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Fachbereich Handel

Date post:02-Feb-2016
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Tarifrunde Handel 2009 Einzel- und Versandhandel Groß- und Außenhandel. Fachbereich Handel. Einzel- und Versandhandel. Kennzahlen des Einzelhandels 2008 im Überblick. Veränderungsraten in %. * 2007/2006 und 2007/2003. Beschäftigtenentwicklung Einzelhandel (in Tsd. Personen). - PowerPoint PPT Presentation
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    Tarifrunde Handel 2009

    *Quellen: Umsatz und Beschftigte: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), 2003: Fachserie 6, Reihe 4, Beschftigte, Umsatz, Aufwendungen, Lagerbestnde, Investitionen und Warensortiment im Handel, ab 2004: Hochrechnung auf Basis der Messzahlen zur Entwicklung des Einzelhandels (Fachserie 6, Reihe 3.1.) lange Reihen (2003=100). Einzelhandelsflchen: HDE Zahlenspiegel 2007, S. 18 und eigene Berechnungen, Arbeitszeitvolumen: Statistisches Bundesamt, Fachserie 16, Reihe 2 .1 Verdienste und Arbeitskosten 3. Quartal 2008, S.11/47. Die wchentlichen Arbeitszeiten von geringfgig entlohnten Beschftigten wurden auf der Grundlage empirischer Untersuchungen des IAT Gelsenkirchen zu den Arbeitsbedingungen im Einzelhandel (2004), der Bundesagentur fr Arbeit und eigener Berechnungen ermittelt. berstunden und kalendarische Einflussfaktoren (Anzahl und Lage von Feiertagen, Schaltjahr) wurden nicht bercksichtigt.Gewinne: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht 01/2009, S.38, Ertragslage und Finanzierungsverhltnisse deutscher Unternehmen, jhrliche Erscheinungsweise, eigene Berechnungen.Anmerkungen:Im Vergleich zum Jahr 2003 sind allein die Gewinne (bis 2007) explodiert. Auch die Verkaufsflchen (VKF) sind weiter gewachsen (+4,8%). Der Umsatz (nominal zu jeweiligen Preisen) legte im Gesamtzeitraum um +5,5% zu, mageblichen Anteil daran hatte das Jahr 2008 mit allein +2,3% Umsatzzuwachs. Trotz leichtem Anstieg bei der Zahl der MitarbeiterInnen (+1,6%) zwischen 2003 und 2008 verringerte sich das eingesetzte Arbeitszeitvolumen um -0,2%. Die Aussagen zu den einzelnen Kennzahlen werden auf den folgenden Seiten durch Charts und Tabellen vertieft.

    *Quellen:2006: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Fachserie 6, Reihe 4, Beschftigte, Umsatz, Aufwendungen, Lagerbestnde, Investitionen und Warensortiment im Handel, ab 2003: Hochrechnung auf der Grundlage der Messzahlen zur Entwicklung des Einzelhandels, Fachserie 6, Reihe 3.1 lange Reihen (2003 = 100) und eigene Berechnungen.Anmerkungen:Im Vergleich zum Jahr 2003 ist die Beschftigung im Einzelhandel insgesamt leicht angestiegen um +1,6%. Im Jahr 2008 arbeiteten ca. 2.761 Tsd. Beschftigte im Einzelhandel der Bunderepublik Deutschland. Diese im Vergleich zum Jahr 2003 gewachsene Beschftigtenzahl resultiert aus dem Beschftigtenanstieg in den Jahren 2004 und 2005. Seit 2006 fallen die Beschftigtenzahlen im Einzelhandel, im zurckliegenden Jahr 2008 allein um 5.000 Beschftigte.Die Daten fr 2007 und 2008 sind vorlufig, es knnen noch Vernderungen auftreten. Bspw. wurde noch bis Ende des vergangenen Jahres fr das Jahr 2007 ein leichtes Beschftigtenwachstum von +0,4% ausgewiesen. Im Zuge der laufenden Fortschreibung und der Berichtigung von Unternehmensergebnissen wurde das Jahresergebnis revidiert und aus dem leichten Zuwachs an Beschftigten in 2007 ist ein Rckgang um -0,1% geworden.

    *Quellen: 2006: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Fachserie 6, Reihe 4, Beschftigte, Umsatz, Aufwendungen, Lagerbestnde, Investitionen und Warensortiment im Handel, ab 2003 Hochrechnung auf der Grundlage der Messzahlen zur Entwicklung des Einzelhandels, Fachserie 6, Reihe 3.1 lange Reihen (2003 = 100) und eigene Berechnungen.Anmerkungen:Zustzlich zur Entwicklung der Zahl der Gesamtbeschftigten (Kpfe) ist vor allem die Entwicklung der Beschftigten nach Vollzeit und Teilzeit von Interesse. Beispielsweise verringert sich durch eine sinkende Zahl an Vollzeitbeschftigten das eingesetzte Arbeitszeitvolumen, auch wenn die Zahl der Teilzeitbeschftigten ansteigt.Die bisherige Entwicklung im Einzelhandel zeigt einen eindeutigen Trend. Die Zahl der Vollzeitbeschftigten sinkt deutlich und kontinuierlich. Allein seit 2006 verringerte sich die Zahl der Vollzeitbeschftigten um knapp 20.000 Personen. Die Beschftigtenzahl der Teilzeitbeschftigten steigt dagegen ebenso kontinuierlich an. Mit +12.700 Personen seit 2006 kann jedoch die wachsende Zahl an Teilzeitbeschftigten den Beschftigtenrckgang durch sinkende Vollzeitbeschftigung nicht mehr kompensieren.

    *Quellen: Bundesagentur fr Arbeit, Arbeitsmarkt in Zahlen - Beschftigungsstatistik verschiedene Jahrgnge, Mittelwerte fr die Kalenderjahre sind eigene Berechnungen.2008: Prognose anhand der Entwicklung bis Juni 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2007.Anmerkungen:Den dominierenden Anteil an den Teilzeitbeschftigten machen die ausschlielich geringfgig entlohnten Beschftigten aus. Jede zweite Teilzeitbeschftigte arbeitet gegenwrtig auf 400 Euro-Basis. Seit 2004 liegt die Anzahl der ausschlielich als Mini-Jobber ttigen Personen stabil bei ber 700 Tsd. Beschftigten. Weiter wchst dagegen die Anzahl der Nebenjobber auf 400-Euro-Basis. Diese Beschftigten sind hufig Schler, Studenten und Altersrentner, aber auch qualifiziertes Verkaufspersonal. Deren Zahl wchst kontinuierlich, seit 2003 jhrlich im Durchschnitt um mehr als 12%.

    *WZ = Wirtschaftszweiggliederung

    Quelle: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Fachserie 6, Reihe 4, Beschftigte, Umsatz, Aufwendungen, Lagerbestnde, Investitionen und Warensortiment im Handel 2006, 2008 Hochrechnung auf der Grundlage der Messzahlen zur Entwicklung des Einzelhandels, Fachserie 6, Reihe 3.1.Anmerkungen:Im Jahr 2008 hat die beschftigungsreichste Teilbranche im Einzelhandel, der Lebensmitteleinzelhandel, 1,2% der Beschftigten eingebt. Die nach der Beschftigtenzahl zweitgrte Teilbranche, der Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung und Schuhen, hat dagegen in 2008 weiter an Beschftigung zulegen knnen, nach +1,9% in 2007, +1,4% in 2008.berdurchschnittliche Zuwachsraten bei den Beschftigten weisen die Baumarktbranche (+4,1%) und Drogerien/Drogeriemrkte (+2,0%) aus. Einen regelrechten Einbruch bei der Entwicklung der Beschftigtenzahlen wird fr die Vertriebslinie SB-Warenhuser/groe Verbrauchermrkte ausgewiesen. Die Vertriebslinie der Groflche im Lebensmitteleinzelhandel beschftigt gegenber 2007 insgesamt fast 30.000 MitarbeiterInnen (-14,4%) weniger. Der Beschftigtenrckgang bei der Vertriebslinie Warenhaus setzt sich fort. Seit 2003 ist hier fast jeder fnfte Arbeitsplatz weggefallen, allein in 2008 verringerte sich die Beschftigtenzahl um -6.800 Personen.*Quellen: Umsatz- und Beschftigtenangaben: 2006: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Fachserie 6, Reihe 4, Beschftigte, Umsatz, Aufwendungen, Lagerbestnde, Investitionen und Warensortiment im Handel, ab 2007 Hochrechnung anhand von Messzahlen, Fachserie 6, Reihe 3.1 Beschftigte und Umsatz im Einzelhandel und eigene Berechnungen.

    **Nirgendwo in Europa gibt es pro Kopf der Bevlkerung so viel Einkaufsflche wie in Deutschland

    Seit 1990 haben die Unternehmen in Westdeutschland 30 Millionen qm. Verkaufsflche zustzlich geschaffen obwohl der Umsatz kaum gewachsen ist! Dadurch ist der Wettbewerbsdruck enorm gestiegen!

    *Quelle: 2006: Statistisches Bundesamt (DESTATIS), Fachserie 6, Reihe 4, Beschftigte, Umsatz, Aufwendungen, Lagerbestnde, Investitionen und Warensortiment im Handel, 2003-2008: Hochrechnung auf der Grundlage der Messzahlen zur Entwicklung des Einzelhandels, Fachserie 6, Reihe 3.1 lange Reihen (2003 = 100) und eigene Berechnungen.Anmerkungen:Im obigen Chart werden neben der nominalen Umsatzentwicklung (zu jeweiligen Preisen) auch die reale Umsatzentwicklung zu vergleichbaren Preisen (Preisbasis 2000) abgebildet. Damit sind Vernderungen der Einzelhandelspreise einbezogen. Das Umsatzvolumen (in Mrd. EUR) wird anhand der nominalen Umsatzentwicklung ermittelt.Bitte beachten: In diesem Chart sind die Messzahlen fr den Einzelhandel dargestellt. Diese werden auf der Grundlage einer Stichprobe von 40.000 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 250 Tsd. EUR erhoben und monatlich in Form von Messzahlen (Indizes) verffentlicht. Absolute Werte (Umsatz in Mrd. EUR und Beschftigte in Personen) werden im Rahmen der Handelserhebung ermittelt, in die alle EH-Unternehmen in einer Stichprobe erfasst werden. Diese Daten sind genauer, stehen aber erst mit einer Verzgerung von zwei Jahren zur Verfgung.In den Branchendaten von ver.di werden beide Erhebungen miteinander verknpft.*Anmerkungen:Auch 2007 konnten die Discounter wieder deutlich an Umsatz zulegen. A.C. Nielsen geht von 6,3% Umsatzzuwachs aus, das EHI Retail Institute Kln von +2,0%.Die Discounter scheinen ihren Wachstumstrend beizubehalten. Von Marktsttigung kann keine Rede sein. Der Vertriebsweg Discount dominiert den deutschen LEH. Der Umsatzanteil der Discounter am CPG-Umsatz (Consumer Packed Goods) des LEH hatsich seit dem Jahr 2000 von 33,5% auf 42,2% erhht. Hinter dieser Erhhung des Anteils steht ein Umsatzwachstum von 42,3%. Der Umsatz im LEH insgesamt ist in diesem Zeitraum hingegen nur um 12,9% angestiegen.Durch Sortimentserweiterungen um Marken- und z.T. um Bio-Produkte bei wachsenden Verkaufsflchen wird das Discountprinzip an das gewandelte Verbraucherverhalten angepasst. Ein Anteil der Discounter am LEH-Umsatz von bis zu 45% in den nchstenJahren scheint vor dem Hintergrund des wachsenden Preisdrucks durchaus realisierbar.*Anmerkungen:Seit 2006 verluft die Umsatzentwicklung der einzelnen Vertriebslinien im LEH uneinheitlich. Verzeichneten die SB-Warenhuser und groen VB-Mrkte (groe Supermrkte) 2007 noch ein deutliches Umsatzwachstum von +2,9% wird das laufende Jahr 2008 mit einem zweistelligen Umsatzeinbruch (per September 2008: -11,7%) enden. Damit wird die Krise in diesem Format deutlich abgebildet, u.E. jedoch durch eine gleichzeitig stattfindende Vernderung in den Klassifizierungen der einzelnen Formate doch etwas berzeichnet. Fr den WZ 52.111 die Discounter, Supermrkte und sonst. SB-/ Bediengeschfte im Sortiments-LEH ist nach einem Umsatzrckgang in 2007 (-1,8%) fr 2008 ein deutliches Umsatzwachstum zu erwarten (per September 2008: +5,6%). Der Fach-

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