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Projektwerk white paper fachkräftemangel adé_2014
Date post:11-Nov-2014
Category:Career
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Die berwiegende Mehrheit der kleinen und mittelstndischen Unternehmen findet kaum geeignete Fachkrfte und bt Umstze ein. Der Kampf um die besten Talente ist fr viele kostspielig und mit enormen Anstrengungen verbunden. Praktikable Lsungen sind gefragt.
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<ul><li> 1. Die berwiegende Mehrheit der kleinen und mittelstndischen Unternehmen findet kaum geeignete Fachkrfte und bt Umstze ein. Der Kampf um die besten Talente ist fr viele kostspielig und mit enormen Anstrengungen verbunden. Praktikable Lsungen sind gefragt. FACHKRFTEMANGEL AD WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Maksim Kabakou - fotolia.com </li> <li> 2. Fachkrftemangel Ad 2 Herausgeber projektwerk GmbH Kleine Seilerstrae 1 20359 Hamburg Telefon +49-40-432130-0 Fax +49-40-432130-10 E-Mail service@projektwerk.de Geschftsfhrung Daniela Chikato Michael Amtmann Hamburg HRB 7090 USt. IdNr. DE 199903497 projektwerk.com Copyright-Hinweis Das Urheberrecht liegt, soweit nicht ausdrcklich anders gekennzeichnet, bei der projektwerk GmbH. Die Verwendung ohne vorherige schriftliche Zu- stimmung der projektwerk GmbH ist ausdrcklich untersagt. Bei widerrechtlicher Nutzung behlt sich die projektwerk GmbH vor, Nutzungsentgelt fr den Zeitraum der Nutzung zu erheben. </li> <li> 3. Fachkrftemangel Ad 3 INHALTSVERZEICHNIS Management Summary______________________________________________________________________________________________________________________________________4 Marktmonitor_____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________5 Rekordhoch fr Erwerbsttige Freiberufler auf Wachstumskurs ____________________________________________________________________________________________5 Wie der Mittelstand qualifizierte Kandidaten gewinnt________________________________6 Akuter Brennpunkt Fachkrftemangel bremst KMU aus ___________________________________________________________________________________6 Knigsweg gesucht Dem Fachkrftemangel die Stirn bieten_____________________________________________________________________8 Freelancer einsetzen Kosten-Nutzen-Vorteile ausschpfen ______________________________________________________________________ 10 Freelancer rekrutieren Die richtigen Quellen anzapfen __________________________________________________________________________________________12 Praxis-Tipp Mit projektwerk.com rekrutieren_____________________________________________________________________________________15 Fazit ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________20 </li> <li> 4. Fachkrftemangel Ad 4 MANAGEMENT SUMMARY Der sogenannte War for Talent ist lngst Realitt: Branchenbergreifend stehen Unternehmen im harten Wettbewerb um die besten Fach- und Fhrungskrfte. Der Fachkrftemangel verschrft sich 2014 und in den kommenden Jahren: Durch den demografischen Wandel sinkt das Angebot verfgbarer Fach- und Fhrungskrfte am Arbeitsmarkt. In immer mehr Wirtschaftszweigen ist zu beobachten, dass sich der Arbeitgebermarkt zum Bewerbermarkt wandelt. Befeuert durch den Wertewandel und das genderte Kommunikationsverhalten von Kandidaten, sitzen Unternehmen heute zunehmend am krzeren Hebel und stehen vor groen Herausforderungen fr ihre Personalbeschaffung. Insbesondere mittelstndische Unternehmen leiden unter dem Bewerberengpass: Ihrer Arbeitgebermarke fehlt es im Vergleich zu den groen Unternehmen an Strahlkraft. Selbst sogenannte Hidden Champions sind trotz herausragenden Erfolgs in ihrem Markt auerhalb ihrer Branche und Region oft unbekannt. Whrend Grounternehmen dem Fachkrftemangel mit ausgeklgelten Employer Branding-Kampagnen und kostenintensiver Untersttzung durch externe Personalvermittlung begegnen, sind die Bordmittel der KMU fr ihre interne und externe Personalbeschaffung begrenzt. Schon heute verursacht der Fachkrftemangel messbaren wirtschaftlichen Schaden: Die Mehrheit der Mittelstndler verzeichnet bereits Umsatzeinbuen durch Nichtbesetzung von Stellen. Zahlreiche Lsungsanstze werden verfolgt. So werden verstrkt Frauen, ltere Personen und Auslnder rekrutiert. Es wird in Ausbildungs- und Umschulungsmanahmen investiert. Flexible Arbeitszeitmodelle, Home Office und Telearbeit werden eingefhrt. Neue Rekrutierungskanle z.B. soziale Netzwerke werden genutzt, Personalvermittler beauftragt. Alle Lsungswege eint: Schnelle Erfolge in der Personalbesetzung generieren sie nur bedingt. Von der Stellenausschreibung bis zum Ttigkeitsbeginn eines fest angestellten Mitarbeiters vergehen Monate auf Kosten der Produktivitt. Den Freelancer-Einsatz als schnellen und zugleich gnstigen Weg der externen Personalbeschaffung haben lngst noch nicht alle KMU fr sich entdeckt trotz des positiven Kosten-Nutzen-Verhltnisses im Vergleich zur Festanstellung. Wir zeigen, wann der Freelancer wirtschaftlicher ist als der Angestellte, und wie es gelingt, mit vorhandenen Bordmitteln geeignete Fach- und Fhrungskrfte fr die freiberufliche Ttigkeit zu gewinnen. Das Hybridmodell Freelancer ergnzend zur Stammbelegschaft einzusetzen befindet sich im Aufwind und hilft, begehrte sowie dringend bentigte Ressourcen an Bord zu holen. </li> <li> 5. Fachkrftemangel Ad 5 MARKTMONITOR Rekordhoch fr Erwerbsttige Freiberuer auf Wachstumskurs Deutschland verzeichnet fr 2013 laut Statistischem Bundesamt 41,8 Mio. Erwerbsttige. Im siebten Jahr in Folge erreicht die Anzahl der Erwerbsttigen damit Hchststnde, obgleich die Zuwchse von Jahr zu Jahr abnehmen. Ungebrochen ist auch der Anstieg der Freiberufler unter den Erwerbsttigen: 1,2 Mio. Freiberufler zhlte das IFB Institut fr freie Berufe fr 2013. Allein in den letzten 10 Jahren wuchs die Anzahl der in freien Berufen Ttigen um 57 Prozent von 783 Mio in 2003 auf 1,229 Mio. Freiberufler in 2013. Lngst sind nicht nur rzte, Anwlte, Knstler und Archi- tekten freiberuflich ttig: Ins- besondere wirtschaftswissen- schaftliche, technische und sonstige beratende Berufs- zweige verzeichnen einen starken Anstieg. Nicht zuletzt durch die fortschreitende Flexi- bilisierung der Arbeitswelt wird sich dieser Trend fortsetzen. Allein im IT-Sektor, der insgesamt rund 400.000 Erwerbsttige zhlt, betrgt die Freelancer- quote derzeit 20 Prozent. In der Kreativwirtschaft mit gut einer Million Erwerbsttigen sind rund 68 Prozent freiberuflich ttig. In beratenden Berufen sind ebenfalls gut eine Million Menschen ttig, davon ca. 49 Prozent freiberuflich. </li> <li> 6. Fachkrftemangel Ad 6 WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Akuter Brennpunkt Fachkrftemangel bremst KMU aus Der Fachkrftemangel zwingt kleine und mittelstndische Unternehmen auch 2014 zum Handeln: Das Mittelstandsbarometer zweimal jhrlich von der Wirtschaftsprfungsgesellschaft Ernst &amp; Young erhoben und zuletzt im August 2013 verffentlicht offenbart, welches Ausma der Engpass an qualifizierten Fach- und Fhrungskrften in Deutschland schon heute hat: - Fast zwei Drittel der Mittelstndler 64 Prozent rechnen mit Umsatzeinbuen, bedingt durch den Fachkrftemangel. - Laut Hochrechnung verursacht der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern den KMU bereits heute jhrliche Umsatzeinbuen von 33 Milliarden Euro. - 75 Prozent der mittelstndischen Unternehmen fllt es schwer bis sehr schwer, geeignete Fach- und Fhrungskrfte zu finden. - Paradoxerweise rechnen 17 Prozent der Befragten in den kommenden drei Jahren mit Budgetkrzungen fr die Personalbeschaffung und Entwicklung von Mitarbeitern. - Im Mittelstand betrifft der Fachkrftemangel nicht allein Positionen in der IT: Alle Unternehmensbereiche leiden unter dem Engpass. </li> <li> 7. Fachkrftemangel Ad 7 WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Akuter Brennpunkt Fachkrftemangel bremst KMU aus Whrend der Fachkrftemangel Grounternehmen hauptschlich in der Besetzung ausgewhlter Schlsselpositionen tangiert, trifft der Bewerber-Engpass den Mittelstand bereits fr Fachpositionen. Deutsche KMU sind hufig in technisch hoch spezialisierten Umfeldern ttig im Ergebnis sind verstrkt Kompetenzen gefragt, die eine akademische Ausbildung voraussetzen. Das schrnkt den Markt potenzieller Kandidaten weiter ein. Das Fraunhofer Institut fr Arbeitswirtschaft und Organisation IAO hat 2012 exemplarisch fr den IT-Sektor in der Studie Fachkrftemangel und Know-how-Sicherung in der IT-Wirtschaft nachgewiesen, dass mittelstndisch geprgte Unternehmen die eigentlichen Leidtragenden des Fachkrftemangels sind, da sie weder den Flair von Start-ups noch die Sicherheit eines Konzerns offerieren knnen. Zudem wechseln laut IAO-Studie die eigenen Mitarbeiter hufig zu Grokonzernen, insbesondere wenn sie ein Lebensalter erreicht haben, in dem finanzielle Absicherung und ein sicherer Arbeitsplatz mehr wiegen als die kurzen Entscheidungswege mittelstndischer Betriebe. Brisant ist der Fachkrftemangel nicht nur in der Personalbeschaffung, sondern auch fr den Erhalt bestehender Belegschaften: Laut Fraunhofer IAO fhrt eine zu geringe Anzahl an Fachkrften zu einer berlastung vorhandener Fachkrfte, was wiederum zu Unzufriedenheit oder krankheitsbedingten Ausfllen fhren kann, was das Fachkrfte-Problem abermals verstrkt. Zugleich knnen Auftrge nicht angenommen und Projekte nicht zu Ende gefhrt werden; Kunden wandern ab. </li> <li> 8. Fachkrftemangel Ad 8 WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Knigsweg gesucht Dem Fachkrftemangel die Stirn bieten Mit welchen Manahmen der Mittelstand dem Fachkrftemangel in Deutschland begegnet, zeigt die 2013 von der Goethe-Universitt Frankfurt/Main und der Otto-Friedrich-Universitt Bamberg verffentlichte Studie Recruiting-Trends Mittelstand 2013, die deutsche 1.000 mittelstndische Unternehmen empirisch untersuchte. Demnach kommt ein Bndel an Aktivitten zum Einsatz, die groteils kostspielig sind und erst langfristig wirksam werden. Erkennbar ist, dass flexible Arbeitszeitmodelle hoffhig sind offensichtlich schpfen Unternehmen aber nicht die Vorteile aus, die flexible Vertragsmodelle bieten. In diversen Industrie- und Berufszweigen, z.B. in der Informationstechnologie, in der Architektur- sowie Kreativwirtschaft, in der Beratung und zunehmend im Gesundheits- und Ingenieurwesen hat sich die freiberufliche Mitarbeit geeigneter Fach- und Fhrungskrfte als Ergnzung bestehender Belegschaften lngst bewhrt. Der Markt bietet inzwischen ein reichhaltiges Angebot qualifizierter Freelancer, branchen- und funktionsbergreifend. Damit wird der Fachkrftemangel abgefedert: Durch Freiberufler verschaffen sich Unternehmen Zugang zu einem bislang ungenutzten, reichhaltigen Pool versierter Fach- und Fhrungskrfte. Die etengo-Studie Freelancer versus Festangestellter in der Projektwirtschaft ein empirischer Investitionsvergleich belegt am Beispiel der IT-Branche, dass beide Vertragsarten sich ideal ergnzen: </li> <li> 9. Fachkrftemangel Ad 9 WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Knigsweg gesucht Dem Fachkrftemangel die Stirn bieten Der Einsatz freiberuflicher Spezialisten hilft unmittelbar und sehr wirksam, die Lcke zu schlieen, die der Fachkrfte- mangel 2014 und in den Folgejahren hinterlsst. Insbesondere zur Besetzung von Positionen mit hohem Spezialisierungsgrad wirkt die Freelancer-Rekrutierung daher wie eine Wunderwaffe. Doch nicht nur die pure Auswahl verfgbarer Qualifikationen macht es attraktiv, den Schatz zu heben, den der Einsatz von Freiberuflern auch Contracting genannt birgt: Freelancing rechnet sich und ist daher ein handfester Business Case: - Laut etengo-Studie besteht bei einer Einsatzdauer von bis zu 25 Monaten ein klarer Kosten-Nutzen-Vorteil gegenber dem Einsatz von Festangestellten. - Kostenvorteile ergeben sich durch die verkrzte Rekrutierungsdauer sowie durch die hohe Produktivitt, die freiberufliche Fach- und Fhrungskrfte binnen krzester Frist erreichen: Freelancer sind schneller verfgbar als Festangestellte. Rasch und routiniert finden sie sich in neue Arbeitsfelder ein, ihr Know-how ist top-aktuell. </li> <li> 10. Fachkrftemangel Ad 10 WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Freelancer einsetzen Kosten-Nutzen-Vorteile ausschpfen Produktivittsvergleich: Exemplarisch fr die IT-Branche konstatieren in der etengo-Studie 76 Prozent der Projektleiter und 67 Prozent der Mitarbeiter, die tglich mit Freelancern zusammenarbeiten, dass Freiberufler generell schneller produktiv sind. Mehrheitlich uern die Studienteilnehmer, dass Freelancer nach einem Monat, Festangestellte jedoch erst nach drei Monaten produktiv sind. Freiberufliche Fach- und Fhrungskrfte erwirtschaften laut Studie insgesamt einen Produktivittsvorteil von 26 Prozent. Investitionsvergleich: Im gehaltlichen Mittel unterschiedlichster Positionen fr Fach- und Fhrungskrfte in der IT-Branche rechnet etengo inklusive Lohnnebenkosten, Kosten fr Aus- und Weiterbildung, Personalverwaltungs- kosten, Arbeitsplatzkosten, Einarbeitungskosten und freiwilligen Zuwendungen des Arbeitgebers (z.B. fr betriebliche Altersvorsorge) mit monatlichen Gesamtkosten von rund 7.690 EUR fr einen festangestellten IT-Mitarbeiter. Unter Bercksichtigung von Feier-, Urlaubs- und sonstigen Fehltagen ergibt sich bei einer 40-Stunden-Woche und 137 effektiven Soll-Arbeitsstunden ein kalkulatorischer Verrechnungssatz von 56,13 EUR. Die durchschnittlichen Kosten der Personalbeschaffung betragen beim Festangestellten 15.575 EUR. Im Vergleich dazu schlgt der Freelancer mit einem durchschnittlichen Stundensatz von 70 EUR zu Buche. Dieser erhht sich auf 84 EUR, wenn eine Provision in Hhe von 20 Prozent fr die Freiberufler-Vermittlung durch einen Personaldienstleister fllig wird. Das monatliche Honorar betrgt durchschnittlich 11.508 EUR. Die Rekrutierungskosten betragen 2.500 EUR. Unter Bercksichtigung der Kosten der Personalbeschaffung ist der Freelancer drei Monate lang im Kostenvorteil. Kosten-Nutzen-Vergleich: Die etengo-Studie unterscheidet das konservative Modell, das die Rekrutierungsdauer nicht bercksichtigt, sowie das progressive Modell, mit Bercksichtigung der Rekrutierungsdauer. </li> <li> 11. Fachkrftemangel Ad 11 WIE DER MITTELSTAND QUALIFIZIERTE KANDIDATEN GEWINNT Freelancer einsetzen Kosten-Nutzen-Vorteile ausschpfen Bleibt der Rekrutierungszeitraum unbetrachtet, ist der Freelancer trotz hheren kalkulatorischen Stunden- satzes bis zu acht Monate lang im Vorteil gegenber festangestellten Fach- und Fhrungskrften: Er bentigt nur ein Drittel de...</li></ul>
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