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Dr. Siegmar Dettlaff - Strategien zum Stressmanagement?

Date post:01-Nov-2014
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Strategien zum Stressmanagement?Wie können wir uns aus eigener Kraft gegen die Folgen von Stress schützen?
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  • 1. Strategien zum StressmanagementWie knnen wir uns aus eigener Kraftgegen die Folgen von Stress schtzen? Siegmar Dettlaff Dr. med. dent. siegmar.dettlaff@greenmail.ch copyright:dr.s.dettlaff-2012 1
  • 2. Dieses Seminar beschftigt sich mit IHRER Gesundheit Was ist Stress? Wodurch werden wir gestresst? Was bewirkt Stress? Individueller Stress-Test Den Stress besiegen Minimieren der Stressoren Kognitives Stressmanagement Stress-Therapie copyright:dr.s.dettlaff-2012 2
  • 3. Stress und HeilberufeUS Magazin Nature:Gestresste Krankenhausrztehaben das Reaktionsvermgenvon Versuchspersonen mit einemPromille Alkohol im Blut copyright:dr.s.dettlaff-2012 3
  • 4. Der Begriff Stress hat schnell seinenEinzug in das allgemeine Bewusstseinunserer Kultur gefunden.Stress ist in aller Munde!Der Begriff Stress ist ein Schlagwort,das heute mit am hufigsten von unsallen benutzt wird. copyright:dr.s.dettlaff-2012 4
  • 5. Stress.Sternartikel.Cortisol.HRV-08.07 copyright:dr.s.dettlaff-2012 5
  • 6. DIE WELT vom 07.06.2012: Betriebsrisiko Burn-out Die Zahl der Fehltage durch psychische Erkrankungen hat sich seit 2000 fast verdoppelt Aktuell 12,5 Prozent aller betrieblichen Fehltage Ursache: wachsender Druck am Arbeitsplatz Krankschreibungen aufgrund des neues Volksleidens Burn-out explodieren regelrecht: seit 2004 Steigerung um 1400 Prozent copyright:dr.s.dettlaff-2012 6
  • 7. Woher stammt der Begriff Stress? lat. strictus = angezogen, angespannt engl. = betonen, akzentuieren, Druck, Belastung, Anstrengung Prof. Dr. Hans Selye 1907-1982 ungarisch-kanadischer Mediziner Vater der Stressforschung 1936 Lehre vom Stress und vom allgemeinen Adaptations-Syndrom (Selye-Syndrom) copyright:dr.s.dettlaff-2012 7
  • 8. Definition von Stress Unter Stress versteht man die Symptome von Stressoren. Stressoren knnen physikalischer, toxischer und emotional-psychischer Natur sein Stress ist das Anpassen des Krpers an diese Stressoren bzw. die Reaktion auf sie. copyright:dr.s.dettlaff-2012 8
  • 9. Stress und Medizin selbstverstndliche krperliche Reaktion auf Herausforderungen angemessene Stressoren fhren zur normalen krperlichen und seelischen Entwicklung: Eustress Stress kann krank machen, wenn er den Krper in stndiger Alarmbereitschaft hlt: Disstress copyright:dr.s.dettlaff-2012 9
  • 10. Eustress Eustress macht das Leben lebenswert Wir brauchen Eustress zum Gesunderhalten des Krpers Wir lernen besser mit Stress Leben soll rhythmischer Wandel sein: Spannung und Entspannung! copyright:dr.s.dettlaff-2012 10
  • 11. Disstress Fehlen der Entspannungsphase bedeutet Verlust der Rhythmik entsteht durch lang dauernde chronische Belastung hlt den Krper in permanentem Alarmzustand: Sympathikotonie am hufigsten: Psycho-Dauerstress copyright:dr.s.dettlaff-2012 11
  • 12. Psychosoziale Stressoren ungelste Konflikte Probleme mit Mitmenschen Neid und Missgunst stndige Eile Mobbing Arbeiten wachsen ber den Kopf Angst zu versagen Druck durch Zeitplne copyright:dr.s.dettlaff-2012 12
  • 13. Psychosoziale Stressoren Reizberflutung Unzufriedenheit Neid auf den Erfolg der Kollegen bertriebener Ehrgeiz Angst um den Arbeitsplatz beruflicher Konkurrenzkampf grosse Verantwortung soziale Isolation Verachtung und Vernachlssigung copyright:dr.s.dettlaff-2012 13
  • 14. Stress und Burnout werden vor dem Hintergrund der Persnlichkeit und der persnlichen Erfahrung gebildet:Stress entsteht dadurch, den Dingeneine individuelle Bedeutung zu geben.Stress ist also eine Frage der Deutung. copyright:dr.s.dettlaff-2012 14
  • 15. Stressauslser (Stressoren) werden individuell bewertet: werden automatisch beantwortet - abhngig:1. von der Persnlichkeitsstruktur2. vom Gesundheitszustand3. von Erziehung und Bewusstsein copyright:dr.s.dettlaff-2012 15
  • 16. Stressreaktionen Es gibt keine unfehlbaren Stressoren! Nicht der Stressor entscheidet, sondern seine individuelle Bewertung: Die Interaktion mit ihm entscheidet, ob es zur Stressreaktion kommt! copyright:dr.s.dettlaff-2012 16
  • 17. Welcher Persnlichkeitstypsind Sie? copyright:dr.s.dettlaff-2012 17
  • 18. Risiko-Persnlichkeiten Der Perfektionist ist davon berzeugt, das einzig gltige Lebensprinzip zu vertreten. Er wendet stets sein starres Muster an. Der Helfer macht sich unersetzlich und bringt Andere in eine Abhngigkeit. Der Nicht-Nein-Sagen-Knner Nein sagen zu knnen ist ein Zeichen von Strke. Es braucht bung Der Idealist setzt sich sehr ferne Ziele: Trume und Visionen bestimmen sein Leben copyright:dr.s.dettlaff-2012 18
  • 19. Individuelles Risiko Stress in Kindheit und Jugend ist eine hufige Ursache fr psychische und physischeProbleme im Erwachsenenalter copyright:dr.s.dettlaff-2012 19
  • 20. Stresssymptome bei Kindern bis 6 J. Daumenlutschen Bettnssen Angst vor Tieren Klammern Nachtangst Verlust der Darm- und/oder Blasenkontrolle Verstopfung Stottern/Stammeln Appetitlosigkeit oder Heisshunger copyright:dr.s.dettlaff-2012 20
  • 21. Stresssymptome bei Kindern bis 11 J. irritiert sein Jammern Klammern Aggressivitt Geschwisterrivalitt Albtrume Schulangst sozialer Rckzug von Gleichaltrigen Interesselosigkeit Konzentrationsmangel copyright:dr.s.dettlaff-2012 21
  • 22. Stresssymptome Jugendliche bis 14 J. Schlafstrungen Essstrungen Rebellion im Elternhaus mangelndes Interesse an Aktivitten Gleichaltriger Schulprobleme (z.B. Schlgern, Rckzug, Interesselosigkeit, Mittelpunktstreben) somatische Probleme: z.B. Kopfweh, undefinierbare Schmerzen, Hautprobleme, Verdauungsprobleme psychosomatische Beschwerden copyright:dr.s.dettlaff-2012 22
  • 23. Stresssymptome Jugendliche bis 18 J. psychosomatische Beschwerden Strungen des Appetits und des Schlafes hypochondrische Reaktionen Durchfall, Verstopfung Strungen der Menstruation Desinteresse am anderen Geschlecht Abnahme von Durchsetzungskmpfen mit den Eltern Konzentrationsmangel copyright:dr.s.dettlaff-2012 23
  • 24. Persnlichkeitseigenschaften: die sogenannten Big Five:Definition des menschlischen Charakters Vertrglichkeit Gewissenhaftigkeit Offenheit Extraversion Neurotizismus copyright:dr.s.dettlaff-2012 24
  • 25. Vertrglichkeit Warmherzigkeit Aufrichtigkeit Kooperationswille Rcksichtnahme Wohlwollen Mitfhlen Gutmtigkeit Hilfsbereitschaft copyright:dr.s.dettlaff-2012 25
  • 26. Gewissenhaftigkeit Fleiss Zuverlssigkeit Disziplin Leistungsorientierung Sorgfalt Pflichtbewusstsein Pnktlichkeit Ordentlichkeit copyright:dr.s.dettlaff-2012 26
  • 27. Offenheit Neugierde Aufgeschlossensein fr Neues Wissbegierde Fantasie Interesse copyright:dr.s.dettlaff-2012 27
  • 28. Extraversion Optimismus Temperament Geselligkeit Humor Lebhaftigkeit Gegenteil = Introversion: zurckhaltend, verschlossen, schweigsam Psychoprotektion? copyright:dr.s.dettlaff-2012 28
  • 29. Neurotizismus Unausgeglichenheit Labilitt Hilflosigkeit Schuldanfllig

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