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Informationen für die Eltern der Vierjährigen 1 Stadt Krefeld - FB 51, FB 40, Schulamt für die...

Date post: 06-Apr-2016
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Informationen Informationen für die Eltern für die Eltern der Vierjährigen der Vierjährigen 1 Stadt Krefeld - FB 51, FB 40, Schulamt für die Stadt Krefeld April 2015
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InformationenInformationenfür die Eltern für die Eltern der Vierjährigender Vierjährigen

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Was Sie heute erwarten dürfen…

• Informationen über die Erziehungs- und Bildungsarbeit der Kindertageseinrichtung

• Informationen über Fördermöglichkeiten vor Schulbeginn

• Informationen zum Sprachstand• Informationen zum Schulanfang• Informationen zum gemeinsamen Lernen

(Inklusion)

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Das Kind und seine Partner

Kind

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Kindertages-einrichtung

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Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen

§ 36 Vorschulische Beratung und Förderung(1) Der Schulträger lädt gemeinsam mit den

Leiterinnen und Leitern der Tageseinrichtungen für Kinder und der Grundschulen die Eltern, deren Kinder in zwei Jahren eingeschult werden, zu einer Informationsveranstaltung ein, in der die Eltern über vorschulische Fördermöglichkeiten im Elementar- und Primarbereich insbesondere auch über die Bedeutung kontinuierlich aufeinander aufbauender Bildungsprozesse beraten werden.

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Kindertageseinrichtung als erste Bildungsinstitution

• Die Kindertageseinrichtung führt die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Eltern ergänzend und begleitend weiter.

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Bildung in der Kita ist mehr als Aneignung von Wissen und Fertigkeiten

In der Kita wird Ihr Kind in allen Bereichen seiner Persönlichkeit gefördert

Ihr Kind wird auf künftige Lebens– und Lernaufgaben

vorbereitet

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Bildungsauftrag

Rechtliche Grundlage

• Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) formuliert einen eigenständigen Bildungsauftrag für die Tageseinrichtungen.

• Das Schulgesetz NRW formuliert den Bildungs-auftrag für die Schule.

• Die verschiedenen Träger von Tageseinrichtungen und die Ministerien für Schule, Jugend und Kinder haben zudem eine gemeinsame Bildungsvereinbarung unterzeichnet.

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Bildungsbereiche

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Religion und Ethik

ökologische Bildung

mathematische Bildung

MedienKörper,

Gesundheit und Ernährung

Sprache und Kommunikation

Bewegung

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musisch- ästhetische

Bildung

naturwissenschaftlich-technische Bildung

soziale, kulturelle und

interkulturelle Bildung

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Sprache als Schlüssel zur Bildung

• Die Sprache erschließt dem Kind die Welt, in der es lebt.• Frühe Erkenntnisse und Feststellungen sind Grundlage

für eine Sprachförderung.• Sprachförderung ist bereits im Rahmen des ganzheit-

lichen Ansatzes im Programm der Tageseinrichtung verankert.

• Gesetzliche Verankerung einer flächendeckenden Sprachstandserhebung für alle Kinder im Schulgesetz.

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Sprachstandsfeststellung § 36 Abs. 2 Schulgesetz NRW

• Das Schulamt stellt zwei Jahre vor der Einschulung fest, ob die Sprachentwicklung der Kinder altersgemäß ist und ob sie die deutsche Sprache hinreichend beherrschen. Die Feststellung nach Satz 1 gilt bei Kindern als erfüllt, die eine Kindertageseinrichtung besuchen in der sprachliche Bildung nach Maßgabe der § 13 c in Verbindung mit § 13 b des Kinderbildungsgesetzes in der jeweils geltenden Fassung gewährleistet ist.

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Kinderbildungsgesetz

• Grundlage der Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages, insbesondere der individuellen ganzheitlichen Förderung eines jeden Kindes ist eine regelmäßige alltagsintegrierte wahrnehmende Beobachtung des Kindes. Die Beobachtung und Auswertung mündet in die regelmäßige Dokumentation des Entwicklungs- und Bildungs-prozesses des Kindes (Bildungsdokumentation). Die Bildungsdokumentation setzt die schriftliche Zustimmung der Eltern voraus (§ 13b Abs. 1 KiBiz).

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Kinderbildungsgesetz• „ Die sprachliche Entwicklung ist im Rahmen dieses

kontinuierlichen Prozesses regelmäßig und beginnend mit der Beobachtung nach § 13b Absatz 1 Satz 4 unter Verwendung geeigneter Verfahren zu beobachten und zu dokumentieren. Die Sprachentwicklung soll im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten auch in anderen Muttersprachen beobachtet und gefördert werden“.

• „Für jedes Kind, das eine besondere Unterstützung in der deutschen Sprache benötigt, ist eine gezielte Sprachförderung nach dem individuellen Bedarf zu gewährleisten.“

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Auswirkungen für das Sprachstandsfeststellungsverfahren „Delfin 4“ in der

Praxis

Überprüft werden künftig• alle Kinder die im Zeitraum 01.10.2010 bis 30.09.2011

geboren sind und keine Kindertageseinrichtung besuchen (siehe Bildungs- und Erziehungsauftrag KiBiz)

• Kinder, die eine Kita besuchen, die keine Sprachförderung nach § 13 c KiBiz gewährleistet

• Kinder, die eine Tageseinrichtung besuchen, die Eltern jedoch einer Bildungsdokumentation nicht zugestimmt haben

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Testverfahren „Besuch im Pfiffikushaus“

• Besuch im Pfiffikus-Haus“ ist ein Einzeltest (cirka 30 Minuten pro Kind)

• Der von, durch das Schulamt benannten Lehrkräften oder sozialpädagogischen Fachkräften durchgeführt wird

• Durchgeführt wird der Test in der Zeit vom 05.05.2015 bis 19.06.2015 in der Grundschule• Die mit der Durchführung beauftragten

Schulen laden die Kinder im Auftrag des Schulamtes zum Test schriftlich ein.

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Die Erziehungs-berechtigten werden über das Ergebnis der Sprachstands-feststellung unmittelbar, schriftlich, in Form des Ergebnisbogens informiert.

Die Teilnahme ist verpflichtend!

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Förderbedarf wird festgestellt.Was ist zu tun?

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Hinweise für die Förderung (Ergebnisbögen) sind der Kindertageseinrichtung vorzulegen

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Falls das Kind noch keine Kindertageseinrichtung besucht, werden Sie gebeten, Ihr Kind in einer KiTa anzumelden und dem Schulamt mitzuteilen, dass Sie Ihr Kind in einer Kindertageseinrichtung angemeldet haben.

Kinder, bei denen Sprachförderbedarf festgestellt wurde und die weiterhin keine Kindertageseinrichtung besuchen, werden vom Schulamt durch förmlichen, be-gründeten Bescheid zur Teilnahme an einem vorschulischen Sprachförderkurs verpflichtet.

Diese Maßnahmen werden in der Verantwortung des örtlichen Trägers der öffentlichen Jugendhilfe eingerichtet und finden in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren statt. Die Eltern werden durch das Schulamt verpflichtet ihr Kind regelmäßig an einem vorschulischen Sprachförderkurs teilnehmen zu lassen.

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Sprachförderung im Rahmen der Bildungsvereinbarung

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• Anmeldung in einer Kindertageseinrichtung

• Einwilligung zur Bildungsdokumentation durch die Eltern

• Teilnahme an einem verpflichtenden Sprachförderangebot

Maßnahmen nach Feststellung eines erhöhten Sprachförderbedarfes nach dem Testverfahren

Spracherwerb findet im alltäglichen Bildungsprozess statt, bei dem der Spielgedanke im Vordergrund des Geschehens steht. Dies geschieht am häufigsten in nachfolgenden Situationen:

Bilderbuchbetrachtungen, Erzähl- und Vorleseanlässe, Lieder, Singspiele, Hand- und Fingerspiele, Rollenspiele, Gesellschaftsspiele, Gespräche etc.

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Bildungsauftrag der Grundschule

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Fähigkeiten zum Schulanfang, die Sie als Erziehungs-berechtigte bereits täglich aufbauen und unterstützen

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Rechtliche Grundlage für die Einschulung in zwei Jahren

§ 35 Abs. 1 Schulgesetz NRW(1)Die Schulpflicht beginnt für Kinder, die bis zum Beginn

des 30. September das sechste Lebensjahr vollendet haben, am 1. August desselben Kalenderjahres

(2)Kinder, die nach dem in Absatz 1 genannten Zeitpunkt das sechste Lebensjahr vollenden, können auf Antrag der Eltern zu Beginn des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind (Schulfähigkeit); sie werden mit der Aufnahme schulpflichtig. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin oder der Schulleiter unter Berücksichtigung des schulärztlichen Gutachtens.

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Allgemeine Informationen zur Einschulung in zwei Jahren

Ihr Kind ist im Zeitraum 01.10.2010 bis 30.09.2011 geboren• Dann wird Ihr Kind zum Schuljahr 2017/2018 schulpflichtig.• Von dieser Verpflichtung werden alle Kinder erfasst, auch Kinder mit

besonderen Förderbedarfen.• Eine Zurückstellung ist nur noch in Einzelfällen, nach Votum der

schulärztlichen Untersuchung möglich.• Es steht Ihnen frei Ihr Kind vorzeitig einzuschulen, wenn es die

körperlichen und geistigen Voraussetzungen besitzt und im sozialen Verhalten ausreichend entwickelt ist.

• Die Entscheidung über die Aufnahme trifft die Schulleitung.• Vorzeitig eingeschulte Kinder werden mit der Aufnahme

schulpflichtig.

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Wahl der Grundschule und Verfahren bei der Aufnahme

• „Tage der offenen Tür“ an den Grundschulen• Freie Wahl der Grundschule im Rahmen fest- gelegter Aufnahmekapazitäten• Angebot von Schulen des gemeinsamen Lernens für Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf• Offizielles Anmeldeverfahren 15. November• Schulärztliche Untersuchung• Einschulungsparcours

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Bereits bestehende Kooperationen zwischen Schule und Kindertageseinrichtungen

• gemeinsame Projekte• Elternabende für Eltern zukünftiger Schulkinder• Thematische Elternabende• Gegenseitige Einladungen• Hospitationen von Lehrkräften und Erzieher/innen im jeweils anderen System• Beteiligung Einschulungsparcour• Absprachen nach der Anmeldung• Infos zu Anmeldungen ………..

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Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

• § 20 Schulgesetz NRW Orte der sonderpädagogischen Förderung• (1) Orte der sonderpädagogischen Förderung sind 1. die allgemeinen Schulen (allgemein bildende Schulen und Berufskollegs) 2. die Förderschulen, 3. die Schulen für Kranke (§ 21 Absatz 2).• (2) Sonderpädagogische Förderung findet in der Regel in der

allgemeinen Schule statt. Die Eltern können abweichend hiervon die Förderschule wählen.

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Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

§ 20 Schulgesetz NRW• (3) In der allgemeinen Schule wird der Unterricht als

Gemeinsames Lernen für Schülerinnen und Schüler mit und ohne Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Klassenverband oder in der Lerngruppe erteilt. Er erstreckt sich auf alle Unter-richtsvorgaben nach § 19 Absätze 3 und 4. Hierbei sind Formen innerer und äußerer Differenzierung möglich. Dies gilt auch für die Schülerinnen und Schüler, die zieldifferent unterrichtet werden.

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Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf

• Eltern haben das Wahlrecht • Eltern haben die Möglichkeit eine

sonderpädagogische Überprüfung zu beantragen

• Schulaufsicht und Schulträger bestimmen im Einvernehmen „Schulen des gemeinsamen Lernens“

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Noch Fragen, Anregungen, Gesprächsbedarf ?

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Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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Weitere Informationen zu Tageseinrichtungen und Schulen

Tageseinrichtung Schulen

• www.Schulamt-Krefeld.de

• Bildungsvereinbarung www.schulministerium.nrw.de

/BP/Schulsystem/Bildungsgrundsaetze_fuer_den_Elementar-_und_Primarbereich

www.krefeld.deStartseite > Gesundheit & Soziales > Kinder & Jugend & Familienportal > Tagesbetreuung für Kinder > Kindertageseinrichtungen von A bis Z


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