Home >Documents >St¤dtisches Altenheim Rheindahlen

St¤dtisches Altenheim Rheindahlen

Date post:20-Mar-2016
Category:
View:220 times
Download:5 times
Share this document with a friend
Description:
Städtisches Altenheim Rheindahlen.pdf
Transcript:
  • Stdtisches Altenheim Rheindahlen

  • Liebe Leserin, lieber Leser bevor Sie weiter blttern, mchten wir Ihnen erklren, was der Kundenorientierte Qualittsbericht ist: Im November 2007 beschloss das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen ein Projekt zu frdern, das Menschen hilft, die sich fr das Leben in einer P)egeeinrichtung entscheiden mssen. Ziel war ein Bericht, der Senioren, Angehrige und zuknftige Kunden bei diesem Schritt untersttzt. Der ihre Wnsche und Bedrfnisse ernst nimmt, die Leser interessiert, Wissen vermittelt und erlaubt, unterschiedliche Huser zu vergleichen. Gemeinsam mit zehn anderen Einrichtungen, die an dem Projekt teilnahmen, haben wir Fragen und Erwartungen zum Leben in der P)egeeinrichtung gesammelt. Durch wissenschaftliche Befragungen, im vertraulichen Gesprch, bei 5entlichen Diskussionsrunden, bei kulturellen Veranstaltungen in den Husern. Befragt wurden Bewohner, Angehrige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Krankenkassen, Sozialdezernenten, Nachbarn, rzte, Seelsorger. Aus den Fragen wurde ein Fragenkatalog entwickelt, der die Grundlage fr diesen Qualittsbericht bildet. Fr die Beantwortung dieser Fragen haben wir wieder mit vielen verschiedenen Menschen zusammen gearbeitet, auch mit unabhngigen Experten von auen. In einem Tabellenteil werden die Basisinformationen zur Einrichtung dargestellt. Diese sind bersichtlich und ermglichen es dem Leser, sie mit Daten anderer Huser zu vergleichen. Der Hauptteil des Berichts besteht aus einer Mischung aus persnlichen Geschichten und Hintergrundinformationen. Sie halten deshalb auch keine Werbebroschre in der Hand, sondern einen Bericht, in dem die Lebensqualitt der Menschen in unserer Einrichtung beschrieben wird. Sie knnen lesen, was uns von anderen Husern wirklich unterscheidet; was besonders gut gelingt und natrlich auch etwas ber die Prozesse, bei denen wir uns noch auf dem Weg be?nden und wir noch nicht so ganz zufrieden sind. Neugierig geworden? Na dann, viel Spa beim Lesen.

    Inhalt

    Lebenswelt

    Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    4

    Wie wohne ich in der Einrichtung? 6

    Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben? 8

    Was ist, wenn ich krank oder sehr stark betreuungsbedrftig werde, wenn ich sterben muss?

    11

    Auenwelt

    Welche Mglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung?

    14

    Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehrigen und ausserhalb des Hauses p)egen?

    15

    Welche Medien kann ich nutzen? 16

    Welt der Institutionen

    Was muss an Formalitten vor dem Einzug geklrt sein?

    17

    Wie gross ist die Einrichtung eigentlich und wie ist sie ausgestattet?

    19

    Welche Kosten kommen auf mich zu? 20

    Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und wer berprft die Einhaltung?

    21

    Arbeitswelt

    Wer arbeitet hier alles und wer ist fr mich zustndig?

    24

    Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich mitbestimmen, wer mich p)egt oder betreut?

    26

    Welche Informationen werden ber mich gesammelt und wer arbeitet wie damit?

    28

    Welt der Gemeinschaft

    Mit wem wohne ich hier zusammen und welche Regeln muss ich dabei beachten?

    29

    Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert?

    30

  • Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    Service:

    ngste nehmen - Vertrauen scha5en Die Vorstellung, auf P)ege angewiesen zu sein, kann bengstigend sein. Menschen frchten sich vor Krankheit und dem Verlust der Bewegungsfhigkeit. Hinzu kommt die Sorge, die eigenen Bedrfnisse und Gewohnheiten einschrnken zu mssen. Wir nehmen diese Sorgen ernst und setzen uns in ehrlicher und o5ener Weise damit auseinander. Unsere Mitarbeiter im Beratungszentrum helfen Ihnen bei allen Formalitten. Das Beratungszentrum ist jederzeit, auch an Sonn- und Feiertagen, unter der Telefonnummer 02161 - 811 96 811 zu erreichen. Ihren Umzug ins Altenheim organisieren Ihre Angehrigen, Vertrauenspersonen oder rechtlichen Vertreter. Feste Ansprechpartner aus dem Altenheim Rheindahlen untersttzen Sie beim Einzug und erleichtern Ihnen die Eingewhnung in den Heimalltag. Selbstverstndlich entscheiden Sie auch im Altenheim weiterhin selbst ber Ihre persnlichen und ?nanziellen Angelegenheiten. Ingo Breuer (51), Beratungszentrum der Sozial-Holding.

    Wohlfhlen von Anfang an In unserem Altenheim leben viele Menschen, die aus Rheindahlen oder den umliegenden Honschaften stammen. Manche kommen hierher, weil sie dann nher bei ihren Kindern oder anderen Angehrigen sind, die hier wohnen. Bevor die zuknftigen Bewohner hier einziehen, besuchen wir sie dort, wo sie gerade leben - zu Hause in ihrer Wohnung, im Krankenhaus oder in einer anderen Einrichtung. Dies ist uns sehr wichtig, denn wir wollen unsere Bewohner kennen und begleiten. Es gibt auch einen Standard, der mit allen Mitarbeitern abgestimmt ist. So werden die Bewohner ber alles Notwendige und Wichtige informiert. Zugleich soll gewhrleistet werden, dass die Mitarbeiter im Haus ber die Bewohner das Ntige erfahren. Aber alles nach und nach, so wie der Bewohner es mchte. Etwa sechs bis acht Wochen nach dem Einzug laden die Bezugsp)egefachkraft und eine externe P)egegutachterin den neuen Bewohner sowie seine Angehrigen zu einem Gesprch ein. Gemeinsam wird die Zeit des Einlebens im Haus besprochen. Zum Beispiel, ob es Kritik zur P)ege und den P)egezeiten gibt, ob die Bewohner spezielle Wnsche haben oder ob es Probleme mit Mitarbeitern oder anderen Bewohnern gibt. Wenn es Fragen gibt oder etwas unklar erscheint sind wir auch ansonsten fr die Anliegen unserer Bewohner da.

  • Zitat:

    Wohnen im Altenheim Im April 2006 bin ich mit frohem Mut ins Altenheim Rheindahlen gezogen. Ich habe es nicht bereut. Ich fhle mich hier sehr wohl. Es besteht eine gute Kameradschaft zwischen den Bewohnern meiner Etage. In der Zeit, die ich hier wohne, habe ich durch die gute Untersttzung der P)egekrfte das Laufen wieder erlernt. Ich bin gerne ttig und freue mich, dass ich auch im Altenheim diesem Bedrfnis nachkommen kann. Das Verrichten kleinerer Arbeiten macht mir Spa und vermittelt mir das Gefhl gebraucht zu werden und das tut mir gut. Helene Pelzer Wohnbereich Sittard

    Info : Umzugswnsche

    Transparent und verbindlich Transparent und verbindlich werden Umzugswnsche innerhalb des Hauses geregelt. Der Wunsch des Bewohners wird von der Bezugsp)egekraft oder der Sozialarbeiterin in einem Formular aufgenommen. Auf einer Liste der Umzugswnsche kann jederzeit nachvollzogen werden, in welcher Reihenfolge die internen Umzge erfolgen sollen.

  • Wie wohne ich in der Einrichtung?

    Hier wohnen viele interessante Persnlichkeiten Seit Oktober 2009 wohnt Herr Gehlings (75 ) im Wohnbereich Broich. Er hat keine Kinder. Deshalb haben die Menschen, die ihm am nchsten stehen, nmlich seine Schwester und ihr Ehemann, sein neues Zuhause fr ihn ausgesucht. Seine Schwester und sein Schwager wohnen hier in Rheindahlen, gleich in der Nhe des Altenheimes. "Hier einziehen zu knnen war ein Glcksfall" sagt Herr Gehlings. Nach dem Tod seiner Ehefrau vor gut einem Jahr lebte er allein in seiner groen Wohnung. Sein Hilfebedarf nahm stetig zu. Mit seiner Ehefrau fhrte Herr Gehlings ein aktives Leben. Sie wanderten viel und gern. Besonders grere selbstgeplante Wanderungen im Gebirge warn ihre groe Leidenschaft. Auch regelmige Opernbesuche, vor allem Premieren in groen Stdten wie Berlin, Dresden, Dsseldorf und Mnchen standen auf dem Programm der Eheleute. Im Augenblick fhlt sich Herr Gehlings noch geschwcht. Mit Besserung seines Gesundheitszustandes will er zunehmend an den Angeboten des Hauses teilnehmen. Bald kommt der neue Rollstuhl und dann kann`s losgehen. Er mchte dann mit Schwester und Schwager wieder wie in alten Zeiten das Umland von Rheindahlen erkunden. Und ein Theaterbesuch? Na, warum nicht?

    Service:

    Sie wohnen hier in Ihren eigenen vier Wnden. Richten Sie sich nach Ihren Wnschen bei uns ein. Wir untersttzen Sie darin, Ihren Wohnraum mit eigenen Mbeln und Bildern selbst zu gestalten. Ein Kleiderschrank, ein elektrisch verstellbares P)egebett und ein Nachttisch sind fester Bestandteil der Einrichtung. Bei Bedarf stellen wir Ihnen auch weiteres hauseigenes Mobiliar zur Verfgung. Sie haben schon vorab die Mglichkeit, die verschiedenen Einzel- und Doppelzimmer unverbindlich zu besichtigen. Wir bieten Ihnen ein oder wenn mglich mehrere freie Zimmer an, die Sie sich anschauen knnen. Sie knnen dann entscheiden, ob Ihnen das Zimmer zusagt und Sie sich ein Leben dort vorstellen knnen. In unserem Beratungszentrum liegen zudem Grundrisse aller Zimmer bereit, die Ihnen die Planung erleichtern knnen.

  • Zitat:

    "Wir knnen uns keinen Grund vorstellen, dass ein unverheiratetes Paar nicht gemeinsam in einem Zimmer wohnt. Es sei denn, sie wollen es selber nicht. Diese Einstellung gilt genauso fr das Glck einer spten Liebe" Maria Richartz (44), Einrichtungsleitung

    Service:

    Nein, Ihren Mitbewohner knnen Sie sich nicht aussuchen Aber Sie knnen und mssen entscheiden, ob Sie mit dem Menschen, der mit Ihnen das Doppelzimmer teilt, klar kommen knnen. Das ist nicht einfach. So machen wir das in Rheindahlen: Ist in einem Doppelzimmer ein Platz frei geworden, wird zuerst einmal, ausgehend von dem Bewohner, der zurzeit dort lebt, im Team berlegt: Wem knnen wir das Zimmer anbieten, wer knnte passen? Im nchsten Schritt wird sich der Interessent gemeinsam mit Angehrigen und einer Mitarbeiterin des Sozialen Dienstes den Wohnbereich und das Zimmer anschauen. Dann ist auch ein erstes Kennenlernen angesagt - und dafr nehmen wir uns Zeit, auch um zu erfahren, was Gewohnheiten und Wnsche sind. Wir sind bemht, in Absprache mit den Bewohnern des Doppelzimmers bezogen auf die jeweilige Biogra?e es beiden recht zu machen.

Embed Size (px)
Recommended