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Fertighaus, Mauerwerksbau versus eco solaris Haus £â€“kohaus-calden UG -...

Date post:16-Oct-2019
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  • Ökohaus-calden UG - Königsberger Str. 15 - 34379 Calden Fon: 05674-7000-0 Fax: 05674-7000-11 E-Mail: info@oekohaus-calden.de Internet: www.oekohaus-calden.de

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    Fertighaus, Mauerwerksbau versus eco solaris Haus Eine Argumentations- und Entscheidungshilfe zur besseren Qualifizierung der Argumente Pro und Contra eco solaris Häuser. Grundsätzlich besteht bei den am Markt angebotenen, höherwertigen Fertighäusern, und den eco solaris Häusern ein klarer Vorteil gegenüber der traditionellen Mauerwerksbauweise. So sind diese Häuser auf Grund des niedrigen Energiebedarfs, der schnellen Bauweise und der raumsparenden dünneren Außenwände der Mauerwerksbauweise deutlich überlegen. Es ergeben sich jedoch in der Art und Weise, wie das Klassenziel KfW-55 oder 40-Haus erreicht wird, signifikante Unterschiede zwischen den traditionellen Fertighausherstellern und den eco solaris Häusern. Diese Unterschiede sind bei näherer Betrachtung so gravierend, dass am Ende nicht mehr von einem gleichen Haustypus gesprochen werden kann. Es wurde ein Vergleich aller bauphysikalischen Aspekte der eco-solaris Außenwand, Decke, Innenwand und Dach mit einer hochwertigen Fertighauswand* und der typischen Mauerwerkswand vorgenommen. Es wurden hochwertige Fertighäuser mit Installationsebene und aufwändigen Deckenaufbauten zum Vergleich herangezogen. Sog. Billigfertighäuser ohne Installationsebene und einfacher raumseitiger PVC Dampfsperre sowie leichten Glasfaserdämmungen fanden keine Berücksichtigung. Die Mauerwerksbauten wurden mit einer 36,5cm Poroton Außenwand, raumseitig mit Gipsputz und außenseitig mit Wärmedämmputz ausgewählt. Zur Einhaltung der EnEV ist hier noch eine solarthermische Anlage zur Ergänzung der Gasbrennwerttherme vorzusehen. Das Fertighaus wurde mit Lüftungsanlage eingeplant. Zusätzliche Maßnahmen zur Erreichung besserer Energiestandards als KfW 70 sind in der Regel bei Fertighausherstellern aufpreispflichtig oder werden gar nicht angeboten. Mauerwerksbauten werden im Bundesdurchschnitt immer noch meist ohne Lüftungsanlage ausgeführt (Kostendruck) und erfüllen die EnEV, manchmal auch KfW 55 oder 70 (zusätzliche Dämmung + bessere Haustechnik = höhere Kosten). Wandaufbau Die traditionellen Fertighaushersteller stellen ihre Wände ohne Installationsebene mit innenseitiger Dampfsperre (Folie) und direkter Beplankung mit Gipskartonplatten her. Aus Kostengründen wird auf eine Installationsebene verzichtet. Dieser Verzicht bedeutet einen klaren Nachteil, da jede Installation, Loch, Durchführung etc. die Luftdichtigkeitsschicht verletzt und die Gefahr von Konvektionswasserschäden erhöht (1). Gedämmt werden Fertighäuser mit Mineralwolle, welche im sommerlichen Wärmeschutz markante Nachteile durch das ungünstige Temperatur- amplitudenverhältnis aufweist (geringe Masse). Dieser TAV-Wert stellt den Zeitraum dar, in dem die Hitze durch die Wandkonstruktion dringt und die Innenräume erreicht. Findet dies innerhalb der Zeitspanne statt, in der noch weiterhin Hitze von außen auf die Konstruktion einwirkt, wird der Wohnkomfort deutlich gemindert, da sich das Gebäude stark aufheizt.

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    Vergleich eco solaris Außenwand und Fertighausaußenwand bezüglich bauphysikalischer Kennwerte: Bauteilquerschnitt eco solaris Außenwand mit Zellulosedämmung

    Bauteilberechnungen der eco solaris Außenwand TAV = 0,0124 ( 1%), Temperaturamplitudendämpfung 1/TAV = 81 Phasenverschiebung j = 4,694 rad (17,9 Stunden)

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    Fertighauswand Bauteilquerschnitt (typische hochwertige Fertighauswand*)

    ∑ Die meisten Fertighauswände werden ohne Installationsebene gefertigt, sind somit im Schall-, Wärme und sommerlichen Hitzeschutz deutlich ungünstiger als die verglichene Fertighauswand

    Bauteilberechnungen typische Fertighauswand TAV = 0,0584 ( 6%), Temperaturamplitudendämpfung 1/TAV = 17 Phasenverschiebung j = 2,814 rad (10,7 Stunden)

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    Fazit: Die Phasenverschiebung (TAV) der eco solaris Außenwand beträgt 17,9 Stunden im Gefach und sogar 23,8 Stunden im Rahmen, der aber auf Grund seines Anteils (

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    Dachaufbau des eco solaris Daches Bauteilberechnungen Bauteil: ecoDach-24

    TAV = 0,0198 ( 2%), Temperaturamplitudendämpfung 1/TAV = 50 Phasenverschiebung j = 4,405 rad (16,8 Stunden)

    Bauteilberechnungen eines Daches im typischen Fertighausquerschnitt

    ................................................................................................................................................................................. TAV = 0,2029 (20%), Temperaturamplitudendämpfung 1/TAV = 5 Phasenverschiebung j = 1,652 rad (6,3 Stunden)

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    Fazit: Das eco-solaris Dach ist ebenfalls mit 240mm Zellulose + 60mm Holzfaserdämmung gedämmt. Auch hier kommt der Vorteil im sommerlichen Wärmeschutz voll zum Tragen. So beträgt bei einen Standarddach mit 200mm Mineralwolledämmung das TAV nur 5,8 Stunden oder 6,3 Std. bei 240mm Dämmung. Bei dem Zellulose gedämmten eco solaris Dach beträgt der TAV Wert 16,8 Stunden. Auch hier deutlich besserer sommerlicher Wärmeschutz. Ebenso wird beim eco solaris Haus eine Dampfbremse und nicht Dampfsperre verwendet. Bei Mauerwerksbauten kann kein typischer Wert für den sommerlichen Hitzeschutz festgestellt werden, da es sich hier um individuelle Holzdachstühle handelt, die je nach Anbieter ausgestattet sind. In der Regel werden aber hier leichte Dämmungen aus Mineralwolle mit raumseitiger Dampfsperre ähnlich wie bei den Standardfertighäusern benutzt.

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    Fenster Die Fertighaushersteller müssen um die Forderungen des 3-Liter-Hauses einzuhalten, entsprechend aufwändige sog. 3-Liter-Haus Fenster mit U-Werten um 0,8 W/m²K einbauen. Hier werden 3-Scheiben Gläser mit U=0,6 W/m²K eingesetzt, die Fenster weisen dann unter Berücksichtigung der Rahmen Werte um 0,8 W/m²K auf. Problem dieser Fenster ist der niedrige g-Wert (Licht bzw. UV-Durchlässigkeit). Gute Fenster mit U-Werten Glas von 1,0 W/m²K weisen g-Werte von bis 62% auf. Dies bedeutet 62% des UV-Lichtes wird durchgelassen. Gläser im Bereich U=0,6W/m²K liegen bei ca. 42-45% Lichtdurchlässigkeit. Daher sind die solaren Gewinne deutlich niedriger. Ebenfalls sind empfindliche Pflanzen in ihrem Wachstum gehemmt oder gar nicht mehr nutzbar, da der Anteil des UV-Lichtes zu gering ist. Ebenfalls ist die Grundhelligkeit in den Räumen geringer, so dass früher und häufiger mit künstlicher Beleuchtung gearbeitet werden muss. Wir haben ein Konzept entwickelt, bei dem diese gravierenden Nachteile nicht zum Tragen kommen und wir mit Zweischeibengläsern U=1,0 W/m²K arbeiten können und nicht die ungünstigeren Dreischeibengläser mit U=0,6-0,7 W/m²K verwenden müssen. Sicherheitspaket: Die oftmals aufpreispflichtigen Sicherheitsextras wie 5-fach Verriegelung der Haustür, Pilzkopfverriegelung der Fenster und abschließbare Fenstergriffe sind bei ökohaus-calden Standard. Schallschutz Der Schallschutz erfährt seit einigen Jahren eine immer größere Bedeutung. So wird derzeit die DIN 4109 (Schallschutznorm) überarbeitet, da in den letzten Jahren sehr viele Gerichtsurteile die bisherige Norm überholt haben. Die Anforderungen waren einfach zu gering. Es gibt daher bereits jetzt die erhöhten Anforderungen nach DIN 4109, die den aktuellen Baustandard widerspiegeln. Leider wird sehr häufig aus Kostengründen oder Unkenntnis immer noch nicht nach diesen erhöhten Anforderungen gebaut. Innenwand (gegen Geräusche im eigenen Wohnbereich) Laut Herstellergutachten erreicht die eco-solaris Innenwand einen Luftschalldämmwert von Rw>47db, eine typische Fertighauswand liegt bei Rw>40dB und eine 11,5cm Ziegelwand mit HLz Ziegeln der höchsten Rohdichteklasse 1,4 einen Wert von Rw=46,3dB. Bei gleicher Wandstärke ist die eco-solaris Innenwand schalltechnisch besser als eine Ziegelwand der höchsten Rohdichteklasse und einer typischen Fertighauswand deutlich überlegen. Die Norm DIN 4109 fordert hier für Einfamilienhäuser keinen Wert, e

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