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Städtisches Altenheim Lürrip

Date post:23-Mar-2016
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Städtisches Altenheim Lürrip
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  • Stdtisches Altenheim Lrrip

  • Liebe Leserin, lieber Leser bevor Sie weiter blttern, mchten wir Ihnen erklren, was der Kundenorientierte Qualittsbericht ist: Im November 2007 beschloss das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen ein Projekt zu frdern, das Menschen hilft, die sich fr das Leben in einer P)egeeinrichtung entscheiden mssen. Ziel war ein Bericht, der Senioren, Angehrigen und zuknftige Kunden bei diesem Schritt untersttzt. Der ihre Wnsche und Bedrfnisse ernst nimmt, die Leser interessiert, Wissen vermittelt und erlaubt, unterschiedliche Huser zu vergleichen. Gemeinsam mit zehn anderen Einrichtungen, die an dem Projekt teilnahmen, haben wir Fragen und Erwartungen zum Leben in der P)egeeinrichtung gesammelt. Durch wissenschaftliche Befragungen, im vertraulichen Gesprch, bei 5entlichen Diskussionsrunden, bei kulturellen Veranstaltungen in den Husern. Befragt wurden Bewohner, Angehrige, Ehrenamtliche, Mitarbeiter, Krankenkassen, Sozialdezernenten, Nachbarn, rzte, Seelsorger. Aus den Fragen wurde ein Fragenkatalog entwickelt, der die Grundlage fr diesen Qualittsbericht bildet. Fr die Beantwortung dieser Fragen haben wir wieder mit vielen verschiedenen Menschen zusammen gearbeitet, auch mit unabhngigen Experten von auen. In einem Tabellenteil werden die Basisinformationen zur Einrichtung dargestellt. Diese sind bersichtlich und ermglichen es dem Leser, sie mit Daten anderer Huser zu vergleichen. Der Hauptteil des Berichts besteht aus einer Mischung aus persnlichen Geschichten und Hintergrundinformationen. Sie halten deshalb auch keine Werbebroschre in der Hand, sondern einen Bericht, in dem die Lebensqualitt der Menschen in unserer Einrichtung beschrieben wird. Sie knnen lesen, was uns von anderen Husern wirklich unterscheidet; was besonders gut gelingt und natrlich auch etwas ber die Prozesse, bei denen wir uns noch auf dem Weg be?nden und wir noch nicht so ganz zufrieden sind. Neugierig geworden? Viel Spa beim Lesen.

    Inhalt

    Lebenswelt

    Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    4

    Wie wohne ich in der Einrichtung? 6

    Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben? 8

    Was ist, wenn ich krank oder sehr stark betreuungsbedrftig werde, wenn ich sterben muss?

    11

    Auenwelt

    Welche Mglichkeiten bietet mir die Umgebung der Einrichtung?

    14

    Wie kann ich die Kontakte zu meinen Freunden, Bekannten, Angehrigen und ausserhalb des Hauses p)egen?

    15

    Welche Medien kann ich nutzen? 16

    Welt der Institutionen

    Was muss an Formalitten vor dem Einzug geklrt sein?

    17

    Wie gross ist die Einrichtung eigentlich und wie ist sie ausgestattet?

    19

    Welche Kosten kommen auf mich zu? 20

    Welche Gesetze/Verordnungen gelten hier und wer berprft die Einhaltung?

    21

    Arbeitswelt

    Wer arbeitet hier alles und wer ist fr mich zustndig?

    24

    Wie ist die Arbeit hier organisiert und kann ich mitbestimmen, wer mich p)egt oder betreut?

    26

    Welche Informationen werden ber mich gesammelt und wer arbeitet wie damit?

    28

    Welt der Gemeinschaft

    Mit wem wohne ich hier zusammen und welche Regeln muss ich dabei beachten?

    29

    Welche Gemeinschaftsangebote gibt es hier, welche Feste werden gefeiert?

    30

  • Wie werde ich bei Einzug und Eingewhnung untersttzt?

    Service:

    ngste nehmen - Vertrauen scha5en Die Vorstellung, auf P)ege angewiesen zu sein, kann bengstigend sein. Menschen frchten sich vor Krankheit und dem Verlust der Bewegungsfhigkeit. Hinzu kommt die Sorge, die eigenen Bedrfnisse und Gewohnheiten einschrnken zu mssen. Wir nehmen diese Sorgen ernst und setzen uns in ehrlicher und o5ener Weise damit auseinander. Unsere Mitarbeiter im Beratungszentrum helfen Ihnen bei allen Formalitten. Das Beratungszentrum ist jederzeit, auch an Sonn- und Feiertagen, unter der Telefonnummer 02161 - 811 96 811 zu erreichen. Ihren Umzug ins Altenheim organisieren Ihre Angehrigen, Vertrauenspersonen oder rechtlichen Vertreter. Feste Ansprechpartner aus dem Altenheim Lrrip untersttzen Sie beim Einzug und erleichtern Ihnen die Eingewhnung in den Heimalltag. Selbstverstndlich entscheiden Sie auch im Altenheim weiterhin selbst ber Ihre persnlichen und ?nanziellen Angelegenheiten. Ingo Breuer (51), Beratungszentrum der Sozial-Holding

    Und dann ist es soweit... Lange schiebt man die Entscheidung vor sich hin. Und dann sprt man, alleine zu Hause das geht nicht mehr. Die Einen suchen sich das Altenheim selbst aus, die Anderen kommen nach einem Krankenhausaufenthalt in unser Haus. Um den Schritt in den neuen Lebensabschnitt gut zu begleiten, besuchen wir Sie im Krankenhaus oder zu Hause. So knnen wir uns auf Ihr Ankommen bei uns gut vorbereiten. Vieles ist neu und anders, ein fester Ansprechpartner auf dem Wohnbereiche steht Ihnen und Ihren Angehrigen mit Rat und Tat zur Seite. So lernen wir Sie langsam kennen und knnen mit Ihnen schauen wie sie den Tag gestalten mchten. Nach einiger Zeit, wird die Freude darber steigen, sich ber die Wsche, das Essen und das Putzen keine Gedanken mehr machen zu mssen. Und wenn man Lust hat, geht man zum Bingo, zur Gymnastik oder nur zum "Quatschen" in die Wohnkche. Wie Sie dann Ihr Einleben erlebt haben und was Sie sich an Vernderungen wnschen, dass besprechen wir miteinander und suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lsungen, damit Sie sich rund um wohl fhlen, zu jeder Zeit. Sabine Baro (44), Einrichtungsleitung

  • Aller Anfang ist schwer... Der erste Schritt ber die Schwelle ist getan. Der Schritt hin zum neuen Lebensabschnitt. Ein neuer Raum, neue Menschen, neue Regeln. Am Anfang berwiegen vielleicht die traurigen Momente, vieeleicht auch die Sehnsucht nach den eigenen vier Wnden. Aber das muss nicht so sein. So oder so begleiten wir Sie in der ersten Zeit sehr intensiv. Die Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes besuchen Sie regelmig, hren Ihnen zu, geben Ihnen Untersttzung beim Einleben und laden Sie ein zu den verschiedenen Veranstaltungen. Und nach einiger Zeit wird Ihnen das Genieen gelingen.

    Info: Umzugswnsche

    Transparent und verbindlich Transparent und verbindlich werden Umzugswnsche innerhalb des Hauses geregelt. Der Wunsch des Bewohners wird von der Bezugsp)egefachkraft oder einer der Sozialarbeiterinnen in einem Formular aufgenommen. Auf einer Liste der Umzugswnsche kann jederzeit nachvollzogen werden, wie viele und in welcher Reihenfolge die internen Umzge erfolgt sind.

  • Wie wohne ich in der Einrichtung?

    Service:

    Sie wohnen hier in Ihren eigenen vier Wnden Richten Sie sich nach Ihren Wnschen bei uns ein. Wir untersttzen Sie darin, Ihren Wohnraum mit eigenen Mbeln und Bildern selbst zu gestalten. Ein Kleiderschrank, ein elektrisch verstellbares P)egebett und ein Nachttisch sind fester Bestandteil der Einrichtung. Bei Bedarf stellen wir Ihnen auch weiteres hauseigenes Mobiliar zur Verfgung. Mit Stolz werden Ihnen einige Bewohner des Hauses ihre hellen Einzelzimmer zeigen, die zur Zeit alle Zug um Zug renoviert und mit neuen Mbeln ausgestattet werden. Wir bieten Ihnen dann ein freies Zimmer an und Sie entscheiden sich, ob es fr Sie passt und Sie sich das Leben in unserem Haus vorstellen knnen. In unserem Beratungszentrum liegen zudem Grundrisse aller Zimmer bereit, die Ihnen die Planung erleichtern knnen.

    Hier tri5t man sich wieder... Nach einem Schlaganfall konnte Frau Pelzer nicht mehr alleine zu Hause leben und ist daraufhin ins Altenheim Lrrip gezogen. Im Wohnbereich IV hat sie es sich in ihrem Einzelzimmer gemtlich gemacht. Viel Zeit verbringt sie hier jedoch nicht. Gemeinsam mit einem Freund aus alten Tagen gestaltet sie ihre Freizeit. Einst aus den Augen verloren und voller Freude hier wiedergefunden ist man jetzt beim Aus)ug ins Grne, beim Einkauf oder beim Sonnenbad auf dem Balkon nicht mehr alleine. Regelmig bekommt Frau Pelzer Besuch von ihren Kegelschwestern. Und wie es sich gehrt, wird nicht nur zu Geburtstagen gemeinsam ein Liedchen gesungen. In diesen Augenblicken sprt man besonders, wie wichtig es ist Freunde zu haben.

  • Zitat:

    "Mir geht es darum, den Alltag der alten Menschen nach ihren Wnschen zu gestalten, sie so in ihrem neuen Lebenabschnitt zu untersttzen."

    Das Doppelzimmer - fr manch einen die Alternative Bedingt durch die Baustruktur ?ndet man im Altenheim Lrrip zur Zeit 25 Doppelzimmer, in denen Menschen miteinander wohnen. Hier teilt man dann den Alltag, Freud und Leid. Manchmal ist es gerade in der Eingewhnungszeit schn nicht alleine zu sein. Da gibt es jemanden, mit dem man ins Gesprch kommt, der sich vielleicht schon etwas auskennt, der den Weg zum Friseur wei, mit dem man in der Cafeteria ein leckeres Stck Kuchen essen kann oder der den Weg zur Drogerie oder zum Supermarkt schon mal gegangen ist. Menschen, die an Demenz erkrankt sind, gibt das Leben in einem Doppelzimmer meist Sicherheit, jemanden sehen oder hren, das kennen sie aus ihrer Kindheit. Denn ein eigenes Zimmer haben die meisten alten Menschen nicht besessen. Der Eine zieht spter ins Einzelzimmer, ein Anderer will seinen Nachbarn und neugewonnen Freund nicht mehr missen und bleibt im Doppelzimmer. In jedem Fall ist es so, dass wir bei den Besuchen vor dem Einzug genau hinschauen, hinhren und die Frage prfen: "Wird es im Doppelzimmer passen?" Und wenn es dann doch Probleme gibt? Dann werden wir gemeinsam ber eine Alternative nachdenken und Ihnen eine Lsung anbieten.

  • Kann ich meinen Alltag wie gewohnt leben?

    Service:

    Auch im Alter erfllen sich Wnsche... Seit fast 6 Jahren lebt Herr Hnig im Altenheim Lrrip. Zu Beginn war Herr Hnig komplett auf Hilfe angewiesen. Mit groem Willen und Disziplin hat er sich seine Selbststndigkeit wieder erkmpft. Als Frhaufsteher heit es morgens zuerst am Kiosk seine Zeitung holen, bevor man sich das Frhs