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Regionalanalyse des Landkreises Goettingen
Date post:01-Nov-2014
Category:News & Politics
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<ul><li> 1. Karsten Hiege | Wolf-Ekkehard Hesse Regionalanalyse des Landkreises Gttingen Basisdaten zu lteren Beschftigten und Erwerbslosen Beschftigungspakt fr ltere im Gefrdert und untersttzt durch das Eine Studie im Rahmen des Beschftigungspaktes 50plus - Erfahrung zhlt! im Landkreis Gttingen </li> <li> 2. Herausgeber Regionalverband Sdniedersachsen e.V. Barferstrae 1, 37073 Gttingen info@regionalverband.de 0551-5472810 www.regionalverband.de Im auftrag von www.50plus-goettingen.de Gttingen, August 2006 </li> <li> 3. Karsten Hiege Wolf-Ekkehard Hesse Regionalanalyse Des lanDkReises gttingen Basisdaten zu lteren Beschftigten und Erwerbslosen </li> <li> 4. inhaltsveRzeichnis 1 Einleitung 6 2 Demographische Entwicklung 9 Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf den regionalen Arbeitsmarkt 9 Modellrechnungen zur Entwicklung der Erwerbspersonen (Sdniedersachsen-Szenario) 9 Erwerbsbevlkerung Sdniedersachsens 2004 10 Erwerbsbevlkerung Sdniedersachsens 2020 (Status-quo-Szenario) 10 Erwerbsbevlkerung Sdniedersachsens 2020 (Potenzial-Szenario) 10 Handlungsempfehlungen zum demographischen Wandel 12 3 Methodik 13 4 Rahmenbedingungen des Landkreises Gttingen im EU-, Bundes-, Landes- und Regionalvergleich 15 Niedersachsen und der Landkreis Gttingen im wirtschaftlichen Vergleich 15 Schwerpunkte der wirtschaftlichen Entwicklung 17 Wirtschaftswachstum Deutschlands im Euro-Raum 18 Wirtschaftsbilanz Deutschlands und Prognose 18 Wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Gttingen 20 Wertschpfung nach Wirtschaftsbereichen 21 Arbeitsproduktivitt 22 Zusammenfassung 23 5 Grndungsttigkeit 24 Grndungsttigkeit in Niedersachsen und Landkreis Gttingen im Vergleich 24 Grndungsttigkeit in Deutschland 27 6 Investitionen in Forschung und Entwicklung 29 Lndervergleich 29 Forschung und Entwicklung im Landkreis Gttingen 31 7 Sozialversicherungspflichtig Beschftigte am Arbeitsort 32 Phasen der Beschftigungsentwicklung 32 Beschftigtenentwicklung im Landkreis Gttingen 32 Anzahl der Betriebe und Anzahl mit sozialversicherungspflichtig Beschftigten am Arbeitsort 33 Anzahl der Beschftigten in Abhngigkeit zur Betriebsgrenklasse 34 Anzahl der Beschftigten getrennt nach Altersgruppen 35 Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschftigten lteren Arbeitnehmer nach Wirtschaftszweig 36 Anzahl der ber 50-jhrigen Beschftigten nach Wirtschaftszweig und kommunaler Zugehrigkeit 36 004 </li> <li> 5. Entwicklung der Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschftigten im Landkreis Gttingen 37 Entwicklung der Anzahl der ber 50-jhrigen Beschftigten der Jahre 1998, 2003 und 2005 im LK Gttingen 38 Entwicklung der Anzahl jngerer Beschftigter (&lt; 50-jhrig) im Landkreis Gttingen 39 Entwicklung der ber 50-jhrigen Beschftigten der Jahre 1998, 2003 und 2005, Trennung nach WZ und kommunaler Zugehrigkeit 40 Anteile lterer Arbeitnehmer innerhalb der WZ 44 Verteilung der Altersgruppen in Abhngigkeit zur Betriebsgre 47 Zusammenfassung 47 8 Beschftigte 50+ nach Wirtschaftsgruppen 48 Wirtschaftsgruppen in der ffentlichen und Privaten Dienstleistung 48 Beschftigte im Wirtschaftszweig des Produzierenden Gewerbes 52 Beschftigte im Wirtschaftszweig des Handels, Gastgewerbes, Verkehrs 54 Beschftigte im Wirtschaftszweig des Kredit-, Grundstcks- und Wohnungswesens 55 Beschftigte im Wirtschaftszweig der ffentlichen Verwaltung 56 Zusammenfassung: Auswertung der Regionaldaten ber Beschftigte am Arbeitsort 57 9 Sozialversicherungspflichtig Beschftigte am Wohnort 59 Entwicklung der Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschftigter am Wohnort 59 Entwicklung der Beschftigtenzahlen 60 Anzahl der ber 50-jhrigen sozialversicherungspflichtig Beschftigten am Wohnort nach Wirtschaftzweigen 62 10 ber 50-jhrige Erwerbslose im Landkreis Gttingen 63 Vorbemerkungen 63 Datenlage der Arbeitslosen im Landkreis Gttingen 65 11 Arbeit und Einkommen 77 Rahmenbedingungen 77 Bilanz und Prognose 77 Einkommenssituation in Deutschland 79 Einkommen und Kaufkraft im Landkreis Gttingen 83 12 Pendelgeschehen im Landkreis Gttingen 92 13 Zusammenfassung 93 Literaturverzeichnis 96 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 98 005 </li> <li> 6. 1 einleitung Das Projekt 50plus - Erfahrung zhlt1 des Landkreises Gttingen wurde als eines von insgesamt 62 regionalen Modellprojekten durch das Bundesministerium fr Arbeit und Soziales (BMAS) aus dem Programm Perspektive 50plus Beschf- tigungspakte fr ltere in den Regionen gefrdert. Das Programm luft ber zwei Jahre. Projektstart fr den Landkreis Gttingen war Mitte Oktober 2005, Projektende ist September 2007. Die projektbegleitenden Studien sollen Grundlagendaten und Handlungsempfeh- lungen bereitstellen. Durch die Regionalanalyse sollen die bestehenden Arbeits- markt-, Beschftigungs- und Wirtschaftsstrukturen erfasst und dargestellt werden. Die Potenzialanalyse dient dazu, die in der Region vorhandenen seniorenwirtschaft- lichen Potenziale zu erfassen und insbesondere die Beschftigungsmglichkeiten fr ltere Erwerbspersonen zu untersuchen. Bei der Betriebsstudie steht die Analyse der Situation lterer Beschftigter in den Unternehmen des Landkreises, die praktizierte Personalpolitik und ihre Altersbezogenheit im Mittelpunkt. In der vierten Studie werden Beispiele im gesellschaftlich-politischen Umgang mit lteren Beschftigten aus anderen europischen Lndern vorgestellt. Die vier wissenschaftlichen Studien stellen insgesamt eine Einheit dar. Die Ziele der Studien sind klar definiert und das methodische Vorgehen durch den Projekt- trger festgelegt worden. Eine laufende Information zwischen den Autoren der Studien war erfolgt. Dabei hat die Regionalanalyse angesichts ihrer komplexen Fragestellung eine zentrale Bedeutung fr die anderen drei Studien und damit auch fr das Gesamtprojekt. Die Studien wurden im ersten Jahr der Projektlaufzeit durchgefhrt, damit ihre Ergebnisse noch whrend der Projektlaufzeit umgesetzt werden knnen. Whrend der zweijhrigen Projektphase werden die Teilprojekte fachlich begleitet. Zentrale Ziele des Gesamtprojektes sind die Bildung regionaler Netzwerke und der Austausch von Informationen und Erfahrungen zwischen den Projekten. Regionale Workshops mit den Projektbeteiligten und eine gemeinsame Kommunikations- plattform untersttzen diesen Prozess. So sollen Strukturen geschaffen werden, die ber den Landkreis Gttingen und ber die zweijhrige Frderdauer hinaus dauerhaft die Integration lterer in den allgemeinen Arbeitsmarkt untersttzen knnen. Besonders erfolgreiche Projekte sollen Grundlage fr bundesweite Stra- tegien und Lsungen werden (best practice). In der Regionalanalyse wird die Entwicklung von Stadt und im Landkreis Gttingen insbesondere in den Arbeitsmarkt-, Beschftigungs- und Wirtschaftsstrukturen untersucht und ein Datenvergleich mit anderen Regionen sowie der Bundes- und Landesebene durchgefhrt. Auf diese Weise kann ermittelt werden, wie sich die Region Gttingen im Wettbewerb der Regionen behauptet hat. Aus der Strken- und Schwchenanalyse ergeben sich die Ansatzpunkte fr die Entwicklung not- wendiger Konzepte und Manahmen fr eine zukunftsweisende Beschftigungs-, Struktur- und Regionalpolitik. Die Regionalanalyse stellt die Entwicklung in den Wirtschaftsgruppen dar, in denen der Anteil lterer Erwerbspersonen besonders hoch ist. Die Aussagen zu den Beschftigungsperspektiven geben zwar nur die Entwicklungstendenz an, sind aber fr die zuknftige Kommunal- und Regional- politik sehr hilfreich. 1 www.50plus-goettingen.de 006 </li> <li> 7. Einleitung Die Untersuchung stellt die Wirtschaftsgruppen vor, in denen nach wie vor viele ltere Menschen ttig sind. Daraus - wie im Auftrag zu dieser Studie gefordert - seris quantitative Beschftigungsperspektiven abzuleiten, ist jedoch me- thodisch schwierig. Die Autoren haben sich deshalb auf qualitative Aussagen beschrnkt. Bei der Analyse der Struktur der Sozialversicherungspflichtig Beschftigten (SvB) wird nach dem Wohn- und Arbeitsort differenziert. Es werden die Stdte Gttin- gen, Duderstadt, Hann. Mnden und die brigen Gemeinden des Landkreises Gttingen getrennt untersucht. Bei den lteren Arbeitslosen ist die Lnge der Arbeitslosigkeit, die Qualifikation und bisherige Weiterbildung getrennt nach Geschlechtern erfasst worden. Wichtig war insbesondere der Vergleich mit den Daten jngerer Arbeitsloser, um bestehende Unterschiede festzustellen. Die Ergebnisse waren hilfreich, um die Entwicklung der Beschftigungssituation lterer Menschen in den nchsten Jahren einschtzen und geeignete beschftigungspolitische Manahmen vorschlagen zu knnen. Struk- turdaten des Arbeitsmarktes ber Arbeitszeit, Befristung und typische Beschf- tigungsverhltnisse, das Grndungsgeschehen sowie die Inanspruchnahme von Altersteilzeit und andere bergangsmodelle sind nicht erhoben worden. Sie sind Gegenstand der gesonderten Studie ltere Menschen im Betrieb. Die derzeitigen Pendlerverflechtungen der Erwerbsttigen zwischen dem Landkreis Gttingen und den angrenzenden Landkreisen sind in die Untersuchung einbezogen. Eine eingehende Darstellung erfolgt ber die vorhandenen Strukturen bei den Erwerbslosen im Hinblick auf die Verteilung im Landkreis, die Qualifikationsprofile und die Dauer der Erwerbslosigkeit. Daten ber die Haushaltsgren und der fi- nanziellen Ausstattung werden nicht erhoben. Die Vergleichszahlen der derzeitigen Bundes- und Landesentwicklung lassen nur eine allgemeine Trendaussage ber die Entwicklung im Landkreis zu. Aus der Regionalanalyse ergeben sich wichtige neue Erkenntnisse. So konnte ein Anstieg der Beschftigung lterer in einigen Wirtschaftszweigen festgestellt wer- den. Insgesamt sind die Anteile lterer in den Wirtschaftszweigen unterschiedlich und haben sich auch unterschiedlich entwickelt. Die Untersuchung ergab eine Reihe berraschender Ergebnisse. Interessant ist der Anstieg der Beschftigtenzahlen lterer in bestimmten Wirtschaftszweigen des Landkreises. Bemerkenswert ist weiterhin die unterschiedlichen Gren- ordnungen der Anteile lterer in bestimmten Wirtschaftszweigen sowie deren Entwicklung. Die Auswahl und Auswertung der Daten fr die Regionalanalyse ist von den Zielset- zungen des Projekts 50plus Erfahrung zhlt bestimmt worden. Auf Bundes- und Landesebene sind die bentigten Vergleichsdaten durchweg vorhanden, whrend verschiedene Daten bei den Institutionen des Landkreises nicht erhoben werden und nicht verfgbar sind. Es konnten die bentigten Daten von den verschiedenen Unternehmen, Organisationen und Institutionen beschafft werden, wobei insbe- sondere auch wertvolle Hilfestellung bei der Auswertung und den eigenen Berech- nungen gegeben wurde. Dankbar sind wir fr die ausgezeichnete Zusammenarbeit dem Niederschsischen Landesamt fr Statistik (NLS), der Bundesagentur fr Arbeit Gttingen (BA), dem Niederschsischen Institut fr Wirtschaftsforschung (NIW), der Geschftsstelle Gttingen der Industrie- und Handelskammer (IHK), der 007 </li> <li> 8. Regionalleitung der AOK Gttingen, dem Institut fr Arbeitsmarkt- und Berufsfor- schung (IAB) und des Deutschen Rentenversicherungsbunds. Die Regionalanalyse ist nach dem Bedarf der projektbeteiligten Institutionen und in laufender Abstimmung aufgebaut und bearbeitet worden. Die umfassende grafische Darstellung soll helfen, den Zugang zu der komplexen Thematik leichter zu finden und die Informationen besser zu nutzen. Die meisten Tabellen und ber- sichten sind nicht in die Studie aufgenommen worden. Sie sollen bei den folgenden vertiefenden Veranstaltungen, Initiativen und Folgeprojekten zur Verfgung stehen und knnen beim Regionalverband Sdniedersachsen abgerufen werden. Bei der textlichen Darstellung wurde insbesondere darauf geachtet, dass die konkrete Arbeit der projektbeteiligten Institutionen zielgerichtet vorbereitet wurde. Die grafischen Darstellungen orientieren sich ebenfalls am Anspruch der Nu...</li></ul>

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