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Leseprobe - Cassy Fox - Zirkus zur dreizehnten Stunde

Date post:12-Jun-2015
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http://fantasyverlag.com/zirkuszur13stunde-ebook Ein Zirkus, wie Sie ihn noch nie erlebt haben. Betreten Sie ein Zelt voller Mysterien. Eine Geschichte die sich durch Geschichten schreibt. Der "Zirkus zur dreizehnten Stunde" hat eröffnet und lädt seine Besucher ein - zu einer fantastischen Reise in das Reich der Magie, der Legenden und der Sagen. Eine Truppe komischer Gestalten Großbritannien 1888. Ein Zirkus nähert sich London. Er fängt Ausgestoßene und Verfolgte auf und gibt ihnen eine Heimat. Er wird zu einem Ort, der voller Geschichten und Schicksalen steckt. Faith, ein junges Mädchen, gehört schon seit sie denken kann zum Zirkus. Bisher hatte sie nie einen Gedanken daran verschwendet, was außerhalb der bunten Zeltplanen liegen könnte. Bis zu dem Tag, als ihr ein junger Mann das Leben rettet. Alles gerät aus den Fugen Mit einem Mal fühlt sie die Anziehung zum Fremden. Regeln werden verletzt und Grenzen niedergerissen. Doch Faith ahnt nicht, welche Auswirkung ihr Verhalten auch auf andere Geschichten hat. Allmählich beginnen sich die Schicksalsfäden auf unheimliche Weise zu verknüpfen, und die natürliche Ordnung im Zirkus stürzt ins Chaos... Begeisterte Stimmen zum Buch "Starker Titel, starke Story. Man denkt man kennt alles, aber es ist vollkommen neu. Jedes Wort ist in mein Bewusstsein gesickert. Es passiert ständig etwas und man fiebert mit jedem Charakter mit." - Norman Z. per Email "Buntgemischte Wesen, ein Blick in Sagen und Legenden gekrönt von geschichtlichen Details. Ein phantastischer Mix." - Friederike M. per Email "Nach dem Prolog ist man gespannt wie ein Flitzebogen. Es ist unmöglich bei dem vielfältigen Handlungsverlauf mit dem Lesen aufzuhören." - Ein Probeleser
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2. --- LESEPROBE --- Zirkus zur dreizehnten Stunde Cassy Fox 3. Dieser Roman ist ein Meilenstein in meiner Leser-Karriere. Es kommt selten vor, dass mich ein Buch derart fesselt. Es ist dster, hell, geheimnisvoll, zauberhaft, hart, zart, verwirrend, erklrend, spannend, romantisch ... Und das alles zusammen. Anaya auf Amazon Hier findet sich auf faszinierende Art und Weise Realitt und Fantasy miteinander verknpft, die Geschichte trgt den Lesenden bis zum Schlusswort durch eine wundervolle Welt. Calandra auf Amazon Starker Titel, starke Story. Man denkt man kennt alles, aber es ist vollkommen neu. Jedes Wort ist in mein Bewusstsein gesickert. Es passiert stndig etwas und man fiebert mit jedem Charakter mit. Normen Z. via E-Mail Nach dem Prolog ist man gespannt wie ein Flitzebogen. Es ist unmglich bei dem vielfltigen Handlungsverlauf mit dem Lesen aufzuhren. Ein Probeleser 4. ber das Buch Ein Zirkus, wie Sie ihn noch nie erlebt haben. Betreten Sie ein Zelt voller Mysterien. Eine Geschichte die sich durch Geschichten schreibt. Der "Zirkus zur dreizehnten Stunde" hat erffnet und ldt seine Besucher ein - zu einer fantastischen Reise in das Reich der Magie, der Legenden und der Sagen. Eine Truppe komischer Gestalten Grobritannien 1888. Ein Zirkus nhert sich London. Er fngt Ausgestoene und Verfolgte auf und gibt ihnen eine Heimat. Er wird zu einem Ort, der voller Geschichten und Schicksalen steckt. Faith, ein junges Mdchen, gehrt schon seit sie denken kann zum Zirkus. Bisher hatte sie nie einen Gedanken daran verschwendet, was auerhalb der bunten Zeltplanen liegen knnte. Bis zu dem Tag, als ihr ein junger Mann das Leben rettet. Alles gert aus den Fugen Mit einem Mal fhlt sie die Anziehung zum Fremden. Regeln werden verletzt und Grenzen niedergerissen. Doch Faith ahnt nicht, welche Auswirkung ihr Verhalten auch auf andere Geschichten hat. Allmhlich beginnen sich die Schicksalsfden auf unheimliche Weise zu verknpfen, und die natrliche Ordnung im Zirkus strzt ins Chaos ... 5. Fantasy Verlag 207 Taaffe Place, Office 3A Brooklyn, New York NY 11205, USA http://www.fantasyverlag.com 2013 All rights reserved. Dieses Werk ist urheberrechtlich geschtzt. Alle Rechte, auch die der bersetzung, des Nachdruckes und der Vervielfltigung des Werkes, oder Teilen daraus, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Genehmigung des Verlages in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren), auch nicht fr Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfltigt oder verbreitet werden. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wren und daher von jedermann benutzt werden drften 6. 1 Prolog Ruhe, Abgeschiedenheit, vollkommen zurckgezogen. Ein Raum am Ende der Zeit. Dunkel und abgeschottet von jeglichem Leben und doch so sehr mit der Welt und ihrem Sein verbunden wie nichts anderes, das existiert. Ein sanftes Glimmen, leicht wie ein Lufthauch, so zart und zerbrechlich. Und trotzdem hlt es ein ganzes Leben in sich. Ein Leben oder sogar mehrere. Dass ein kleiner Faden eine Welt in sich beherbergen kann Er fhlt sich weich an, sanft, fast schon unwirklich. Dieses kleine, leuchtende Etwas, das sich durch die Finger der drei Frauen zieht und immer weiter gesponnen wird. So lange bis es abgetrennt wird und ein Leben erlischt. Die Reste fallen zu Boden, lsen sich auf, bevor sie ihn ganz erreichen knnen. Verschwinden einfach, wie ein Lufthauch, als wre nichts geschehen. Was bleibt brig? Nichts. Ein Hauchen und Seufzen. Es hat keinen Bestand, hinterlsst in der Zeit keine Spuren. Und sie spinnen weiter. Vermummt in ihre langen Gewnder, die schon Staub angesetzt haben. Die Gesichter verhllt, die Haltung starr. Wrden sich ihre Hnde nicht bewegen, knnte man sie fr Statuen halten. Das Leben existiert in ihren Leibern nicht. Welche Ironie, dass gerade sie die Leben aller in ihren Hnden halten. Ein Schnauben kriecht meine Kehle hoch. Ein belustigtes, vielleicht auch zynisches. Ich spre wie sich meine Lippen nach oben ziehen und ein Grinsen formen. Sie werden die Moiren genannt. Vergttert und verehrt werden sie. So sehr, dass sie es schafften, in unterschiedlichen Kulturen zu leben. Schicksalsgttinnen, Spinnerinnen der 7. 2 Geschichte. Sie hngen an ihrer Macht. Sie hngen an diesen kleinen, zarten Fden. Vielleicht verfangen sie sich auch darin? Was wrde nur passieren wenn Sie stocken. Welch unglaubliche Eintracht sie doch bilden. Eine kleine fast nicht zu bemerkende Vernderung und jede hlt exakt in der gleichen Sekunde inne. Als wrde mit ihnen die Zeit stillstehen. Als wrde alles zusammenhngen. Dann entdecken sie ihn: den Fehler. Diese kleine Unregelmigkeit in einem Faden, der nicht zu Ende war. Ihr Werk, gesponnenes Silber, das Gold des Lebens. Eine Seele, die nicht perfekt war. Dieser Makel schaffte es tatschlich. Er lie ihr Blut flieen. Einen Tropfen nur. Einen einfachen kleinen Tropfen, der von Clothos Fingern auf die Erde fllt. Ein Tropfen, der alles verndert, der den Rest mit Blut befleckt. Das Netz der Spinnen glht. Und sie leben doch! Das Lachen bahnt sich seinen Weg in mir nach oben. Zerkratzt mir die Kehle und zerreit die Luft in meinen Lungen. Die Zeit ist vorbei, das Rad verndert seinen Lauf. Endlich geschieht etwas in diesem abgeschlossenen Raum. Endlich sieht man, dass Leben in ihren Leibern steckt. Die Tr ffnet sich und ich bin endlich frei. Man nennt mich den Bruder der Moiren. Ich bin das Bekannte, ich bin die Geschichte Ich bin das Einzige, das berlebt 8. 3 1. VII Der Wagen Mitten in der Nacht. Der Mond stand am Himmel, die Sterne funkelten. Alles schien friedlich. Sanftes Rauschen, Wind, der in den Wipfeln von dichten Bumen spielte und einen beruhigenden Klang erschuf. Wie eine leise Melodie des Waldes, die den Bewohnern eine ruhige Nacht zususelte. Schatten von Tieren huschten umher. Schlpften aus einem Erdloch, quiekten, tollten durch die Nacht, verschwanden, nherten sich wieder, wurden gejagt oder jagten. Dann eroberte Stille den Ort, nicht einmal mehr ein Schleichen war zu hren. Alle Bewohner schienen den Atem anzuhalten, mitten in der Bewegung erstarrt. Etwas nherte sich! Schritte, schnell und kraftvoll, rannten ber das Gras, brachen durch das Unterholz und fegten ber Wurzeln hinweg. Schweres Atmen begleitet von einem rasselnden Keuchen. Die letzten Tiere der Nacht flchteten erschrocken in die hintersten Winkel. Die Gestalt brach hervor. Gekleidet in einen weiten, schwarzen Umhang. Mit einem weiteren Sprung verkantete sich ihr Fu im Unterholz und sie fiel mit einem halb unterdrckten Schrei zu Boden. Im letzten Augenblick rollte sie sich ber die Schulter ab und blieb keuchend liegen. Etwas hatte sich bei dem Sturz in ihre Rippen gebohrt und ihre Haut schmerzhaft an einigen Steinen aufgeschrft. Ihre Hnde krallten sich um etwas, das sie dicht an die Brust gedrckt hielt. Unhandlich, in etliche Stofflagen gehllt. Sie wrde es nicht loslassen! Es musste von hier weggebracht, gerettet werden! Einen kurzen Augenblick schien das Bild einzufrieren. Nichts regte sich, selbst der Wind schien innezuhalten. Dann rappelte sich die Gestalt wieder auf, die Schmerzen ignorierend. 9. 4 Die wilde Hatz ging weiter. Quer durch den Wald. Ein kleiner Fluss. Wasser spritzte auf, sie strauchelte, fand ihr Gleichgewicht wieder. Weiter! Den Wegen folgend und wieder davon abweichend. ste und Dornen hatten sich durch die Kleidung in ihre Haut gebohrt. Sie sprte das leichte Brennen, hatte jedoch keine Zeit dafr. Spter. Sie wrde sich spter darum kmmern. Sie nahm einen sanften Schein wahr, taumelte auf das Licht zu. Feuer! Ein Feuer auf einem groen Platz. Mit letzter Anstrengung brach sie durch das Unterholz und kam direkt auf eine Lichtung, brach durch eine unsichtbare Mauer. Gerusche erfllten die Luft. Musik, Gelchter, Klatschen und freudige Rufe beherrschten die Nacht. Ihre Augen waren aufgerissen, ihr Atem immer noch schwer. Das Lager schien fr sie der Inbegriff des Paradieses zu sein. Die bunten Wagen standen in einem lockeren Kreis um die Lichtquelle, bildeten fast eine kleine Festung. Schutz! Endlich wieder in Sicherheit. Die Kapuze fiel nach hinten und gab ihr Antlitz frei. Lange hellblonde Haare, fast schon wei, wallten ihr ber die Schultern. Allmhlich kam die Verfolgte wieder zur Besinnung. Sie war gerannt, die letzten Minuten einfach nur gerannt. Oder waren es gar Stunden gewesen? Was war mit der Zeit geschehen? Es war egal. Mit letzter Kraft schwankte sie auf die Ansammlung der Wesen hinzu. Geschafft, keuchte sie leise und sttzte sich ab. Niemand kam nher, niemand schien sie berhaupt zu bemerken. Ihr Blick schweifte einen Augenblick ber die Anwesenden. So viele waren hier. Feuerknstler und Magier, Tnzer und Jongleure. Entstellte Wesen und himmlische Schnheiten. Einen Augenblick, nur noch diesen einen Augenblick, um alles zu genieen. Es war ihr Werk, ihre Heimat, ihr Zirkus. Ein warmes Gefhl schien sich in ihrer Brust auszubreiten. Ihr Zuhause 10. 5 Dann riss sie sich los. Spter, sie konnte spter wieder die Annehmlichkeiten ihrer Gemeinschaft genieen. Nun war etwas anderes wichtiger. Mit leicht schwankenden Schritten ging sie weiter, steuerte einen der Wagen an. Die anderen waren in ihre Abendspiele, die privaten Shows vertieft. Ein Klicken, die Tre ffnete sich. Mit letzter Kraft hievte sich die Frau in den engen Innenraum. Bcher und Schriftstcke in unterschiedlichen Sprachen lagen auf dem Schreibtisch, standen in Regalen. Sorgsam sortiert. Kerzen standen ringsum, kleine Tpfchen und Flschchen sammelten sich auf dem Tisch. Ketten und Anhnger von seltsamer, fremdartiger Machart waren, an den Wnden hngend, zu finden. I

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