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Leistungsbericht Sparte Handel

Date post:01-Mar-2016
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Leistungsbericht der Wirtschaftskammer Steiermark, Sparte Handel
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  • 2010leistungsberichtDer Sparte HanDel

    So leiten Sie Den HanDelWK-Initiative: In zwei Semestern zum Akademischen Handelsmanager. | Seite 3

    Gut Gewappnet zur bankKeine Scheu vor dem Kreditgesprch. Mit dem Unter-nehmens-Check sind Sie bestens vorbereitet. | Seite 10

    Foto: shutterstock.com

  • Eine heie Podiumsdiskussion lieferten sich die Teilnehmer beim Handelstag 2010 am 14. Oktober 2010 in der

    Hitzendorfer Kirschenhalle. Die Topthemen: Wirtschaftskriminalitt und die Spannungsfelder ffnungszeiten/

    Kundenfrequenz, Umstze/Ertrge sowie Shopping am Sonntag.

    Rund 250 Gste waren gekommen, um die optimistische Grundstimmung un-ter den Hndlern zu spren. Zuversichtlich war auch Spartenobmann Wolfgang Sauer, der aber auf ein drngendes Problem in der Bran-che verwies: Die Preisschlachten der vergan-genen Jahre haben zwar die Umstze ange-trieben, aber die Ertrge lassen zu wnschen brig. Da mssen wir jetzt einmal den Hebel ansetzen.

    Hitzige podiumsdiskussionEine heie Podiumsdiskussion lieferten sich Waldemar Zelinka (CITYPARK), Regina Friedrich (WK), Wolfgang Sauer (WK) und Richard Lugner (Lugner City) beim Handelstag 2010. Vor allem das Thema ffnungszeiten erhitzte die Gem-

    ter auf dem Podium, eingebremst nur durch Moderator Ronald Barazon. Ich bin damit nicht glcklich. Warum schreibt der Staat dem Unternehmer vor, wann er sein Geschft machen darf?, stellte beispielsweise Lugner in den Raum und verwies auf die lngeren ffnungszei-ten seiner Lugner City. Bei uns hat sich die ffnungs-zeit bis 21:00 Uhr wunderbar bewhrt viele Wiener kommen extra deswegen zu uns. Aber nicht alle Un-ternehmer bliesen ins selbe Horn: Zelinka hat mit den lngeren ffnungszeiten nicht nur positive Erfahrungen gemacht. Fr die Groen war es positiv, die Kleineren hatten zu kmpfen. Der CITYPARK-Chef rechnet bri-gens mit einer guten und erfreulichen Umsatzentwick-lung 2011, Baumeister Richard Lugner gar mit einem knapp zweistelligen Plus.brigens: Der Handelsmerkur 2010 ging an Blue Tomato (siehe Seite 3).

    Preisschlacht drckt Ertrge

    Leistungsbericht der Sparte Handel2

    VeranStaltunGenVeranstaltungen

  • Blue Tomato heimste den Handelsmerkur 2010 ein

    Mit der FH CAMPUS 02 zum Erfolg

    Skier statt Tomaten

    Handel managen

    In Sachen Onlinehandel hat Blue Tomato die Nase

    vorn. Das Unternehmen erhielt den Handelsmerkur.

    In zwei Semestern zum Akademischen Handels-

    manager. Die FH CAMPUS 02 machts mglich.

    Blue Tomato hat nichts mit Tomaten zu tun, sondern ist eine Schladminger Erfolgsstory la Amerika. In krzes-ter Zeit ist das Unternehmen zum heute weltweit grten Snow-board- und Freeski-Onlinehndler aufgestiegen. Dieser Erfolg wurde natrlich auch im Rahmen des steirischen Handelsprei-ses Handelsmerkur 2010 gebhrend gefeiert. Spartenobmann Wolfgang Sauer berreichte Stefanie Brada, die in Vertretung von Blue-Tomato-Chef Gerfried Schuller gekommen war, die begehr-te Trophe.

    Erfolg fr die Sparte Handel: Mit einem in sterreich einzigarti-gen akademischen Lehrgang zeigt der Studiengang Internati-onal Marketing & Sales Management der FH CAMPUS 02 in Graz, der Fachhochschule der Wirtschaft, auf. Der Lehrgang startet mit dem Sommersemester 2011 und zielt auf ein ganzheitliches Verstndnis fr Unternehmens-, Markt- und Kundenanforderungen ab. Groe s-terreichische Handelspartner haben bereits ihre Untersttzung zu-gesichert.

    umfassendes handelsspezifisches wissenDie Ausbildung richtet sich sowohl an Bewerber ohne Matura als auch an jene mit Matura bzw. Akademiker. Nach einem Aufnah-meverfahren und dem Nachweis einer entsprechenden Berufs-erfahrung knnen sich die Studenten in zwei Semestern (rund 400 Lehreinheiten) ein umfassendes handelsspezifisches Wissen aneignen. Haben auch Sie Interesse am Akademischen Han-delsmanager? Dann informieren Sie sich auf www.campus02.at unter dem Menpunkt International Marketing & Sales Manage-ment.

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    Der HanDel

  • Das Groe 3-Christmas-Shopping und die Scharfen Tage brachten die Kunden im Vorjahr zum Jubeln.

    Bei der Einkaufsaktion in Kooperation mit 3 und der WKO konnten fleiige 3-Hrer ihr Weihnachtsbudget

    aufbessern. Scharfe Preise gab es beim Sommerschlussverkauf fr Schnppchenjger.

    Ja, das Groe 3-Christmas-Shop-ping jeder 3-Hrer kennt ihn, den Slogan, der alljhrlich zur Weihnachtszeit aus dem Radio trllert. Die Gemeinschaftsaktion von 3 und der Sparte Handel kommt bei der Bevlkerung so gut an, dass das Projekt be-reits zur Tradition geworden ist.

    Spielzeug, blumen oder DfteAuch 2010 war es wieder so weit: Hrer konn-ten die Rechnungen ihrer Weihnachtseinku-fe an den Sender schicken. Egal ob Dfte, Spielzeug, Blumen, Mbel, Textilien, Motor-radzubehr, Lebensmittel, Papierwaren oder Bohrmaschinen smtliche Rechnungen der bei einer Weihnachtsshoppingtour im ster-reichischen Handel erworbenen Waren konn-

    ten eingereicht werden. Und mit ein bisschen Glck wurde das Weihnachtsbudget des einen oder ande-ren Hrers aufgebessert.Hndler und Kunden profitierten im Vorjahr aber nicht nur vom Groen 3-Christmas-Shopping, sondern auch vom schrfsten Rausverkauf des Jah-res: den drei Scharfen Tagen. Von 29. bis 31. Juli 2010 boten Hndler ihre Waren zum Sensationspreis an. Das Angebot reichte von Bekleidung, Schuhen, Sportartikeln und Schmuck bis hin zu Parfmerie-waren, Accessoires, Elektrogerten, Brillen und vie-lem mehr. Super Abverkaufspreise bei bester Bera-tung und toller Qualitt lieen keine Wnsche offen. Zweimal im Jahr standen die Scharfen Tage der WKO auf dem Programm. Das unbersehbare Mar-kenzeichen: die Chilischote. berall, wo sie zu sehen war, winkten tolle Rabatte und feurige Angebote.

    Paradies fr Schnppchenjger und Christkindlhelfer

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  • Damit die Hndler noch besser auf die Zielgruppe der ber-50-Jhrigen eingehen knnen, stellt die Sparte

    Handel einen Manahmenkatalog zur Verfgung. Darin wird vor allem die zielgruppengerechte Ansprache der

    lteren Generation thematisiert. Die Inhalte basieren auf einem Seniorenmarketingkonzept der FH CAMPUS 02.

    Die demografische Entwicklung der Gesell-schaft hinterlsst ihre Spuren. Die Gruppe der lteren Generation wird immer grer. Ein Umdenken der Wirtschaftstreibenden ist die Folge. Die zielgrup-pengerechte Ansprache der Generation 50 plus ist eines der Kernthemen der Sparte Handel. Deshalb wurde die FH CAMPUS 02, Studiengang International Marketing & Sales Management damit beauftragt, ein Seniorenmarketingkonzept zu erstellen. Die Hndler sollen dadurch erfahren, wie sie die ber-50-Jhrigen am besten erreichen. Der Fokus liegt hierbei vor allem auf der optimalen Ladengestaltung, auf den Bedrfnissen der Zielgruppe bezglich be-gleitender Dienstleistungen und

    auf der Kommunikation des Zusatznutzens an die Generation 50 plus.

    Die zeiten ndern sichMenschen ber 50 Jahre sind heutzutage uerst ak-tiv und wollen das Leben genieen, jedoch sind ihre Ansprche an den Handel anders als jene von jun-

    Ein gutes Hndchen fr 50

    gen Leuten. Das hat die Wirtschaftskammer erkannt. Dennoch reagiert der Handel derzeit noch viel zu zaghaft auf diese wachsende, durchaus kaufkrftige Konsumentenschicht.

    anspruchsvolle kundengruppeNeben der Marktforschungsstudie Das In-formationsverhalten der Generation 50 plus, erstellt von der FH CAMPUS 02 im Jahr 2010, wurden zudem Beobachtungen, Befragungen und ein Experteninterview durchgefhrt. Die Ergebnisse: Die Generation 50 plus ist eine uerst anspruchsvolle Kundengruppe, die groen Wert auf ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhltnis legt. Dadurch haben vor allem nicht filialisierte Einzelhndler die Mg-lichkeit, knftig im hrter werdenden Wettbe-werb leichter zu bestehen. Ein Manahmen-katalog wird die Hndler in Zukunft bei der Ausrichtung ihres Unternehmens auf diese Zielgruppe untersttzen.

    Weitere Infos a

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    http://wko.

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    Der HanDel

    aktionenAktionen

  • Hndler suchen Lehrlingsstars

    Infoplattform fr vife Teens

    Mit dem Lehrlings-Check wird Ihr Griff zum

    zuknftigen Lehrling vergoldet.

    Die Berufsinformationswoche weckte

    Interesse fr Lehrberufe im Handel.

    Den richtigen Lehrling fr den eigenen Betrieb auszusuchen, ist eine Herausforderung. Aus diesem Grund hat die Sparte Handel der WK Steier-mark den Lehrlings-Check erarbeitet, mit dessen Hilfe der passende Lehrling leichter gefunden wer-den soll. Eigenschaften wie Kontaktfreudigkeit, Of-fenheit, Motivation und ein selbstbewusstes Auftre-ten sollte jeder Lehrling im Handel besitzen. Welche Fhigkeiten und Schlsselqualifikationen Ihr Lehr-ling aber schlussendlich mitbringen muss, das ent-scheiden Sie. Mit dem Lehrlings-Check, den Sie di-rekt bei der Sparte Handel anfordern knnen, finden Sie schnell und einfach heraus, welche Kompetenzen Ihre zuknftigen Mitarbeiter haben.

    Die Berufsinformationswoche des Han-dels im Europasaal der Wirtschafts-kammer Steiermark bietet jedes Jahr im Frhling eine Informationsplattform fr jun-ge Menschen. Rund 1.700 Schler aus steiri-schen Haupt-, Haushalts-, Realschulen und polytechnischen Lehrgngen nahmen die Chance wahr, sich an den Kennenlerntagen bei Handelsunternehmen ber die verschie-denen Branchen und Karrierechancen zu in-formieren. Von den zehn hufigsten Lehrberufen ist der Einzelhandelskaufmann der mit Abstand be-liebteste Beruf.

    Weitere Infos a

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    http://wko.

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    Der Textilhandel bt auf die jungen Damen eine besondere Faszination aus

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