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Wasserwirtschaft, Hydrologie und Flussgebietsmanagement 816.102 – Übungen Ao.Univ.-Prof....

Date post:05-Apr-2015
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  • Folie 1
  • Wasserwirtschaft, Hydrologie und Flussgebietsmanagement 816.102 bungen Ao.Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr. Hubert Holzmann Institut fr Wasserwirtschaft, Hydrologie und Konstruktiven Wasserbau Universitt fr Bodenkultur Wien Schadensanalyse
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  • Nutzenwirkungen von Schutzmanahmen bei Hochwssern Ausgangslage Hochwasserereignisse verursachen hufig Schden an - Personen, - Gebuden, - Landwirtschaft und - Infrastruktureinrichtungen. Sie sind bedingt durch die physische Beschdigung von Objekten aber auch durch Sedimentation und Mobilisierung gefhrlicher Stoffe. Die Hhe des Schadens ist abhngig von der Gre der berfluteten Flche und dem Wert der darauf befindlichen Objekte.
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  • Durch Hochwasserschutzmanahmen wird die Schadenserwartung herabgesetzt. Die Schutzwirkung der Manahmen beruht auf folgenden Prinzipien (1) Reduktion der Hochwasserscheitelwerte nderung der Hochwasserhufigkeit durch Hochwasserrckhaltebecken (2) Erhhung der Abflusskapazitt Lineare Schutzmanahmen (Uferschutzdmme) erhhen den abflusswirksamen Gerinnequerschnitt und reduzieren die berflutungshufigkeit.
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  • Quelle: http://www.pflegekonzept-zaya.at/zayamorgen_hochwasserschutz2.htm
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  • Phase 1: Bei Nieder- und Mittelwasserabflssen fliet das Wasser ungehindert durch den Retentionsraum und wird nicht gestaut: Ablauf = Zulauf Phase 2: Steigt der Zufluss ber den festgelegten Drosselabfluss, fllt sich das Rckhaltebecken kontinuierlich. Das Volumen des Beckens ist so bemessen, dass bei Auftreten eines 100- jhrlichen Hochwassers das Bemessungsstauziel nicht berschritten wird: Ablauf < Zulauf Phase 3: Bei Abklingen der Hochwasserwelle fllt der Zufluss unter den Drosselabfluss und das Retentionsbecken entleert sich: Ablauf > Zulauf
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  • Wirkungsweise eines Hochwasserrckhaltebeckens
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  • Jan 51Oct 59Jul 68Apr 77Jan 86Oct 94 0 100 200 300 400 Enns 1951 - 1994 Monatswerte Abfluss (m3/s) Retentionswirkung eines Rckhaltebeckens
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  • Hochwasserberflutung ohne Schutzmanahmen
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  • Hochwasserberflutung mit linearen Schutzmanahmen
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  • Schutzmassnahmen: Aktiv: - Schutzdmme - Mobiler Hochwasserschutz - (steuerbare) Rckhaltebecken - Sandscke Passiv: - Evakuierung von Mensch und Tier Hochwasserprvention
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  • Optimierungsziele einer gesamtheitlichen Hochwasserschutzplanung: - Mglichst hoher Hochwasserschutzgrad - Wirtschaftlichkeit (Kosten-Nutzen-Vergleich) - Minimierung nachteiliger Auswirkungen auf Oberlieger und Unterlieger - kologische Eingriffsminimierung Dabei sind alle "Bausteine" des modernen gesamtschaulichen Hochwasserschutzes nach dem 3-Sulen-Modell zu prfen und bei Eignung einzusetzen.
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  • Ermittlung des Schadenspotentials - Ablaufschema
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  • Wirkungsmatrix
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  • Methodik Das Schadensausma ist zumeist eine Funktion der Hochwassergre. Fr eine Vorabschtzung der zu erwartenden Schden wird zum einen die statistische Verteilung der Hochwsser herangezogen (Dichtefunktion). Zum anderen werden die spezifischen Schden in Abhngigkeit zur Abflussgre verwendet (Schadenfunktion). Das Produkt aus Hochwasserwahrscheinlichkeit und spezifischen Schden ergibt den Schadenserwartungswert. Durch Integration ber den mglichen Hochwasserabflussbereich ergibt sich eine geschlossene Lsung der Gesamtschadenserwartung.
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  • Berechnungsprozedur zur Hochwasserschadenserwartung (aus SCHMIDTKE, 1984). Dichtefunktion bei Rckhaltebecken (h) A=0.031 ~ 3%
  • Folie 19
  • Folie 20
  • Abfluss (m3/s) 50 100 150 200 250 300 350 400 450 500 XAXA 91.7 XBXB 98.4 P(X|X A
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