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Tag für die Seele -...

Date post:17-Sep-2018
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  • Einrichtung fr Menschen mit Behinderung

    August September 2009Hauszeitung der Barmherzigen Brder StraubingEinrichtung fr Menschen mit Behinderung Klinikum St. Elisabeth GmbH Marienheim

    Tag fr die Seele Gib deiner Seele Zeit und Raum fr Inspiration war der Leitgedanke fr den Tag der Seele, der von Mitgliedern des Pastoralrates durchgefhrt wurde. Der Tag begann am Vormittag mit einem Picknick im Garten des Kloster Kostenz. Bewusst miteinander essen und trinken und das Mitgebrachte teilen war fr die meisten der Teilnehmer eine ganz be-sondere Erfahrung. Zwlf Mitarbeiter aus den unterschied-lichen Bereichen machten sich anschlie-end auf den Weg zum Schopf. Bei insgesamt drei Stationen whrend der Wanderung wurden verschiedene the-matische Einheiten angeboten. Bei der ersten Station gab Stefan Rein-nisch den Teilnehmern verschiedene Gedanken zum Thema Zeit mit auf den Weg. Genug Zeit haben, Zeit zum Verschenken, Zeit zum Zufriedensein-knnen, Zeit zum Staunen, Zeit zum Wachsen, letztlich Zeit zum Leben, waren Impulse, die Stefan Reinnisch nherbrachte. Nach einem Lied, begleitet auf der Gi-tarre durch Petra Jogwick, ging es weiter den steilen Weg hinauf zum Schopf.

    Gipfeltreffen

    Auf dem Schopf angekommen, teilten wir uns die obligatorische Gipfelhalbe (Danke an Ludwig Gallrapp) und genos-sen die Ruhe des Bayerischen Waldes. Eine bung, die fr manche nicht so einfach war.

    Nach der Geschichte Der schlaflose Hase und dem Lied Ich habe einen Traum ging es wieder zurck nach Kostenz.Um die Natur richtig erfahren und wahr-zunehmen, durfte natrlich der Regen nicht fehlen. Auf dem Rckweg ber den Gimmeiselweiher konnten wir das Element Wasser von allen Seiten spren.In Kostenz angekommen, konnte sich jeder Teilnehmer eine Karte auswhlen und den Kollegen einen netten Satz mit auf den Weg geben.Nach der Reflexion des Tages gab es zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen im Kloster Kostenz.

    Stefan Reinnisch, Anton Vetterl Pastoralrat

    Die zweite Station beschftige sich mit Sprchen aus der Bibel. Jeder konnte sich aus vorbereiteten Textstellen einen Spruch auswhlen und alleine ein Stck vom Weg gehen. ber den gewhlten Text nachdenken und sich anschlieend mit einem Kollegen austauschen, war der Auftrag bis zur nchsten Einheit.

    Strkung vor der groen Tour

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    Personalnderungen ab Juli 2009Altersteilzeit

    Franz Gruber, er begann im Juli 1975 seine Ttigkeit im Elisabeth Kranken-haus als Krankenpfleger und verlie zum 1. Juli 2009 als Pflegedirektor das Klinikum St. Elisabeth, um seine Frei-stellungsphase der Altersteilzeit anzu-treten. Ein langer und abwechslungs-reicher Weg, den Franz Gruber hinter sich gebracht hat. Wir wnschen ihm fr die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und eine schne Zeit mit seiner Familie und Freunden.

    Ernennung zur Pflegedirektorin

    An seine Stelle tritt nun Sr. M. Michaela als Pflegedirektorin. Sr. M. Michaela ist 56 Jahre jung, geboren und aufgewach-sen in Zinzenzell im schnen Bayrischen Wald. Nach dem abgelegten Kranken-pflegeexamen im Jahr 1974 trat Sr. M. Michaela in die Ordensgemeinschaft der Elisabethinen ein. Eine Weiterbildung zur Stationsleitung machte sie 1980 in Freiburg im Breisgau. Sie leitete dann die Station der ersten Medizinischen Klinik bis 1997. Sr. M. Michaela wech-selte 1997 in die Pflegedirektion und ab-solvierte dann die Weiterbildung zum Pflegemanagement in Stuttgart.

    Vertrauen und Kraft schpft sie aus dem tglichen Gebet und im Leben in der schwesterlichen Gemeinschaft. In ihrer Freizeit vertreibt sich Sr. M. Michaela gerne die Zeit mit Lesen, hrt Musik und sammelt Briefmarken und Mineralien.

    Ernennung zum stellvertre-tenden Pflegedirektor

    verhalfen ihm dazu, dass ihm 1986 die Leitung der interdisziplinren Intensiv-station bertragen wurde. Im September 2008 entschied sich dann Franz Xaver Knott noch einmal zu einem innerbe-trieblichen Wechsel und zwar in die Pflegedirektion. Er untersttzt nun als stellvertretender Pflegedirektor Sr. M. Michaela bei den tglichen Herausfor-derungen. Seine Freizeit verbringt er gerne mit allem was Musik betrifft und Wandern.

    Leiter der Physikalischen Therapie

    Urbain van Weert, geboren 1971 in Ven-ray (Niederlande) hat am 1. Juli seine Ttigkeit als Leiter der Physikalischen Therapie im Klinikum aufgenommen. Van Weert absolvierte seine Ausbildung zum Physiotherapeuten an der priva-ten Lehranstalt Eckert in Regenstauf. Nach umfassenden Weiterbildungen studiert er seit 2008 an der Fachhoch-schule Nordhessen Physiotherapie fr den wissenschaftlichen Zweig, voraus-sichtlicher Diplomabschluss 2010. Wir wnschen ihm einen guten Einstieg und viel Erfolg bei seiner Ttigkeit.

    Zum 1. Juli 2009 ist Franz Xaver Knott zum stellvertretenden Pflegedirektor ernannt worden. Franz Xaver Knott ist gebrtiger Straubinger, der im Juli 1959 das Licht der Welt erblickte. Fr eine Ausbildung zum Krankenpfleger ent-schloss er sich 1976 und bewarb sich deshalb im Elisabeth Krankenhaus. Mehrere berufliche Weiterbildungen

    Klinikum St. Elisabeth GmbH

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    Ernennung zum Oberarzt

    Zum 01. Juli 2009 ist Dr. med. Mar-kus Vogt zum Oberarzt der Klinik fr Unfall- und orthopdische Chirurgie ernannt worden. Er ist 35 Jahre alt, ver-heiratet und Vater eines Sohnes.Nach dem Abitur 1991 im Johannes-Turmair-Gymnasium Straubing und dem Zivildienst im Rettungsdienst beim Malteser Hilfsdienst, studierte er an der Universitt Regensburg und an der TU-Mnchen Humanmedizin.Im Klinikum St. Elisabeth absolvierte er anschlieend die Weiterbildung zum

    Fortbildung fr Berufsschullehrkrftezu Aktuellen Themen fr kaufmnnische Dienstleistungsberufe im Gesundheitswesen

    Im Juni trafen sich Berufsschullehrer/innen aus ganz Bayern am Klinikum St. Elisabeth, um sich im kaufmnnischen Bereich fortzubilden.

    Ziel dieser Veranstaltung war, den kaufmnnischen Lehrkrften, welche neue Dienstleistungsberufe wie z.B. Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen unterrichten, praxisbezogene Informa-tionen aus dem Krankenhaus- und Ge-sundheitswesen zu vermitteln.

    Das Klinikum St. Elisabeth organisierte dazu eine ganztgige Veranstaltung und stellte auch das entsprechende Referen-tenteam.

    Nach einer kurzen Begrung durch die Herren Ilg von der Regierung von Niederbayern, Studiendirektor Kiese von der kaufmnnischen Berufsschule in Straubing und den Geschftsfhrer des Klinikums Dr. Christoph Scheu,

    wurden die Lehrkrfte sozusagen non-stop bis zum spten Nachmittag, sehr

    1 Organisationstrukturen im Krankenhaus,2. Qualittsmanagement und Zertifizierung Dr. Frank Murphy im Krankenhaus3. EDV-Ausstattung, Unternehmenssoftware Franz Stierstorfer4. Datenschutz im Krankenhaus Ludwig Stierstorfer5. Neuerungen im Gesundheitswesen Dr. Christoph Scheu6. Krankenhausfinanzierungsgesetz, Bernhard Vielreicher Umsatzsteuerrecht, Jahresabschluss im Krankenhaus

    praxisbezogen ber folgende Themen unterrichtet:

    Nach einer abschlieenden kurzen Krankhausfhrung endete die voll ge-lungene Informationsveranstaltung. Die Fortbildungsteilnehmer waren vom Kli-nikum und den angebotenen Fachvortr-gen sehr begeistert und insgesamt von den modernen Funktionsablufen und Fhrungsstrukturen sehr beeindruckt.

    Fazit der Teilnehmer: Das Klinikum St. Elisabeth Straubing zhlt weit ber unsere Region hinaus zu den Besten.

    Ludwig Stierstorfer

    Facharzt fr Chirurgie. In dieser Zeit erwarb er sich die Zusatzbezeichnung Sportmedizin. Seine Interessensschwer-punkte liegen neben der Traumatologie im Allgemeinen, inclusive Notfallver-sorgung, in der Sportmedizin und in der Handgelenks- und Handchirurgie.

    In der Freizeit widmet er sich seiner jun-gen Familie und soweit es ihm zeitlich mglich ist, geht er vielfltigen sportli-chen Aktivitten nach.

    C. Reichmann

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    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung/Marienheim

    Fronleichnam 2009

    Beispielgebende Zusammenarbeit zwischen Marienheim und Eustachius KuglerWerkstattAufzug auer Betrieb- hie es im Juni fr zwei Wochen im Marienheim.

    Wegen Renovierungsarbeiten am Auf-zug war die Treppe in dieser Zeit der einzige Verbindungsweg zwischen Kel-lergeschoss, dem ersten, zweiten und dritten Stockwerk.Trotz dieser Strung sollte, wie ge-wohnt, das Frhstck, das Mittagessen, der Nachmittagskaffee und das Abend-essen fr 26 Bewohner pnktlich ser-viert werden. Ohne Frage eine erhebliche Mehrar-beit fr die Mitarbeiter im Marienheim.

    Hier war schnelle Hilfe gefragt. Drei Beschftigte und ein Mitarbeiter der Eu-stachius Kugler-Werkstatt erklrten sich bereit, die Kollegen beim Transport der Tabletts zu untersttzen, ein Gewinn fr beide Einrichtungen.

    Nicht nur Tabletts, auch schwere Essens-container waren fr eine reibungslose Speisenversorgung in einem engen Zeit-fenster ber die verschiedenen Stock-werke zu transportieren.

    Aber auch Schmutzwschescke, Ab-fallentsorgung und die Versorgung mit

    sauberer Wsche musste organisiert und gewhrleistet werden.

    Die Skepsis vor Beginn der Repara-turarbeiten war gro. Doch schon am ersten Tag hat sich gezeigt, dass diese unbegrndet war. So meinte gegen Ende der zweiten Woche Frau Niedermeier, eine hauswirtschaftliche Mitarbeiterin des betroffenen Wohnbereichs: Ich sag Ihnen ich hab nicht geglaubt, dass das funktioniert. Aber es war wirklich super. Die Burschen haben das klasse gemacht.

    Auch fr die Bewohner des Marienheims waren die Beschftigten der Eustachius Kugler-Werkstatt und ihre schwungvol-le Aktivitt eine Bereicherung. Herr Bachhuber kommentierte: Es war eine wichtige Erfahrung fr mich, alten Menschen helfen zu knnen, und eine Herausforderung, die wir toll gemeistert haben.

    Trepp auf - Trepp ab - 160 Tabletts am Tag

    Sylvia Schroll / Monika Thalhofer

    Und Petrus meinte es mal wieder gut mit uns und mit unserer Prozession am Sonntag nach Fronleichnam. Es ist ja schon eine feste Tradition, dass wir mit dem Allerheiligsten durch die Einrichtung ziehen.

    Stadtpfarrer Franz Alzinger begr-te die Festgemeinde in unserer neu-en Kirche ganz herzlich und moti-vierte in seiner Predigt, sich die Zeit zu nehmen, fr Christus zu gehen und durch den jahrhundertealten Brauch der Fronleichnamsprozes-sion diesen Christus zu den Men-schen zu tragen.

    Mitarbeiter und Bewohner hatten vier Altre geschmckt, an denen Stellen aus dem Evangelien verkn-det und der eucharistische Segen gespendet wurde. Die Birken, die die Altre verzierten, wurden von der Landwirtschaft gestellt. Nach dem Schlusssegen in der Hauska-pelle dankte Pfarrer Alzinger der Festgemeinde und vor allem den Mitwirkenden. Das Caf fratelli lud anschlieend zu einem Frh-schoppen ein, den Mia Heigl, eine langjhrige ehrenamtliche Mitarbei-terin, musikalisch umrahmte.

    Gerhard KaiserPastoralreferent

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    Klinikum St. Elisabeth GmbH

    Dabei sein ist AllesDie Klinik fr Allgemein-, Viszeral- und Gefsschirurgie vertritt die Barmherzigen Brder beim Drachenbootrennen im Rahmen des Deutschen Chirurgenkongresses 2009 in Oberschleiheim

    Das Drachenbootteam der Klinik fr Allgemein-, Viszeral- und Gefchirurgie des Klinikums St. Elisabeth

    Anfang Mai war es an der Olympiare-gattastrecke in Oberschleiheim soweit: Zum Abschluss des Deutschen Chirur-genkongresses 2009 hatten Teams aller chirurgischen Kliniken Deutschlands die Mglichkeit, sich bei einem Dra-chenbootrennen miteinander zu messen. Auch das Klinikum St. Elisabeth ist mit insgesamt 11 Mitgliedern (davon eine Trommlerin) angetreten. Dabei waren sowohl Oberrzte, Assistenzrzte, als auch Pflegekrfte. Auch der Chefarzt der Abteilung fr Allgemein -, Viszeral - und Gefsschirurgie Dr. Detlef Krenz hat es sich nicht nehmen lassen, an diesem Tag seine Mannschaft persnlich mit vollem Krpereinsatz zu untersttzen. Fast alle Mitglieder unserer Straubin-ger Drachenbootmannschaft sind vor der Anmeldung zu dem Rennen noch nie in einem Drachenboot gesessen und entsprechend gro war die Vorfreude auf diese Veranstaltung. Es wurden also Skalpelle gegen Paddel ausgetauscht, Arztkittel gegen wasserfeste Kleidung und nach zwei tollen und intensiven Trainingseinheiten auf der Donau in Regensburg unter der fachkundigen Leitung von Herrn Kyek/Donaudrachen, ist man bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hoch motiviert am 2. Mai gemeinsam nach Oberschleiheim aufgebrochen.

    Klinikum Straubing als einziges Schwerpunkt-krankenhaus

    Insgesamt waren zehn Teams an diesem Tag gemeldet, darunter in erster Linie

    Universittsklinika und Zentren der Maximalversorgung. Wir waren stolz, als einziges Schwerpunktkrankenhaus in diesem renommierten Teilnehmerfeld ein Signal fr die Barmherzigen Br-der setzen zu knnen. Nach einer letzten Strategiebesprechung im Boot lag ein starkes Gefhl der Aufregung, aber auch ein auergewhnlicher Team Spirit in der Luft, sicher auch Dank der einheitli-chen Trikots, die von der Geschftsfh-rung gesponsert waren. Der Trommler gab den Takt an und als man auf der Startlinie Boot an Boot mit der gegne-rischen Mannschaft gestanden war, war der Wille zu gewinnen erst so richtig entflammt. Mit dem Startschuss ging es dann los. Der Start war gut gelungen und am Anfang konnten wir einige Me-ter Vorsprung erzielen. Nachdem wir al-lerdings nur zweimal trainieren konnten,

    Alle in einem Boot mit vollem Einsatz!

    lieen die Krfte nach und wir konnten uns schlielich nicht fr den groen Finallauf qualifizieren. Im kleinen Finale gaben wir dann noch mal Alles und konnten nahezu gleichauf mit den Mitstreitern die Ziellinie passieren.

    Team Spirit

    Sicherlich hat diese tolle gemeinsame Leistung unser Team aus Oberrzten, Assistenzrztinnen/-rzten und Pflege-krften weiter gestrkt fr die tgliche Zusammenarbeit im Dienste unserer Pa-tienten. Es wurde auch hier sehr deut-lich, dass wir alle in einem Boot sitzen und nur gemeinsam unsere Ziele errei-chen werden. Nachdem wir uns immer weiter verbessern wollen, werden wir je-den Tag unseren Teamgeist im Umgang miteinander trainieren und dann nach einigen zustzliche Trainingseinheiten im Boot beim nchsten Drachenboot-rennen ganz vorne dabei sein.

    Dr. med. M. Dierkes/ Dr. med. D. KrenzKlinik fr Allgemein,- Viszeral- und Gefsschirurgie

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    Klinikum St. Elisabeth GmbH

    Ehrengste lauschen der Erffnungsrede von Geschftsfhrer Dr. Scheu Dc

    Die begehbaren Modelle entwickelten sich zum Publikumsmagneten . . . .

    Rahmenprogramm im Garten - die Gruppe Seitenquler Schminken und Basteln

    Geniee den Augenblick inmitten des Trubels!

    Rundum zufrieden

    V

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    Die 1920 entwickelte Eiserne Lunge war das erste klinische Gert, wel-ches eine maschinelle Beatmung eines Menschen ermglichte.

    Beatmung eines Intensivpatienten heute

    . . . ebenso die Mglichkeit zum Venendruck messen

    Ein gelungener Tag bei Ein gelungener Tag bei Sonnenschein ergibt Sonnenschein ergibt strahlende Gesichter strahlende Gesichter bei P. Provinzial . . .bei P. Provinzial . . .

    Pflegedirektorin und rztlicher Pflegedirektorin und rztlicher Direktor in der Abteilung Roll-Direktor in der Abteilung Roll-sthle aus verschiedenen sthle aus verschiedenen Epochen.Epochen.

    Tag der

    offenen Tr

    Verein der Freunde und Frderer, Gelbe Damen an ihrem Infostand

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    Fernsehteam zu Besuch in der Frdersttte

    Straubinger Hochschulpreis Der diesjhrige Straubinger Hochschul-preis ging an Anette Noack aus Strau-bing. In Ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Bedrfnisse behinderter Men-schen im Alter, die an einer tagesstruk-turierenden Manahme teilnehmen.

    Hierzu befragte Anette Noack auch die Teilnehmer und Mitarbeiter der TSR Gruppe Markus. Fr Ihre 250 Seiten umfassende Arbeit wurde Anette Noack mit der Note 1 bewertet.

    Aus Freude ber Ihre Auszeichnung und Wertschtzung fr die wertvolle Mitarbeit wurden auch die Teilnehmer und Mitarbeiter der TSR Gruppe Mar-kus zur bergabe des Hochschulpreises eingeladen. Anette Noack stellte in Ih-

    rer Dankesrede die hohe Zufriedenheit der Teilnehmer an tagesstrukturieren-den Manahmen heraus und bedankte sich persnlich bei den Teilnehmern

    und Mitarbeitern fr die Untersttzung bei Ihrer Masterarbeit.Renate Lehner und Karl DenglerGruppe Markus

    Am 15. Mai war ein groer Tag fr die Frderstttengruppe Alexander: ein Fernsehteam vom Bayerischen Rund-funk (BR) war zu Besuch in der Einrich-tung. Philipp Grll kommt aus Straubing und macht ein Volontariat beim BR. Im Rahmen der Rubrik Tu was! beim Sozialmagazin Geld und Leben wer-den 14-tgig Menschen vorgestellt, die sich erstmalig ehrenamtlich engagieren. Grll hatte die Idee, seinen Bekannten Tom Schmidbauer anzusprechen, ob dieser im Rahmen der Rubrik Tu was! einen Tag bei den Barmherzigen Br-dern mit Menschen mit Behinderung ar-beiten und dabei gefilmt werden wollte.

    Der Abiturient aus Straubing sagte zu, und so kamen an besagtem Freitag im Mai Schmidbauer selbst, Redakteur Grll und drei Kameraleute in die Fr-derstttengruppe Alexander.

    Nach der Begrung durch Wohnheim-leiterin Barbara Eisvogel und Frder-stttenleiter Marco Schleicher began-nen die fr alle Beteiligten spannenden Dreharbeiten. Tom Schmidbauer, talen-tierter Musiker und Komponist, sang den Beschftigten Lieder vor, half bei der Kerzenproduktion und unternahm einen Nachmittagsspaziergang mit den

    Beschftigten. Auch fr die beiden be-teiligten Mitarbeiter auf Gruppe Alexan-der, Mirko Mohr und Christine Ferati, war es ein anstrengender und zugleich aufregender Tag. Wir begren den Tom in unserer Runde, so die einlei-tenden Worte von Mohr. Darauf der Ka-meramann: Das war gut, aber kannst du es noch mal sagen und dabei nicht in die Kamera schauen? so hnlich erging

    Tom Schmidbauer mit Beschftigter Petra Keck bei der Kerzenproduktion

    es der Gruppe an diesem Tag fter. Es ist eben doch alles ein wenig gestellt, sagte Mohr nach der Aufzeichnung. Zu sehen war der Beitrag am 15. Juni. Interessierte knnen in der Frdersttte die DVD mit der Aufzeichnung auslei-hen.

    Marco SchleicherFrderstttenleiter

    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung

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    Religiser Einfhrungstag fr neue MitarbeiterEinige Mitarbeiter der Einrichtung wur-den von Geschftsfhrer Hans Emmert beauftragt, einen Einfhrungstag fr die neuen Mitarbeiter zu gestalten, um un-seren christlichen Auftrag deutlich zu machen und zu erleben. Dazu haben sich Renate Schedlbauer, Karl Dengler und Sonja Maier Gedan-ken gemacht. Frater Eduard Bauer hat uns dabei tat-krftig untersttzt.

    Am 18. Juni 2009 war es dann soweit. Unser Konzept wollte umgesetzt werden und wir waren alle gespannt, wie der Tag verlaufen wrde. War es uns doch sehr wichtig, diesen Mehrwert, den unsere Einrichtung von anderen Einrichtungen unterscheidet, deutlich und erkennbar zu machen. Nicht zuletzt ist es unser Ziel, dass neue Mitarbeiter gestrkt und moti-viert in ihre Arbeit gehen und den christ-lichen Auftrag mit Freude umsetzen.

    Alle Teilnehmer trafen sich am Vormit-tag in der neuen Johannes von Gott-Kirche. Gerhard Kaiser stimmte uns mit Musik und meditativen Gedanken auf diesen gemeinsamen Tag ein.

    Frater Edurad im Gesprch mit Mitarbei-tern

    Eine Wertepyramide

    der Einrichtung, der Familie oder Jesus Christus in Verbindung brachten.

    In der anschlieenden Runde stellte je-der seine Wurzeln vor.

    Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bernahm Frater Eduard Bauer das Ruder. Die Mitarbeiter bekamen ihre erste Aufgabe. Dazu wurden alle durch die Einrichtung geschickt, um symbol-haft Wurzeln zu suchen, die sie mit

    Unsere Arbeit mit Menschen mit Behinderung - Eine wertvolle Arbeit:

    Bei der nchsten Aufgabe machten sich die Teilnehmer Gedanken ber Werte:

    Werte in unserem privaten Leben Werte in unserer Arbeit Christliche Werte!?!

    Nach sehr angeregten Diskussionen in den Kleingruppen entstanden Wertepy-ramiden, die jede Arbeitsgruppe in ei-nem Schaubild darstellte. In der gemein-samen Runde wurden die Schaubilder vorgestellt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig auch den neuen Mitarbeitern ihre wertvolle Arbeit ist!

    Am Nachmittag gab Karl Dengler einen berblick ber die pastorale Arbeit in unserem Haus und Renate Schedlbauer erzhlte uns ber das Leben des Heiligen Johannes von Gott.

    Mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der musikalisch von Petra Jogwick um-rahmt wurde, lieen wir den Tag aus-klingen.

    Sonja MaierWohnheimleiterin

    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung

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    Gemeinsam auf den Weg machenFahrt zum Schloss Hartheim

    Fr die Teilnehmer des zweiten Er-wachsenenbildungskurses Ort des Mahnens und Gedenkens des Bereichs Arbeit fand Anfang Juli eine Fahrt in das Schloss Hartheim statt. 2003 wurde hier der Lern- und Gedenkort mit der Ausstellung Wert des Lebens und der Gedenksttte fr die Opfer der NS-Euthanasie erffnet. Gegenber dem Schloss befindet sich das Institut Hart-heim, in dem Menschen mit Behinde-rungen leben. Ebenfalls auf dem Geln-de befindet sich das Caf Lebenswert, in dem auch Menschen mit Behinderung arbeiten.Die Teilnehmer dieser Fahrt zum Schloss Hartheim hatten sich zum Ziel gemacht, sich, auch im Rahmen des 125-jhrigen Jubilums, mit der Ge-schichte der Einrichtung auseinander-zusetzen. Was bewegt uns alle dabei? Es ist nicht eine Geschichte, die lange zurck liegt und nichts mit uns zu tun hat, sondern betrifft uns alle. Auch Men-schen aus unserer Einrichtung wurden in Schloss Hartheim whrend der NS-Zeit gettet. Aus diesem Grund wollten sich die Teilnehmer gemeinsam auf den Weg machen.In der Vorbereitung zu dieser Fahrt fanden drei Einheiten statt, in denen es darum ging, sich selbst zu strken und die Einmaligkeit und den Wert je-des Menschen deutlich zu machen, In-

    formationen zu der damaligen Zeit zu bekommen und sich auf die Fahrt nach Hartheim vorzubereiten. Im Anschluss wurden in der letzten Einheit Entwrfe zum Gedenkort gestaltet.Zunchst besuchten alle die eindrucks-volle Ausstellung, bei der nicht nur Zah-len und Fakten geliefert werden, sondern auch eindrucksvolle Bilder gezeigt wer-den. Dabei wurden die Teilnehmer von Christine Mller, einer Mitarbeiterin des Lern- und Gedenkortes, sehr informativ und behutsam begleitet. Besonders beeindruckt und betroffen waren die Teilnehmer z.B. von den Bus-transporten. Die Menschen wurden nach Schloss Hartheim gebracht, im Glauben, dass sie in eine andere Einrichtung ver-legt werden. Dort angekommen, wurden sie jedoch binnen weniger Stunden ge-ttet. Der Bustransport war so gestaltet, dass die Menschen im angrenzenden Ort

    Abschlussbild mit Christine Mller

    Ausschnitt aus dem Blumen-Regenbogen

    Hier kamen die Busse an

    nichts mitbekommen sollten. Auch die Station Lebensspuren, die das Ziel hat, einzelne persnliche Schicksale und Lebenswege darzustellen, beein-druckte die Teilnehmer. Hier soll den Menschen, die aufgrund mangelnder Zeitzeugen nur Zahlen waren, Gesicht und Geschichte zurckgegeben werden.Am Ende trafen sich die Teilnehmer im Andachtsraum, in dem Luigi Cauzzi ein Gebet von Papst Johannes XXIII vorlas. Auerdem wurden Kerzen angezndet und das Lied Von guten Mchten, das von Dietrich Bonhoeffer im Konzentra-tionslager geschrieben wurde, gesungen.Zum Abschluss legten alle Teilnehmer der Fahrt zum Gedenken an die Men-schen einen Regenbogen aus verschie-denen Blumen.Deutlich wurde, dass wir uns alle mit der Geschichte auseinandersetzen soll-ten und gemeinsam dafr sorgen ms-sen, dass diese Zeit nicht mehr zurck kommt.

    Luigi Cauzzi und Barbara Eisvogel

    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung

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    Besuch aus dem Knigreich BahrainKlinikum St. Elisabeth streckt seine Fhler in den Nahen Osten aus

    Wir gratulieren zur erfolgreichen WeiterbildungMichaela Baier, Krankenschwester: Weiterbildung Pflege in der OnkologieDr. med. Christiane Blml, Assistenzrztin: Facharztanerkennung Urologie Elisabeth Lux, Krankenschwester: Weiterbildung Pflege in der Onkologie Dr. med Markus Vogt, Oberarzt: Facharztanerkennung Unfallchirurgie Dr. med. Christiane Schreiber, Fachrztin: Fakultative Weiterbildung Spezielle Ansthesiologische IntensivmedizinDr. med. Markus Kestler, Funktionsoberarzt: Fakultative Weiterbildung Spezielle Ansthesiologische Intensivmedizin

    Klinikumsleitung

    Hallo alle zusammen,mein Name ist Anne-Kathrin Horn, ich bin 43 Jahre alt, verheiratet, habe einen 23-jhrigen Sohn und wohne in Regensburg.Seit dem 01. Juli 2009 bin ich die neue Wohnheimleiterin bei den Barmherzi-gen Brdern in Straubing. Fr folgende Gruppen seither verantwortlich:Bartholomus, Andreas, TSR Markus, Antonius, Stephanus, Franziskus, Mat-thus, Betreutes WohnenUrsprnglich komme ich aus Sachsen-Anhalt und war dort in den letzten zwlf

    Jahren ebenfalls in einer Einrichtung fr Menschen mit geistiger und geistig mehrfacher Behinderung ttig. Nach Regensburg bin ich umgezogen, weil ich letztes Jahr einen Regensburger ge-heiratet habe und ich nicht mehr jedes Wochenende 400 km pendeln wollte.Ich freue mich auf eine offene und ehr-liche Zusammenarbeit mit Ihnen und bitte um Verstndnis, wenn ich immer mal nachfrage, da ich der bayerischen Sprache noch nicht mchtig bin.Anne Horn

    Sprachen ber eine Zusammenarbeit zwi-schen dem Knigreich Bahrain und dem Klinikum St. Elisabeth (von links): Dr. Christoph Scheu, Geschftsfhrer am Kli-nikum St. Elisabeth, Dr. Christian Gilfrich, Chefarzt der Urologische Klinik, Dr. Ali Hassona, stellvertretender rztlicher Di-rektor des International Hospital of Bahr-ain und Prof. Dr. Joachim Jehle, rztlicher Direktor am Klinikum.

    Schon bald knnten sich junge rzte aus dem fernen Knigreich Bahrain am Klinikum St. Elisabeth ausbilden lassen. Fr eine erste Kontaktaufnahme hat jetzt Dr. Ali Hassona, stellvertretender rztli-cher Direktor des International Hospital of Bahrain, dem Klinikum einen Besuch abgestattet.Das Internationale Hospital in Bahrain hat ber den Chefarzt der Urologischen Klinik von St. Elisabeth, Dr. Christian Gilfrich, den Kontakt nach Straubing hergestellt. Gilfrich hat in der Ver-gangenheit bereits Symposien in dem Knigreich begleitet. Dort sucht man nun nach Mglichkeiten, rzten eine hochwertige medizinische Ausbildung zu ermglichen.Nach Angaben von Dr. Hassona, der bei seinem Besuch alle Chefrzte des Klinikums kennen lernte und sich einen genauen berblick verschaffte, biete das

    Straubinger Klinikum ein hohes Niveau der rztlichen Versorgung bei einem sehr hohen Standard der Ausstattung. Beein-druckend seien auch die Qualittskenn-zahlen des Klinikums, die Geschftsfh-rer Dr. Christoph Scheu vorstellte.Die Zusammenarbeit soll auch organisa-torisch-strukturelle Hilfe ermglichen, da sich das Hospital in Bahrain in der Planung fr ein weiteres Krankenhaus befindet. Zudem sollen Patienten aus dem Knigreich Bahrain bei besonders komplexen Krankheiten oder geplan-ten Operationen im Klinikum Strau-bing behandelt werden. Dr. Christoph Scheu sieht in der Zusammenarbeit die Mglichkeit, die hohe Qualitt des Kli-nikums auch auslndischen rzten und Patienten anzubieten und im Klinikum als Lehrkrankenhaus der Technischen Universitt Mnchen den internationa-len Austausch zu erweitern.

    Klinikum St. Elisabeth GmbH

    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung

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    Impressum:Redaktionsschluss/-sitzung:31. 8. 2009, 12.00 Uhr Bro Barbara Eisvogel

    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung und Marienheim:H. Emmert (verantwortlich), S. Kerbl, A. Mller, B. Eisvogel

    Klinikum St. Elisabeth GmbH:Dr. C. Scheu, C. Reichmann, B. Korber, U. Silberbauer-Jurgasch

    Erscheinungsdatum nchste Ausgabe: August/September 2009

    Druck: Marquardt, Regensburg

    Fotos: (1) A. Friedrich, (2) C. Reichmann, (3) C. Reichmann, Fr. Stiersdorfer, (4) WfbM, Pastoralrat, (5) A. M. Krenz, Dr. Krenz, (6, 7) C. Reichmann, (8) Frdersttte, Gruppe Markus, (9) S. Maier,(10) B. Eisvogel

    Einrichtung fr Menschen mit Behinderung

    Voller Freude konnte Kaplan Hermann Hllmller die Hausgemeinschaft am 25. Juni, um 19.00 Uhr in der Johannes von Gott-Kirche begren. Es war nicht nur der langerwartete Sonnenschein, der ihn erfreute, sondern sicher auch die gro-e Anzahl der Gottesdienstbesucher und natrlich der Anlass dieses besonderen Gottesdienstes zu Ehren Johannes des Tufers. Er stellte ihn als den grten Prediger vor, dessen Sinn es war, auf das fleischgewordene Wort, auf das Lamm Gottes hinzuweisen. Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Snde der

    AOK Aktion 2009 Mit dem Rad zur ArbeitMitarbeiter des Klinikums nehmen wieder teil..

    Wie jedes Jahr starten wieder einige Teams des Klinikums bei der Fahrradak-tion der AOK und ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club).Im Zeitraum zwischen 01.06. bis 31.08.2009 mssen die jeweiligen Teammitglieder mindestens an 20 Ar-beitstagen mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Jedes Team besteht aus einem bis vier Mitgliedern.Mit dem Rad zur Arbeit sorgt fr einen mehrfachen Nutzen. Radfahren bringt Herz, Organe und Muskulatur in Schwung. Damit beugt es bergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Dia-betes vor. Wer tglich auch nur eine hal-be Stunde Rad fhrt, senkt also effektiv sein Risiko, krank zu werden.

    Johannifeier 2009

    Welt, so spricht es der Priester in jeder heiligen Messe. Nach dem Gottesdienst versammelten sich alle vor dem Feuer, das wie die Jahre zuvor von Georg Hertwig vorbereitet und entzndet wur-de. Kaplan Hllmller segnete feierlich das Johannifeuer und die Festgesell-schaft konnte sich bei Musik auf der Terrasse des Cafs fratelli niederlassen und den sommerlichen Abend in vollen Zgen genieen.

    Gerhard KaiserPastoralreferent

    Aber in erster Linie macht Radeln Spa und hlt fit.Neben der gewonnenen Fitness kann man auch tolle Preise gewinnen. Mitmachen kann jeder, der mit dem Rad zur Arbeit fhrt.Falls mit dem Artikel Interesse geweckt wurde, einfach bei der MAV melden und Broschre anfordern mit dem Ak-tionskalender. Die Aktion 2009 luft bis 31.08.2009 und ansonsten jedes Jahr Be-ginn 1. Juni.

    MAV

    Klinikum St. Elisabeth GmbH

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Einrichtung für Menschen mit Behinderung August · September 2009 Hauszeitung der Barmherzigen Brüder Straubing Einrichtung für Menschen mit Behinderung · Klinikum St. Elisabeth GmbH · Marienheim Tag für die Seele „Gib deiner Seele Zeit und Raum für Inspiration“ war der Leitgedanke für den Tag der Seele, der von Mitgliedern des Pastoralrates durchgeführt wurde. Der Tag begann am Vormittag mit einem Picknick im Garten des Kloster Kostenz. Bewusst miteinander essen und trinken und das Mitgebrachte teilen war für die meisten der Teilnehmer eine ganz be- sondere Erfahrung. Zwölf Mitarbeiter aus den unterschied- lichen Bereichen machten sich anschlie- ßend auf den Weg zum „Schopf“. Bei insgesamt drei Stationen während der Wanderung wurden verschiedene the- matische Einheiten angeboten. Bei der ersten Station gab Stefan Rein- nisch den Teilnehmern verschiedene Gedanken zum Thema „Zeit“ mit auf den Weg. Genug Zeit haben, Zeit zum Verschenken, Zeit zum Zufriedensein- können, Zeit zum Staunen, Zeit zum Wachsen, letztlich Zeit zum Leben, waren Impulse, die Stefan Reinnisch näherbrachte. Nach einem Lied, begleitet auf der Gi- tarre durch Petra Jogwick, ging es weiter den steilen Weg hinauf zum Schopf. Gipfeltreffen Auf dem Schopf angekommen, teilten wir uns die obligatorische „Gipfelhalbe“ (Danke an Ludwig Gallrapp) und genos- sen die Ruhe des Bayerischen Waldes. Eine Übung, die für manche nicht so einfach war. Nach der Geschichte „Der schlaflose Hase“ und dem Lied „Ich habe einen Traum“ ging es wieder zurück nach Kostenz. Um die Natur richtig erfahren und wahr- zunehmen, durfte natürlich der Regen nicht fehlen. Auf dem Rückweg über den Gimmeiselweiher konnten wir das Element Wasser von allen Seiten spüren. In Kostenz angekommen, konnte sich jeder Teilnehmer eine Karte auswählen und den Kollegen einen netten Satz mit auf den Weg geben. Nach der Reflexion des Tages gab es zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen im Kloster Kostenz. Stefan Reinnisch, Anton Vetterl Pastoralrat Die zweite Station beschäftige sich mit Sprüchen aus der Bibel. Jeder konnte sich aus vorbereiteten Textstellen einen Spruch auswählen und alleine ein Stück vom Weg gehen. Über den gewählten Text nachdenken und sich anschließend mit einem Kollegen austauschen, war der Auftrag bis zur nächsten Einheit. Stärkung vor der großen Tour
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