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Was erkl¤rt Erfolg - Soziale Kompetenzen von Auszubildenden

Date post:28-Nov-2014
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Workshop der A-Recruiter Tage 2014 - 22.-23. Mai 2014 in Wermelskirchen
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  • 1. Prof. Dr. Daniela Eisele Diplom-konomin, Dr.rer.pol., HSBA Hamburg School of Business Administration Vortrag Was erklrt Erfolg Soziale Kompetenzen von Auszubildenden Seien Sie beim nchsten Mal dabei - 10. 11. Juni 2015 Jetzt vormerken auf www.a-recruiter.de/anmelden22.-23. Mai // Wermelskirchen recruiter tage 2014a
  • 2. 1 Dr. Daniela Eisele | Professorin fr Human Ressource Management A-Recruiter-Tage | Mai 2014 WAS ERKLRT ERFOLG SOZIALE KOMPETENZ VON AUSZUBILDENDEN
  • 3. 2 ERFOLG? A-RECRUITER-TAGE 2014
  • 4. 3 In Anlehnung an Kriependorf, M.: Ausbildung als personalwirtschaftilche Strategie. Eine empirische Studie zum Ausbildungserfolg im Bankensektor, Mnchen und Mering 2010, S. 13ff ERFOLG VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014 Ausbildungszeugnis AusbildungspreisTop AzubiKarriereentwicklung Zwischenprfung Zufriedenheit Erfolgreicher bergang in den Arbeitsmarkt persnliche Weiterentwicklung Leistungsbeurteilung Employability Schulleistungen positives Feedback bernahme Ausbildungs- und Einstiegsgehalt gute Abschlussprfung Akzeptanz und soziale Integra3on Spa Nachwuchssicherung Unab- hngigkeit vom externen Arbeitsmarkt CSR Minimierung von Beschaffungskosten Produktivitt Retention Identifikation ausbildungsadquate Besch:igung Arbeitsfhigkeit
  • 5. 4 Betriebliche Bedingungen (Ausbilder, Ausbildungsbeauftragte, Mitarbeiter, Azubi-Kollegen, Arbeitsbedingungen) Bedingungen an der Berufsschule (Lehrer, Mitschler, Lehr-/Lernbedingungen) Teilweise angelehnt an Ajzen, I.: The theory of planned behavior. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 2/1991, p. 179-211 ERFOLG VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014 ErgebnisseVerhalten Erfolg Kompetenzen
  • 6. 5A-RECRUITER-TAGE 2014 ERFOLG VON AZUBIS
  • 7. 6 KOMPETENZEN VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014
  • 8. 7 KOMPETENZEN VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014 Persnliche Kompetenz Soziale Kompetenz Fachliche + methodische Kompetenz Handlungs- kompetenz Zum Kompetenzbegriff s. unter anderem BIBB (Hrsg.): Industriekaufmann/-frau, Erluterungen und Praxishilfen zur Ausbildungsordnung, 1. Aufl. Nrnberg 2004, S. 70 oder bspw. Erpenbeck, J.; Rosenstiel, L.: Kompetenz: Modische Worthlse oder innovatives Konzept? In: Wirtschaftspsychologie aktuell, 03/2005, S. 38-42 und im Back-up
  • 9. 8 KOMPETENZEN VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014 Kompetenzen in Beurteilungsbgen von Azubis am Beispiel *berblick zu Beurteilungsverfahren im Back-up, ebenso weitere Informationen zu den Beurteilungsbgen! Verhaltensverankerte Einstufungsskala* einer Bank Verhaltensbeobachtungs- skala* eines Produktionsbetriebes
  • 10. 9 BEURTEILUNGS- BEISPIEL Initiative und Selbstndigkeit Beurteilung 1 2 3 4 5 Engagement Zeigt kaum Engagement und erkennt sehr selten Handlungsbedarf Zeigt Engagement und erkennt Handlungsbedarf Zeigt auerordentlich viel Engagement und erkennt Handlungsbedarf schnell Selbstndige Aufgabenbe- arbeitung Sucht nicht selbstndig nach Informationen oder Fehlern. Fordert sich immer Untersttzung zur Lsung von Aufgabenstellungen ein Sucht meist selbstndig nach Informationen oder Fehlern zur Bearbeitung von Aufgabenstellungen Sucht sehr selbstndig nach Informationen oder Fehlern zur Lsung von Aufgabenstellungen bernahme von Verantwortung Fordert auch fr erlernte Aufgaben Hilfe an und bernimmt keine Verantwortung Erledigt erlernte Aufgaben meist selbstndig und bernimmt dafr Verantwortung Erledigt erlernte Aufgaben immer selbstndig und bernimmt dafr volle Verantwortung Ausschnitt aus der verhaltensverankerten Einstufungsskala* einer Bank
  • 11. 10 Persnliches und soziales Verhalten Selbstndigkeit/eigenstndiges Handeln 1 2 3 4 5 6 7 bearbeitet selbstndig die ihm/r bertragenen Aufgabenfelder findet selbststndig Lsungsmglichkeiten, auch ohne Anleitung durch die Mitarbeiter erkennt selbstndig, welche Aufgaben zu erledigen sind erfllt die ihm/r bertragenen Aufgaben, ohne unntige Rckfragen nutzt vorhandene Informationsquellen macht sich zu den verschiedenen Aufgaben Notizen erstellt sich Checklisten, um schwierige Aufgaben zu lsen hat sich bestimmte Ziele gesetzt und verliert diese nicht aus den Augen Gesamtwert KOMPETENZEN VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014 1 = Anforderungen werden nicht erfllt; 2 = Anforderungen werden nicht immer erfllt; 3 = Anforderungen werden erfllt (geringfgig unter dem ; 4 = Anforderungen werden er- fllt (im ); 5 = Anforderungen werden erfllt (geringfgig ber dem ); 6 = Anforderungen bertreffen deutlich die Erwartungen; 7 = Anforderungen weit bertroffen Ausschnitt aus der verhaltensbeobachtungs- skala* eines Produktionsbetriebes
  • 12. 11 KOMPETENZEN VON AZUBIS A-RECRUITER-TAGE 2014 Darstellung angelehnt an Eisele, D.; Hurst, J.: Das Traineeprogramm der EnBW AG, in: Speck, P. (Hrsg.); Employability, Wiesbaden 2003, S. 53-66; Dritte Sule angelehnt an Trost, A.; Berberich, M. (2012), S. 26-28 Soll-Profil Auszubildender Ableitung von Kompetenzanforderungen Ausbildungs- ordnung Berufsbild betrieblicher Ausbildungsplan berufsbild- typische Kompetenzen Werte und Identitt Vision und Strategie betriebs- spezifische Anforderungen Betrieb typische Heraus- forderungen Ausbildung an sich erfolgreiches Verhalten Grundset an Kompetenzen
  • 13. 12 KOMPETENZEN VON BEWERBERN A-RECRUITER-TAGE 2014
  • 14. 13 Welches Grundset an Kompetenzen sollten potenzielle Azubis mitbringen? Bepunkten Sie bitte vier zentrale Kompetenzen aus der Liste!* Verteilen Sie die vier Klebepunkte dabei auf vier Kompetenzen. Sie knnen auch weitere Kompetenzen benennen und diese bepunkten, sollten zentrale fehlen. Gerne knnen Sie auch vorhandene durch andere Begriffe ergnzen. A-RECRUITER-TAGE 2014 KOMPETENZEN VON BEWERBERN Kompetenz A Kompetenz B Kompetenz C Kompetenz D *Die Liste resultiert aus der Sichtung verschiedener theoretisch und empirisch ermittelter Vorschlge sowie eigener Untersuchungen, Beispiele befinden sich im Anhang.
  • 15. 14 KOMPETENZEN VON BEWERBERN A-RECRUITER-TAGE 2014 Welche vier persnlichen und sozialen Kompetenzen sind bei Auszubildenden zentral? 0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0% 50,0% 60,0% Zuverlssigkeit Interesse Kommunikationsfhigkeit Teamfhigkeit Leistungsmotivation Selbstndigkeit Auftreten Gewissenhaftigkeit Initiative Dienstleistungsorientierung Belastbarkeit Respektvoller Umgang Flexibilitt Kritikfhigkeit Kooperationsbereitschaft Organisationsfhigkeit Konfliktfhigkeit Empathie Entscheidungskraft Kreativitt Toleranz Urteilsvermgen PERSONALER AZUBIS Zuverlssigkeit, Kommunikations- und Teamfhigkeit sowie Leistungsmotivation werden sowohl von Ausbildern, wie (potenziellen) Azubis als wesentliche Kompetenzen erachtet. Unterschtzt werden von den Azubis Interesse, Initiative und Dienstleistungs- orientierung, berschtzt wird dagegen das Auftreten.
  • 16. 15 Kom- petenz/en benennen und de- finieren Benennung der erforderlichen Kompetenzen Kundenorientierung etc. Steps in der Operationalisierung Kompetenzbeispiel Benennung der erforderlichen Kompetenzen Definition jeder Kompetenz Kunden- orientierung Definition: Kundenorientierung ist die Fhigkeit, die Bedrfnisse der internen und externen Kunden zu erkennen, seine Manahmen und Handlungen daran auszurichten und partnerschaftlich mit Kunden zusammenzuarbeiten Skalen und Ver- haltens- anker erstellen Benennung der erforderlichen Kompetenzen Definition jeder Kompetenz Angabe spezifischer Verhaltensanker* Kundenorientierung ist die Fhigkeit, die Bedrfnisse der internen und externen Kunden zu erkennen, seine Manahmen und Handlungen daran auszurichten und partnerschaftlich mit Kunden zusammenzuarbeiten. Reagiert umgehend, um Kundenprobleme zu lsen Hlt Kunden ber den Fortgang von Anfragen, Projekten etc. auf dem Laufenden Ist hilfsbereit und freundlich, nimmt Bedrfnisse des Kunden auf Benennung der erforderlichen Kompetenzen Definition jede
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