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Städtisches Altenheim Windberg

Date post:11-Mar-2016
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Städtisches Altenheim Windberg
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  • Stdtisches Altenheim Windberg

  • Liebe Leserin, lieber Leser bevor Sie weiter blttern, mchten wir Ihnen erklren, was der Kundenorientierte Qualittsbericht ist: Im November 2007 beschloss das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen ein Projekt zu frdern, das Menschen hilft, die sich fr das Leben in einer P)egeeinrichtung entscheiden mssen. Ziel war ein Bericht, der Senioren, Angehrige und zuknftige Kunden bei diesem Schritt untersttzt. Der ihre Wnsche und Bedrfnisse ernst nimmt, die Leser interessiert, Wissen vermittelt und erlaubt, unterschiedliche Huser zu vergleichen. Gemeinsam mit zehn anderen Einrichtungen, die an dem Projekt teilnahmen haben wir Fragen und Erwartungen zum Leben in der P)egeeinrichtung gesammelt. Durch wissenschaftliche Befragungen, im vertraulichen Gesprch, bei 5entlichen Diskussionsrunden, bei kulturellen Veranstaltungen in den Husern. Befragt wurden Bewohner, Angehrige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Krankenkassen, Sozialdezernenten, Nachbarn, rzte, Seelsorger. Aus den Fragen wurde ein Fragenkatalog entwickelt, der die Grundlage fr diesen Qualittsbericht bildet. Fr die Beantwortung dieser Fragen haben wir wieder mit vielen verschiedenen Menschen zusammen gearbeitet, auch mit unabhngigen Experten von auen. In einem Tabellenteil werden die Basisinformationen zur Einrichtung dargestellt. Diese sind bersichtlich und ermglichen es dem Leser, sie mit Daten anderer Huser zu vergleichen. Der Hauptteil des Berichts besteht aus einer Mischung aus persnlichen Geschichten und Hintergrundinformationen. Sie halten deshalb auch keine Werbebroschre in der Hand, sondern einen Bericht, in dem die Lebensqualitt der Menschen in unserer Einrichtung beschrieben wird. Sie knnen lesen, was uns von anderen Husern wirklich unterscheidet; was besonders gut gelingt und natrlich auch etwas ber die Prozesse, bei denen wir uns noch auf dem Weg be?nden und wir noch nicht so ganz zufrieden sind. Neugierig geworden? Viel Spa beim Lesen.

    Inhalt

    Lebenswelt

    Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    4

    Wie wohne ich in der Einrichtung? 6

    Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben? 8

    Was ist, wenn ich krank oder sehr stark betreuungsbedrftig werde, wenn ich sterben muss?

    11

    Auenwelt

    Welche Mglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung?

    14

    Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehrigen und ausserhalb des Hauses p)egen?

    15

    Welche Medien kann ich nutzen? 16

    Welt der Institutionen

    Was muss an Formalitten vor dem Einzug geklrt sein?

    17

    Wie gross ist die Einrichtung eigentlich und wie ist sie ausgestattet?

    19

    Welche Kosten kommen auf mich zu? 20

    Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und wer berprft die Einhaltung?

    21

    Arbeitswelt

    Wer arbeitet hier alles und wer ist fr mich zustndig?

    24

    Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich mitbestimmen, wer mich p)egt oder betreut?

    26

    Welche Informationen werden ber mich gesammelt und wer arbeitet wie damit?

    28

    Welt der Gemeinschaft

    Mit wem wohne ich hier zusammen und welche Regeln muss ich dabei beachten?

    29

  • Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    Service:

    ngste nehmen - Vertrauen scha5en Die Vorstellung, auf P)ege angewiesen zu sein, kann bengstigend sein. Menschen frchten sich vor Krankheit und dem Verlust der Bewegungsfhigkeit. Hinzu kommt die Sorge, die eigenen Bedrfnisse und Gewohnheiten einschrnken zu mssen. Wir nehmen diese Sorgen ernst und setzen uns in ehrlicher und o5ener Weise damit auseinander. Unsere Mitarbeiter im Beratungszentrum helfen Ihnen bei allen Formalitten. Das Beratungszentrum ist jederzeit, auch an Sonn- und Feiertagen, unter der Telefonnummer 02161 - 811 96 811 zu erreichen. Ihren Umzug ins Altenheim organisieren Ihre Angehrigen, Vertrauenspersonen oder rechtlichen Vertreter. Feste Ansprechpartner aus dem Altenheim Windberg untersttzen Sie beim Einzug und erleichtern Ihnen die Eingewhnung in den Heimalltag. Selbstverstndlich entscheiden Sie auch im Altenheim weiterhin selbst ber Ihre persnlichen und ?nanziellen Angelegenheiten. Ingo Breuer (51), Beratungszentrum der Sozial-Holding.

    So verschiedenen Menschen sind, so verschieden ist ihre Eingewhnung. Da ist z. B. ein lterer Herr, der aus Stuttgart als Schwabe nun in die Nhe seiner Tochter nach Windberg gezogen ist. Den Umzug hat er zu Anfang schwer verkraftet, hinzu kam die Sprachbarriere (Dialekt). Durch die Frsorge seiner Familie und die Mitarbeiter des Altenheims hat er sich gut einleben knnen. Heute geht es ihm so viel besser, dass er wieder Fahrrad fhrt. Bevor die zuknftigen Bewohner hier einziehen, besuchen wir sie dort, wo Sie gerade leben zu Hause in ihrer Wohnung, im Krankenhaus oder in einer anderen Einrichtung. Dies ist uns sehr wichtig, denn wir wollen unsere "Neuen" kennenlernen und begleiten. Es gibt einen Standard zu Thema Neueinzug, der mit den Mitarbeitern abgestimmt ist. Er soll gewhrleisten , dass die Mitarbeiter im Haus ber die Bewohner das Notwendige erfahren, dami wir alle richtig machen knnen. Aber alles nach und nach und so wie es der Bewohner mchte. Etwa sechs bis acht Wochen nach dem Einzug laden die Bezugsp)egefachkraft und eine P)egegutachterin die neue Bewohnerin bzw. den Bewohner sowie die Angehrigen zu einem Gesprch ein. Gemeinsam wird die Zeit des Einlebens im Haus besprochen. Zum Beispiel, ob es Kritik zur P)ege und den P)egezeiten gibt oder aber spezielle Wnsche. Aber auch Probleme mit mit Mitarbeitern oder Mitbewohnern knnen ein Thema sein.. Wenn es Fragen gibt oder etwas unklar erscheint, sind wir auch ansonsten fr die Bewohner da. Isabell Servos (47), Sozialer Dienst

  • Zitat:

    Ich vermisse meine Wohnung nicht! Mir gefllt es hier gut. Hier ist es gemtlich, weil das Haus nicht so gro ist. Ich habe mir mein Zimmer schn eingerichtet. Aber jetzt hab ich keine Zeit mehr, ich muss zum Bingo. Maria Kerbusch (88), Bewohnerin

    Info :

    Umzugswnsche Das Altenheim Windberg wurde ausschlielich mit Einzelzimmern gebaut, so dass die oft befrchtete Problematik des Zusammenlebens in einem Doppelzimmer nicht zum Tragen kommt. Sollte ein Umzug in eine andere Wohngruppe gewnscht werden, kann dies im Haus geregelt werden.

    Das Haus Windberg hat nur Einzelzimmer In vier Wohnbereichen aufgeteilt nach Landschaften (Kste, Wald, Wiese, Gebirge) bietet das Haus nur Einzelzimmer an. Ein Zimmer hat ca. 22 qm2 und verfgt ber ein gerumiges Bad. Die Privatsphre wird in jeder Hinsicht gewahrt. So ermglichen wir Ihnen ein selbstndiges Leben in den eigenen vier Wnden. Sie haben die Wahl Ihren Alltag in der Gemeinschaft zu gestalten, oder aber sich in Ihr Zimmer zurckzuziehen, wenn Sie es wnschen.

  • Wie wohne ich in der Einrichtung?

    Service:

    Sie wohnen hier in Ihreneigenen vier Wnden. Richten Sie sich nach Ihren Wnschen bei uns ein. Wir untersttzen Sie darin, Ihren Wohnraum mit eigenen Mbeln und Bildern selbst zu gestalten. Ein Kleiderschrank, ein elektrisch verstellbares P)egebett, ein Nachttisch, ein Tisch mit zwei Sthlen und eine Kommode mit integriertem Khlschrank stellen wie Ihnen zur Verfgung. Alle Mbel, bis auf das P)egebett knnen Sie durch Ihr eigenes Mobiliar ersetzen. Wir bieten Ihnen ein oder wenn mglich mehrere freie Zimmer an, die Sie sich anschauen knnen. Sie entscheiden dann, ob Ihnen das Zimmer zusagt und Sie sich ein Leben dort vorstellen knnen. Zur Erleichterung Ihrer Planungen liegt im Beratungszentrum ein Grundriss des Zimmertyps fr Sie bereit

    "Das war und ist mein Leben, in der Musik ?nde ich Ruhe und Freude." Hier wohnen viele interessante Persnlichkeiten. Herr Nhles z.B. ist im Jahr 2004 eingezogen. Bis dahin wohnte er nmlich noch allein in der Wohnnung, in der er viele , lange Jahre mit seiner Frau gemeinsam glcklich war. 70 Jahre waren sie verheiratet. Zum Zeitpunkt des Einzugs von Herrn Nhles lebte seine Frau bereits im Haus Windberg, im Wohnbereich Wald. Herr Nhles kmmerte sich rhrend um sie. Es war ein Glcksfall erzhlt er, dass dann im Bereich Wald ein Zimmer direkt neben dem seiner Frau frei wurde. Aus gesundheitlichen Grnden zog er ins Altenheim Windberg. "Hier ist immer jemand fr mich da, hier erfahre ich gute Betreuung". Herr Nhles war Berufsmusiker und Maler, etliche Werke sind in seinem Buch ver5entlicht. Zu den Cafeteriazeiten und zu festlichen Anlssen lsst er es sich deshalb nicht nehmen fr alle "aufzuspielen" Herr Gust`l Nhles, (93) Bewohner Wohnbereich Wald

  • Wohnen und Leben in Landschaften Unter diesem Motto wurde der Bau des Altenheims auf dem Gelnde der ehemaligen OVziersmesse der Natostreitkrfte im Stadtteil Windberg gebaut. Der alte Baumbestand konnte grtenteils erhalten bleiben. Die Landschaftsarchitektur ist insbesondere dadurch gelungen, als dass das angrenzende Gelnde des ltesten Kleingartenvereins von Mnchengladbach Bercksichtigung fand. Die unmittelbare, ja fhlbare Nhe erfahren die Bewohnerinnen und Bewohner dadurch, dass sie das Altenheimgelnde nicht wirklich verlassen, obschon sie sich auf der Kleingartenanlage be?nden. Es besteht also eine o5ene Verbindung zwischen beiden Grten. Die Hauptwege der Kleingartenanlage wurden so befestigt, dass sich die Heimbewohner/innen sicher bewegen knnen, einschlielich der auf einen Rollstuhl angewiesenen Personen. Eine eigene Parzelle gehrt selbstverstndlich den Bewohnerinnen, die diese mittels verschiedener Hochbeete bewirtschaften knnen. Wohnen und Leben in Landschaften bekam durch einen den Bedrfnissen der Bewohner angepassten Sinnesgarten einen besonderen Charakter. Von jeder Seite des umrahmenden Gartens ?nden die Bewohner einen Weg zurck zu ihren Wohngruppen. Skulpturen, Findlinge und ein ausladender Teich gaben den Wohngruppen im Hause die Namen wie: Wald, Wiese, Gebirge u

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