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Personal Mastery und Professionalisierung ... 2018/03/04 آ  Personal Mastery und...

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  • Personal Mastery und Professionalisierung

    Entwicklung einer „personalglobalen Haltung“ als wesentliche Grundlage für die Professionalisierung von Lehrkräften.

    MASTER THESIS zur Erlangung des akademischen Grades

    „Master of Science (Gifted Education)“, MSc

    Universitätslehrgang

    eingereicht am

    Department für Interaktive Medien und Bildungstechnologien

    Donau-Universität Krems

    von

    Walter Gusterer

    Krems, Oktober 2007

    Betreuerin: A.o. Univ.Prof. Mag. Dr. Ilse Schrittesser

  • Eidesstattliche Erklärung

    Ich, Walter GUSTERER, geboren am 5.6.1953, in Wien, erkläre,

    1. dass ich meine Master Thesis selbstständig verfasst, andere als die angegeben Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt und mich auch sonst keiner unerlaubten Hilfsmittel bedient habe,

    2. dass ich meine Master Thesis bisher weder im In- noch im Ausland in irgendeiner Form als Prüfungsarbeit vorgelegt habe,

    3. dass ich, falls die Arbeit mein Unternehmen bzw. meine Institution betrifft, meinen Ar- beitgeber über Titel, Form und Inhalt der Master Thesis unterrichtet und sein Einver- ständnis eingeholt habe.

    Krems, 30. September 2007

  • Kurzzusammenfassung

    Lehrerinnen und Lehrer brauchen ein Selbst-Professionalisierungskonzept, um die Herausfor- derungen in der Schule erfolgreich bewältigen zu können. Um Überlastung oder sogar burn- out zu vermeiden liegt es im eigenen Interesse jeder Lehrkraft, aus sich heraus Maßnahmen zur Entwicklung und Festigung der Persönlichkeit zu ergreifen.

    In dieser Arbeit wird ein Modell entwickelt, das aufzeigt in welchen Bereichen des Selbst Lehrkräfte ihre Potentiale finden können und darauf aufbauend eine „personalglobale Hal- tung“ entwickeln können. Gestützt wird dieses Konzept durch Theorien aus dem Komplex der Professionalisierungsforschung und der Konstruktion der „lernenden Organisation“ von P. Senge. Der darin geprägte Begriff der „Personal Mastery“ war Ausgangspunkt der Entwick- lung des Modells zur „personalglobalen Haltung“.

    Im Mittelpunkt stehen in der Schule die Menschen und deren Beziehungen zueinander. Daher wird in dieser Arbeit der besondere Fokus auf die Person des Menschen gelegt, die der Träger eines professionellen pädagogischen Handelns ist.

    Abstract

    Teachers need a concept to professionalize themselves in order to successfully master the challenges in school. To avoid overload or even burn-out, it is in each individual teacher’s own interest to take actions aiming at development and consolidation of his/her personality.

    With this paper a model is developed which shows in which areas of this “Him/Herself” teachers may find their potentialities and, on the basis of those potentialities, may be able to develop a “personal-global attitude”. This concept is supported by theories developed from the complex of research in the field of Professionalisation, and from the construction of the “Learning Organisation” by P. Senge., The point of origin for the development of the “per- sonal-global attitude” model was the term “Personal Mastery”, as it is being applied in those theories.

    In the school are the people and their interrelations in the center. Therefore, this paper is par- ticularly focussing on “the Person of the Human Being” which is considered to be the me- dium of professional educational acting.

  • Die Entwicklung der Schule ist ein Thema, das mein berufliches Leben stets begleitet hat. Als ein interessierter und immer auf der Suche befindlicher Schulmann begann ich mich dem Komplex der Begabtenförderung und der Begabungsforschung zu widmen. Der Umgang mit Schüler/innen, die „einzigartig“ sind braucht Lehrer/innen die „besonders“ sind. Doch sind letztlich alle Kinder und Jugendlichen „Unikate“ und müssen aus der Über- zeugung der heterogenen Struktur einer Klasse und einer Schule als Individuen wahrgenom- men werden. So entstand die Idee mich mit dem Bereich der Professionalisierung von Lehrkräften als Thema der Masterthese zu beschäftigen. Ausgangpunkt waren die Beschäftigung mit den Qualitätsbereichen der Schule, wovon einer die Professionalisierung von Pädagoginnen und Pädagogen ist und der Begriff des „Personal Mastery“, referiert und bearbeitet in Modulen des Lehrgangs. Das Thema, das ich darauf hin wählte, heißt „Personal Mastery und Professionalisierung - Entwicklung einer „personalglobalen Haltung“ als wesentliche Grundlage für die Profes- sionalisierung von Lehrkräften.“ Als Betreuerin für meine Arbeit konnte ich Frau A.o. Univ.-Prof. Mag. Dr. Ilse Schrittesser vom Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien gewinnen. Als zweiter Begutach- ter hat sich Herr Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Wagner, MBA vom Department für Interakti- ve Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems zur Verfügung gestellt. Mein Dank gilt allen Menschen die mich in meiner Arbeit unterstützt haben und große Ge- duld mit mir bewiesen haben.

    30.September 2007

    Walter GUSTERER

  • 5

    Inhalt

    1 PROBLEMAUFRISS .................................................................................................................................. 8

    2 PROFESSIONEN, PROFESSIONALISIERUNG UND PROFESSIONALITÄT .............................. 11

    2.1 EINLEITUNG ............................................................................................................................................. 11

    2.2 DAS SYSTEMTHEORETISCHE MODELL VON RUDOLF STICHWEH............................................................... 13

    2.3 PROFESSIONSTHEORETISCHE ÜBERLEGUNGEN VON EWALD TERHART .................................................... 17

    2.4 DIE THEORIE DES „PROFESSIONELLEN SELBST“ VON KARL OTTO BAUER................................................ 22

    2.5 DAS STRUKTURTHEORETISCHE PROFESSIONALISIERUNGSMODELL VON ULRICH OEVERMANN................ 26

    2.6 DAS KONZEPT VON EPIK ........................................................................................................................ 32

    2.7 DIE IMST – STUDIEN PEL(T).................................................................................................................. 39

    2.8 RESÜMEE ................................................................................................................................................. 46

    3 STUDIE ZUR BERUFSBELASTUNG VON LEHRKRÄFTEN .......................................................... 50

    3.1 BERUFSBELASTUNGSSTUDIEN AUS ÖSTERREICH, DEUTSCHLAND UND DER SCHWEIZ .............................. 50

    3.1.1 Die österreichische Studie „Lehrer/in 2000“ .................................................................................... 51

    3.1.2 Die „Potsdamer Lehrerstudie 2006“................................................................................................. 60

    3.1.3 Die Studie „Die individualisierte Profession - Untersuchung der Lehrerinnen und Lehrerarbeitszeit und –belastung im Kanton Zürich“.................................................................................................................. 68

    3.2 DIE BERUFSBELASTUNG VON LEHRKRÄFTEN UND MAßNAHMEN – VERGLEICH DER STUDIEN ............... 75

    4 PERSONAL MASTERY UND PROFESSIONELLES HANDELN..................................................... 78

    4.1 DIE LERNENDE ORGANISATION UND PERSONAL MASTERY NACH PETER SENGE...................................... 78

    4.1.1 Systemdenken ..................................................................................................................................... 80

    4.1.2 Mentale Modelle................................................................................................................................. 82

    4.1.3 Gemeinsame Visionen ........................................................................................................................ 83

    4.1.4 Team - Lernen .................................................................................................................................... 88

    4.1.5 Personal Mastery ............................................................................................................................... 91

    4.2 PERSÖNLICHKEIT ENTWICKELN - „MEISTERLICH“ WERDEN ..................................................................... 98

    4.2.1 Personal Mastery – mehr als nur ein Persönlichkeitsmodell............................................................. 98

    4.2.2 Das Konzept zur personalglobalen Haltung .................................................................................... 106

    4.2.3 Resümee............................................................................................................................................ 113

    5 DAS SYSTEM ALS PARTNER............................................................................................................. 116

  • Verzeichnisse 6

    5.1 DAS SYSTEM UND „PERSONALISIERTE“ LEHRKRÄFTE............................................................................ 116

    6 INTERVIEWS AUS DER BERUFSWIRKLICHKEIT....................................................................... 118

    6.1 METHODEN VON LEITFADEN INTERVIEWS ............................................................................................. 118

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