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Fvb jahresabschluss 2015 mit anlagen

Date post:02-Aug-2016
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Jahresabschluss 2015 mit Anlagen
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  • Prfungsbericht zum 31. Dezember 2015 Frderverein Berliner Schloss e. V.

    Erstellt durch: Grieger Mallison CTG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Seite 2

    INHALTSVERZEICHNIS

    Seite

    ANLAGENVERZEICHNIS 3

    ABKRZUNGSVERZEICHNIS 4

    1. PRFUNGSAUFTRAG 5

    2. GRUNDSTZLICHE FESTSTELLUNGEN 6

    3. GEGENSTAND, ART UND UMFANG DER PRFUNG 9

    3.1 Prfungsgegenstand 9

    3.2 Art und Umfang der Prfung 9

    4. FESTSTELLUNGEN UND ERLUTERUNGEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG 11

    4.1 WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG 11

    4.1.1 Entwicklung der letzten fnf Jahre 114.1.2 Vereinszweck 114.1.3 Ttigkeit der Organe 12

    4.2 ORDNUNGSMSSIGKEIT DER RECHNUNGSLEGUNG 13

    4.2.1 Buchfhrung und weitere geprfte Unterlagen 134.2.2 Jahresabschluss 13

    4.3 GESAMTAUSSAGE DES JAHRESABSCHLUSSES 14

    4.3.1 Erluterungen zur Gesamtaussage 144.3.2 Feststellung zur Gesamtaussage 144.3.3 Erluterungen zur Vermgens-, Finanz- und Ertragslage 15

    4.3.3.1 Vermgenslage 154.3.3.2 Finanzlage 164.3.3.3 Ertragslage 17

    5. WIEDERGABE DES BESTTIGUNGSVERMERKES 19

  • Prfungsbericht zum 31. Dezember 2015 Frderverein Berliner Schloss e. V.

    Erstellt durch: Grieger Mallison CTG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Seite 3

    ANLAGENVERZEICHNIS

    Nr.

    Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015

    Bilanz 1

    Gewinn- und Verlustrechnung 2

    Anhang 3

    brige Anlagen

    Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen 4

    Vier - Sphren - Rechnung 5

    Allgemeine Auftragsbedingungen

  • Prfungsbericht zum 31. Dezember 2015 Frderverein Berliner Schloss e. V.

    Erstellt durch: Grieger Mallison CTG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Seite 4

    ABKRZUNGSVERZEICHNIS

    DB Deckungsbeitrag

    HFA Hauptfachausschuss des Instituts der Wirtschaftsprfer in Deutschland e.V., Dsseldorf

    HGB Handelsgesetzbuch

    HR Handelsregister

    IDW Institut der Wirtschaftsprfer in Deutschland e. V., Dsseldorf

    IKS Internes Kontrollsystem

    MA Mitarbeiter

    PS Prfungsstandard des IDW

    Tz Textziffer

    UR Urkundenrolle

    VJ Vorjahr

  • Prfungsbericht zum 31. Dezember 2015 Frderverein Berliner Schloss e. V.

    Erstellt durch: Grieger Mallison CTG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Seite 5

    1. PRFUNGSAUFTRAG

    1 Die Geschftsfhrung des

    Frderverein Berliner Schloss e. V.,Hamburg,

    - nachfolgend auch kurz "Gesellschaft" oder "Verein" genannt -

    hat uns beauftragt, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 unter Einbeziehung der Buch-fh rung entsprechend 317 HGB zu prfen und ber das Ergebnis unserer Prfung schriftlich zube richten.

    2 Die deutschen Grundstze ordnungsmiger Berichterstattung bei Abschlussprfungen(IDW PS 450) sind beachtet worden. Die von uns vorgenommenen Prfungshandlungen ergebensich aus unseren Arbeitspapieren bzw. den Erluterungen in diesem Bericht.

    Aus rechentechnischen Grnden knnen in Tabellen, Kennzahlen und bei Verweisen Rundungs-differenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten (Geldeinheiten, Prozentangabenusw.) auftreten.

    3 Dieser Prfungsbericht wurde nur zur Dokumentation der durchgefhrten Prfung gegenber derGesellschaft und nicht fr Zwecke Dritter erstellt, denen gegenber wir entsprechend der im Rege-lungsbereich des 323 HGB geltenden Rechtslage keine Haftung bernehmen.

    Wir besttigen gem 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprfung die anwend ba-ren Vorschriften zur Unabhngigkeit beachtet haben.

    4 Dem Auftrag liegen die als Anlage beigefgten Allgemeinen Auftragsbedingungen fr Wirt schafts-prfer und Wirtschaftsprfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2002 zugrunde. DieHhe unserer Haftung bestimmt sich nach Nr. 9 der Allgemeinen Auftragsbedingungen und ergn-zenden schriftlichen Vereinbarungen. Im Verhltnis zu Dritten sind Nr. 1 Abs. 2 und Nr. 9 der All-gemeinen Auftragsbedingungen magebend. Im brigen ist die Dritthaftung vereinbarungsgembegrenzt auf die Haftung gegenber des auftraggebenden Verein.

  • Prfungsbericht zum 31. Dezember 2015 Frderverein Berliner Schloss e. V.

    Erstellt durch: Grieger Mallison CTG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Seite 6

    2. GRUNDSTZLICHE FESTSTELLUNGEN

    5 Wir sind als Abschlussprfer nach 321 Abs. 1 Satz 2 HGB verpflichtet, eine eigene Stellungnah-me zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter abzugeben. Wir geben unsere Stellung-nahme auf der Grundlage der Erkenntnisse ab, die wir im Rahmen unserer Prfung gewonnen ha-ben. Eigene Prognoserechnungen haben wir nicht aufgestellt.

    6 In Erfllung unserer Berichtspflicht ber Tatsachen, die den Fortbestand der geprften Krper-schaft gefhrden oder deren Entwicklung wesentlich beeintrchtigen knnen, kommen wir zu demErgeb nis, dass bei unserer Prfung derartige Sachverhalte nicht erkennbar sind. Das Vereinsver-mgen ist unge schmlert erhalten.

    7 Ohne unsere Feststellungen einzuschrnken, wollen wir auf wichtige Entwicklungen und Sachver-halte im Berichtsjahr hinweisen:

    1. Verwirklichung des Satzungszwecks

    Die Wiedererrichtung des Berliner Schlosses mit der Rekonstruktion der historischen Fassade wur-de vom Deutschen Bundestag am 04.07.2002 mit einer Mehrheit beschlossen. Diese Entschei-dung bekrf tigte der Deutsche Bundestag am 13.11.2003.

    Mit Beschluss des Haushaltsausschusses des Deut schen Bun des tags vom 07.11.2007 wurde frden Wiederaufbau des Berliner Schlos ses ein Gesamt budget von 552 Mio EUR festgelegt. Die Fi-nanzierung der Baukosten erfolgt durch den Bund mit 368 Mio EUR, durch das Land Berlin mit 32Mio EUR und 80 Mio EUR fr die Fas sadenre konstruktion sol len ber Spen den fi nan ziert wer den.Fr die Ausstattung und Einrich tung des Schlos ses stellt der Bund weitere 72 Mio EUR zur Verf-gung.

    Am 26.11.2007 begann der Architektenwettbewerb zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses. DieAus schreibungsunterlagen fr diesen Wettbewerb legten fest, dass der Neubau sich an der Ste-reome trie des ehemaligen Schlosses orientieren soll. Weiterhin wurde vorgeschrieben, dass dieWie der er rich tung der barocken Fassaden des ehemaligen Schlosses an je drei Seiten auen undim Schl terhof er folgen soll. Der Wettbewerb endete mit der Bekanntgabe der Preistrger EndeNo vember 2008. Der Italiener Prof. Fran co Stella wurde zum 1. Preistr ger gekrt.

    Am 22.04.2009 hat das Bundeskabinett die Errichtung der "Stiftung Berli ner Schloss - Hum boldt fo-rum" beschlossen. Die am 02.07.2009 gegrndete und als gemeinntzig anerkannte Stiftung hatam 01.11.2009 ih re T ti geit auf ge nommen. Sie wird Eigentmerin des Grundstcks und wird auchzu knftig die Be wirt schaftung des Ge budes bernehmen. Neben den Auf ga ben als Bau her rin wirddie Ar beit der Stif tung im We sent li chen in der f fent lich keitsarbeit und der Spen den samm lung lie-gen.

    Die Organe der Stiftung sind der Vorstand, der sich aus zwei Personen zusammensetzt, einemStif tungs rat und ei nem Ku ratorium. Der Stiftungsrat besteht aus 14 Mitgliedern und das Kuratoriumsetzt sich aus Per sonen zusammen, die den Gedanken der Stiftung auf besondere Weise repr-sen tieren und untersttzen sollen.

    Am 4. Juli 2011 bewilligte der Deutsche Bundestag 595 Millionen Euro zum Bau des BerlinerSchlosses - Humboldtforum. Die Baukosten wurden indexiert, sodass inflationsbedingte Preisstei-gerungen mit bewilligt wurden.

    Baubeginn war der 21.06.2012. Der Grundstein fr das Humboldtforum wurde am 12.06.2013 ge-legt, die Fer tig stel lung ist fr 2019 vor gesehen. Nutzer des Gebudes werden die Staatli che Mu-seen Berlin, die Hum boldt-U ni versitt so wie das Land Berlin sein.

  • Prfungsbericht zum 31. Dezember 2015 Frderverein Berliner Schloss e. V.

    Erstellt durch: Grieger Mallison CTG AG Wirtschaftsprfungsgesellschaft Seite 7

    Die Hauptnutzflche von 40.000 m wird neben der Hum boldt-U ni ver sitt (1.000 m) und demLand Berlin (4.000 m), die Stiftung Preui scher Kulturbesitz mit den au er eu ro pi schen Samm-lun gen (24.000 m) be herbergen. Die Veranstaltungsflchen im Humboldtforum (11.000 m) wer-den mit Slen fr theme norientierte Veranstaltungen und einem Angebot an Rest au rants, Cafs,Buch lden und Shops zu ei nem Besuchermagneten werden.

    Durch die Erweiterung des Bauvorhabens im Jahr 2015 wurde das zunchst auf 80 Mio. gesteck-te Ziel des ber Spenden finanzierten Anteils auf 105 Mio. angehoben. Der Bedarf von zustzlich25 Mio. re sul tiert aus der geplanten Rekonstrukturierung der Kuppel und dreier weiterer Portaleim Be reich des frh eren gro en Schlosshofes.

    Zum Zeitpunkt des Richtfest am 12. Juni 2015 ist der Rohbau nun, zeitlich und finanziell voll imPlan, fer tig ges telt. Seit dem 1. April 2015 wur de mit der Errichtung der historische Fassade desSchlos ses be gon nen. Die Erffnung wird im Spt som mer 2019 an ge strebt.

    2. Mittelverwendung

    Der Jahresabschluss fr das Berichtsjahr wurde gem den Rechnungslegungsvorschrif ten desHan dels ge setzbuches fr Kaufleute ( 242 ff. HGB) und den ergnzenden Vorschriften fr Ka pi-tal ge sell schaften ( 264 ff. HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist deshalbnicht nur Ausgaben und Einnahmen aus, sondern auch nicht zahlungswirksame Posten als Auf-wen dun gen und Ertrge.

    Fr den Erhalt der Gemeinntzigkeit ist deshalb der Nachweis der zeitnahen Mittelverwendungnach 62 AO in einer Mittelverwendungsrechnung (sog. Vier-Sphren-Rechnung) neben der Auf-stel lung ei ner Bi lanz und Gewinn- und Verlustrechnung vorzuneh men. Diese orientiert sich, im Ge-gensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung, an den tat schli chen Zah lungs flssen. Ei ne sol cheRech nung wurde mit dem Jahresabschluss 2015 aufgestellt und ist als Anlage diesem Bericht bei-gefgt.

    Dem Frderverein Berliner Schloss e.V. wurde am 7.12.2007, als erstem Kulturfrderver ei

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