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KooperationsProjekt VitAl 37

Date post:01-Nov-2014
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  • 1. Material zum KooperationsProjekt VitAl 37 Qualifizierte Ausbildung Fr GesundheitsWirtschaft (NeuroTechnologie) GesundheitsWirtschaft (37 KrperTemperatur) GesundheitsWissenschaft Exzellente GesundheitsVersorgung Forschung Fr (PostleitRegion 37) (37% Anteil 60+) AltersDemenz (NeuroScience) (NeuroTherapie) Integrierte Versorgung Gttinger Durch bergangsManagement NeuroMedizin
  • 2. Material zum KooperationsProjekt VitAl 37 Regionalverband Sdniedersachsen e.V., Barferstrae 1, 37075 Gttingen, 18.09.2009 Tel.: 0551 5472810, E-Mail: info@regionalverband.de, Internet: www.regionalverband.de Bearbeitung: Dr. Gerhard Cassing, Stadtrat a.D., 01702175588, www.cassing-planung.de 1
  • 3. Gliederung Gesundheitsregion Gttingen: Kooperations-Projekt VitAl 37 Vorbemerkung...........................................................................................3 1. Thema: Regionale Gesundheitswirtschaft..............................................4 1.1 Regionalstrategie: Gesundheit als Wertschpfung..........................................5 1.2 Gesundheitsstrategie: Langlebigkeit als Leitbild.............................................7 1.3 Wirtschaftsstrategie: Wachstum durch Innovation........................................10 2. Status: Gesundheitswirtschaftliche Akteure........................................16 2.1 Gesundheitssystem: Wissensbasierte Funktionsbereiche...........................17 2.2 Gesundheitsfokus: Altersbedingte Erkrankungen.........................................22 2.3 Gesundheitsprodukte: Medizinische Infrastruktur.........................................26 3. Profil: Gesundheitswirtschaftliche Potenziale......................................39 3.1 Gesundheitsmarkt: Medizin der Langlebigkeit...............................................40 3.2 Gesundheitsbedarf: Vitalitt im Alter...............................................................56 3.3 Gesundheitskonzept: Integrierte medizinische Versorgung.........................61 4. Prozess: Gesundheitswirtschaftliches Netzwerk.................................66 4.1 Gesundheitscluster: Initiativen zur Netzwerkbildung....................................66 4.2 Gesundheitsmanagement: Organisation der Zusammenarbeit....................78 4.3 Regionalmarketing: Gttinger Medizin.........................................................85 5. Projekt: Regionaler Entwicklungsimpuls..............................................94 5.1 Projektfokus: Gttinger Neuro-Medizin...........................................................94 5.2 Projektportal: .www.gesundheitsregiongoettingen.de...................................99 5.3 Projektantrag: Kooperationsnetzwerk und Clustermanagement................102 Zusammenfassung................................................................................103 Verzeichnisse.........................................................................................105 Es ist doch sonderbar, dass wir so viele Mittel kennen, eine Krankheit zu befr- dern, und so wenige sie zu heilen. (Georg Christoph Lichtenberg 1779) 2
  • 4. Vorbemerkung Gesundheit wird allgemein als hchstes Gut angesehen. Auch Langlebigkeit hat einen hohen Stellen- wert. Beides soll mit der Erhaltung der krperlichen und geistigen Fhigkeiten einhergehen. Dann sind die Voraussetzungen fr eine zufriedenstellende Lebensqualitt gegeben. Dieser Zielrahmen bestimmt die gesellschaftliche, wissenschaftliche und in zunehmendem Mae auch die wirtschaftliche Bedeutung der Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit. Die Befriedigung der Bedrfnisse nach Gesund- heit kann durch Vorbeugung zwar unwirtschaftliche Aufwendungen vermeiden, andererseits sind Be- handlung, Heilung und Pflege von Erkrankten mit Wertschpfungen (Waren, Dienste) verbunden, die zum Wachstum von Wirtschaft und Beschftigung erheblich beitragen. Diese Effekte will die Regionalpolitik nutzen, indem sie den Beitrag des Gesundheitswesens fr die Regionalentwicklung in ihre Strategie einbezieht. Dazu bedarf es der Gewinnung der Akteure und der Abstimmung ihrer Aktivitten in Hinblick auf ein gemeinsames Leitbild. Leitziel ist, das Gesundheitswe- sen der Region Gttingen als fhrende Branche im internationalen Wettbewerb zu positionieren. Dazu sollen die herausragenden Potenziale von gesundheitlicher Versorgung, Wissenschaft und Wirtschaft in einem regionalen Netzwerk gebndelt und fr das sektorale Wachstum genutzt werden. Der Regionalverband Sdniedersachsen hat sich 2008 an der Ausarbeitung eines Antrags der Univer- sittsmedizin Gttingen (UMG) zum Wettbewerb Gesundheitsregionen der Zukunft des Bundesminis- teriums fr Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt (vgl. www.gesundheitsforschung-bmbf.de). Auch wenn dieser Antrag nicht zum Zuge kam, haben die damit begonnenen Kontakte der vielfltigen Akteu- re des regionalen Gesundheitswesens doch Interesse an einer Kooperation geweckt. Der Regionalver- band will diese Anstze mit seiner Initiative zur Bildung eines Netzwerkes Gesundheitsregion Gttin- gen weiter fhren. Er wird dabei besonders von der Stadt Gttingen intensiv untersttzt. Nach vorberei- tenden Gesprchen im Frhjahr 2009 fand am 19.6. 2008 ein Workshop zur regionalen Wertschpfung in der Medizin statt. Drei Arbeitsgruppen haben sich zu den Fokusthemen 1. Demenz, 2. bergangs- management, 3. Ausbildung gebildet. Als viertes Projekt soll die Frderung von Neurotechnologien in der Verantwortung der Gesellschaft fr Wirtschaftsfrderung und Stadtentwicklung Gttingen (GWG) verfolgt werden. Die Projekte sollen von einem professionellen Clustermanagement betreut werden. Mit der vorliegenden Materialsammlung aus Internet und Literatur werden die Vorarbeiten zum Frder- antrag fr ein Kooperationsnetzwerk der regionalen Gesundheitsakteure dokumentiert (Zitate: kursiv). Mit einer bersicht ber die Akteure und ihre Aktivitten soll die Zusammenarbeit besonders zwischen den Aktionsfeldern Forschung, Entwicklung, Versorgung und Ausbildung angeregt werden. Damit will der Regionalverband Sdniedersachsen seine satzungsmige Aufgabe erfllen, durch Vernetzung die endogenen Potenziale der Regionalentwicklung nutzbar zu machen. Das bereits im 18. Jahrhundert von Albrecht von Haller begrndete Renommee der Gttinger Medizin soll damit auch zuknftig Geltung behalten. Dazu bietet die Entwicklungsstrategie Wissens-Region Gttingen (RES 2006) den entspre- chenden Rahmen. Erste Informationen ber das geplante gesundheitswirtschaftliche Netzwerk knnen auch dem im Aufbau befindlichen Portal www.gesundheitsregiongoettingen.de entnommen werden. Hier sind auf interaktiven Karten zahlreiche Akteure der VitAl-Region zwischen Harz und Weser mit ihren Adressen verzeichnet. Diese Darstellungen wurden von Dipl. Geograph Dirk Spenn bearbeitet. Dem geplanten Kooperationsnetzwerk Gesundheitsregion Gttingen wnschen wir eine frdernde Untersttzung, eine nachhaltige Entwicklung und eine erfolgreiche Umsetzung. (Rdiger Reyhn) Geschftsfhrer (Dr. Gerhard Cassing) Regionalberatung 3
  • 5. 1. Thema: Regionale Gesundheitswirtschaft In dem Projekt Gesundheitsregion Gttingen laufen mehrere entwicklungsstrategische Anstze zu- sammen. Sie knnen in einem rumlich-funktionalen Modell dargestellt werden, in dem die verschiede- nen Strategieanstze miteinander vernetzt werden (vgl. Abb. 01): Rumliche Strategien: Die regionalen Aspekte stehen im Kontext bergeordneter nationaler Strate- gien sowie praktischer Interessen lokaler Akteure (Kap. 1.1); Funktionale Strategien: Die gesundheitsstrategischen Aspekte stehen im Kontext wissenschaftlicher Erkenntnisse und wirtschaftlicher Bedingungen (Kap. 1.2, 1.3). Die komplexe Thematik erfordert die Kooperation einer Vielzahl von Akteuren des regionalen Gesund- heitssystems (ffentliche, gemeinntzige und private Gesundheitsdienstleister) in einem Netzwerk Ge- sundheitsregion Gttingen. Hier werden die gesundheitsrelevanten Aktivitten (Ziele, Strategien, Kon- zepte, Projekte) in Hinblick auf das Leitbild und die Dachmarke VitAl 37 koordiniert. Ziel der Koordina- tion ist eine vitalittsorientierte Region mit selbstbestimmt handelnden Nutzern und Betreibern einer in- novativ vernetzten Gesundheitswirtschaft. Die Koordination der gesundheitsbezogenen Wertschpfung soll mehrdimensional durch eine damit beauftragte Netzwerkagentur erfolgen. Die forschungsorientierte Entwicklung der Gesundheitsre

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