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Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoff£¤nderungen Fachlicher ... Schulcurriculum Chemie...

Date post:01-Nov-2019
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  • Schulcurriculum Chemie Städtisches Gymnasium Bergkamen - Klasse 7 Seite 1 von 6

    Inhaltsfeld 1: Stoffe und Stoffänderungen

    Fachlicher Kontext: Speisen und Getränke – alles Chemie ?

    Kontext: A) Was ist drin? Wir untersuchen Lebensmittel, Getränke und ihre Bestandteile Sequenzen 1. Sicherheit ist das A und O in der Chemie (S. 9 – 17) 2. Wir untersuchen Brausepulver (S. 20, 22 – 23, 36 -39, 64 -65) 3. Immer in Bewegung – Aggregatzustände und Teilchen 4. Goldkrone oder nicht ? Das Heureka-Prinzip (S. 34 – 35) 5. Steckbrieflich gesucht! (S. 42 – 45)

    Zeit- bedarf

    Fachliche Schwerpunkte/ angestrebte konzeptbezogene Kompetenzen

    Experimente/ methodische Hinweise angestrebte zentrale prozessbezogene Kompetenzen

    1. Sicheres experimentieren im Chemieraum inklusive Sicherheitsbelehrung (S. 9 – S. 17)

    Stationenlernen: Laborschein (Seite 16 -17)

    2. Gegenstände,Stoffe und Stoffklassen, Stoffeigenschaften (beschreibende und messbare Stoffeigenschaften), chemische Reaktion

    Möglichkeiten zur Unterscheidung von Stoffen (S. 22 – 23)

    Gruppenarbeit: Untersuchung von Brausetabletten/-pulver: (S. 20 und Material aus: Unterrichtspraxis: Das bringt Brausepulver zum Brausen)

    - Inhaltsstoffe und Stoffeigenschaften der Inhaltsstoffe in Brausepulver

    - Abgrenzung der Begriffe: Stoffe im Alltag/ Stoffbegriff in der Chemie; Eigenschaften von Personen vs. Stoffeigenschaften in der Chemie;

  • Löslichkeit; Wasser als Lösungsmittel; Unterscheidung von sauren und alkalischen Lösungen mit Indikator (S. 36 – 37, S. 38)

    Chemische Reaktion (S. 64 – 65)

    - Erweiterung: - Brausepulver als heterogenes Stoffgemisch, Brause-

    lösung als homogenes Stoffgemisch Bestandteile als Reinstoffe (Vorwissen zu Kontext B)

    - Stoffveränderung am Beispiel der Gasentwicklung beim

    Auflösungsprozess von Brausepulver (Vorwissen zu Kontext C); pneumatisches Auffangen von Gas, einfache Nachweisverfahren für „Kohlenstoffdioxid“, Sauerstoff und Wasserstoff (evt. Stickstoff)

    3. Die Aggregatzustände der Stoffe; Aggregatzustands-änderungen (schmelzen, erstarren, sublimieren, resubli-mieren, sieden, kondensieren) (S. 24 – 25)

    Teilchenmodell und Aggregatzustand (S. 26 -29)

    - Aggregatzustände am Bsp. Wasser, Die Siedetemperatur des Wassers (Schülerexperiment: Darstellung als Temperatur-Zeitdiagramm als mögliche Vertiefung)

    - Computerunterstützte Lernumgebung: Aggregat-

    zustandsänderung und Teilchenbewegung

    - Schülerexperiment: Das Jod-Experiment (Sublimieren und resublimieren)

    - Mögliche Vertiefung im Winter: Schmelztemperatur-

    erniedrigung von Salzwasser (Siedetemperatur-erhöhung)

    4. Dichte als Größe und Dichtebestimmung (S. 34 – 35)

    - Die Dichte der Stoffe: „Heureka“, das Prinzip des Archimedes als Kugellager-Methode: Dichte-bestimmung von Feststoffen und Flüssigkeiten Alternative: Dichtebestimmung von Cola und Cola-light.

    - Bestimmung des Litergewichtes der Luft.

  • 5. Identifizierung von Stoffen durch Eigenschafts-kombinationen (S. 42 – 45)

    - Ermittlung von Steckbriefen

    - CR I.1.a: ... beobachten und beschreiben Stoffumwandlungen. - CR I.1.c: ... grenzen chemische Reaktionen von

    Aggregatzustandsänderungen ab. - CR I.2.a: ... führen Stoffumwandlungen herbei. ... - CR I+II.6: ... benutzen chemische Reaktionen zum Nachweis

    chemischer Stoffe (Glimmspanprobe, Knallgasprobe) - M I.1a: ... unterscheiden zwischen Gegenstand und Stoff. - M I.1b: ... nennen, beschreiben und begründen

    Ordnungsprinzipien für Stoffe aufgrund ihrer Eigenschaften und Zusammensetzung (Reinstoffe, Gemische; Elemente (z.B. Oxide, Salze, organische Stoffe).

    - M I.2a: ... identifizieren Stoffe aufgrund ihrer Eigenschaften (z.B. Geruch, Farbe, Löslichkeit, elektrische Leitfähigkeit, Schmelz- und Siedetemperatur, Aggregatzustände, Brennbarkeit).

    - M I.2b: ... ordnen Stoffe aufgrund ihrer Zusammensetzung und Teilchenstruktur

    - M I.3.a: ... bewerten Stoffe aufgrund von Stoffeigenschaften bezüglich ihrer Verwendungsmöglichkeiten.

    - M I.5: --- deuten die Aggregatzustände unter Hinzuziehung der Anziehung von Teilchen.

    - E I.2.a: ... setzen Energie gezielt ein, um den Übergang von Aggregatzuständen herbeizuführen

    - E I.2b: ... beschreiben Siede- und Schmelzvorgänge energetisch

    - PE 1: ... beobachten und beschreiben chemische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei Beobachtung und Erklärung.

    - PE 2: ... erkennen und entwickeln Fragestellungen, die mit Hilfe chemischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse und Untersuchungen zu beantworten sind.

    - PE 3: ... analysieren Ähnlichkeiten und Unterschiede durch kriteriengeleitetes Vergleichen.

    - PE4: ... führen (qualitative und einfache quantitative) Experimente und Untersuchungen durch und protokollieren diese.

    - PK 1: ... argumentieren fachlich korrekt und folgerichtig - PK 2: ... vertreten ihre Standpunkte zu chemischen

    Sachverhalten und reflektieren Einwände selbstkritisch. - PK 3: ... planen, strukturieren, kommunizieren und

    reflektieren ihre arbeit, auch als Team. - PK 4: ... beschreiben, veranschaulichen oder erklären

    chemische Sachverhalte unter Verwendung der Fachsprache, ggf. mit Hilfe von Modellen und Darstellungen.

    - PB 1: ... nutzen Modelle und Modellvorstellungen zur Bearbeitung, Erklärung und Beurteilung chemischer Fragestellungen und Zusammenhänge.

    - PB 4: ... beurteilen an Beispielen Maßnahmen und Verhaltensweisen zur Erhaltung der eigenen Gesundheit.

    Kontext: B) Wir gewinnen Stoffe aus Lebensmitteln Sequenzen: 6: Reinstoffe und Stoffgemische

  • 7: Lernfirma Dr. Schmeck oder Vom Steinsalz zum Kochsalz/ Trinkwasser aus Salzwasser

    6. Gemische und Reinstoffe (S. 48 – 49) Schülerexperimente: V1 – V3 S. 49

    7. Stofftrennverfahren (Auslesen, Sedimentieren, Dekantieren, Filtrieren, eindampfen, Magnettrennen, Extrahieren, Chromatographie, Destillation, Absorbieren (S. 50 – 57)

    Lernfirma Dr. Schmeck: - Destillation von Rotwein, - Fett-Extraktion aus Chips, - Chromatographie von Smarties®, - Filtration von naturtrüben Apfelsaft, - Adsorption von Powerade ®, - Zentrifugieren von Orangensaft.

    Buchvorlage als Alternative:

    - Vom Steinsalz zum Kochsalz, Schülerversuche V1 und V2 S. 50; (S. 50 -51, S. 55)

    - Trinkwasser aus Salzwasser, Schülerversuche V1 bis V4 S. 53; (S. 52 -53, S. 54 -55)

    Zur Vertiefung:

    - Kugellager zur Abwasser- und Müllaufbereitung

    - M I.3b: ... nutzen Stoffeigenschaften zur Trennung einfacher

    Stoffgemische - M II.3: ... wenden Kenntnisse über Struktur und

    Stoffeigenschaften zur Trennung, Identifikation, Reindarstellung an und nutzen sie zur Beschreibung großtechnischer Produktion von Stoffen.

    - M I.7.b: ... beschreiben Lösevorgänge und Stoffgemische auf der Ebene einer einfachen Teilchenvorstellung

    Kontext: C) Wir verändern Lebensmittel durch Kochen oder Backen

  • Sequenzen: 8. Vom Zucker zum Karamell zum Farbstoff

    8. chemische Reaktion, Ausgangsstoffe und Reaktionsprodukte, (S.21; S. 64 – 65)

    - Vertiefung zur Untersuchung von Brausepulver (siehe Sequenz 2)

    - Karamellisieren von Zucker, Zuckerkulör, Schülerexperiment V3 S. 65.

    - CR I.1.a: ... erkennen chemische Reaktionen an der Bildung von neuen Stoffen mit neuen Eigenschaften und unterscheiden diese von der Herstellung bzw. Trennung von Gemischen.

    - PE 1: ... beobachten und beschreiben chemische Phänomene und Vorgänge und unterscheiden dabei Beobachtung und Erklärung.

    - PK 1: ... argumentieren fachlich korrekt und folgerichtig.

    Inhaltsfeld 2: Stoff- und Energieumsätze bei chemischen Reaktionen

    Fachlicher Kontext: Brände und Brandbekämpfung

    Kontext: A) Brände und Brandbekämpfung Sequenzen 1. Faszination Feuer (S. 74; S. 90 – 91) 2. Feuer und Flamme (S. 74; S. 76; S. 94, S 96 -97) 3. Die Kunst des Feuerlöschens (S. 75; S.102, 104 -105) 4. Brandverhütung (S. 103)

    1. Nutzen und Gefahren des Feuers, Methoden des Feuermachens, Brennbarkeit, Brennstoffe (S. 74; S. 90 – 91; S. 92)

    - Erstellung einer Mindmap und Referate in Arbeitsgruppen zum Thema Feuer.

    - Schülerversuch: Untersuchung der Brennbarkeit verschiedener flüssiger und fester Stoffe (z. B. Holzkohle, Spiritus, Wachs; Streichhölzer, Magnesium)

  • 2. Voraussetzungen für die Entstehung einer Feuers: Brennstoff, Luft (Sauerstoff), (Flammtemperatur), Zündtemperatur; Verbrennung als chemische Reaktion; Flamme als brennendes Gas; Zersetzung von Holz; Entzündbarkeit und Zerteilungsgrad; Licht- und thermische Energie (Wärme) (S. 74, S. 76; S. 93 - 97)

    - Praktikum: Untersuchung einer Kerzenflamme (S. 93), zur Ergänzung/Vertiefung von V3 und V4 auch Schülerversuch V3 S. 94 bzw. V4 S. 95

    - Zur Luft: Schülerversuche V1 und V2 S. 76 - Zur Flammtemperatur: Lehrerversuch (V1 S. 94), evt. auch

    Schülerversuch V2 S. 94, - Zur Zündtemperatur und Zersetzung: Lehrerversuch (V6)

    und Schülerversuch V5 (S.96) (Vertiefung in Sequenz 5) Zur Entzündbarkeit: Schülerversuch V1 S. 92

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