Home >Documents >Sport- und Eventmanagement Trends und Entwicklungen Professionalisierung, Kommerzialisierung...

Sport- und Eventmanagement Trends und Entwicklungen Professionalisierung, Kommerzialisierung...

Date post:08-Aug-2020
Category:
View:0 times
Download:0 times
Share this document with a friend
Transcript:
  • Sport- und Eventmanagement Trends und Entwicklungen im Sport

    Dr. Edgar Unger

    WiSe 19/20

  • Trends und Entwicklungen im Sport Qualifikationsziele/Kompetenzen

    Einführung in die Sportwissenschaft Historische Entwicklung von Sport

    Zentrale Themen der Sportwissenschaft

    Grundlagen der Trainingslehre Leistungsphysiologische Aspekte

    Innovative Trainingssysteme

    Trends und Entwicklungen im Sport Professionalisierung, Kommerzialisierung Sponsoring, Mediatisierung, Globalisierung

  • Trends und Entwicklungen im Sport Organisatorisches

    Vorlesungstermine 07.10.(gt); 14.11.(gt);

    15.01.(gt) Präsentationen

    Keine Klausur - Präsentation: Trendsport Phys. Anforderungsprofil, Überlastungsgefahr,

    Spaßfaktor, Trendpotenzial, …

    Alternative Bewegungsformen z.B. Yoga, Zumba, Pilates, Tai Chi, Crunning,

    Bouldern, Slackline, SUP, Skaten, Walking

    Football, eSports …

  • Trends und Entwicklungen im Sport Hinweise zur Gestaltung der Präsentation

    Genese Ihrer Trendsportart

    Gesellschaftliche Entwicklungen

    Reframing, Sampling

    Wesentliche Merkmale

    Ausführungsformen

    Szenebildung

    Verbreitungspotenzial

    Organisationsstrukturen

    Events

  • Trends und Entwicklungen im Sport Qualifikationsziele/Kompetenzen

    Teil 1 Einführung in die Sportwissenschaft

    Historische Entwicklung von Sport Zentrale Themen der Sportwissenschaft

  • Sportgeschichte

     Sport ist in erster Linie

    agonal

     Sportformen entwickeln sich

    aus dem Kriegs- u.

    Jagdwesen

     Homer belegt ein breites

    Spektrum an Sportarten

     Laufen, Ringen, Boxen,

    Reiten, Wagenrennen,

    Pankration; Diskus,

    Weitsprung, Speer (im

    Rahmen des Fünfkampfes)

     Ca. 776 v.Chr. 1. Olympiade

  • Sportgeschichte

     Gymnasion, Ort der körperlichen,

    geistigen u. charakterlichen

    Ausbildung für die männliche

    Jugend (klass. Menschenbild)

     Diätetik – Weiterentwicklung der

    griechischen Medizin

     Wirksamkeit körperlicher Übungen

    auf die Gesundheit u. das

    seelische Befinden

     Überwindung der einseitigen

    agonalen Ausrichtung des Sports -

    neue Funktion

  • Sportgeschichte

     Frühes Mittelalter - Dualistische

    Gesellschaftsstruktur

     Adel – Reit- und

    Fechtunterricht, Jagd, Turniere

     Untere Schicht einfache Spiel-,

    Tanz, u. Wettkampfformen

     Keine Kosten, kein techn.

    Aufwand, keine komplexen

    Regelsysteme, keine

    planmäßige Schulung

    erforderlich

  • Sportgeschichte

    Spätes Mittelalter (1300 – 1500 n. Chr.): Ballhäuser entstehen

  • Sportgeschichte

    Fußballspiel auf Piazza Santa Maria Novella in Florence (16. Jahrhundert)

  • Sportgeschichte

     Philantropen entwickeln die

    Grundlagen für die moderne

    Leibeserziehung

     Pestalozzi – Bildungsziel:

    Harmonische Entwicklung

    des ganzen Menschen

     Jahn verbindet pädagogische

    mit nationalpolitischen Zielen

     Straffe Organisation, uniforme

    Turnbekleidung, Riegeneinteilung,

    patriotische Rituale

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fc/Bundesarchiv_Bild_102-12352,_%C3%84ltestes_Turnpferd.jpg http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/fc/Bundesarchiv_Bild_102-12352,_%C3%84ltestes_Turnpferd.jpg

  • Sportgeschichte

     Von England ausgehend

    entwickelt sich Mitte des 19. Jh.

    eine völlig neue Art von „Leibes-

    übungen“ - Sport

     Leistungs-, Konkurrenz- und

    Rekordprinzip

     Meisterschaften, Regelwerk,

    Institutionalisierung

     Gründungszeit zahlreicher

    Vereine und Verbände

  • Sportgeschichte – Olympia 1896

    Robert Garrett, of the USA,

    wins the gold in the discus at

    the 1896 Athens Olympics

     Frauen waren nicht am Start

     43 Wettbewerbe in 9 Sportarten

     Ringen keine Gewichtsklassen

     Gewichtheben auch einarmig

     Strenge Amateurregeln, außer

    beim Fechten

     Schwimmen im Meer, keine

    Becken vorhanden (13 Grad)

     Finale im Ringen musste nach

    40 min wegen Dunkelheit

    verschoben werden

  • Sportgeschichte – Drittes Reich

     Ausschluss jüdischer Sportler

    aus den Vereinen

     Ausrichtung des Sports auf

    Wehrfähigkeit und Kampfer-

    tüchtigung

     Erweiterung des Sportangebots

    an Schulen und Universitäten

    (Pflichtveranstaltungen)

     Autoritärer, militärischer Unter-

    richtsstil

  • Sportgeschichte – nach 1950

     Goldener Plan West

     Entwicklung der

    Sportstätteninfrastruktur

     Trimm Dich Pfade

     Schwimm mal wieder -

    Hallenbäder flächendeckend

     Trimm Dich 130

     Sport ist im Verein am

    schönsten

     Alternative Sportkultur – New

    Games

  • Sportgeschichte – nach 1950

     NS-Zeit, Sport kollaboriert

     Keine Fakultät für Felgaufschwung

     Institute für Leibesübungen

     Sport wird zum Massenphänomen

     Olympiade 1972, Leistung

     Diplomaten in Trainingsanzügen

     Sportmedizinische Fragestellungen

     Herzinfarkt, Diabetes, Frauen und

    Heranwachsende im Sport

    Kristin Otto, 22 Titel bei OS, WM, EM

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en)

    DSHS Deutsche Sporthochschule Köln

    - ist die einzige deutsche Sportuniversität

    - ist die größte Sportuniversität der Welt

  • Sportgeschichte - DSHS

    Eignungstest

    Aktuelle Daten: Februar 2019: 56,4 % nicht bestanden

  • Sportgeschichte - Sport nach 1970

     System des modernen Hoch-

    leistungssports

     Professionalisierung und

    Kommerzialisierung

     Perfektionierung und

    Verwissenschaftlichung

     Entwicklung von finanziell und

    technisch anspruchsvolle Formen

    des Freizeitsports entwickeln sich

     Instrumentalisierung des Sports

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Studiengänge/Institute/Module

    päda- gogik

    sozio- logie

    psycho- logie

    medizin

    philo-

    sophie

    Sport-

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Studiengänge/Institute/Module

    manage- ment stätten-

    mgt.

    politik

    inform- atik

    recht

    publi- zistik

    Sport-

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Studiengänge/Institute/Module

    Trainingswissenschaft / -lehre

    Biomechanik / Bewegungslehre

    Prävention & Rehabilitation / Behindertensport

    Sport- und Bewegungsgerontologie

    Natursport und Ökologie

    Sporttourismus und Erholungsmanagement

    Outdoorsport & Adventuremanagement

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpädagogik/-didaktik

     Vermittlung von sportlichen

    bzw. bewegungstechnischen

    Kenntnissen, Fähigkeiten und

    Fertigkeiten

     Warum? Was? Wie? – Ziele,

    Inhalte, Methoden

     Beispiel Schwimmen

     Warum sollte man Kindern

    Schwimmen beibringen?

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpädagogik/-didaktik

    Gefahren

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpädagogik/-didaktik

     Vermittlung von sportlichen

    bzw. bewegungstechnischen

    Kenntnissen, Fähigkeiten und

    Fertigkeiten

     Warum? Was? Wie? – Ziele,

    Inhalte, Methoden

     Beispiel Fußball

     Warum sollten Kinder Fußball

    spielen?

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpädagogik/-didaktik

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpsychologie

    Mental gut drauf sein,

    Potenzial abrufen

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpsychologie

    Techniken zur

    Spannungsregulation,

    angemessene Erregungssteuerung

    Techniken zur Regulation von

    Motivations- und Willensprozessen

    Techniken zur Regulation

    von Gedanken, Gefühlen

    und Stimmungen

  • Grundlagen der Sportwissenschaft(en) Sportpsychologie

     Bewegungsvorstellung, Gehirnkino

     Optimierung durch innere Bilder

     Systematische, intensive

    gedankliche Vorstellung eines

    Bewegungsablaufs, ohne

    praktische Ausführung

     Begrenzte Anzahl an Versuchen,

    Verletzungen

     Konzentrationsphase vor dem Start

  • Grundlagen der Sportwissenschaften

    Sportpsychologie

    Praxisbeispiel Sportpsychologische Wett-

    kampfeinstellung Britta Steffen Gold

    100 m Freistil Olymp

of 139

Click here to load reader

Embed Size (px)
Recommended