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1 2004 © Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwälte Phasenmodell im Projektablauf Dr. Werner...

Date post:05-Apr-2015
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  • Folie 1
  • 1 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Phasenmodell im Projektablauf Dr. Werner H. Born, Mannheim Der IT-Systemvertrag
  • Folie 2
  • 2 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Anwendungslsung Nutzung der Standardsoftware Standardsoftware Nicht genutzte Anteile der Standardsoftware
  • Folie 3
  • 3 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Aufwand fr IT-Projekte 250 Mrd. USD 55.000 Projekt-Crashs Verlust: 80 Mrd. USD 16 % der Projekte erfolgreich; allerdings wiesen nur 7 % die geplanten Funktionalitten auf.
  • Folie 4
  • 4 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Fall 3 Projekt erfolglos abgebrochen Fall 1 Projekt erfolgreich beendet innerhalb Zeit, Vergtung und Leistungsumfang Fall 2 Projekt fehlgeschlagen 94 % Projekt-Neustart Kostenberschreitung um 89 % Zeitberschreitung um 122 % 61 % der geplanten Funktionalitten umgesetzt
  • Folie 5
  • 5 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte abgebrochen fehlgeschlagen erfolgreich
  • Folie 6
  • 6 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Anteil der Projekte Grad der Kostenberschreitung
  • Folie 7
  • 7 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Anteil der Projekte Grad der Zeitberschreitung
  • Folie 8
  • 8 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Vergtung Leistungsumfang Zeit
  • Folie 9
  • 9 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Abgleich der Ist-Beschaffenheit von der Soll-Beschaffenheit Pflichtenheft Funktionalitt Pflichtenheft vom Anwender geschuldet Funktionalitt vom ITU geschuldet
  • Folie 10
  • 10 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Wie kommt man vom Standard zur spezifischen Anwendungsl sung?
  • Folie 11
  • 11 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Anwendungslsung durch Prozessspezifikationen (PS) beschrieben Nutzung des Standardreferenz- modells bzw. best practises Standardsoftware Nutzung der Standardsoftware Nicht genutzte Anteile der Standardsoftware
  • Folie 12
  • 12 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Dynamische Vertragsstrukturen
  • Folie 13
  • 13 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Projektleitung / Qualittssicherung Reportphase Implementierung Schulung Pilotierung und anschlieend Rollout Pilotierung und anschlieend Rollout Zeitliche Projektstruktur
  • Folie 14
  • 14 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Spezifikationsgenauigkeit Zeitachse Reportphase Implementations- phase Pilotierungs- phase Rollout- phase Grob Fein
  • Folie 15
  • 15 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Spezifikationsgenauigkeit Zeitachse Reportphase Implementations- phase Pilotierungs- phase Rollout- phase Grob Fein Report mit: Beschreibung Sollprozesse Projekt- und Budgetplan auf Basis Sollprozesse, Bildung der Projektorganisation Auftrag zur PS-Erstellung Auftrag zur PS-Realisierung bergabe zur Abnahme (Teil)Abnahme
  • Folie 16
  • 16 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Prozessspezifikation Zeit PS-Realisierung abgenommen PS-Realisierungs- bergabe zur Abnahme Auftrag zur PS-Erstellung PS-Erstellung mit Prozessowner auf Basis Standardsoftware und Sollprozessen bergabe PS- Dokument Auftrag PS-Realisierung inklusive Testdaten, Testszenarien und use cases, Auftragsbesttigung PS-Realisierung PS Qualittssicherung (Tests) auf Basis Testdaten, Testszenarien und use cases PS- Abnahmezeitraum
  • Folie 17
  • 17 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Prozessspezifikationen Zeit TeilabnahmeRealisierungErstellung
  • Folie 18
  • 18 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Standardsoftware Teilabnahme der aufgrund der PS n realisierten Anpassung Teilabnahme der aufgrund der PS 1 realisierten Anpassung
  • Folie 19
  • 19 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Anwendungslsung durch PS beschrieben Standardsoftware Keine Abnahme Gesamtabnahme
  • Folie 20
  • 20 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Change Request Management (CRM) Change Request vom Anw. oder ITU Angebot zur berprfung fr Anwender vergtungspfli chtig berprfung (Projektstillstand oder Weiterlauf) Angebot zur PS-Erstellung oder PS- Abnderung Angebot zur PS-Realisierung Zusatzauftrag auerhalb oder innerhalb des Projekts PS-Realisierung PS-Erstellung oder PS-Abnderung Aufwand Zeit Vereinbarkeit mit PS
  • Folie 21
  • 21 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte CRM Change Request Management / Priorisierung Prioritt 1 dringend notwendig Prioritt 3 unabweisbare nderung z.B. nderung der betriebswirtschaftlichen Ablufe wnschenswert Prioritt 2 verschiebbar Funktionalitten, die fr den Betrieb nicht erforderlich sind Korrekturen PS sind untauglich, entweder falsche Information des Anwenders oder technische Probleme
  • Folie 22
  • 22 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte CRunzulssig CRunzulssig CRM Change Request Management Zeit PS- Realisierung abgenommen Auftrag zur PS-Erstellung Auftrag PS-Realisierung CRzulssig CRzulssig
  • Folie 23
  • 23 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Spezifikationsgenauigkeit Zeitachse Report- phase Implemen- tations- phase Pilotierungs- phase Rollout- phase Grob Fein IT-Systemvertrag Programmscheine Auftragsbesttigungen (+ PS) Helpdeskvertrag Escrow- Vereinbarung
  • Folie 24
  • 24 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte PS erstellen PS realisieren Abnahme Daten- migration Schulungen Echtbetrieb Report Eventuell iterativ da Mehrphasen Einfhrung Prototyp Sollprozesse
  • Folie 25
  • 25 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte 1 Projekt Unter Projekt verstehen die Vertragsparteien als Oberbegriff die in einem Report noch zu beschreibende Anwendungslsung fr das vom Anwender geplante Vorhaben und die Implementierung der vereinbarten Anwendungslsung auf einem Test/Entwicklungssystem auf der Basis der Standardsoftware in den Anwendungsbereichen: ______________ Das Projekt wird in folgende Phasen unterteilt. Die erste Phase dient der Erstellung eines Reports (Grobkonzept), der eine grobe Beschreibung der Anwendungslsung beinhaltet. Diese Phase dient insbesondere dazu, dem Anwender Gelegenheit zu geben, die Standardsoftware im Detail zu begutachten und sie als fr seine Einsatzzwecke auf Tauglichkeit hin zu berprfen. Der Report beinhaltet im Einzelnen eine Struktur der Prozessspezifikationen und eine grobe Abschtzung des zeitlichen Ablaufs in Form eines Projektplans und eine Abschtzung des Gesamtbudgets. In diese Phase fllt ferner die Erstellung eines Anwenderspezifischen Prototypen fr die Durchfhrung des Lasttestes. Diese Phase wird als Reportphase bezeichnet. In der zweiten Phase werden die Prozessspezifikationen fr das Projekt erstellt, die den gesamten mglichen Leistungsumfang der Anpassungen umfassen. Die zur Realisierung beauftragten Prozessspezifikationen bestimmen letztendlich den vom Anwender zu erbringenden Leistungsumfang. Zur zweiten Phase zhlen mithin die Beauftragung zur Realisierung der Prozessspezifikationen, deren Teilabnahme und auch die Endabnahme. Die zweite Phase wird Implementationsphase genannt. Ergnzend verstehen die Parteien unter der dritten Phase alle Leistungen, die im Zusammenhang mit dem Rollout stehen (Rolloutphase). Unter dem Begriff Rollout verstehen die Parteien, das Produktivsetzen des Systems und die Aufschaltung der Endanwender.
  • Folie 26
  • 26 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Nicht mehr unter das Projekt fallen Anwendungsbereiche, die nicht im Report aufgefhrt sind und/oder zustzlich beauftragte Anpassungen und sonstige Leistungen, die Funktionalitten betreffen, die nicht im Report oder den Prozessspezifikationen beschrieben sind (= Zusatzauftrge). Soweit der Anwender Zusatzauftrge erteilt, die separate Anwendungsbereiche betreffen und nicht mit dem vorstehend bezeichneten Projekt zusammenhngen und auch nicht in dem Report aufgefhrt werden, bestehen keine technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Abhngigkeiten der Zusatzauftrge von dem Projekt. Nicht mehr unter das Projekt fallen ferner Anforderungswnsche des Anwenders, die eine Prozessspezifikation nach deren Fertigstellung ergnzen oder abndern, es sei denn, es handelt sich um die Beseitigung eines Fehlers. Die Projektleiter knnen entscheiden, ob die nderungswnsche als Zusatzauftrag oder Leistungsnderung behandelt werden. Knnen sich die Projektleiter nicht einigen, werden die nderungswnsche in der Projektdatenbank gesammelt und die unterschiedlichen Auffassungen der Projektleiter festgehalten. ber die gesammelten Punkte wird dann im Lenkungsausschuss eine Einigung gesucht. Kommt eine Einigung nicht zustande, verbleibt es bei dem bisherigen Projektumfang. Der Anwender ist berechtigt, alle oder einzelne der im Report genannten Prozessspezifikationen zur Erstellung in Auftrag zu geben. Der Report ersetzt alle anderen Dokumente, insbesondere Zwischenstufen, Anforderungskataloge oder hnliches. Der Report ist fr das Projekt nicht abschlieend, wohl aber fr die Bestimmung des Umfangs der mglichen Leistungsverpflichtung von ITU zur Anpassung des Standardreferenzmodells. ITU ist nicht verpflichtet, den Report im Ganzen umzusetzen. Der Anwender ist nicht verpflichtet, den gesamten im Report genannten und von ITU fr erbringbar erklrten Leistungsanteil in Auftrag zu geben.
  • Folie 27
  • 27 2004 Dr. Werner Born / Kleiner Rechtsanwlte Der Anwender trgt die Verantwortung, dass sein Bedarf richtig und vollstndig an ITU bermi

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