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Assmus Aluminium

Date post:04-Aug-2015
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Aluminiumveredelung Beizen, CHromatieren, PassiVieren, eLoxieren, HarteLoxieren

Warum aLuminiumVeredeLunG?als dritthufigstes element der erdkruste kommt aluminium in verschiedenen Verbindungen in fast allen Gesteinen und Bden vor. aus Bauxit mit ca. 50 % al2o3 wird in einem zweistufigen Prozess Premiumaluminium gewonnen. in den letzten Jahrzehnten hat dieser Werkstoff aufgrund seiner spezifischen eigenschaften, wie hohe formstabilitt und geringes spezifisches Gewicht, in der industrie enorm an Bedeutung gewonnen. ein wesentlicher anteil an dieser entwicklung ist auf die Veredelung von aluminiumoberflchen zurckzufhren, die im dekorativen auen- und innenbereich sowie als funktionsschicht auf systemkomponenten in den verschiedensten industriezweigen zu finden sind. aluminium berzieht sich an der Luft mit einer natrlichen Passivschicht, die allerdings nur im chemisch neutralen Bereich (pH 58) weitere korrosion des Grundmetalls verhindert. die hauchdnne oxidschicht wird jedoch keinerlei dekorativen ansprchen oder mechanischer Beanspruchung gerecht. die aluminiumveredelung verhilft ihrem Werkstck zur gewnschten funktionalitt und zu hchst ansprechender optik.

unsere VeredeLunGsVerfaHren: Beizen Chromatieren, Passivieren eloxal transparent eloxal schwarz eloxal in zahlreichen sonderfarben Harteloxal in verschiedenen farbnuancen

VerfaHren zur VorBeHandLunGGrundstzlich werden alle Werkstcke vor der eigentlichen oberflchenveredelung zunchst entfettet und gereinigt. falls ein seidenmattes finish erzielt werden soll oder feine kratzer eingeebnet werden mssen, durchlaufen die Werkstcke eine Beize. sollten die aluminiumteile eine besonders gleichmige, satinartige oberflche erhalten, strahlt man sie vor der Weiterbehandlung mit feinen Glasperlen. Bei kleinteilen kann dieser Prozess relativ preisgnstig automatisch in einem rotierenden siebkorb durchgefhrt werden.

eLoxaLdas elektrolytische oxidieren von aluminium, kurz eLoxaL genannt, stellt fr viele aluminiumwerkstcke den letzten schritt ihres entstehens dar. damit erhalten die Gegenstnde ihr endgltiges aussehen. Beim eloxieren oder auch anodisieren wird wie schon der name sagt die Ware in einem sure-elektrolyten als anode geschaltet und der dabei entstehende sauerstoff wandelt das aluminium an der oberflche in aluminiumoxid um. dabei wchst die schicht zu etwa 2/3 in das material hinein und infolge des greren Volumens der gebildeten oxide zu 1/3 aus dem material heraus. dies ist bei Passmaen unbedingt zu beachten. die auf diese Weise erhaltenen schichten haben einen ausgezeichneten korrosionsschutz auf reinaluminium und den meisten aluminiumlegierungen. die naturfarbigen schichten nach C-0 (frher eV1) haben meist eine strke von 1015 m fr maschinenteile und fr Bauteile im innenbereich sowie ca. 2025 m gem din 17611 fr die anwendung im auenbereich. naturfarbig bedeutet, dass die oxidschicht bei reinaluminium durchsichtig, farblos und glashnlich ist, whrend bei unterschiedlichen aluminiumlegierungen je nach Werkstoffzusammensetzung etwas trbe oder matte, gelegentlich auch gelbstichige oder hellbraune oxidschichten entstehen. aluminiumoxid ist ein guter isolator sowohl gegen oberflchen- als auch durchgangsleitfhigkeit. die durchschlagfestigkeit betrgt bei trockenen schichten je nach strke 100600 Volt. die schichten sind hrter als Glas, messerstahl oder Hartchrom, wobei es sich allerdings um die eigenhrte der schicht handelt, die man bei entsprechender schichtstrke nur im Querschliff messen kann. unmittelbar nach dem anodisiervorgang sind die schichten sehr pors und damit hervorragend geeignet, um farben, die in gengend feiner Verteilung vorliegen, aufzunehmen. die am meisten eingesetzte farbe ist schwarz nach C-35 (frher eV6).

CHromatierunGnach der bereits geschilderten Vorbehandlung werden viele aluminiumteile farblos oder gelb chromatiert. die erzeugte schicht dient in manchen fllen als ausgezeichneter Haftvermittler fr nachfolgende Lackierungen. massenkleinteile knnen als schttgut in krben oder trommeln bearbeitet werden. Beim eloxieren oder Hartanodisieren ist auf die aluminiumlegierung zu achten, da sich diese sehr auf die Qualitt der oberflchenveredelung auswirken kann. CrVi-freie Passivierungen gem eu-altautoverordnung bzw. gngigen automobilnormen fertigen wir in serie.

Wir haben allerdings auch noch viele andere farben im einsatz von Blau, Grn, rot, bis Lila, Gold oder Champagner. Voraussetzung fr eine gute einfrbung sind mindeststrken der oxidschichten von 2025 m, geeignete rezepturen, ausreichende temperaturen und tauchzeiten sowie eine gute Verdichtung. dabei lsst sich die schicht durch Quellen des oxids (auskochen in Ve-Wasser) aus dem amorphen zustand in einen kristallinen zustand berfhren. nach dem Verdichten (oder sealing) besteht die oxidschicht vornehmlich aus aluminiumoxid-Hydrat al2o3 3H2o. Hinweis: teile, die nachfolgend lackiert, oder schilder und frontplatten, die noch bedruckt werden, drfen vor diesen arbeitsgngen auf keinen fall verdichtet werden, da die farben sonst nicht haften.

HarteLoxaLdie Hartanodisation stellt eine spezielle Verfahrensvariante der anodischen oxidation dar. es werden auf aluminium besonders harte, dicke und abriebfeste oxidschichten fr technische zwecke erzeugt, die den von der industrie gestellten forderungen in Bezug auf Verschleifestigkeit, Gleitfhigkeit, elektrische durchschlagfestigkeit und korrosionsbestndigkeit entsprechen. die schichtdicken liegen werkstoffabhngig in einem Bereich von 25 bis 150 m. fr normale technische Beanspruchung gengen 30 bis 80 m. an das aussehen dieser zumeist grau bis braun gefrbten oxidschichten werden keine dekorativen ansprche gestellt. die meist spanend bearbeiteten funktionellen Bauteile werden vor dem Hartanodisieren nach Bedarf entfettet und gebeizt, um die natrliche oxidschicht des aluminiums zu entfernen, wobei sich die strke des Beizens nach der fr das Bauteil zulssigen rautiefe richtet. im Hinblick auf die gewnschten schichteigenschaften, wie zugfestigkeit, Bruchdehnung und Hrte, ist die auswahl des richtigen materials von groer Bedeutung.

Werkstoffe zum Hartanodisierendie Legierungselemente haben einen wesentlichen einfluss auf die schichtbildung. sie lassen sich wie folgt gruppieren: Legierungselemente, die beim anodisieren nicht angegriffen werden, wie silizium und Blei Legierungselemente, die lslich sind, aber als oxide oder andere unlsliche Verbindung in der schicht bleiben, wie magnesium und zink Legierungselemente, die stark lslich sind und keine stabilen Verbindungen in der schicht bilden, wie kupfer oder nickel

die Legierungselemente knnen sich als strstellen in der oxidschicht auswirken oder makroporen bilden, wenn sie berwiegend aus der oxidschicht herausgelst werden, wie im fall von kupfer und nickel. das schichtwachstum an scharfen kanten fhrt nicht zu einer geschlossenen schicht, wodurch die korrosionsbestndigkeit an diesen stellen nicht mehr gegeben ist. man sollte schon bei der formgebung darauf achten, mglichst groe radien zu whlen.

sprechen sie uns an, wenn sie nach ihrer eigenen norm fertigen lassen wollen auch sonderverfahren sind mglich. Gerne fhren wir fr sie musterbeschichtungen ihrer Bauteile aus.

metallveredelung GmbH robert-koch-strae 2 63128 dietzenbach t 06074 4998-0 f 06074 4998-125 www.assmus-metallveredelung.de info@assmus-gmbh.de

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