Eselbrcken bauen Anekdoten und unerwartete/spannende Verknpfungen einbauen. Lernkartei Strukturierung Systematisierung Zielorientierung Wiederholung der Inhalte Aktive Beschftigung mit Inhalten in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit Einleitung in ein Lernthema; Begleitung; Lernkontrolle
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  • Kleine Methodenauswahl Superlearning Technik des Visualisierens Kopplung mit positiven Gefhlen (gesteigerte Motivation, Selbstvertrauen, Freude am Lernen) Gute Gefhle im Zusammenhang mit Lernen und Lerninhalten sollen immer und an jedem Ort selbst hervor- gerufen werden knnen. Mind-Mapping (Gedchtnislandkarte) Symbolische Bilder (z.B. Baum mit sich verzweigenden sten; verschiedene Farben) Projektarbeit Fragestellungen aus der Lebenswirklichkeit der Lernenden Lsung eines konkreten Problems
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  • Reflexionskompetenz bergreifende Reflexionsfragen War mir das Ziel bekannt? War das Thema fr mich interessant? Hatte ich gengend Vorwissen? Was habe ich dazugelernt? Welche Bedeutung hat das Gelernte fr mich? In welche Lebenskontexte kann ich das Gelernte bertragen bzw. in welchen kann ich es gebrauchen?
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  • Reflexionskompetenz Arbeitsverhalten Gab es eine Leitfrage? Wie bin ich vorgegangen? Gab es eine Zeitbegrenzung? War es fr mich wichtig, die Aufgabe schnell oder przise auszufhren? Warum habe ich diese Methode gewhlt? Worin sehe ich Vor-/Nachteile? War die Methode erfolgreich? Welche Medien habe ich genutzt? Habe ich mich alleine mit der Aufgabe auseinandergesetzt? Wobei und in welcher Form habe ich Untersttzung gebraucht? Kenne ich noch andere Methoden? Wie sind andere vorgegangen?
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  • Reflexionskompetenz Kommunikationsverhalten Habe ich mich eingebracht (Fragen, Ideen)? Habe ich anderen zugehrt? Konnte ich anderen folgen? Konnten mir die anderen folgen? Wie war der Umgangston? Haben wir uns ber Mimik/Gestik verstndigt? Wie und worber haben wir uns ausgetauscht? Haben wir uns geeinigt? Wann ja: Wie? Wenn nein: Warum nicht?
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  • Reflexionskompetenz Kooperationsverhalten Wie wurde die Methode ausgewhlt (selbstbestimmt, vorgegeben)? Wie erfolgte die Aufgabenverteilung? Gab es unterschiedliche Interessen innerhalb der Aufgabe? Welche Rolle hatte ich? Arbeite ich gerne mit anderen zusammen? In welcher Gruppengre arbeite ich gerne? Wie habe ich die Zusammenarbeit mit anderen empfunden? Haben mir andere bei der Aufgabe geholfen? Habe ich Verbesserungsvorschlge fr die nchste Zusammenarbeit?
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  • Methoden Dokumentation und Reflexion 1.Welche Methode wurde gewhlt? 2.Welche Medien wurden genutzt? 3.War die Aufgabenstellung in Bezug auf die Inhalte und das Ziel deutlich? 4.War die Methode geeignet, das Gelernte zu verstehen und/oder zu behalten? 5.Fr welche Inhalte ist die Methode geeignet? 6.Wie viel Zeit erfordert der Einsatz der Methode? 7.Wozu ist die Methode besonders geeignet? 8.Was waren Vor- und was Nachteile der Methode? 9.Ist die Methode kommunikationsfrdernd? 10.Ist die Methode kooperationsfrdernd? 11.Ist die Methode fr die Arbeit an Frderschulen geeignet?
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  • 23.10.2007Modul I Moderation und Prsentation Kollegiale Fallsupervision Hilfe zur Selbsthilfe?!
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  • Definition Kollegiale Supervision Kollegiale Supervision ist ein Lern- und Arbeitsprozess, der eine systematische (ganzheitliche) Begleitung und Reflexion beruflichen Handelns ermglicht. (Brandan, 1991, S. 29)
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  • Anlsse und Aufgabenfelder Berufliche Fort- und Weiterbildung Teilnehmer bereichern sich gegenseitig durch die jeweiligen Fhigkeiten, Erfahrungen, Vorwissen und Mglichkeiten. Nutzung dieser Gruppenressourcen Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile! Training Gesprchsfhrung, Einbung der Interaktions- und Kommunikations- kompetenz, Sensiblere Wahrnehmung, Konfliktbewltigung.
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  • Anlsse und Aufgabenfelder Beratung, Psychohygiene, Therapie Selbsterkenntnis, Selbsterfahrung, Kennenlernen eigener Anteile am Geschehen/Problem therapiehnliche Funktion Gruppenfeedback = Funktion eines Spiegels Bearbeitung beruflicher Probleme, persnlicher Schwierigkeiten Regeneration & Schutz vor dem Ausbrennen Organisationsberatung und entwicklung Institutioneller Rahmen, Beziehungen zum Kollegium, Betriebsklima knnen thematisiert werden. Begrenzt, wenn die Kollegen aus derselben Schule stammen (fehlende Distanz).
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  • Grundlagen fr die Supervisionsarbeit Feste Gruppe mit verbindlichem Charakter lngerer Zeitraum, regelmige Termine Ideale Gruppengre: 5-10 Personen Hufigkeit und Dauer der Termine hngen ab von den persnlichen Bedrfnissen der Zeitstruktur der einzelnen Teilnehmer Gnstig sind Sitzungen von 2-4 Stunden Dauer im Abstand von 4-8 Wochen
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  • Grundlagen fr die Supervisionsarbeit Vertraulichkeit Nichts von dem, was in der Supervisionsgruppe besprochen wird, dringt nach auen. Gruppenleitung Es gibt keinen Leiter oder Chef, aber einen Moderator. Aufgaben des Moderators Strukturierung des zeitlichen Ablaufs der Sitzung, Einhaltung der Zeitstruktur und der Gruppenregeln.
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  • Grundlagen fr die Supervisionsarbeit Zeitstruktur Festlegung, wann die Sitzung definitiv zu Ende ist (max. 3- 4 Stunden). Umgang mit Konkurrenzverhalten Jeder einzelne kann seine Sichtweise ohne Rechtfertigungs- druck uern. Der Supervisand allein entscheidet, was er von dem Gesagten in welcher Form umsetzen will.
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  • Grundlagen fr die Supervisionsarbeit Protokollierung Alle Ideen und Vorschlge werden aufgeschrieben. Der Supervisand kann ein Gruppenmitglied bitten, dies fr ihn zu t
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