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Web 2.0 - ArbeitnehmerInnen 2.0

Date post:25-Jan-2015
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Web 2.0 – ArbeitnehmerInnen 2.0. Kommunikation, Mitgestaltung – und Überwachung? Web 2.0 aus Sicht der Abt. Arbeit und Technik der GPA-djp: Auswirkungen auf Arbeitsorganisation, MitarbeiterInnenüberwachung und betriebliche Mitbestimmung.
Transcript:
  • 1. Web 2.0 ArbeitnehmerInnen 2.0 Kommunikation, Mitgestaltung und berwachung? Seminar Aktuelle Rechtsfragen fr RechtsschutzsekretrInnen Wien, 5. November 2009 Mag. Thomas Kreiml GPA-djp, Abt. Arbeit und Technik

2. Inhalt I Was hat die Abt. Arbeit&Technik mit dem Internet zu tun?(Kurzvorstellung) II Was ist los mit dem Internet? (Erluterungen zum Web 2.0) III Was geht uns das an? (Relevante Anwendungs- und Problemfelder aus Sicht derArbeitnehmerInneninteressenvertretung) 3. Abt. Arbeit und Technik Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation Managementmethoden Technikeinsatz Beratung Infomaterial, Muster-BVs 4. Arbeit und Technik-Themen Kontrollmanahmen Datenschutz Managementmethoden Internet/Email Arbeitszeiterfassung CSR/Verhaltenskodex Datenschutz Datenschutz Datenschutz Kontrollmanahmen Kontrollmanahmen Kontrollmanahmen Call Center Call Center Managementmethoden Managementmethoden Telefonie Telefonie Telefonie Telefonie Arbeitszeiterfassung Arbeitszeiterfassung Internet/Email Internet/Email Internet/Email CSR/Verhaltenskodex Datenschutz Kontrollmanahmen Managementmethoden Internet/Email Telefonie Arbeitszeiterfassung CSR/Verhaltenskodex Call Center 5. Web 2.0 Internet Web 2.0 NutzerInnen suchen und konsumieren bereitgestellte Informationen Webmasters - Homepages NutzerInnen suchen und konsumieren Informationen UND stellen diese selbst bereit und vernetzen sie. USER GENERATED CONTENT 6. Web 2.0 Tools

  • Weblogs/Blogs

Wikis Social Networks Microblogging 7. Blogs

  • Bsp.: Arbeit&Technik-Blog www.arbeitundtechnik.wordpress.com
  • Web-log - Netztagebuch, dynamische Webseite, prinzipiell ffentlich
  • NutzerInnen-Accounts zur Einrichtung
  • Blogger bloggen Inhalte: Text, Fotos, Videos, Audio
  • Blogosphre: Gesamtheit aller Weblogs
  • Tags: Eintrge (Postings) werden mit Stichworten versehen
  • Eintrge knnenkommentiert werden

8. Wikis

  • Webbasierte Software zur gemeinsamen Nutzung Social Software
  • Gemeinsame Erstellung und Bearbeitung von Dokumenten
  • Dokumentation der von den NutzerInnen vorgenommenen nderungen
  • Offene vs. geschlossene Wikis
  • Bsp. Wikipedia (Online-Lexikon, engl. Fassung: 2,5 Mio Artikel Ende 2008)

9. Social Networks

  • Virtuelle Online Identitt - Profil
  • Kontaktaufnahme, Vernetzung mit Bekannten und Unbekannten (FreundInnen, KollegInnen etc.)
  • Selbstprsentation und Informationsaustausch
  • Privatsphre vs. ffentlichkeit(Datenschutzeinstellungen, Bewusstseinsbildung: Wer soll was sehen drfen?)
  • Unklarheiten ber Datennutzung verlinkte Daten sind im Internet gespeichert

Bsp.: facebook

  • 300 Mio NutzerInnen weltweit (Stand: Nov. 2009)
  • Status Updates Benachrichtigungen
  • Sichtbarkeit fr andere facebook-NutzerInnen
  • Einstellungsvarianten (Privatsphreeinstellungen: Freundeslisten mit speziellen Berechtigungen etc.)

10. Twitter

  • Microblogging Kurzmeldungen mit max. 140 Zeichen
  • Echtzeit-Nachrichtendienst
  • Weltweite Vernetzung/Verbreitung von persnlichen Nachrichten (Tweets) durch retweeting (weitersenden von Nachrichten durch andere NutzerInnen in deren Netzwerk)

11. Anwendungsgebiete und Problemfelder Unternehmen 2.0 Betriebsrat 2.0 Gewerkschaft 2.0 12. Unternehmen 2.0

  • ArbeitnehmerInnen 2.0
  • Bedeutung der digitalen Reputation der AN nimmt zu - Googlen von BewerberInnen/MitarbeiterInnen - Freundschaftsanfragen von KollegInnen, Vorgesetzten, Geschtspartnern
  • Nutzung/Einsatz von Web 2.0-Tools im Unternehmen
  • Betriebliches Wissensmanagement
  • Neue Kommunikationsmglichkeiten
  • Auswirkung auf Gestaltung von Arbeitsprozessen
  • Neue PR-Strategien- Mehr als die Hlfte aller DAX-Unternehmen nutzen Twitter fr Online-Kommunikation (lt. Business Kurier 5.11.2009) -Bsp.: Hofer informiert auf facebook,

13. Unternehmen 2.0

  • Offene Fragen und Regelungsbedarf
  • Bisher kaum spezielle Regelungen zur Web 2.0-Nutzung
  • Arbeitsrechtliche Kernbereiche betroffen - Art der Nutzung? (Welche private Nutzung ist zulssig?) - Umgang mit Verffentlichungen durch AN im Internet - Bereitstellung von Daten, neue berwachungsmglichkeiten - Gemeinsamer Umgang von KollegInnen (AN/AN, AN/AG) in sozialen Netzen
  • Social Media-Policies/Guidelines(v.a. USA)
  • Richtlinien des Unternehmens, die Vorgaben und Handlungsempfehlungen an die MitarbeiterInnen zur Nutzung der Sozialen Medien enthalten.
  • Verhaltenskodizes
  • Betriebsvereinbarungen- Ergnzungen zur Internet-/Emailnutzung? - Eigene Charakteristik (Web 2.0-BV)?

14. Betriebsrat 2.0

  • Informations- und Kommunikationsplattformen
  • Einfache, kostenlose Mglichkeiten durch Web 2.0-Tools
  • Betriebsrats blogs , Fotosammlungen ( Flickr ), Kurznachrichten ( Twitter ) ...
  • Unabhngigkeit von IT-Abteilungen und AG
  • Betriebliche und breitere ffentlichkeit ber neue Wege erreichbar
  • Ansprechen neuer Zielgruppen (z.B. Mediennutzungsverhalten Jngerer)
  • Demokratisierungspotenziale
  • Rechtliche Unsicherheiten
  • Ist die Einrichtung ffentlich zugnglicher Internetseiten ohne Zustimmung des AG zulssig?
  • Welche inhaltlichen Aspekte sind bei Verffentlichungen zu beachten?

15. Gewerkschaft 2.0

  • Neue Kommunikationswege fr Interessenvertretungen
  • Ansprechen neuer Zielgruppen
  • Verndertes Mediennutzungsverhalten
  • Nutzung neue Mobilisierungskanle (Bsp.: Uniproteste)
  • Unabhngigkeit von traditionellen Medien
  • Gegenffentlichkeit
  • Beispiele
  • Leben mit dem Arbeitslosengeld-Blog(Blog zur Aktionswoche:http://blog.gpa-djp.at/arbeitslosengeld/ )
  • Videos: GPA-djp-Youtube-Channel
  • facebook-Seite der GPA-djp Jugend
  • DGB-Twitter

16. Web 2.0 virtuell berall

  • Zusammenfassung
  • Mehr als ein Trend - nachhaltige Vernderung des Internets und der Medienlandschaft
  • Medien der Informationsgesellschaft - erhhte Vernetzungspotenziale, zunehmende Bedeutung
  • Auswirkungen auf die Arbeitswelt unumgnglich vergleichbar mit Einfhrung von Telefon, Internet/Email
  • Potenziale (Demokratisierung, Austausch, Machtverschiebungen)und Risiken (berwachung, Auflsung der Privatsphre)
  • Offene Fragen und Herausforderungen
  • Information Bewusstseinsbildung Schulung (Medienkompetenz)

17. Es gibt vieles,fr das es sich lohnt, organisiert zu sein.

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