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Jahresabschluss und Lagebericht Die Inflationsrate sank 2014 auf den niedrigsten Stand seit 2009....

Date post:28-Oct-2019
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  • Jahresabschluss und Lagebericht WOBAK Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Konstanz

    Geschäftsbericht 2014

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    INHALTSVERZEICHNIS

    Inhaltsverzeichnis

    Kurzportrait ........................................................................................ 5

    I. Lagebericht 1. Grundlagen des Unternehmens ........................................................ 6

    1.1 Geschäftsmodell ...................................................................... 6 1.2 Ziele und Strategien .................................................................. 7 1.3 Beteiligung .............................................................................. 7

    2. Wirtschaftsbericht .......................................................................... 8 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen .......................................... 8 2.2 Geschäftsverlauf .................................................................... 10 2.3 Die aktuellen Bauvorhaben ...................................................... 10

    Mietwohnungsbau .................................................................... 10 Bauträgergeschäft/Eigentumsobjekte .......................................... 16 Modernisierung/Sanierung/Instandhaltung .................................. 17

    2.4 Haus- und Grundstücksbewirtschaftung ...................................... 19 2.5 Vermögens-,Finanz- und Ertragslage .......................................... 21 2.6 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren .................. 24

    3. Nachtragsbericht .......................................................................... 26 4. Prognosebericht ............................................................................ 26 5. Chancen- und Risikobericht ............................................................ 27 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten .. 28

    II. Jahresabschluss zum 31.12.2014 ................................................ 31 Bilanz ............................................................................................ 32 Gewinn- und Verlustrechnung ............................................................ 34 Anhang .......................................................................................... 35

    III. Bestätigungsvermerk .................................................................... 40

    IV. Bericht des Aufsichtsrates ............................................................ 41

    Impressum ........................................................................................ 43

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    Firmenjubiläum am 31. Oktober 2014: 90 Jahre WOBAK Download der 90-Jahre Broschüre: www.wobak.de

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    Gesellschafter Stadt Konstanz (mit 96%) Sparkasse Bodensee (mit 4%)

    Gründung 31. Oktober 1924

    Eigenkapital € 34.797.356,19

    Bilanzsumme € 204.249.670,35

    Zahl der eigenen Wohnungen 3.738

    Zahl eigener und verwalteter Objekte 9.600

    Vorsitzender des Aufsichtsrates Oberbürgermeister Uli Burchardt

    Geschäftsführer Bruno Ruess, Betriebswirt (VWA)

    Beteiligung BHS Städtebau Bodensee/Hegau GmbH (mit 49 %)

    Mitgliedschaften GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., über den

    vbw Verband baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

    Vereinigung baden-württembergischer kommunaler Wohnungsunternehmen

    DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V.

    Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V.

    KURZPORTRAIT

    Kurzportrait

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  • I. LAGEBERICHT

    1.1 Geschäftsmodell

    Die WOBAK Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH Konstanz konnte im Berichtsjahr 2014 das 90 jährige Jubiläum ihrer erfolgreichen Geschäftstä- tigkeit feiern. Sie gehört zur historisch gewachsenen Gruppe der rd. 730 kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen mit über 2,5 Millionen Wohnungen in Deutschland, die gut 5,2 Millionen Menschen ihr Zuhause bieten. Sie versorgen breite Schichten der Bevölkerung mit guter Wohnqualität zu bezahlbaren Mieten und beziehen dabei auch jene Menschen mit ein, die sich aus eigener Kraft auf dem Wohnungsmarkt kaum selbst versorgen können.

    Diese Unternehmen sind in vielen Fällen auch Mus- terbeispiele für Innovation sowie betriebswirtschaftli- che Effizienz und übernehmen damit Verantwor- tung weit über das Wohnen hinaus. Sie dienen ihren Städten als wohnungspolitisches Handlungsin- strument, um auch in der sozialen Stadtentwicklung Einfluss nehmen zu können. Gerade kommunale Unternehmen haben eine lenkende Funktion bei der Mietpreisentwicklung. Zum Tätigkeitsspektrum ge- hören weiter die Mitgestaltung der städtischen Wachstumsprozesse sowie die Umsetzung der Ener- giewende in Neubau wie Modernisierung und das generationengerechte Bauen. All dies erfordert von den Unternehmen nicht nur praktische Lösungen sondern auch eine solide Eigenkapitalbasis.

    Vor Ort ist dies der WOBAK Auftrag und Verpflich- tung zugleich. Ihrer Hauptgesellschafterin, der Stadt Konstanz, ist sie ein agiles Instrument der Daseins- vorsorge für den Wohnungsmarkt, aber auch ein verlässlicher Partner für Kunden und Geschäfts- partner sowie ein standortrelevanter beständiger Auftraggeber. Die innovative, solide Aufstellung

    des Unternehmens schafft die Basis für das Kernge- schäft der werthaltigen Bestandsbewirtschaftung, das heißt für den geförderten bzw. freifinanzierten Mietwohnungsbau, ergänzt um die additiven Geschäftsfelder.

    Anlässlich des 90 jährigen Firmenjubiläums am 31. Oktober 2014 hat die WOBAK ihr Geschäfts- modell in einer Broschüre bebildert und program- matisch dargestellt, die als Download auf der Homepage (www.wobak.de) bereit steht.

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    1. Grundlagen des Unternehmens

    Geschäftsführer Bruno Ruess

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    1.2 Ziele und Strategien

    Aus seiner langen Historie entwickelt das Unterneh- men seine Ziele für Gegenwart und Zukunft, die in einem ständigen Monitoringprozess an aktuelle Er- fordernisse und neue Entwicklungstendenzen des Wohnungsmarktes angepasst werden. Für das Be- richtsjahr und die mittelfristig überschaubare Zukunft gilt es insbesondere, den sich aus dem vom Gemeinderat beschlossenen „Handlungspro- gramm Wohnen“ ergebenden Auftrag an die städ- tische Wohnungsbaugesellschaft umzusetzen.

    Das Programm sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 rd. 5.300 weitere Wohnungen entstehen sollen. Die Rolle der WOBAK wird sich dabei auf das Marktsegment des geförderten Wohnungsbaus und das mittlere Preissegment fokussieren, was so- wohl Miet- als auch Eigentumsobjektes einschließt. Auch in anderen Marktbereichen werden ergän- zende Projekte, wie Altenpflegeeinrichtungen etc. entwickelt. Während die Mietpreise im geförderten Mietwohnungsbau vom Gesetzgeber festgelegt sind, hat sich die WOBAK für ihre freifinanzierten Woh- nungsbestände selbst verpflichtet, im Durchschnitt unter dem Niveau des Mietspiegels zu bleiben und so preisdämpfend auf dem Markt zu wirken. Zwischen den Geschäftsjahren 2013 und 2017/ 2018 beabsichtigt die WOBAK nach heutigem Stand rd. 500, überwiegend geförderte, Wohnungen zu planen und zu bauen. Damit wird sie der ihr im „Handlungsprogramm Wohnen“ zugedachten Rolle bereits heute als Vorreiter gerecht und doku- mentiert ihr umfangreiches Engagement im Städte- und Wohnungsbau.

    1.3 Beteiligung

    Das Beteiligungsunternehmen BHS Städtebau Bodensee/Hegau GmbH, an dem die WOBAK 49% der Anteile hält, konnte für das Geschäftsjahr 2014 wiederum ein sehr erfreuliches Ergebnis vor- legen. Gesellschafter der im Jahr 2000 gegründe- ten BHS sind die WO-BAK Städtische Wohnungs- baugesellschaft mbH Konstanz, der Spar- und Bau- verein Konstanz eG, die Baugenossenschaft Fami- lienheim Bodensee eG, Radolfzell und die BGO Baugenossenschaft Oberzellerhau eG, Singen. Auch im fünfzehnten Jahr des agilen Unternehmens blieb das erklärte Ziel der vier Partner unverändert, nämlich ihre wohnungswirtschaftlichen Kompetenzen im Landkreis für die Region zu bündeln.

    Daraus entwickelte sich ein höchst positives Kunden- vertrauen, das ein betriebswirtschaftlich gesundes Wachstum ermöglichte, insbesondere im Tätigkeits- feld der wohnungsnahen Dienstleistungen. Hier konnte das Mitarbeiterteam vergrößert werden, nachdem stetig steigende Umsätze zu verzeichnen sind. Auch im Bauträgergeschäft konnten Weichen gestellt werden. Ein an der Martin-Schleyer-Straße in Litzelstetten erworbenes Objekt wurde überplant und der Bauantrag eingereicht. Das planerische Konzept sieht vor, ein Ärztehaus mit Praxen etc. zu errichten, in dem auch die neue Filiale einer regio- nalen Bank repräsentative Räume erhält. Über die- ses Bauvorhaben und weitere Neubauprojekte will die BHS im laufenden Jahr weitere Entscheidungen treffen.

    I. LAGEBERICHT

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  • I. LAGEBERICHT

    8

    2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

    Die deutsche Wirtschaft zeigte sich, trotz globaler und regionaler Krisen im Berichtsjahr 2014 robust und fand im Verlauf zu einem versöhnlichen Jahres- ausk

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