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Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen - download.e- ?· Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen Herbert F....
Date post:18-Aug-2019
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  • Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen

    Herbert F. Bender

    Fünfte, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

    unter Berücksichtigung von REACH und GHS

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  • Herbert F. Bender

    Sicherer Umgang mit Gefahrstoffen

  • Herbert F. Bender

    Sicherer Umgangmit Gefahrstoffen

    unter Berücksichtigung von REACH und GHS

    5., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage

  • Autor

    Prof. Dr.Herbert F. Bender Weimarer Str. 9 67459 Böhl-Iggelheim

    5. Auflage 2018

    Alle Bücher von Wiley-VCH werden sorgfältig erarbeitet. Dennoch übernehmen Autoren, Herausgeber und Verlag in keinem Fall, einschließlich des vorliegenden Werkes, für die Richtigkeit von Angaben, Hinweisen und Ratschlägen sowie für eventuelle Druckfehler irgendeine Haftung.

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    Print ISBN 978-3-527-34009-5 ePDF ISBN 978-3-527-69607-9 ePub ISBN 978-3-527-69606-2 Mobi ISBN 978-3-527-69605-5 oBook ISBN 978-3-527-81285-1

    Umschlaggestaltung Formgeber, Mannheim, Deutschland Satz le-tex publishing services GmbH, Leipzig, Deutschland

    Gedruckt auf säurefreiem Papier.

  • V

    Geleitwort

    Mit der Aufnahme der Schüler und Studenten in den Regelungsbereich der Ge- fahrstoffverordnung von 1986 und der dadurch vorgenommenen Ausweitung des Geltungsbereiches dieser wichtigsten Arbeitsschutzvorschrift beim Umgang mit Chemikalien auf den Schul- und Hochschulbereich setzte sich auch bei den Fachhochschulen und Hochschulen die Kenntnis durch, dass es wünschenswert und notwendig ist, die Studierenden nicht nur in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern, sondern auch auf anderen Gebieten auszubilden. Parallel dazu nahm die Diskussion in der Öffentlichkeit über Nutzen und Risiken der Na- turwissenschaften, insbesondere der Atomindustrie, der chemischen Industrie und der Gentechnik immer weiter zu und zwang die Naturwissenschaftler und Ingenieure, ihre fachlichen Positionen auch gegenüber Laien in überzeugender Weise darzulegen. Während die ältere Generation derartiger Diskussion leider immer noch überwiegend ablehnend gegenübersteht, ist bei den jüngeren die Erkenntnis gereift, dass Vertrauen auf die Technik allein in der Diskussion nicht hilft, wenn es darum geht, von Störmeldungen erschrecktenMitbürgern die Risi- ken der Chemie im Vergleich zu Risiken des alltäglichen Lebens in verständlicher Weise klar zu machen. Inzwischen haben auch die Hochschulen erkannt, dass ihre Einbeziehung in

    die Gefahrstoffverordnung durch das Bundesarbeitsministerium keine Gefähr- dung der Freiheit, Forschung und Lehre darstellt, sondern dazu beitragen soll- te, insbesondere die Studenten der Chemie über die fachliche Ausbildung hinaus auch in wichtigen Randbereichen, wie z. B. der Toxikologie oder den Rechtswis- senschaften, aus- und fortzubilden. Spätestens dann, wenn der Diplomchemiker das Forschungslabor verlässt und als Betriebsleiter gezwungen ist, sich weniger mit chemischenMolekülen als vielmehrmit Fragen derWirtschaftlichkeit des Be- triebes, des Arbeitsrechts und des Umweltrechts zu befassen, wird er verstehen, wie wichtig gerade für seine betriebliche Praxis es war, dass die entsprechenden Grundlagen bereits in seiner Ausbildung gelegt wurden. Auch der Naturwissenschaftler und Ingenieur kann sich der Wechselwirkung

    der Naturwissenschaften mit dem Recht nicht entziehen. Er muss in der Lage sein, mit den Rechtsabteilungen in größeren Betrieben undmit den Umwelt- und Arbeitsschutzbehörden seine fachlichen Probleme zu erörtern und zu versuchen, einvernehmlich schwierige Sachverhalte in rechtlich einwandfreier Weise zu lö-

  • VI Geleitwort

    sen. An vielen Universitäten werden bereits Vorlesungen in Toxikologie und Ge- fahrstoffrecht angeboten. Während Lehrbücher der allgemeinen Toxikologie, die traditionell für Studenten derMedizin und Pharmazie geschrieben wurden, zahl- reich auf dem Büchermarkt vorhanden sind, fehlt es an Einführungen speziell für Chemiker und andere Naturwissenschaftler, die ihr Fachwissen um toxikologi- sche und juristische Hintergrundinformationen ergänzen möchten. Das vorlie- gende Buch soll diese Lücke schließen helfen und ein Leitfaden für die Studenten bilden, die eine Sachkenntnisprüfung nach der Chemikalien-Verbotsverordnung ablegen möchten. Die Einführung in die toxikologischenGrundlagen erfolgt des- halb an Hand der im Chemikaliengesetz beschriebenen Stoffeigenschaften und der daraus abzuleitenden Schutzmaßnahmen, sodass von dieser Seite ein leich- ter Zugang in die Arbeitsschutzvorschriften der Gefahrstoffverordnung möglich ist. Diese werden im zweiten Teil des Buches für die Zwecke der Sachkenntnis- prüfung hinreichend ausführlich beschrieben. Als maßgeblicherMitverfasser der Gefahrstoffverordnung hoffe ich, dass möglichst viele Studenten über ihr engeres Fachstudium hinaus ein großes Interesse auch an Fragen der Toxikologie und der Rechtswissenschaft finden und dazu beitragen, in sachbezogenen Diskussionen die von der Chemie ausgehenden Risiken, aber auch ihren Nutzen, in überzeu- gender Weise darzustellen.

    Ministerium für Arbeit und Soziales Dr. Helmut Klein

  • VII

    Inhaltsverzeichnis

    Geleitwort V

    Vorwort zur 5. Auflage XIII

    Vorwort zur 1. Auflage XV

    Abkürzungsverzeichnis XVII

    1 Wissenschaftliche Grundlagen 1 1.1 Grundlagen der Toxikologie 1 1.1.1 Aufnahmewege 2 1.1.2 Metabolismus 6 1.1.3 Akute Wirkung 8 1.1.4 Wirkung bei wiederholter Applikation 10 1.1.5 Sensibilisierende (allergisierende) Wirkung 12 1.1.6 EntwicklungsschädigendeWirkung 15 1.1.7 FruchtbarkeitsschädigendeWirkung 17 1.1.8 Krebserzeugende Wirkung 18 1.1.9 Erbgutverändernde bzw. keimzellmutagene Wirkung 27 1.2 Aerosole 29 1.3 Physikalisch-chemische Grundlagen 34 1.3.1 Begriffsdefinitionen, sicherheitstechnische Kenndaten 35 1.4 Fragen zu Kapitel 1 40

    Literatur 41

    2 Gefahrstoffklassen, Einstufung und Kennzeichnung 43 2.1 Einführung in die Einstufungssysteme 43 2.2 Gefahrenklasse: Physikalische Gefahren 43 2.2.1 Gefahrenklasse: „Explosive Stoffe/Gemische und Erzeugnisse

    mit Explosivstoffen“ 43 2.2.2 Gefahrenklasse „Entzündbare Gase“ 46 2.2.3 Gefahrenklasse „Aerosole“ 47 2.2.4 Gefahrenklasse „Oxidierende Gase“ 48

  • VIII Inhaltsverzeichnis

    2.2.5 Gefahrenklasse „Gase unter Druck“ 49 2.2.6 Gefahrenklasse „Entzündbare Flüssigkeiten“ 49 2.2.7 Gefahrenklasse „Entzündbare Feststoffe“ 51 2.2.8 Gefahrenklasse „Selbstzersetzliche Stoffe und Gemische“

    und „Organische Peroxide“ 53 2.2.9 Gefahrenklasse „Pyrophore Flüssigkeiten“ und Gefahrenklasse

    „Pyrophore Feststoffe“ 56 2.2.10 Gefahrenklasse „Selbsterhitzungsfähige Stoffe und Gemische“ 57 2.2.11 Gefahrenklasse „Stoffe und Gemische, die in Berührung mit Wasser

    entzündbare Gase entwickeln“ 58 2.2.12 Gefahrenklasse „Oxidierende Flüssigkeiten“ und Gefahrenklasse

    „Oxidierende Feststoffe“ 59 2.2.13 Gefahrenklasse „Metallkorrosiv“ 60 2.2.14 Ergänzende Gefahrenmerkmale 61 2.3 Gefährliche Eigenschaften: Gesundheitsgefahren 62 2.3.1 Gefahrklasse „Akute Toxizität“ 62 2.3.2 Gefahrklasse „Ätz-, Reizwirkung auf die Haut“ 66 2.3.3 Gefahrklasse „Schwere Augenschädigung/Augenreizung“ 68 2.3.4 Gefahrklasse „Sensibilisierung der Atemwege oder der Haut“ 69 2.3.5 Gefahrenklasse „Keimzellmutagenität“ 70 2.3.6 Gefahrenklasse „Karzinogenität“ 72 2.3.7 Gefahrenklasse „Reproduktionstoxizität“ 75 2.3.8 Gefahrenklasse „Spezifische Zielorgan-Toxizität bei einmaliger

    Exposition“ 79 2.3.9 Gefahrenklasse „Spezifische Zielorgan-Toxizität bei wiederholter

    Exposition“ 81 2.3.10 Gefahrenklasse „Aspirationsgefahr“ 82 2.3.11 Ergänzende Gefahrenmerkmale 83 2.4 Gefährliche Eigenschaften: Umweltgefahren 84 2.4.1 Gefahrenklassen „Gewässergefährdend“ 84 2.4.2 Gefahrenklassen „Die Ozonschicht schädigend“ 88 2.5 Einstufung von Stoffen 88 2.5.1 Allgemeine Grundsätze 88 2.5.2 Einstufung nach Anhang VI der CLP-Verordnung 89 2.5.3 Einstufung nach dem Einstufungs-

    und Kennzeichnungsverzeichnis 90 2.5.4 Einstufung nach dem Definitionsprinzip 92 2.6 Einstufung von Gemischen 93 2.6.1 Allgemeine Einstufungsregeln 93 2.6.2 Einstufung nicht additiver Eigenschaften 95 2.6.3 Einstufung additiver Eigenschaften 95 2.7 Kennzeichnung gefährlicher Stoffe und Gemische 99 2.7.1 Allgemeine Kennzeichnungsvorschriften 99 2.7.2 Spezielle Kennzeichnungsvorschriften 101 2.8 Fragen zu Kapitel 2 102

    Literatur 105

  • IXInhaltsverzeichnis

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