health 1906

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  • healtheconomymedianet inside your business. today. Freitag, 19. Juni 2015 41

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    Prvention fehlt: Leben in Krankheit nimmt zu

    Lebenserwartung statistiker warnen: Wir werden zwar immer lter, doch die Zahl der in gesundheit verbrachten Jahre wird immer weniger. Chronische Krankheiten nehmen zu und belasten Menschen und das gesundheitssystem. Seite 42

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    inhalt

    Healthcare> Eigenes Uni-Institut

    fr Allgemeinmedizin 42> Organtransplantationen

    nehmen weiter zu 42

    Pharmareport und Lifescience> Firma Padma punktet mit

    tibetischen Arzneimitteln 44> OePROM schreibt Preis fr

    Berichte ber Darm aus 44> Ethikkommission fordert

    Impfpflicht fr rzte 44

    Medizintechnik und eHealth> Fhlende Beinprothese

    erstmals eingesetzt 45> Neuigkeiten bei Bayer und

    Roche im Diagnosebereich 45

    ForschungsplattForm

    Zahlreiche Biotechunternehmen vernetzen sich im Kampf gegen Resistenzen Seite 44

    auszeichnung

    Das Startup mySugr wurde in Berlin prmiert und gewinnt Werbevolumen Seite 45

    neuer general die auVa hat eine

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    Innovationen Neue Arzneimittel leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem nachhal-tigen Gesundheitssystem. Klingt nicht nur einleuchtend, sondern ist auch mit Zahlen belegbar. Darber sowie ber die Nutzenbewertung von In-novationen im Pharmabereich wurde krzlich beim zweiten Stakeholderdialog, der durch das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in sterreich (FOPI) initiiert wurde, mit Betroffenen, me-dizinischen Experten und Vertretern aus rztekammer, Ministerien und anderen dis-kutiert. Seite 44

    Branchentreffen Am Wochenen-de findet sterreichs grter jhrlicher eHealth-Event statt. Als nationale Netzwerk-Platt-form fr den Gesundheitsbe-reich versammelt der eHealth Summit Austria alle Akteure sterreichs Gesundheits-dienstleister sowie fhrende Kpfe aus Politik, Wissen-schaft und Industrie an einem Ort. Der Anspruch des eHealth Summit Austria ist es, nicht nur das breite Spektrum von Forschung und Entwick-lung abzubilden, sondern auch die medizinischen An-wendungen, klinische Praxis und politische Rahmenbedin-gungen zu beleuchten. Seite 45

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  • 42 healtheconomy cover Freitag, 19. Juni 2015

    Kommentar

    Gemeinntzigkeit sttzt das System

    martin rmmele

    Gemeinntzigkeit hat in sterreich eine jhrliche Wertschpfung von rund 10 Mrd. Euro, ihr knnen mehr als 70.000 Jobs zuge-rechnet werden. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Do-nau-Universitt Krems, die im Auftrag des Spitalsbetreibers Vinzenz Gruppe durchgefhrt worden ist. Autor Gottfried Haber sieht Luft nach oben: Ei-ne Anhebung gemeinntziger Aktivitten auf deutsches Ni-veau wrde weitere drei Mrd. Euro oder 24.000 Arbeitspltze bringen.

    Der gemeinntzige Sek-tor erzielt fast doppelt so viel Wertschpfung wie der Bereich Energieversorgung und zwei Drittel des Volumens der Bau-wirtschaft, sagt Haber. Am bedeutendsten ist Gemein-ntzigkeit in den Querschnitts-sektoren Gesundheit, Sozial-wirtschaft, gemeinntziger Wohnbau, Sport, Kultur und Bildung.

    Die Zahlen zeigen aber auch, dass eben ohne diese gemein-ntzigen Ttigkeiten besonders der Gesundheitsbereich vor en-ormen Problemen stehen wr-de. Die Kosten mssten dann nmlich von den ffentlichen Systemen getragen werden. Obwohl sich also die ffentliche Hand hier viel erspart, wird das kaum thematisiert oder ge-schtzt. Genau das wre aber ntig, damit die Gemeinnt-zigkeit erhalten und vielleicht sogar ausgebaut werden kann zum Vorteil aller.

    Statistik Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs sind die hufigsten Todesursachen in sterreich

    Die Zahl der gesunden Lebensjahre nimmt ab

    Wien/Krems. Zwei Studien erfassen die aktuellen Sterblichkeits- und Krankheitstendenzen der ster-reicher und sorgen fr Aufsehen. Die Statistik Austria verzeichnete im vergangenen Jahr 78.252 Ster-beflle, 52% davon waren Frauen, 48% Mnner. Mit einem Anteil von 42,3% waren Herz-Kreislauf-Er-krankungen die hufigste Todes-ursache, Krebsleiden mit 26,2% die zweithufigste. 84,5% der an Herz-infarkt, Schlaganfall oder Krebs Verstorbenen waren 60 Jahre oder lter.

    Zahl der Krebstoten sinkt

    Durchaus positiv: In den ver-gangenen zehn Jahren hat die altersstandardisierte Krebssterb-lichkeit um 11,9% abgenommen. Vernderungen lassen sich auch in der geschlechtsspezifischen Verteilung feststellen: Die Sterb-lichkeit bei Dickdarm- und Magen-karzinomen ging sowohl bei Mn-nern als auch bei Frauen zurck. Aufgrund der steigenden Anzahl an Raucherinnen ist allerdings die Lungenkrebssterblichkeit bei Frauen um 19,1% gestiegen, ob-wohl diese bei Mnnern nach wie vor zweimal so hoch ist als bei Frauen. Bei den Mnnern traten tdliche Tumore neben der Lunge hufig an den Bronchien, der Pros-tata, der Bauchspeicheldrse und dem Dickdarm auf, Frauen waren hauptschlich von Brust-, Lungen, Bauchspeichel- und Dickdarm-krebs betroffen.

    Sieben von zehn Sterbefllen wa-ren im vergangenen Jahr auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zurckzufhren, die brigen Ster-beflle verteilten sich auf Krank-heiten der Atmungsorgane mit

    knapp 5%, der Verdauungsorgane und auf sonstige Krankheiten; et-was mehr als 5% wurden durch Verletzungen und Vergiftungen verursacht. Knapp zwei Drittel der Betroffenen war 60 Jahre und lter.

    Beeintrchtigungen

    Die Global Burden of Disease Study (GBD), eine groe und detail-lierte globale Studie zu Gesund-heitsbeschwerden zwischen 1990 und 2013, die vom Institute for Health Metrics and Evaluation (IH-ME), einer unabhngigen Gesund-heitsforschungseinrichtung an der University of Washington, durch-gefhrt wurde, nahm das Auftreten von 301 akuten und chronischen Erkrankungen in 188 Lndern, da-

    runter auch sterreich, unter die Lupe und analysierte im Jahr 2013 die durch nicht tdliche Erkran-kungen verursachten sogenannten Jahre mit Beeintrchtigung (Years with disability YLD).

    Aufgrund des starken Anstiegs nicht tdlicher Krankheiten leben sterreicher zwar lnger, sind aber vermehrt krank. 2013 waren Rckenschmerzen, Depression und Angsterkrankung, Migrne, Str-ze, Schwerhrigkeit, Diabetes und chronisch obstruktive Lungener-krankungen (COPD) die hufigsten Ursachen fr Krankenstnde.

    Bemerkenswert sind die signifi-kanten Vernderungen im vergan-genen Jahrzehnt. Bei Frauen stieg die Beeintrchtigung durch COPD um 71%, durch Alzheimer-Demenz

    um 37%, die durch Strze nahm um 18% ab. Bei Mnnern war der Anstieg bei Diabetes mit 129% am strksten, gefolgt von Schmerzen der Lendenwirbelsule mit 80%.

    Die Bedeutung nicht tdlicher Erkrankungen und Verletzungen wird gern bersehen, sagt Mi-chael Brainin, Co-Autor der Studie und Leiter des Departements fr Klinische Neurologie und Prventi-onsmedizin an der Donau-Univer-sitt Krems. sterreich hat gute Fortschritte in Bezug auf die Aus-wirkung tdlicher Krankheiten wie Krebs oder Herzkreislauferkran-kungen zu verzeichnen, hat aber zugleich groen Nachholbedarf in Bezug auf diese harmloseren, aber in hohem Mae beeintrchti-genden Erkrankungen.

    ulli moschen

    sterreicher leben zwar lnger, sind aber hufiger von nicht tdlichen Krankheiten beeintrchtigt.

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    Die Lebenserwartung steigt, doch mit ihr nehmen auch chronische Erkrankungen zu, belegen nun wissenschaftliche Studien.

    Krankenhuser Tirol

    Neuer NameInnsbruck. Der Tiroler Landes-krankenanstaltenbetreiber Tilak firmiert knftig unter tirol kli-niken . Mit 24. Juni, 00:00 Uhr sollen alle E-Mail-Adressen auf die neue Endung @tirol-kliniken.at lauten. Auch die Homepage wird unter www.tirol-kliniken.at erreichbar sein. Der landeseigene Spitals-betreiber argumentiert damit, dass der Name international verstndlicher sei. (red)

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    Die Tiroler Landeskliniken geben ihrer Holding einen neuen Namen.

    Graz. An der Medizinuni Graz wur-de nach langjhrigen Bemhungen ein Institut fr Allgemeinmedizin eingerichtet. Zentrale Aufgaben seien die forcierte Aus- und Wei-terbildung von Allgemeinmedi-zinern, um dem drohenden rz-temangel gegenzusteuern. Weiter will man Forschung fr und mit Allgemeinmedizinern betreiben, schildert Leiterin Andrea Sieben-hofer-Kroitzsch.

    Nachwuchsmangel

    Die hausrztliche Grundver-sorgung ist aufgrund des Nach-wuchsmangels massiv in Gefahr und wird in den nchsten Jahren zu einem akuten Versorgungspro-blem, sagt Siebenhofer-Kroitzsch. Die neu berufene Professorin war fnf Jahre am grten deutschen Institut fr Allgemeinmedizin in Frankfurt am Main als stellvertre-tende Institutsleiterin ttig.

    Wir wollen die Studierenden von Anfang an fr das Fach All-gemeinmedizin begeistern und in der Lehre die dafr notwendigen Kompetenzen vermitteln, sagte die neue Grazer Professorin. Erreichen

    will man das, indem von Studien-beginn an eine Kombination aus Studium und Praxis ge