Home >Documents >DB Station& Service AG Service AG Geschäftsbericht 2013 · Die Geschäftsfelder Db bahn...

DB Station& Service AG Service AG Geschäftsbericht 2013 · Die Geschäftsfelder Db bahn...

Date post:30-Aug-2019
Category:
View:0 times
Download:0 times
Share this document with a friend
Transcript:
  • DB Station & Service AG Geschftsbericht 2013DB2020 Unser Kompass auch in schwierigen ZeitenDB S

    tati

    on &

    Ser

    vice

    AG

    Ges

    chf

    tsbe

    rich

    t 201

    3

  • Entwicklungen im Geschftsjahr 2013

    Ausgewhlte Kennzahlen 2013 2012

    Vernderung

    absolut %

    Finanzkennzahlen in Mio. Umsatz 1.104 1.087 + 17 + 1,6Ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit 1) 169 160 + 9 + 5,6Bilanzsumme per 31.12. 3.300 2.943 + 357 + 12,1Anlagevermgen per 31.12. 3.204 2.850 + 354 + 12,4Eigenkapital per 31. 12. 1.501 1.505 4 0,3Zinspflichtige Verbindlichkeiten per 31. 12. 1.185 826 + 359 + 43,5Brutto-Investitionen 950 550 + 400 + 72,7Netto-Investitionen 2) 483 175 + 308 Mitarbeiter per 31.12. 4.822 4.787 + 35 + 0,7leistungskennzahlenAnzahl der Bahnhfe 5.373 5.350 +23 + 0,4Stationshalte in Mio. 143,2 143,4 0,2 0,1

    1) Die DB Station & Service AG hat einen Ergebnisabfhrungsvertrag mit der Deutschen Bahn AG.2) Brutto-Investitionen abzglich Baukostenzuschssen von Dritten.

    Stationshalte [ in Mio. ]

    2013 143,2

    2012 143,4

    2011 142,2

    2010 140,9

    2009 140,5

    w 2013 zu 2012: 0,1 %

    Ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit [ in Mio. ]

    2013 169

    2012 160

    2011 155

    2010 150

    2009 150

    q 2013 zu 2012: + 5,6 %

    Umsatzstruktur [ in % ]

    Verkehrsstationen 68

    Vermietung 32

    ERFFNUNG CITY-TUNNEL LEIPZIG

    Im Dezember 2013 wurde der neue City-Tunnel Leipzig in Betrieb genommen. Neu errichtet und erffnet wurden auch vier unterirdische sowie fnf oberirdische Stationen. Die vier unterirdischen Stationen sind von architektonischen Besonderheiten geprgt und barrierefrei erreichbar. Alle sechs S-Bahn-Linien des mitteldeutschen S-Bahn-Netzes halten an allen vier Stationen in einem Fnf-Minuten-Takt. Mit der Inbetriebnahme des insgesamt 960 Millionen Euro teuren Bauwerks endete das grte Bauvorhaben Sachsens.

    A A

    Umsatzerlse [ in Mio. ]

    2013 1.104

    2012 1.087

    2011 1.064

    2010 1.033

    2009 1.014

    q 2013 zu 2012: + 1,6 %

  • Inhalt

    2 Vorwort des VorstandsVorsItzenden

    5 lageberIcht

    21 jahresabschluss

    37 berIcht des aufsIchtsrats

  • 2 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Vorwort des VorstandsvorsitzendenA A

    sehr geehrte Damen und herren,

    das Geschftsjahr 2013 war fr die Db station & service AG erfolgreich. Der Wachstumspfad der

    Vorjahre konnte fortgesetzt, Umsatz und Gewinn konnten weiter gesteigert werden. Die entwicklung

    in den Verkehrsstationen und in der Vermietung verlief jeweils positiv. Auch 2013 konnten viele

    bahn hfe modernisiert, kundenfreundlicher gestaltet und technisch verbessert werden. Mit finan

    zieller Unter sttzung von bund und Lndern flossen im Jahr 2013 mehr als

    800 Millionen euro in instandhaltung und Modernisierung unserer rund

    5.400 bahnhfe. Damit lagen die Ausgaben fr investitionen und instand

    haltung weiter auf hohem Niveau.

    Neben den investitionen in Verkehrsstationen und bahnhofsgebude gab

    es 2013 erneut deutliche Verbesserungen im service und bei der reisenden

    information. seit Anfang November sind bundesweit ber 5.500 Dynamische

    schriftanzeiger an mehr als 3.600 kleinen und mittleren bahnhfen im ein

    satz. bereits heute werden ber elektronische Anzeigen oder Lautsprecher

    ansagen mehr als 90 Prozent der fahrgste und bahnhofsbesucher erreicht. in den letzten drei

    Jahren wurden mithilfe von bund, Lndern, Kommunen und mit nicht unerheblichen eigenmitteln

    der Db station & service AG vor allem kleine stationen mit Dynamischen schriftanzeigern ausge

    rstet. Unser Ziel: bis ende 2015 soll nahezu jeder bahnhof mit einer elektronischen fahrgastinfor

    mation ausgestattet sein.

    ein weiteres groes Plus im service fr die reisenden und besucher an unseren bahnhfen ist der

    kostenlose Zugang ins internet. Die Kooperation mit der Deutschen telekom wurde weiter ausgebaut.

    Zustzlich zu den groen Knotenbahnhfen sind nun auch mittelgroe stationen sowie einige stark

    genutzte sbahnhfe mit WLAN versorgt. An mehr als 100 bahnhfen kann dieser service fr 30 Minu

    ten kostenlos genutzt werden. Damit zeigen wir einmal mehr, wie wichtig uns der service fr den

    Kunden ist. Der Ausbau der WLANhotspots wird aus diesem Grund kontinuierlich weiter fortgefhrt.

    Die schwerpunkte unserer Geschftsttigkeit liegen unverndert im Management und in der

    entwick lung von bahnhofsimmobilien, dem betrieb der bahnhfe und der Vermietung von Gewerbe

    flchen. Unser Anspruch ist es, alle Leistungen rund um den bahnhof stets den

    aktuellen Anforderungen entsprechend zu entwickeln. Dabei haben wir die

    interessen der Aufgabentrger des schienenpersonen nahverkehrs und der eisen

    bahnverkehrsunternehmen ebenso im blick wie die belange der reisenden

    und besucher sowie der Mieter im bahnhof. Wir ent wickeln das Leistungsspek

    trum des bahnhofs kontinuierlich weiter, damit er seiner rolle als zentrale

    Mobilittsdrehscheibe ebenso gerecht wird wie der funk tion als Portal zum Ver

    kehrssystem bahn. Neben einem vielfltigen Angebot an einkaufsmglichkeiten, Gastronomie und

    Dienstleistungen gehren heute schon carsharingParkpltze, Mietfahrradstationen und eMobility

    Angebote zum festen bild vieler stationen. Wir sind sicher, dass sich dieser trend fortsetzt und sich

    Neben den Investitionen in Verkehrsstationen und Bahnhofsgebude gab es 2013 erneut deutliche Verbesserungen im Service und bei der Reisendeninformation.

    Unser Anspruch ist es, alle Leistungen rund um den Bahnhof stets den aktuellen Anforderungen entsprechend zu entwickeln.

  • 3lageberIcht

    immer mehr umwelt freundliche Mobilittsangebote am bahnhof etablieren. Wir werden unseren

    beitrag dazu leisten.

    Die entwicklung und Vermarktung der flchen im bahnhof war 2013 ebenfalls erfreulich.

    Wir konnten den positiven Umsatztrend weiter fortsetzen. trotz konjunkturell nicht ganz einfacher

    rahmenbedingungen bieten unsere Vermarktungsflchen eine hohe Attraktivitt fr die Mieter. im

    Umfeld modernisierter bahnhofsgebude besteht kontinuierliches interesse von Mietern, darunter

    sowohl topfilialisten als auch individualmieter. Unsere stetige Arbeit am branchenmix sorgt fr eine

    konstant hohe Nachfrage, sodass im Jahresschnitt knapp 97 Prozent unserer flchen vermietet waren.

    Die haupteinnahmequelle bilden weiterhin die stationsentgelte fr halte an unseren bahnhfen.

    Auch diese sind 2013 leicht gestiegen. Wegen abweichender Vorstellungen zu faktoren des stations

    preissystems haben wir auf ausdrcklichen Wunsch der bundesnetzagentur bereits im August 2012

    eine Anpassung des sogenannten Verkehrsleistungsfaktors des stationspreissystems vereinbart. in

    einem ffentlichrechtlichen Vertrag wurden dazu eckpunkte vereinbart, die fr uns, die eisenbahn

    verkehrsunternehmen und die Aufgabentrger mit Wirkung ab 2015 rechts und Planungssicherheit

    schaffen sollen.

    Positiv haben sich auch unsere vielen bahnhofsprojekte entwickelt. stellvertretend seien hier

    zwei Groprojekte genannt. im November 2013 stellte die Db station & service AG zusammen mit

    der stadt frankfurt am Main die geplanten baumanahmen fr die

    frankfurter bahnhfe mit investitionen von 250 Millionen euro vor.

    schwerpunkt ist der frankfurter hauptbahnhof, der mit seinen tglich

    350.000 reisenden und besuchern der wichtigste Verkehrsknoten der

    region ist. ein anderes bedeutendes Groprojekt ist die entwicklung

    des hauptbahnhofs Mnster, eines der grten bahnhfe in NordrheinWestfalen. Ziel ist es, im

    Jahr 2014 mit den bauarbeiten am empfangsgebude zu beginnen.

    dr. andr zeug

    VOrsitZeNDer Des VOrstANDs Der Db stAtiON & serVice AG

    Positiv haben sich auch unsere vielen Bahnhofsprojekte entwickelt.

  • 4 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    im rahmen des infrastrukturbeschleunigungsprogramms des bundes standen bis ende 2013 rund

    100 Millionen euro zustzlich zur Verfgung, mit denen wir Modernisierungen und Verbesserungen

    an rund 247 bahnhfen realisieren konnten. schwerpunkte waren die erneuerung von bahnsteigen,

    die Verbesserung der barrierefreiheit und der Neubau von Wetterschutzhusern. Auch die beleuch

    tungs und beschallungsanlagen wurden vielerorts erneuert.

    ein wichtiges element zur finanzierung von Modernisierungsmanahmen unserer bahnhfe

    sind rahmenvereinbarungen mit den Lndern. Dadurch haben wir in derzeit zehn bundeslndern eine

    solide Grundlage, um mittel und langfristig kontinuierliche investitionen zu sichern. schwerpunkt

    der Modernisierungen sind der barrierefreie Ausbau, der Wetterschutz und die Kundeninformation.

    Auch im Jahr 2013 war uns die vertrauensvolle Arbeit mit den vielen bahnhofsmissionen wichtig.

    sie sind ein wichtiger Anker fr viele Menschen. Mit einer besonderen Aktion konnten wir 2013

    zustzlich zu unserer umfangreichen Untersttzung wirksame hilfe leisten. Mit der Aktion einfach

    spenden haben wir noch mehr Aufmerksamkeit auf die Arbeit der bahnhofsmission gelenkt und

    konnten sie sinnvoll untersttzen. An 13 bahnhfen wurde auf ausgewhlten Gepckschliefchern

    fr die Arbeit der bahnhofsmission geworben. Nutzer dieser schliefcher konnten wertvolle hilfe

    leisten. Der erls von rund 100.000 euro kam direkt den bahnhofsmissionen zu.

    Zum zehnten Mal hat die Allianz pro schiene bahnhfe aus Kundensicht bewertet und den titel

    bahnhof des Jahres vergeben. Damit haben drei weitere bahnhfe ein unabhngiges Qualitts siegel

    bekommen. Das ist fr uns eine Auszeichnung, aber auch Ansporn, weiter an der Qualitt unserer

    bahn hfe und den angebotenen Leistungen zu arbeiten. Der hauptbahnhof Gttingen wurde als

    bester Grostadtbahnhof ausgezeichnet. in der Gruppe der bahnhfe in stdten unter 100.000 ein

    wohner konnte der bahnhof Oberursel die Wahl fr sich entscheiden. in der dritten Kategorie, dem

    sonderpreis fr tourismus, setzte sich der bahnhof Murnau am staffelsee durch.

    Die Db station & service AG hat ihren erfolgreichen Weg auch 2013 fortgesetzt. Mit vielen kleinen

    und groen Manahmen haben wir die bahnhfe fr unsere Kunden noch attraktiver gestaltet.

    Diesen Weg setzen wir 2014 konsequent fort. Unser fokus liegt auf unseren bahnkunden, denen wir

    die Nutzung des umweltfreundlichen Verkehrsmittels bahn so leicht und angenehm wie mglich

    machen mchten. Mobilittseingeschrnkte Menschen stehen dabei besonders im Mittelpunkt unserer

    bemhungen. Unseren Geschftskunden, der Politik und den Aufgabentrgern und interessen

    verbnden wollen wir weiter ein verlsslicher und kompetenter Partner sein. Auch 2014 stehen wir

    fr einen professionellen und kundenorientierten bahnhofsbetrieb und mchten uns fr die vertrau

    ensvolle Zusammenarbeit bedanken.

    ihr

    Dr. Andr Zeug

    Vorsitzender des Vorstands

    der Db station & service AG

    !!!

  • alagebericht 6 berblick

    6 rahmenbedingungen

    7 ertrags, finanz und Vermgenslage

    10 Mitarbeiter

    11 Nachhaltigkeit

    12 strategie

    12 Weitere informationen

    15 Nachtragsbericht

    16 chancen und risikobericht

    18 Prognosebericht

  • 6 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    berblickA A

    Die Db station & service AG ist eine 100prozentige toch

    tergesellschaft der Deutschen bahn AG (Db AG) und inner

    halb des Deutsche bahn Konzerns (DbKonzern) dem

    Geschftsfeld Db Netze Personenbahnhfe zugeordnet.

    Die Geschftsfelder Db bahn fernverkehr, Db bahn regio,

    Db Arriva, Db schenker rail, Db schenker Logistics und

    Db Dienstleistungen sind unter der Db Mobility Logistics

    AG (Db ML AG), einer 100prozentigen tochtergesellschaft

    der Db AG, gebndelt und werden dort gefhrt. Die

    brigen drei Geschftsfelder Db Netze fahrweg, Db Netze

    Personen bahnhfe und Db Netze energie fhrt die Db AG

    direkt. in der Konzernstruktur des DbKonzerns haben die

    Db AG und die Db ML AG beide die funktion einer konzern

    leitenden Managementholding.

    Die Db station & service AG betreibt bundesweit etwa

    5.400 Personenbahnhfe, davon rund 1.100 mit empfangs

    gebude. Als europas fhrender bahnhofsbetreiber entwi

    ckeln und betreiben wir bahnhfe als Kerngeschft und

    bieten reisenden und eisenbahnverkehrsunternehmen

    (eVU) mobilittsorientierte serviceleistungen rund um den

    bahnhof an. Mit ihrer flchendeckenden Prsenz sichert die

    Db station & service AG fr ber sieben Millionen reisende

    pro tag den Zugang zum system bahn. Von den 143 Milli

    onen stationshalten pro Jahr entfallen rund 27 Millionen

    (18,9 %) auf Dbkonzernexterne eVU. ende 2013 zhlte die

    Db station & service AG insgesamt 132 eVU zu ihren Kunden,

    davon 124 Dbkonzernexterne eVU.

    Die Personenbahnhfe erfllen zugleich ihre rolle als

    Visitenkarte der jeweiligen stdte und regionen. Mit ihrem

    erscheinungs und Leistungsbild tragen sie mageblich zur

    Zufriedenheit der reisenden bei und bestimmen die Attrakti

    vitt der bahn mit. sie sind zudem auch Orte der begegnung

    mit einem individuellen, breit gefcherten Angebot an ein

    kaufsmglichkeiten, Gastronomie und Dienstleistungen.

    Das berichtsjahr verlief fr die Db station & service AG

    erfolgreich. Das ergebnis der gewhnlichen Geschftsttig

    keit stieg um 9 Mio. auf 169 Mio. . Die Umsatzerlse konnten

    sowohl im bereich Verkehrsstationen als auch im bereich

    Vermietung gesteigert werden. Die steigerung des Material

    und Personalaufwands sowie der Abschreibungen wurde durch

    einen Anstieg der ertrge kompensiert.

    RahmenbedingungenA A

    Wirtschaftliches Umfeld

    Der berwiegende Anteil unserer Aktivitten ist abhngig

    von der konjunkturellen entwicklung in unserem heimat

    markt Deutschland.

    Die deutsche Wirtschaft hat 2013 ihren Wachstumskurs

    aus dem Jahr 2012 verlangsamt fortgesetzt. Zu Jahresbeginn

    stellte sich die Wirtschaftsentwicklung noch schwach dar.

    im weiteren Jahresverlauf konnte sie jedoch zulegen. Wie

    schon im Vorjahr war der private Konsum die sttze der

    Wirtschaft. Der Arbeitsmarkt wies ein beschftigungsniveau

    von historischem hchststand aus. Zudem wirkten sich

    fallende Preise von Minerallprodukten positiv auf die ver

    fgbaren einkommen aus. Neben dem Privatkonsum trug

    auch die staatsnachfrage zum Wachstum bei.

    Die deutsche industrieproduktion hingegen stagnierte.

    Die zurckhaltende erholung der Absatzmrkte im euro

    raum, aber auch eine zu Jahresbeginn 2013 noch verhlt

    nismig geringe globale Nachfrage, lie eine allmhliche

    Verbesserung der situation erst im Jahresverlauf zu.

  • 7lageberIcht

    entWicklUng aUf den relevanten mrkten

    Unsere schieneninfrastruktur wird infolge des seit dem Jahr

    1994 offenen Marktzugangs von einer groen Anzahl von

    eVU genutzt. im Jahr 2013 blieb die Zahl der eVU annhernd

    konstant. Der rckgang bei den Dbkonzerninternen eVU

    resultierte aus Konsolidierungsmanahmen. Kein anderes

    Land der eU weist eine so hohe Wettbewerbsintensitt im

    schienenverkehr auf wie Deutschland.

    Die Anzahl der stationshalte ging gegenber dem Vorjahr

    aufgrund von sondersachverhalten wie beispielsweise den

    streckensperrungen, die infolge von hochwasserschden

    vorgenommen werden mussten, leicht zurck. bedingt durch

    Ausschreibungsverluste des DbKonzerns im regionalverkehr

    ist der Anteil von Dbkonzernexternen bahnen jedoch weiter

    gestiegen.

    fr unsere bahnhfe ist die entwicklung des einzelhandels

    und Gastronomieumsatzes beziehungsweise die Wettbe

    werbssituation der Waren und Dienstleistungsangebote in

    den stationen mit Angeboten im Gesamtmarkt des einzel

    handels von besonderer bedeutung. Dadurch werden sowohl

    die Vermietungsmglichkeiten als auch die daraus erzielten

    Umstze von der ertragssituation der gewerblichen Mieter

    bestimmt. Die realen einzelhandelsumstze in Deutschland

    (ohne Kfz und tankstellen) lagen im Jahr 2013 leicht ber

    dem Vorjahresniveau. Die Vermietungserlse in den bahn

    hfen entwickelten sich im berichtsjahr positiv.

    Prognose-Ist-VergleichDie Leistungsentwicklung im berichtsjahr liegt aufgrund von

    hochwasserbedingten streckensperrungen leicht unter der

    im Lagebericht zum Geschftsjahr 2012 abgegebenen Prog

    nose fr die Leistungsentwicklung im Geschftsjahr 2013.

    Ertrags, Finanz und VermgenslageA A

    UmsatzentWicklUng

    im berichtsjahr konnten wir unseren Umsatz um 17 Mio. auf

    1.104 Mio. (im Vorjahr: 1.087 Mio. ) steigern. Die entwick

    lung in den Verkehrsstationen und in der Vermietung verlief

    jeweils positiv. Die Verkehrsstationen erzielten Umsatzerlse

    in hhe von 753 Mio. (im Vorjahr: 744 Mio. ). Der Umsatz

    beinhaltet zum Groteil stationsentgelte. hinzu kommen

    serviceangebote rund um die reise.

    Die stationsentgelte lagen mit 740 Mio. um 1,4% ber

    dem Vorjahreswert. Mit einem Umsatzvolumen von 628

    Mio. entfielen dabei 84,9 % der Umstze auf Gesellschaften

    des DbKonzerns davon 532 Mio. auf Gesellschaften in

    den Geschftsfeldern Db bahn regio, 95 Mio. auf Gesell

    schaften des Geschftsfelds Db bahn fernverkehr und

    1 Mio. auf sonstige Gesellschaften des DbKonzerns. Die

    sonstigen Dienstleistungen, die insbesondere Umstze fr

    Gepckschliefcher beinhalten, beliefen sich auf insgesamt

    13 Mio. (im Vorjahr: 14 Mio. ).

    Wie in den Vorjahren konzentrierten sich unsere Aktivitten

    im bereich der Vermietung auf die Optimierung des branchen

    mix und die Umsetzung der strategischen Vermietungsziele.

    hierdurch konnten wir den positiven Umsatztrend weiter

    fortsetzen. Die Umsatzerlse aus der Vermietung stiegen um

    8 Mio. auf 351 Mio. . Der Umsatz mit Gesellschaften des

    DbKonzerns stieg um 2,9 % auf 71 Mio. an. Der Umsatz mit

    Kunden, die nicht zum DbKonzern gehren, stieg um 6 Mio.

    beziehungsweise 2,2 % auf 280 Mio. . Der Anteil der Vermie

    tung am Gesamtumsatz betrug 31,8 %.

    ergebnisentWicklUng

    Die Gesamtleistung konnte um 1,6% auf 1.125 Mio. (im Vor

    jahr: 1.107 Mio. ) gesteigert werden, was im Wesentlichen

    auf die gestiegenen Umsatzerlse zurckzufhren ist.

  • 8 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Die sonstigen betrieblichen ertrge stiegen um 15 Mio.

    auf 170 Mio. , im Wesentlichen resultierte die steigerung

    aus der erhhung der ertragswirksam vereinnahmten bau

    kostenzuschsse und aus der Auflsung von rckstellungen.

    Der Materialaufwand erhhte sich im Wesentlichen durch

    einen Anstieg der reinigungs und Winterdienstleistungen

    um 9 Mio. sowie der energiekosten um 7 Mio. auf 507 Mio.

    (im Vorjahr: 489 Mio. ). Der Personalaufwand erhhte sich

    aufgrund von tarifsteigerungen und der im Jahresdurch

    schnitt gestiegenen Mitarbeiterzahl um 2,9 % auf 245 Mio.

    (im Vorjahr: 238 Mio. ).

    Aufgrund der auch in diesem Geschftsjahr gestiegenen

    Nettoinvestitionen, die sich durch den rckerwerb von 19

    empfangsgebuden aus dem sogenannten bahnhofsleasing

    paket und dem infrastrukturbeschleunigungsprogramm im

    Geschftsjahr erhht haben, erhhten sich die Abschreibun

    gen um 11 Mio. auf 129 Mio. .

    Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit

    206 Mio. um 5,9 % unter dem Vorjahreswert (im Vorjahr:

    219 Mio. ). im Wesentlichen ist der rckgang auf die nicht

    mehr zu zahlenden Leasingraten fr die im berichtsjahr

    zurckerworbenen empfangsgebude aus dem bahnhofs

    leasingpaket zurckzufhren.

    Das beteiligungsergebnis beluft sich auf 2 Mio. (im

    Vorjahr: 2 Mio. ) und beinhaltet die Gewinnausschttung

    unserer tochtergesellschaft Db bahnPark Gmbh.

    Das Zinsergebnis vernderte sich um 1 Mio. auf

    41 Mio. (im Vorjahr: 40 Mio. ).

    Die Db station & service AG erwirtschaftete insgesamt

    ein ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit in hhe

    von 169 Mio. (im Vorjahr: 160 Mio. ). Das ergebnis wird

    aufgrund des bestehenden beherrschungs und Gewinn

    abfhrungsvertrags an die Db AG abgefhrt.

    Prognose-Ist-VergleichDie entwicklung der Db station & service AG im berichtsjahr

    entspricht der im Lagebericht zum Geschftsjahr 2012

    abgegebenen Prognose fr die entwicklung von Umsatz

    und ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit.

    finanzlage

    Durch die einbindung in den DbKonzern kann die Db station &

    service AG die refinanzierungsmglichkeiten des DbKonzerns

    nutzen. Das finanzmanagementsystem des DbKonzerns

    ist im KonzernLagebericht des DbKonzerns ausfhrlich

    beschrieben.

    Das treasuryZentrum fr den DbKonzern ist in der Db AG

    angesiedelt. hierdurch wird sichergestellt, dass alle DbKon

    zerngesellschaften zu optimalen bedingungen finanzmittel

    aufnehmen und anlegen knnen. Vor der Dbkonzernexternen

    beschaffung von finanzmitteln wird ein finanzmittelausgleich

    innerhalb des DbKonzerns vorgenommen. finanzmittel

    werden den Konzerngesellschaften der Db ML AG im rahmen

    eines zweistufigen treasuryKonzepts ber die Db ML AG als

    termingelder beziehungsweise Darlehen weitergereicht. Die

    infrastrukturgesellschaften des DbKonzerns sind direkt an

    das treasuryZentrum der Db AG angebunden. Mit diesem Kon

    zept sichert der DbKonzern einen bereichsbergreifenden

    risiko und ressourcenverbund. fr den DbKonzern sowie

    die Db station & service AG liegen die Vorteile in der bnde

    lung von Knowhow, der realisierung von synergieeffekten

    sowie in der Minimierung der refinanzierungskosten.

    Die Kreditwrdigkeit des DbKonzerns wird von den

    ratingAgenturen standard & Poors (s & P), Moodys und fitch

    laufend berprft. im berichtsjahr haben alle drei rating

    Agenturen im rahmen ihrer jhrlichen ratingreviews die

    sehr guten bonittsbeurteilungen der Db AG besttigt:

    Moodys Aa1, s & P AA, fitch AA. Die ratings von s & P,

    Moodys und fitch sind damit seit der ersten erteilung

    unverndert. Details zu den ratingeinstufungen der Db AG

    sind im internet unter www.db.de/rating verfgbar.

    im rahmen der DbKonzernfinanzierung hat die Db sta

    tion & service AG eine zugesagte Dbkonzerninterne Kreditlinie

    in hhe von 250 Mio. . Diese wurde mit 123 Mio. in Anspruch

    genommen. Die finanzierungskonditionen im rahmen der

    DbKonzernfinanzierung haben sich fr die Db station & service

    AG im berichtsjahr nicht wesentlich verndert.

    Die flligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten hat sich im

    Geschftsjahr in richtung langfristiger fremdmittel durch

    die Aufnahme eines neuen Dbkonzerninternen langfristigen

    Darlehens verndert.

  • 9lageberIcht

    kapitalflUssrechnUng

    Der Mittelzufluss aus laufender Geschftsttigkeit betrug im

    berichtszeitraum 276 Mio. und lag damit um 26 Mio. ber

    dem Vorjahreswert. Urschlich dafr war unter anderem der

    ergebnisanstieg. Der Mittelabfluss aus investitionsttigkeit

    erhhte sich im berichtszeitraum um 305 Mio. auf 472 Mio. .

    hierbei wirkten sich vor allem die gestiegenen Auszahlungen

    fr inves titionen, insbesondere fr den rckkauf der 19 emp

    fangsgebude aus dem bahnhofsleasingpaket, aus. Der

    Mittel zufluss aus finanzierungsttigkeit erhhte sich um

    290 Mio. auf 195 Mio. , insbesondere durch die Aufnahme

    eines weiteren langfristigen Darlehens. Per 31. Dezember

    2013 verfgte die Db station & service AG mit 3 Mio. ber

    einen um 1 Mio. geringeren bestand an flssigen Mitteln

    als im Vorjahr.

    investitionen

    Durch den im berichtsjahr vorgenommenen rckerwerb von

    19 der insgesamt 20 empfangsgebude aus dem sogenannten

    bahnhofsleasingpaket stiegen die bruttoinvestitionen mit

    950 Mio. gegenber dem Vorjahr deutlich (+ 400 Mio. ).

    bereinigt um diesen sondereffekt beliefen sich die brutto

    investitionen auf 604 Mio. . Die steigerung ist unter anderem

    auf das infrastrukturbeschleunigungsprogramm zurckzu

    fh ren.

    Projekte und Manahmenpakete mit bedeutenden investi

    tionsvolumina im berichtsjahr waren der rckerwerb von 19

    empfangsgebuden aus dem sogenannten bahnhofsleasing

    paket (346 Mio. ), das infrastrukturbeschleunigungspro

    gramm (76 Mio. ), das Projekt stuttgart 21 (54 Mio. ), der

    citytunnel Leipzig (24 Mio. ) sowie der Ausbau der Gleis

    hallen des Dresdener hauptbahnhofs (12 Mio. ). Darber

    hinaus wurde eine Vielzahl weiterer Projekte verwirklicht.

    Die Nettoinvestitionen definiert als bruttoinvestitionen

    abzglich erhaltener investitionszuschsse von Dritten

    erhhten sich auf 483 Mio. (im Vorjahr: 175 Mio. ).

    Das bestellobligo fr investitionen verringerte sich per

    31. Dezember 2013 auf 618 Mio. (im Vorjahr: 628 Mio. ).

    finanzierUng des investitionsprogramms

    Aus unserem investitionsprogramm ergab sich im berichts

    jahr bei bruttoinvestitionen von 950 Mio. ein NettoKapital

    bedarf nach Abzug des Mittelzuflusses aus investitions

    zuschssen und Anlagenabgngen von 468 Mio. .

    Der Mittelabfluss aus investitionsttigkeit wurde aus dem

    Mittelzufluss aus laufender Geschftsttigkeit sowie durch

    die Aufnahme eines weiteren Dbkonzerninternen Darlehens

    finanziert.

    Auch fr knftige investitionen gehen wir von einer

    unvernderten finanzierungsstruktur aus.

    bilanzstrUktUr

    Die bilanzsumme hat sich per 31. Dezember 2013 um 357 Mio.

    beziehungsweise 12,1 % auf 3.300 Mio. erhht (per 31. Dezem

    ber 2012: 2.943 Mio. ). Die erhhung der bilanzsumme ist

    auf der Aktivseite im Wesentlichen auf das angestiegene

    Anlagevermgen zurckzufhren. Auf der Passivseite ist ins

    besondere der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenber ver

    bun denen Unternehmen im langfristigen bereich zu nennen.

    Das Anlagevermgen erhhte sich um 12,4% auf 3.204 Mio.

    (per 31. Dezember 2012: 2.850 Mio. ) aufgrund im Vergleich

    zum Vorjahr um 308 Mio. auf 483 Mio. gestiegener Netto

    investitionen. Der Anteil des Anlagevermgens am Gesamt

    vermgen liegt mit 97,1 % ber dem Vorjahresniveau (per

    31. Dezember 2012: 96,8 %).

    Das Umlaufvermgen erhhte sich um 4,3 % auf 96 Mio.

    (per 31. Dezember 2012: 92 Mio. ), was im Wesentlichen

    aus einem Anstieg der forderungen aus Lieferungen und Leis

    tungen resultiert. Der Anteil des Umlaufvermgens am

    Gesamtvermgen ging auf 2,9 % (per 31. Dezember 2012:

    3,2 %) zurck.

    Das eigenkapital verringerte sich durch eine weitere ent

    nahme aus der Kapitalrcklage von 4 Mio. infolge von Korrek

    turen der im Geschftsjahr 2007 erfolgten immobilien neu

    zuordnung aus dem im Jahr 2007 verkauften AurelisPort

    folio (rcknahmen einzelner, fr den eisenbahnbetrieb

    notwendiger immobilien) auf 1.501 Mio. (per 31. Dezember

    2012: 1.505 Mio. ). Die eigenkapitalquote ging von 51,1 %

    auf 45,5 % zurck.

  • 10 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Die rckstellungen erhhten sich im Wesentlichen aufgrund

    von erhhten risikovorsorgen fr rechtsstreitigkeiten von

    85 Mio. auf 97 Mio. .

    Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

    verringerten sich stichtagsbedingt um 17 Mio. auf 60 Mio. .

    Die Verbindlichkeiten gegenber verbundenen Unternehmen

    erhhten sich um 378 Mio. auf 1.421 Mio. , was im Wesent

    lichen aus der Aufnahme eines langfristigen Darlehens bei

    der Db AG zur finanzierung der zurckerworbenen emp

    fangsgebude aus dem bahnhofsleasingpaket resultiert. Die

    sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 15 Mio. ,

    insbesondere aufgrund im Vergleich zum Vorjahr geringerer

    Verbindlichkeiten gegenber dem ebA. Der passive rechnungs

    abgrenzungsposten erhhte sich um 5 Mio. , im Wesentlichen

    aufgrund von einzahlungen, die fr den Ausgleich wirtschaft

    licher Nachteile in Verkehrsstationen gewhrt wurden. Die

    langfristigen rckstellungen und Verbindlichkeiten haben

    am Gesamtkapital einen Anteil von 30,2 % (per 31. Dezember

    2012: 25,9 %), die kurzfristigen rckstellungen und Verbind

    lichkeiten einen Anteil von 20,1 % (per 31. Dezember 2012:

    18,5 %). Damit decken eigenkapital sowie langfristige rck

    stellungen und Verbindlichkeiten das Anlagevermgen zu

    78,0 % (per 31. Dezember 2012: 79,5 %). bei der Kapitalstruktur

    ist zu bercksichtigen, dass ein betrag in hhe von 35 Mio.

    (per 31. Dezember 2012: 38 Mio. ) der Verbindlichkeiten aus

    Zinslosen Darlehen des bundes fr infrastrukturinvestitionen

    besteht. Die zinspflichtigen Verbindlichkeiten erhhten sich

    von 826 Mio. auf 1.185 Mio. . sie resultieren aus Verbind

    lichkeiten gegenber der Db AG im rahmen der DbKonzern

    finanzierung. ihr Anteil an der bilanzsumme betrug 35,9 %

    per 31. Dezember 2013 (per 31. Dezember 2012: 28,1 %).

    Bilanzstruktur [in % der Bilanzsumme] 31. 12. 2013 31. 12. 2012

    AktivA

    Anlagevermgen 97,1 96,8

    Umlaufvermgen und Rechnungsabgrenzungsposten 2,9 3,2

    100,0 100,0

    PA ssivA

    Eigenkapital 45,5 51,1

    Rckstellungen 2,9 2,9

    Verbindlichkeiten 47,4 41,5

    Zinspflichtige Verbindlichkeiten 35,9 28,1

    Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 4,2 4,5

    100,0 100,0

    Bilanzsumme in Mio. 3.300 2.943

    MitarbeiterA A

    Um eine bessere Vergleichbarkeit im Zeitablauf zu gewhr

    leisten, rechnen wir die Zahl der Mitarbeiter im DbKonzern in

    Vollzeitpersonen (VZP) um. teilzeitbeschftigte Mitarbeiter

    werden dabei entsprechend ihrem Anteil an der regulren

    Jahres arbeitszeit bercksichtigt.

    Die Zahl der Mitarbeiter ist von 4.787 per 31. Dezember

    2012 auf 4.822 Mitarbeiter per 31. Dezember 2013 gestiegen

    (+ 0,7 %). im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Mitarbeiter

    mit 4.858 um 0,4 % ber dem Vorjahreswert (4.841 Mitar

    beiter). Die erhhung der Anzahl der Mitarbeiter gegenber

    dem Vorjahresstichtag resultiert aus einem Mitarbeiter

    aufbau, insbesondere im bau und Anlagenmanagement.

    berblick ber die tarifentWicklUng

    im berichtsjahr wurden die Verhandlungen mit den tarifpart

    nern wie dem Arbeitgeber und Wirtschaftsverband der

    Mobilitts und Verkehrsdienstleister (Agv MoVe) und der

    eisenbahn und Verkehrsgewerkschaft (eVG) abgeschlossen.

    im Mrz 2013 einigten sich der Agv MoVe und die eVG auf

    folgenden tarifabschluss:

    A erhhung der tarifentgelte in den funktionsgruppen

    spezifischen tarifvertrgen um jeweils 3 % zum 1. Mai

    2013 und zum 1. April 2014 (Laufzeit bis 31. Juli 2014,

    19 Monate).

    A fr die Monate Januar bis April 2013 erfolgt eine einmal

    zahlung als soziale Komponente in hhe von 500 , fr

    Auszubildende und Dualstudierende in hhe von 225 .

  • 11lageberIcht

    sowohl mit der eVG als auch mit der GDL wurde eine erhhung

    der monatlichen beitrge zur betrieblichen Altersvorsorge

    vereinbart. Danach zahlt der DbKonzern fr jeden Arbeit

    nehmer ab 1. November 2013 (GDL) und ab 1. Juli 2014 (eVG)

    monatlich 2 % des bruttoentgelts unmittelbar fr die betrieb

    liche Altersvorsorge ein.

    Zum 1. september 2013 wurden weitere Verbesserungen

    bei der berufsausbildung und dem dualen studium zwischen

    dem DbKonzern und der eVG vereinbart. Der Nachwuchs

    krftetarifvertrag gilt nun auch fr die teilnehmer von aus

    bildungs und berufsvorbereitenden Programmen und regelt

    wesentliche beschftigungsbedingungen.

    demografietarifvertrag in kraft getreten

    im Dezember 2012 hatten sich eVG, Agv MoVe und der DbKon

    zern auf einen Demografietarifvertrag geeinigt. Gemeinsames

    Ziel ist es, den Arbeitnehmern im DbKonzern Perspektiven

    und entwicklungschancen fr ihr gesamtes berufsleben zu

    er mg lichen. Der Vertrag trat zum 1. April 2013 in Kraft und

    knpft auch an die handlungsfelder der Mitarbeiterbefragung

    2012 insbesondere an den Wunsch nach mehr ein bindung

    und beteiligung an. Vereinbart wurden beispielsweise ein

    unbefristetes bernahmeangebot fr alle Auszubildenden

    mit erfolgreichem Abschluss sowie ein unbefristeter Kndi

    gungsschutz.

    Auch die flexibilisierung der Arbeitszeit wird innerhalb

    des Demografietarifvertrags beachtet. Ziel ist es, die Arbeits

    zeit und die Arbeitsbedingungen individueller zu gestalten,

    um eine bessere Vereinbarkeit von beruf, familie und bio

    grafie zu erreichen. ein instrument sind die im DbKonzern

    bereits bewhrten betrieblichen Arbeitszeitprojekte. Die Mit

    arbeiter werden aktiv eingebunden und die partnerschaftliche

    Zusammenarbeit der betriebsparteien wird gefrdert. Mit der

    einfhrung des Demografietarifvertrags knnen Mitarbeiter

    das Langzeitkonto auch fr eine berufliche Auszeit (sabba

    tical) nutzen. Die bisherigen freistellungsmglichkeiten

    bestehen weiterhin.

    NachhaltigkeitA A

    Mit der strategie Db2020 hat der DbKonzern einen rahmen

    gebenden Ansatz geschaffen, der die Dimensionen ko

    nomie, soziales und kologie miteinander in einklang bringt,

    um nachhaltigen Unternehmenserfolg und gesellschaftliche

    Akzeptanz sicherzustellen.

    Als profitabler Marktfhrer will der DbKonzern seinen

    Kunden erstklassige Mobilitts und Logistiklsungen anbie

    ten. Wesentlich fr die erreichung dieses fhrungsanspruchs

    sind zwei strategische storichtungen: ein weiterhin starker

    fokus auf Kunde und Qualitt sowie die fortsetzung des

    profitablen Wachstumspfads.

    Als topArbeitgeber gewinnt und bindet der DbKonzern

    qualifizierte Mitarbeiter, die mit begeisterung fr den DbKon

    zern und seine Kunden arbeiten.

    Als UmweltVorreiter will der DbKonzern ressourcenscho

    nende Mobilitts und Logistiklsungen anbieten und die

    belastungen der Umwelt durch Lrm und emissionen deutlich

    reduzieren. Umweltfreundlichkeit ist teil des Marken und

    Leistungsversprechens des DbKonzerns.

    Der dreidimensionale Ansatz der Nachhaltigkeit ist nicht nur

    ber die strukturelle Organisation und das DbKonzernZiel

    system sowie die GeschftsfeldZielsysteme, sondern auch

    ber das Leitbild und in den Konzernrichtlinien im DbKonzern

    verankert. Das Leitbild beschreibt zudem Mission, Vision

    und Werte des DbKonzerns. Da die Nachhaltigkeit ein ent

    scheidendes Kriterium des handelns des DbKonzerns ist,

    werden die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit bereits im

    Leitbild des DbKonzerns aufgegriffen: Wir gestalten unsere

    fhrungsposition entlang der Dimensionen konomie, soziales

    und kologie aus. Diese bringen wir in einklang miteinander,

    um einen nachhaltigen Unternehmenserfolg und gesellschaft

    liche Akzeptanz sicherzustellen.

    Als teil des DbKonzerns trgt die Db station & service AG

    zur erreichung der DbKonzernZiele durch die einfhrung

    der Geschftsfeldstrategie bahnhfe2020 bei.

  • 12 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    StrategieA A

    Der DbKonzern hat seine strategische Zielsetzung mit der

    strategie Db2020 definiert. Als beitrag hierzu wurde bei

    der Db station & service AG die Geschftsfeldstrategie

    bahnhfe2020 etabliert.

    im rahmen des strategieprogramms Next station werden

    Projekte zu den einzelnen Kernpunkten umgesetzt und da

    durch die erreichung der strategischen Ziele sichergestellt.

    Kunde & Qualitt: elektroautos, ebikes und fernbusse

    greifen gesellschaftliche trends auf, bentigen multimodale

    Anbindung sowie Parkflchen und bestrken folglich die

    rolle des bahnhofs als intermodale schnittstelle. im Projekt

    Mobilittsdrehscheibe bahnhof werden Mglichkeiten zur

    Verbesserung der Verknpfung unterschiedlicher Verkehrs

    trger geprft.

    Profitables Wachstum: Neben der fortfhrung eines dis

    kriminierungsfreien Zugangs zu unseren Verkehrsstationen

    setzen wir in unseren empfangsgebuden weiterhin auf ein

    Wachstum unseres Vermietungsgeschfts. Die Db station &

    service AG hat Anstze zur Ausweitung eigener Vermark

    tungsaktivitten untersucht und Perspektiven zu deren

    Umsetzung konkretisiert.

    Kulturwandel: Um die erfolgreiche Umsetzung von bahn

    hfe2020 sicherzustellen, ist die einbindung und Akzeptanz

    unserer Mitarbeiter unabdingbar. ber das eigens hierfr

    entwickelte Dialogbild bahnhfe 2020 haben wir unsere

    Geschftsfeldstrategie mit ber zwei Dritteln unserer Mit

    arbeiter diskutiert. Um einen offenen Dialog jenseits von

    hierarchiegrenzen zu ermglichen, haben wir ein Verbesse

    rungsmanagement eingefhrt und erffnen unseren Mitar

    beitern somit noch mehr Gestaltungsspielraum.

    kologischer Vorreiter: Als einer der europaweit grten

    infrastrukturbetreiber sehen wir uns in der Pflicht, eine ko

    lo gische Vorreiterrolle einzunehmen. Durch den einsatz

    kologischer Gebudetechnologien und regenerativer ener

    gien sowie durch kontinuierliche energetische sanierung

    unserer bahnhfe sichern wir unsere entwicklung zum

    Umwelt Vorreiter.

    ergnzende informationen zum thema Nachhaltigkeit sind

    im internet unter www.db.de/nachhaltigkeit verfgbar. Dort

    wird umfassend dargestellt, welche beitrge zu einer nach

    haltigen Gesellschaft der DbKonzern als wichtiger Anbieter

    von Mobilitts und Logistikdienstleistungen sowie als

    einer der grten Arbeitgeber, Ausbilder und Auftraggeber

    Deutschlands leistet.

    Zum thema Nachhaltigkeit wird zudem im KonzernLage

    bericht des DbKonzerns ausfhrlich stellung genommen.

    Von den erluterungen zu 289 Abs. 3 hGb (Nachhaltig

    keitsbericht) wird in diesem bericht daher abgesehen.

    Weitere InformationenA A

    entWicklUngen im projekt stUttgart 21

    Der Aufsichtsrat der Db AG hat am 5. Mrz 2013 in einer auer

    ordentlichen sitzung den Weiterbau des Projekts stuttgart 21

    besttigt. es wurde beschlossen, dem Vorschlag des Vorstands

    der Db AG zuzustimmen, den finanzierungsrahmen fr stutt

    gart 21 um 2 Mrd. von 4,526 Mrd. auf 6,526 Mrd. zu er

    hhen. in diesen 2 Mrd. sind bereits ermittelte und weitere

    mgliche Mehrkosten enthalten. Mit der entscheidung des

    Aufsichtsrats zur erhhung des finanzierungsrahmens hat

    der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands gebilligt, eine

    beteiligung der Projektpartner an den Mehrkosten einzufor

    dern und dies notfalls auch gerichtlich durchzusetzen.

  • 13lageberIcht

    Die Projekte stuttgart 21 und Neubaustrecke Wendlingen

    Ulm sind seit 1. september 2013 in der Db Projekt stuttgart

    Ulm Gmbh (Db PsU) organisiert. Diese Projektmanagement

    gesellschaft wird als 100prozentige beteiligung der Db AG

    im Vorstandsressort infrastruktur gefhrt. Der Vorsitzende

    der Geschftsfhrung berichtet direkt an den Vorstand der

    Db AG. Darber hinaus wurde ein beirat aus experten einge

    richtet, der die Geschftsfhrung bert. Mit der Gesellschaft

    und dem beirat werden die Projektstrukturen verbessert, die

    Prozessablufe vereinfacht und das risiko und Vertrags

    management gestrkt. Der mit Wirkung zum 1. Januar 2014

    zwischen den eisenbahninfrastrukturunternehmen (eiU)

    sowie der Db AG und der Db PsU geschlossene Projektvertrag

    regelt die Aufgaben, rechte und Pflichten der Vertragspartner.

    Die Verantwortung fr die wirtschaftlichen risiken der eiU

    aus dem Gesamtprojekt wird von der Db AG bernommen.

    leistUngs- Und finanzierUngs- vereinbarUng bis 2015 verlngert

    Die derzeitige Leistungs und finanzierungsvereinbarung

    (LufV) luft ende 2013 aus. Als bergangslsung bis zum

    Abschluss einer neuen LufV haben sich bahn und bund im

    herbst des berichtsjahres auf eine Verlngerung des bestehen

    den Vertragswerks geeinigt. Danach stellt der bund fr die

    Jahre 2013 und 2014 je 250 Mio. zustzlich zu den 2,5 Mrd.

    fr erhalt und sanierung des bestandsnetzes zur Verfgung.

    Die Mittel kommen unter anderem der barrierefreiheit von

    bahnhfen zugute. Zur Ausgestaltung und finanziellen hin

    terlegung der sich anschlieenden folgevereinbarung ab

    2015 laufen derzeit die Gesprche zwischen bahn und bund.

    erfolgreicher abschlUss des infra- strUktUrbeschleUnigUngsprogramms

    im rahmen des infrastrukturbeschleunigungsprogramms

    (ibP) wurden im Zeitraum 2012 bis 2013 rund 176 Projekte an

    247 Personenbahnhfen bundesweit umgesetzt. rund

    100 Mio. wurden hierfr vom bund bereitgestellt. Gerade

    die kleineren stationen konnten von diesem Programm pro

    fitieren. so kommen die reisenden seit Anfang 2014 in den

    Genuss von mehr Komfort, informationen und sicherheit.

    investiert wurde in neue bahnsteige fr besseres ein und

    Aussteigen in die Zge. fr mehr barrierefreiheit wurden

    neue rampen, fahrtreppen und Aufzge gebaut. Dank der

    vielen neuen Wetterhuschen steigt auch der Wartekomfort

    sprbar, und die vielen neuen fahrgastinformationsanlagen

    sorgen fr serviceinformationen rund um die Uhr. Neue

    beleuchtungsanlagen an vielen bahnhfen vermitteln zudem

    ein hheres sicherheitsempfinden.

    city-tUnnel leipzig: das herzstck des mitteldeUtschen s-bahn-netzes

    Mit der inbetriebnahme des citytunnels in Leipzig am 15.

    Dezember 2013 ging eines der grten bauvorhaben in Mit

    teldeutschland ans Netz. fr die Menschen in Leipzig und

    dem Umland bedeutet dies schnellere reisewege und noch

    mehr Komfort. Wichtiger bestandteil der neuen Verbindung

    sind die vier unterirdischen stationen hauptbahnhof, Markt,

    WilhelmLeuschnerPlatz und bayerischer bahnhof. Diese

    erschlieen mit modernster Ausstattung und Architektur die

    stadt Leipzig fr ihre Menschen und besucher vllig neu.

    Das ist ein Novum in der stdtebaulichen Planung. Die sta

    tion WilhelmLeuschnerPlatz wurde zudem noch vor der

    erffnung mit dem renommierten Architekturpreis der stadt

    Leipzig ausgezeichnet.

    bahnhofsmission als verlsslicher partner

    Die bahnhofsmissionen sind an ber 100 standorten zu

    hause und bereichern mit ihrer wertvollen Arbeit das tgliche

    bahnhofsleben. sie betreuen bahnkunden beim ein und

    Aussteigen, sind Anlaufstelle fr Obdachlose und einsame

    und helfen bei persnlichen sorgen ebenso wie bei einfachen

    Problemen des Alltags. Die Db station & service AG ist seit

    vielen Jahren ihr verlsslicher Kooperationspartner. Um die

    Arbeit der bahnhofsmissionen noch wirkungsvoller zu unter

    sttzen, wurden im berichtsjahr die einnahmen von rund 60

    gekennzeichneten schliefchern an die bahnhofsmissionen

    gespendet. Auf diesem Weg kamen rund 100 t zusammen.

    Diese sollen in die Ausbildung der vielen ehrenamtlichen

    helferinnen und helfer sowie in den Mobilittsservice flieen.

  • IMMer InforMIert seIn

    reisende, die auch unterwegs informiert sein wollen, knnen seit september an 105 deutschen bahnhfen eine halbe stunde lang kostenlos ber WLAN ins internet. Zustzlich zu den groen Knotenbahnhfen sind nun auch mittelgroe stationen sowie einige stark genutzte sbahn hfe mit WLAN versorgt. in den vergangenen Jahren stieg die Nutzung der hotspots an bahnhfen um durchschnitt lich 20 Prozent pro Jahr.

    A A

  • 15lageberIcht

    NachtragsberichtA A

    regelUng zUr infrastrUktUr- finanzierUng steht noch aUs

    Der im November 2013 zwischen cDU, csU und sPD geschlos

    sene Koalitionsvertrag anerkennt, dass die Verkehrs wege

    seit vielen Jahren strukturell unterfinanziert sind und die

    Planung und finanzierung grundlegend reformiert und auf

    eine neue, dauerhaft verlssliche und effiziente Grundlage

    gestellt werden soll. Zum Verhltnis von erhalt und Ausbau

    stellt der Koalitionsvertrag fest, dass nach Jahrzehnten des

    Netzausbaus nun die substanzsicherung an erster stelle

    stehe und die oberste Prioritt daher erhalt und sanierung

    vor Aus und Neubau lauten msse. Die bundesmittel fr

    Verkehrsinfrastruktur sollen gem Koalitionsvertrag in den

    Jahren 2014 bis 2017 um insgesamt 5 Mrd. erhht werden.

    Die Aussagen des Koalitionsvertrags werden vom Db

    Konzern und von der Db station & service AG ausdrcklich

    untersttzt. Um die Qualitt und Verfgbarkeit der beste

    henden schieneninfrastruktur sicherzustellen, mssen knftig

    deutlich mehr Mittel fr instandhaltung und investitionen

    veranschlagt werden. Aufgrund der reduzierten ergebnis

    und renditeerwartung der infrastrukturunternehmen des

    DbKonzerns mssen auerdem die eigenmittelinvestitionen

    in der infrastruktur auf ein unternehmerisch vertrgliches

    Ma zurckgefhrt werden.

    Die haushalterischen festlegungen, welcher betrag auf die

    schieneninfrastruktur entfallen wird, standen zum Zeitpunkt

    der Aufstellung des Jahresabschlusses 2013 noch nicht fest.

    Der DbKonzern geht davon aus, dass ein angemessener

    Anteil fr den substanzerhalt der bestehenden schieneninfra

    struktur zur Verfgung stehen wird und ab 2017 auf erhhtem

    Niveau fortgeschrieben werden kann. Diese erhhte haushalts

    linie soll aufseiten des DbKonzerns durch eine im Zeitablauf

    ab 2015 steigende und vollstndig der bestandsnetzfinanzie

    rung zugutekommende bahndividende verstrkt werden. Mit

    diesem Modell wre auch sichergestellt, dass die ergebnisse

    nach steuern der infrastruk turunternehmen wieder vollstndig

    in die infrastruk tur zurckflieen. Gegenber der Verwen

    dung als eigenmittel hat die Ausschttung und rckfhrung

    als baukostenzuschsse den Vorteil, dass die Kapitalbindung

    geschont und damit zustzlicher Druck auf die infrastruktur

    preise vermieden wird.

    Aus sicht der Db station & service AG geben die finanzi

    ellen rahmenbedingungen des Koalitionsvertrags spielraum,

    die Qualitt und Verfgbarkeit der schieneninfrastruktur zu

    erhalten und negative Auswirkungen auf die ertrags, finanz

    und Vermgenslage der Db station & service AG zu vermeiden.

    Wichtigste Voraussetzungen sind, dass ein angemessener

    Anteil der Gesamtmittel auf die schieneninfrastruktur ent

    fllt, ab 2017 eine fortschreibung auf hohem Niveau erfolgt,

    die bahndividende vollstndig in die infrastruktur zurck

    flieen kann und eine haushalterische flexibilisierung sowohl

    in der berjhrigen Planung und finanzierung als auch in der

    Durchlssigkeit zwischen bestandsnetz und bedarfsplan

    gelingt, wenn aufgrund von Projektverzgerungen bedarfs

    planmittel nicht abgerufen werden.

  • 16 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Chancen und RisikoberichtA A

    Mit den Geschftsaktivitten der Db station & service AG

    sind neben chancen auch risiken verbunden. Dabei zielt die

    Geschftspolitik des DbKonzerns sowohl auf die Wahrneh

    mung von chancen als auch im rahmen des risikomanage

    ments auf eine aktive steuerung identifizierter risiken. Die

    hierfr notwendige informationsaufbereitung erfolgt bei der

    Db station & service AG im integrierten risikomanagement

    system, das an den gesetzlichen Anforderungen ausgerichtet

    ist. Dieses system wird kontinuierlich weiterentwickelt.

    chancen aUs eigenen massnahmen oder verbesserten markt- Und UmfeldbedingUngen

    ein wesentlicher schwerpunkt unserer Aktivitten liegt im

    bereich der Verbesserung der Leistungs und servicequalitt

    fr unsere Kunden. Wir sehen hierin chancen fr zustzliche

    Verbesserungen des Kundenzuspruchs.

    Das relevante gesamtwirtschaftliche Umfeld knnte sich

    insgesamt besser entwickeln als bisher erwartet. Daraus resul

    tierende Abweichungen wrden sich positiv auf den DbKon

    zern und seine Geschftsfelder auswirken. Unsere strategische

    Ausrichtung und unsere Marktposition erffnen uns hier

    chancen, von einer positiveren konjunkturellen entwicklung

    zustzlich zu profitieren.

    Wesentliche risiken Und massnahmen zU ihrer begrenzUng

    risiken der Db station & service AG liegen vor allem in fol

    genden bereichen:

    Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Unsicherheiten bestehen durch die mglichen Auswirkungen

    der staatsschuldenkrise in europa auf die konjunkturelle

    entwicklung in den nchsten Jahren. fr die Db station & ser

    vice AG ist insbesondere die entwicklung der wesentlichen

    konjunkturellen einflussfaktoren von bedeutung.

    BetriebsrisikenUnsere ttigkeit als infrastrukturunternehmen basiert auf

    einem technologisch komplexen, vernetzten Produktions

    sys tem. bei betriebsstrungen und insbesondere daraus

    re sultierenden einschrnkungen in der Pnktlichkeit ent

    stehen risiken fr unsere Aktivitten. Dem risiko von

    betriebs strungen begegnen wir generell mit systemati

    scher Wartung und dem einsatz qualifizierter Mitarbeiter

    sowie mit kontinuierlicher Qualittssicherung und Verbesse

    rung der Prozesse. Der Natur des eisenbahngeschfts als

    offenes system entsprechend, knnen bestimmte faktoren

    (wie Unflle, Anschlge oder auch Diebsthle), die sich

    potenziell negativ auf den betriebsablauf auswirken, von uns

    allerdings nur bedingt beeinflusst werden. hier gilt unser

    bemhen der Minimierung mglicher Auswirkungen.

    Technikrisiken Das Angebot und die Qualitt der Leistungen hngen in

    hohem Mae auch von der Verfgbarkeit und der Zuverls

    sigkeit der eingesetzten Produktionsmittel, zugekauften

    Vorleistungen sowie der Leistungsqualitt von Partnern ab.

    hierzu fhrt der DbKonzern einen intensiven Qualittsdialog

    mit den relevanten Lieferanten und Geschftspartnern.

    Wichtige rahmenbedingungen fr den betrieb sind

    zudem die sich mglicherweise ndernden Normen und

    Anforderungen im bereich der schieneninfrastruktur. hier

    kann der betrieb bei Abweichungen eingeschrnkt oder

    untersagt werden.

    Projektrisiken Mit der Modernisierung des Gesamtsystems bahn sind hohe

    investitionsvolumina, aber auch eine Vielzahl hochkom

    plexer Projekte verbunden. Vernderungen der rechtlichen

    rahmenbedingungen, Verzgerungen in der Umsetzung

    oder notwendige Anpassungen whrend der hufig mehrjh

    rigen Laufzeiten knnen zu Projektrisiken fhren, die durch

    die vernetzten Produktionsstrukturen im DbKonzern auch

    geschftsfeldbergreifende Auswirkungen haben knnen.

    Auch knnen Preissteigerungen bei bezogenen Leistungen

    beziehungsweise Leistungen fr baumanahmen negative

  • 17lageberIcht

    Auswirkungen haben. Wir tragen dem durch ein intensives

    Monitoring der Projekte rechnung. Dies gilt insbesondere

    fr die zentralen Groprojekte.

    InfrastrukturfinanzierungAls wesentliche regelung der deutschen bahnreform hat der

    bund eine grundgesetzliche Verpflichtung zur finanzierung

    der infrastruktur. entscheidend sind eine ausreichende

    hhe, aber auch die Planbarkeit der zuknftig zur Verfgung

    stehenden finanzierungsmittel. fr das bestandsnetz hat

    der DbKonzern mit dem bund eine Leistungs und finanzie

    rungsvereinbarung abgeschlossen, die die finanzierung bis

    zum Jahr 2015 festschreibt. fr die Zukunft muss eine ange

    messene Mindestersatzinvestitionslinie gefunden und in die

    vertraglichen Vereinbarungen integriert werden. fr die

    langfristige Wettbewerbsfhigkeit des Verkehrstrgers

    schiene ist aber auch eine ausreichende Mittelverfgbarkeit

    fr den systematischen Neubau, Ausbau und die beseitigung

    von engpssen (bedarfsplaninvestitionen) erforderlich. Zur

    Durchfhrung dieser investitionen sind in unserer mehr

    jhrigen Unternehmensplanung auch finanzmittel des

    bundes unterstellt, ohne dass es bereits abschlieende Ver

    einbarungen hierfr geben konnte. Auch knnen sich risiken

    aus einer mglichen rckforderung des bundes durch die

    Prfung der zweckentsprechenden Verwendung der bundes

    mittel ergeben.

    RegulierungsrisikenVernderungen der rechtlichen rahmenbedingungen auf

    nationaler oder europischer ebene knnen risiken fr unser

    Geschft zur folge haben. Gegenstand der regulierung sind

    unter anderem die einzelnen Komponenten der von uns als

    eisenbahninfrastrukturunternehmen verwendeten Preissys

    teme und Nutzungsbedingungen. hier besteht das risiko

    der beanstandung und des eingriffs. Politische risiken

    betreffen insbesondere die Verschrfung geltender Normen

    und Vorschriften des eisenbahnwesens. Konkret bedeutet

    das fr die Db station & service AG, dass ungeachtet der ein

    fhrung des neuen stationspreissystems 2011 zum 1. Januar

    2011 angemeldete Ansprche von eVU, die aus der Anwen

    dung des nicht mehr gltigen stationspreissystems 2005

    resultieren, gegebenenfalls zu bedienen sind.

    Auf Grundlage einer bGhentscheidung vom 18. Oktober

    2011 zur Anwendbarkeit des 315 bGb auf infrastrukturnut

    zungsentgelte ist die billigkeit der entgelte im einzelfall

    nachzuweisen.

    Aufgrund des derzeitigen status zu den zivilrechtlichen Pro

    zessen wie auch der erfolgten Vorsorge konnte das risiko

    gegenber dem Vorjahr verringert werden.

    Des Weiteren ist im Zuge des derzeitigen Gesetzgebungs

    verfahrens zur Weiterentwicklung der eisenbahn regu

    lierung (eregG) davon auszugehen, dass durch die bNetzA

    in der Zukunft das instrument der Anreizregulierung zur

    Anwendung gelangt. in der folge wre die fhigkeit der

    Db station & service AG zur ertragsgenerierung, Kostende

    ckung und inves ti tionsttigkeit fr die Verkehrsstation

    deutlich risikobehaftet.

    Politische risiken betreffen insbesondere die Verschrfung

    geltender Normen und Vorschriften des eisenbahnwesens.

    BeschaffungsrisikenJe nach Marktsituation knnen die einkaufspreise fr roh

    stoffe, energie und transportleistungen schwanken. in

    Abhngigkeit von der Markt und Wettbewerbssituation ist

    es dabei kurzfristig nicht oder nur eingeschrnkt mglich,

    Kostensteigerungen an die Kunden weiterzugeben, mit

    entsprechend negativen Auswirkungen auf die Margen.

    Dem risiko von energiepreissteigerungen begegnet der

    DbKonzern durch den einsatz geeigneter derivativer

    finanzinstrumente.

    Rechtliche und vertragliche Risikenrechtliche risiken bestehen unter anderem in form von

    schadensersatzansprchen sowie aus rechtsstreitigkeiten.

    Diese betreffen vielfach bauprojekte und immobilien. es

    besteht fr die Db station & service AG zudem das risiko, dass

    Ansprche von eVU aus bereits eingeleiteten oder drohenden

    Zivilgerichtsprozessen, die im Zusammenhang mit der Anwen

    dung des stationspreissystems 2005 stehen, zu bedienen

    sind. hier wird durch Aufrechterhaltung beziehungsweise

    Durchsetzung der rechtsposition von Db station & service AG

    versucht, in den Zivilprozessen entsprechend entgegenzu

    steuern.

    IT-RisikenUnzureichendes itManagement kann zu schwerwiegenden

    Geschftsunterbrechungen fhren. Wir setzen eine Vielzahl von

    Methoden und Mitteln ein, um diese risiken zu minimieren.

  • 18 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Compliance-RisikenDie einhaltung von geltendem recht, Unternehmensricht

    linien und anerkannten regulatorischen standards ist Auf

    gabe und Verpflichtung jedes Mitarbeiters des DbKonzerns.

    Die sicherstellung regelkonformen Verhaltens untersttzt

    der compliancebereich des DbKonzerns unter anderem

    durch prventive Manahmen wie schulungen.

    Das risikomanagement ist umfassend in unseren betrieb

    lichen Prozessen implementiert. es wird regelmig berprft

    und, soweit erforderlich, zielfhrend weiterentwickelt.

    Umfassendes risikomanagementsystem

    Die Grundstze der risikopolitik werden von der Konzernlei

    tung des DbKonzerns vorgegeben und durch die Db station &

    service AG und ihre tochtergesellschaft umgesetzt. im

    rahmen des risikofrherkennungssystems wird dem Vor

    stand und dem Aufsichtsrat der Db station & service AG

    quartalsweise berichtet. fr auerhalb des berichtsturnusses

    auftretende risiken und fehlentwicklungen besteht eine

    unmittelbare berichtspflicht, Akquisitionsvorhaben unter

    liegen zustzlich einer besonderen berwachung.

    im risikomanagementsystem des DbKonzerns wird die

    Gesamtheit der risiken unter bercksichtigung von Wesent

    lichkeitsgrenzen in einem risikoportfolio sowie einer detail

    lierten einzelaufstellung abgebildet. Die im risikobericht

    erfassten risiken sind kategorisiert und nach eintrittswahr

    scheinlichkeiten klassifiziert. Die Analyse umfasst neben den

    mglichen Auswirkungen zugleich die Ansatzpunkte und die

    Kosten von Gegenmanahmen.

    beWertUng der derzeitigen risikoposition

    im berichtsjahr lagen die risikoschwerpunkte der Db sta

    tion & service AG in den bereichen regulierung, Projekte

    und infrastrukturfinanzierung. im Vergleich zum Vorjahr hat

    sich die Gesamtrisikoposition im berichtsjahr leicht erhht.

    Als ergebnis unserer Analyse von risiken, Gegenma

    nahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf basis der

    gegenwrtigen risikobewertung keine bestandsgefhr

    denden risiken vorhanden.

    PrognoseberichtA A

    konjUnktUrelle aUssichten

    Die Aussichten fr die konjunkturelle entwicklung im Jahr

    2014 basieren auf der Annahme einer insgesamt stabilen

    geopolitischen entwicklung.

    fr Deutschland sind vonseiten der globalen Konjunktur im

    Jahr 2014 krftigere impulse als im Vorjahr zu erwarten,

    wodurch das biPWachstum anziehen sollte. Als zuverlssiger

    Wachstumsgarant drfte sich auch im Jahr 2014 der Privat

    konsum zeigen. Vom Auenhandel sind verstrkt positive

    effekte zu erwarten. Die schrittweise erholung des euro

  • 19lageberIcht

    raums und steigende biPWachstumsraten im angelsch

    sischen raum sollten die Aussichten auf wichtigen Absatz

    mrkten deutscher Gter verbessern.

    voraUssichtliche entWicklUng der relevanten mrkte

    fr den schienenpersonenverkehr gehen wir von einer krf

    tigen steigerung der Nachfrage aus. ein wesentlicher Wachs

    tumsbeitrag drfte dabei auf Aufholeffekte zurckzufhren

    sein, die sich auf hochwasserbedingte Leistungsverluste in

    der zweiten Jahreshlfte 2013 sttzen. Verbesserungen der

    gesamtwirtschaftlichen rahmenbedingungen sollten sich

    darber hinaus positiv auf die Verkehrsleistung auswirken.

    bei den stationshalten ist bedingt durch die Auswei

    tung von Linienverkehren und die inbetriebnahme von neuen

    stationen (insbesondere citytunnel Leipzig) von einer

    leicht steigenden entwicklung auszugehen. Die Perspektiven

    fr den bereich Vermietung drften sich infolge der fr den

    einzelhandel und die Gastronomie positiven rahmenbedin

    gungen wie des stabilen privaten Konsums leicht verbessern.

    Auch die einzelhandelsumstze in Deutschland drften wei

    terhin moderat steigen.

    voraUssichtliche entWicklUng Wesentlicher rahmenbedingUngen

    Wir erwarten im Geschftsjahr 2014 keine wesentlichen

    Auswirkungen genderter rahmenbedingungen auf unsere

    Aktivitten.

    voraUssichtliche entWicklUng der db station & service ag im geschftsjahr 2014

    Auch im Geschftsjahr 2014 streben wir eine weitere Verbes

    serung unserer Marktposition sowie weitere Optimierungen

    unserer serviceleistungen an. im hinblick auf den Ausbau

    unserer infrastruktur liegt im Geschftsjahr 2014 unser

    fokus insbesondere auf der fortfhrung bereits begonnener

    Projekte (stuttgart 21, Modernisierungsoffensive NrW)

    und der Umsetzung weiterer rahmenprogramme mit den

    bundeslndern.

    Die Verhandlungen ber die zuknftige finanzierung des

    bestandsnetzes werden mit dem bund auch im Jahr 2014

    fortgesetzt. im Vordergrund steht dabei, den erkannten

    erhhten Mittelbedarf in der Weiterentwicklung der LufV

    mittelfristig abzusichern.

    in bezug auf die Anzahl der stationshalte gehen wir von

    einer steigerung im Geschftsjahr 2014 aus.

    Wir erwarten fr das Geschftsjahr 2014 einen leichten

    Umsatzanstieg, der insbesondere aus einem Anstieg der

    stationserlse und der erwarteten positiven Leistungs

    entwicklung bei den externen eVU resultiert. Die stark von

    der konjunkturellen entwicklung abhngigen Vermietungs

    umstze werden voraussichtlich geringfgig ber dem

    Niveau des berichtsjahres liegen.

    Wir rechnen mit einem ergebnis im Geschftsjahr 2014,

    das voraussichtlich leicht ber dem Niveau des Jahres 2013

    liegen wird.

    zukunftsbezogene aussagen

    Dieser Lagebericht enthlt Aussagen und Prognosen, die sich auf die zuknftige

    Entwicklung der DB Station & Service AG oder einzelner Gesellschaften beziehen. Diese

    Prognosen stellen Einschtzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen

    Zeitpunkt zur Verfgung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den

    Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken wie sie

    beispielsweise im Risikobericht genannt werden eintreten, so knnen die tatsch-

    lichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

    Die DB Station & Service AG bernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen

    Aussagen zu aktualisieren.

  • barrIerefreIheIt ausgebaut

    Den begonnenen Kurs zur steigerung der Kundenzufrie denheit fhren wir fort und treiben unter anderem den barrierefreien Ausbau unserer stationen voran. im Jahr 2013 haben wir zahlreiche bahnhfe modernisiert, barrierefrei umgebaut oder neu errichtet. Von 2010 bis 2013 wurde die Verkehrsstation des hauptbahnhofs Mnster barrierefrei modernisiert. Dabei wurden fr insgesamt rund 40 Millionen euro bahnsteige und Dcher saniert, acht fahrtreppen, vier Aufzge und ein Personentunnel neu gebaut sowie die informationsqualitt verbessert.

    A A

  • bjahresabschluss 22 Gewinn und Verlustrechnung

    22 bilanz

    23 Kapitalflussrechnung

    24 entwicklung des Anlagevermgens

    25 Anhang

    36 besttigungsvermerk des Abschlussprfers

  • 22 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    aktiva

    [in Mio. ] Anhang 31. 12. 2013 31. 12. 2012

    A. AnlAgevermgen

    Immaterielle Vermgensgegenstnde (2) 0 0

    Sachanlagen (2) 3.204 2.850

    Finanzanlagen (2) 0 0

    3.204 2.850

    B. UmlAUfvermgen

    Forderungen und sonstige Vermgensgegenstnde (3) 93 88

    Guthaben bei Kreditinstituten 3 4

    96 92

    C. reChnUngsABgrenzUngsPosten 0 1

    3.300 2.943

    passiva

    [in Mio. ] Anhang 31. 12. 2013 31. 12. 2012

    A. eigenk APitAl

    Gezeichnetes Kapital (4) 256 256

    Kapitalrcklagen (5) 1.243 1.247

    Gewinnrcklagen (6) 2 2

    1.501 1.505

    B. rCk stellUngen (7) 97 85

    C. verBindliChkeiten (8) 1.564 1.220

    d. reChnUngsABgrenzUngsPosten (9) 138 133

    3.300 2.943

    Fr den Zeitraum vom 01. 01. bis 31.12. [in Mio. ] Anhang 2013 2012

    Umsatzerlse (12) 1.104 1.087

    Andere aktivierte Eigenleistungen 21 20

    gesamtleistung 1.125 1.107

    Sonstige betriebliche Ertrge (13) 170 155

    Materialaufwand (14) 507 489

    Personalaufwand (15 ) 245 238

    Abschreibungen 129 118

    Sonstige betriebliche Aufwendungen (16 ) 206 219

    208 198

    Beteiligungsergebnis (17 ) 2 2

    Zinsergebnis (18) 41 40

    ergebnis der gewhnlichen geschftsttigkeit 169 160

    Aufgrund eines Gewinnabfhrungsvertrags abgefhrter Gewinn (27 ) 169 160

    Jahresergebnis 0 0

    Gewinn und Verlustrechnung

    Bilanz

  • 23jahresabschluss

    Fr den Zeitraum vom 01. 01. bis 31.12. [in Mio. ] Anhang 2013 2012

    Ergebnis der gewhnlichen Geschftsttigkeit vor Gewinnabfhrung 169 160

    Abschreibungen /Zuschreibungen auf Sachanlagen 1) 129 118

    Vernderungen der Pensionsrckstellungen (ohne Schuldbeitritt) 1 2

    Cashflow vor Steuern 299 280

    Vernderung der brigen Rckstellungen 11 3

    Ergebnis aus dem Abgang von Sachanlagen 1) 1 6

    Vernderung der kurzfristigen Aktiva (ohne Finanzmittel ) 4 35

    Vernderung der brigen kurzfristigen Passiva (ohne Finanzschulden) 29 8

    mittelfluss aus laufender geschftsttigkeit 276 250

    Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 1) 14 11

    Auszahlungen fr den Zugang von Sachanlagen 1) 950 550

    Einzahlungen aus Investitionszuwendungen 467 375

    Auszahlungen fr die Tilgung und Rckzahlung Zinsloser Darlehen des Bundes 3 3

    mittelfluss aus investitionsttigkeit 472 167

    Auszahlungen fr Gewinnabfhrung an die Gesellschafterin 160 155

    Einzahlung durch Einstellung der Gesellschafterin in die Kapitalrcklage 0 14

    Auszahlung durch Entnahme der Gesellschafterin aus der Kapitalrcklage 4 7

    Ein- /Auszahlungen aus der langfristigen DB-Konzernfinanzierung 345 94

    Ein- /Auszahlungen aus der kurzfristigen DB-Konzernfinanzierung 14 6

    Auszahlungen fr an DB-Konzernunternehmen bertragene Rckstellungsverpflichtungen (DB-konzerninterne Wechsler und Schuldbeitritt) 2) 0 35

    mittelfluss aus finanzierungsttigkeit 195 95

    zahlungswirksame vernderungen des finanzmittelbestands 1 12

    Finanzmittelbestand am Jahresanfang 4 16

    Finanzmittelbestand am Jahresende (19) 3 4

    1) Einschlielich immaterieller Vermgensgegenstnde.2) Davon im Vorjahr 34 Mio. aus Schuldbeitritt DB AG.

    Kapitalflussrechnung

  • 24 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Entwicklung des Anlagevermgens

    [in Mio. ]

    Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwert

    Vortragzum

    01.01. 2013

    bertra-gung

    von /anDB-Kon-

    zern-gesell- schaf-

    ten 1)Zu-

    gngeUmbu-

    chungenAb-

    gnge

    stand per

    31.12. 2013

    Vortragzum

    01.01. 2013

    bertra- gung

    von /anDB-Kon-

    zern-gesell- schaf-

    ten 1)

    Ab-schrei-

    bungen Ge-

    schfts-jahr

    Umbu-chungen

    Ab-gnge

    stand per

    31.12. 2013

    stand per

    31.12. 2013

    Stand per

    31.12. 2012

    immAterielle vermgensgegenstnde

    Konzessionen, Rechte und hnliche immaterielle Vermgenswerte 3 0 0 0 3 0 3 0 0 0 3 0 0 0

    sAChAnlAgen

    1. Grundstcke, grundstcks- gleiche Rechte und Bauten einschlielich der Bauten auf fremden Grundstcken

    a) Grundstcke, grundstcks-gleiche Rechte 162 0 1 0 4 159 0 0 0 0 0 0 159 162

    b) Geschfts-, Betriebs- und andere Bauten 2.159 0 352 31 7 2.535 821 0 73 0 4 890 1.645 1.338

    c) Bahnkrper und Bauten des Schienenwegs 1.000 0 12 18 0 1.030 194 0 14 0 0 208 822 806

    3.321 0 365 49 11 3.724 1.015 0 87 0 4 1.098 2.626 2.306

    2. Gleisanlagen, Strecken- ausrstung und Sicherungsanlagen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

    3. Fahrzeuge fr den Personen- und Gterverkehr 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

    4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr. 2 oder 3 gehren 218 0 6 11 16 219 138 0 13 0 17 134 85 80

    5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschftsausstattung 444 0 17 30 7 484 284 0 29 0 7 306 178 160

    6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 336 0 95 90 6 347 32 0 0 0 0 32 315 304

    4.319 0 483 0 28 4.774 1.469 0 129 0 28 1.570 3.204 2.850

    finAnzAnlAgen

    1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

    2. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

    0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0

    Anlagevermgen insgesamt 4.322 0 483 0 31 4.774 1.472 0 129 0 31 1.570 3.204 2.850

    1) Die Spalte betrifft die bertragungen im Zusammenhang mit Ausgliederungen und /oder Verschmelzungen.

  • 25jahresabschluss

    Anhang

    Der Jahresabschluss der Db station & service AG ist nach den

    Vorschriften des handelsgesetzbuchs (hGb) und des Aktien

    gesetzes (AktG) in der aktuell gltigen fassung sowie der

    Verordnung ber die Gliederung des Jahresabschlusses von

    Verkehrsunternehmen aufgestellt. Um die Klarheit der Dar

    stellung zu verbessern, sind gesetzlich vorgesehene Posten

    der bilanz und der Gewinn und Verlustrechnung (GuV)

    zusammengefasst. Der Anhang enthlt die erforderlichen

    einzelangaben und erluterungen.

    (1) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie bilanzierungs und bewertungsmethoden sind gegen

    ber dem Vorjahr unverndert.

    entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstnde,

    mit Ausnahme geringwertiger software, sind mit ihren An

    schaff ungskosten abzglich planmiger linearer Abschrei

    bungen angesetzt. erworbene, im einzelfall geringwertige

    software wird im Anschaffungsjahr vollstndig als Aufwand

    verrechnet.

    Das Wahlrecht gem 248 Abs. 2 hGb zur Aktivierung

    selbst erstellter immaterieller Vermgensgegenstnde wird

    im DbKonzern nicht ausgebt.

    Das sachanlagevermgen ist mit Anschaffungs oder

    herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter berck

    sichtigung planmiger Abschreibungen bewertet.

    seit dem 1. Januar 2012 wird der Komponentenansatz im

    Anlagevermgen fr bestimmte Anlageklassen angewendet.

    investitionen in die Anlageklassen hallen und bahnsteig

    dcher, bahnsteige unterirdischer haltepunkte und empfangs

    gebude werden mit Projektbeginn ab dem 1. Januar 2012 in

    physisch separierbare einheiten unterteilt. Diesen einheiten

    wurden aufgrund ihrer unterschiedlichen Lebensdauern ent

    sprechende Nutzungsdauern zugeteilt. Die unterschiedlichen

    Komponenten werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer

    abgeschrieben. Den empfangsgebuden wurden darber

    hinaus Mindestgren zugeordnet, die fr die Anwendung

    des Komponentenansatzes erfllt sein mssen.

    Auerplanmige Abschreibungen auf niedrigere beizule

    gende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen.

    Die herstellungskosten umfassen neben den einzelkosten

    auch Material und fertigungsgemeinkosten sowie planmige

    Abschreibungen. Gemeinkosten und Abschreibungen sind

    auf basis der bei normaler beschftigung und unter wirtschaft

    lichen bedingungen anfallenden Kosten ermittelt. Zinsen auf

    fremdkapital und Verwaltungskosten werden nicht in die

    herstellungskosten einbezogen.

    Die planmigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrun

    delegung der betriebsgewhnlichen Nutzungsdauern linear

    pro rata temporis.

    Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind fol

    gender tabelle zu entnehmen:

    Jahre

    Geschfts-, Betriebs- und andere Bauten und deren nderungen 5 50

    Bahnkrper, Brcken und Bauten des Schienenwegs 75

    Maschinen und maschinelle Anlagen 815

    Fernmeldeanlagen 5 20

    Andere Anlagen, Betriebs- und Geschftsausstattung 220

    Geringwertige Anlagegegenstnde im einzelwert bis 2.000

    werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang

    ausgewiesen.

    finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten, gegebenen

    falls bei voraussichtlich dauerhafter oder vorbergehender

    Wertminderung unter Vornahme auerplanmiger

    Abschrei bungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert,

    ausgewiesen.

    forderungen und sonstige Vermgensgegenstnde sind

    mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in einzelfllen

    ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. erkennbaren insol

    venz oder bonittsbedingten risiken wird durch einzel

    beziehungsweise pauschalierte einzelwertberichtigungen

    rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in

    hhe von 1 % des Nettoforderungsbetrags gebildet. Aufwen

    dungen fr Wertberichtigungen aufgrund von reklamations

    bedingten risiken (Preisstellung, Leistungserbringung und

    hnliches) werden im regelfall als erlsschmlerungen von

    den Umsatzerlsen bercksichtigt.

  • 26 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    Vermgensgegenstnde, die dem Zugriff aller Glubiger ent

    zogen sind und ausschlielich der erfllung von schulden

    aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren

    langfristig flligen Verpflichtungen dienen, sind gem 246

    Abs. 2 satz 2 hGb mit diesen schulden zu verrechnen.

    Das saldierungsgebot gilt auch fr korrespondierende

    Aufwendungen und ertrge aus der Auf beziehungsweise

    Abzinsung der schulden und aus der bewertung dieser Ver

    mgensgegenstnde. Die zur saldierung herangezogenen

    Vermgensgegenstnde werden gem 253 Abs. 1 satz 4

    hGb vollstndig zum beizulegenden Zeitwert auf der basis

    von Marktwerten am bilanzstichtag bewertet. fr die mit

    den Vermgensgegenstnden verbundenen Verpflichtungen

    ist 253 Abs. 1 satz 3 hGb einschlgig.

    bei der Db station & service AG wird das Deckungsver

    mgen, das der erfllung von schulden aus Altersversor

    gungsverpflichtungen (contractual trust Arrangements;

    ctA) dient, mit der entsprechenden Pensionsverpflichtung

    verrechnet. saldiert werden auch die korrespondierenden

    Aufwendungen und ertrge aus der Auf beziehungsweise

    Abzinsung der Pensionsverpflichtungen (einschlielich der

    erfolgswirkungen aus der nderung des rechnungszins

    fues) und aus der bewertung sowie den laufenden ertrgen

    des Deckungsvermgens. Der sich ergebende saldo wird im

    Zinsergebnis ausgewiesen.

    Die Pensionsverpflichtungen werden zum Wert des garan

    tierten Mindestverpflichtungsumfangs beziehungsweise

    zu dem den garantierten Mindestverpflichtungsumfang

    bersteigenden Zeitwert des Deckungsvermgens ange

    setzt, sodass aufgrund der hheren Anschaffungskosten

    des Deckungsvermgens kein abfhrungsgesperrter ertrag

    entstanden ist.

    Die Db station & service AG hat darber hinaus langfristig

    fllige Verpflichtungen aus Wertguthaben fr Langzeit

    konten. Diese werden gem 246 Abs. 2 satz 2 hGb mit den

    durch den beauftragten treuhnder verwalteten Kapital

    anlagen verrechnet. Aufgrund der stets korrespondierenden

    Wertentwicklung von rckstellungen und Deckungsanspr

    chen sind keine abfhrungsgesperrten ertrge entstanden.

    Kassenbestnde und bankguthaben sind zu Anschaf

    fungskosten bewertet.

    Die Pensionsrckstellungen werden nach der Anwartschafts

    barwertmethode (ProjectedUnitcreditMethode/PUc

    Methode) unter bercksichtigung knftiger entwicklungen

    sowie der Anwendung eines Prognosezinssatzes bewertet,

    der auf der basis des von der Deutschen bundesbank per

    september 2013 verffentlichten rechnungszinses fr rest

    laufzeiten von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) hergeleitet

    wurde. bei der bewertung der Pensionsverpflichtungen

    finden die richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus heubeck

    Anwendung.

    Die wesentlichen zum 31. Dezember 2013 angewendeten

    versicherungsmathematischen Parameter sind der nach

    stehenden tabelle zu entnehmen:

    [in %] 31. 12. 2013

    Rechnungszinsfu 4,87

    Erwartete Lohn- und Gehaltsentwicklung 2,50

    Erwartete Rentenentwicklung ( je nach Personengruppe) 2,00

    Durchschnittlich zu erwartende Fluktuation 2,67

    Die rckstellungen fr Vorruhestands, Altersteilzeit, Jubi

    lums und sterbegeldverpflichtungen sowie mittelbare

    Altersversorgung (erstattungszahlungen an das bundes

    eisenbahnvermgen (beV) aufgrund bestehender beamten

    versorgungszusagen) werden nach versicherungsmathe

    matischen berechnungsverfahren (PUcMethode) sowie

    grundlegenden Annahmen der berechnung gem den

    richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus heubeck bewertet.

    Dabei werden fristenkongruente durchschnittliche Markt

    zinsstze der vergangenen sieben Geschftsjahre in hhe von

    3,75 % (Vorruhestand und Altersteilzeit) und 4,25 % ( Jubi

    lum, sterbegeld, mittelbare Altersversorgung) angewendet.

    Die rckstellungen tragen allen erkennbaren bilanzie

    rungspflichtigen risiken rechnung. soweit Aufwendungen

    wahrscheinliche, aber ihrem eintrittszeitpunkt nach unbe

    stimmte Verpflichtungen gegenber Dritten darstellen,

    werden sie bei den sonstigen rckstellungen bilanziert.

    Die bewertung der sonstigen rckstellungen erfolgt in

    hhe des nach vernnftiger kaufmnnischer beurteilung

    notwendigen erfllungsbetrags. Knftige Preis und Kosten

    steigerungen wurden bei der ermittlung der rckstellungen

    bercksichtigt.

  • 27jahresabschluss

    Die sonstigen rckstellungen werden auf Vollkostenbasis

    ermittelt. risiken fr nicht abgeschlossene schadensflle

    und Prozesse werden grundstzlich erst ab einer eintritts

    wahrscheinlichkeit von 50 % erfasst.

    rckstellungen mit einer restlaufzeit von ber einem

    Jahr werden mit dem fristenkongruenten durchschnittlichen

    Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschftsjahre der

    Deutschen bundesbank abgezinst. Aufwendungen und

    ertrge aus nderungen des Abzinsungssatzes und Zins

    effekte genderter schtzungen der restlaufzeit werden

    im Zinsergebnis ausgewiesen.

    Verbindlichkeiten sind mit ihrem erfllungsbetrag aus

    gewiesen.

    Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft

    werden keine latenten steuern bilanziert.

    fremdwhrungsforderungen beziehungsweise verbind

    lichkeiten, bankguthaben und verbindlichkeiten mit rest

    laufzeiten von bis zu einem Jahr sowie Kassenbestnde in

    fremdwhrung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am

    bilanzstichtag umgerechnet.

    forderungen und Verbindlichkeiten gegen Unternehmen,

    mit denen ein beteiligungsverhltnis besteht, betreffen

    beteiligungsunternehmen der Deutschen bahn AG (Db AG).

    Die ttigkeit der zugewiesenen beamten im DbKonzern

    beruht auf einer gesetzlichen Zuweisung im rahmen des

    Art. 2 12 eisenbahnneuordnungsgesetz (eNeuOG). fr

    die Arbeitsleistung der zugewiesenen beamten erstattet die

    Db station & service AG dem beV die Kosten, die anfallen

    wrden, wenn anstelle des zugewiesenen beamten eine

    tarifkraft als Arbeitnehmer beschftigt werden wrde (Als

    obAbrechnung). Deshalb werden die dem beV erstatteten

    Personalkosten der zugewiesenen beamten aufgrund der

    wirtschaftlichen betrachtungsweise unter den Personal

    aufwendungen ausgewiesen.

    Abweichend von der in 275 Abs. 2 hGb vorgeschrie

    benen Gliederung der Gewinn und Verlustrechnung werden

    die sonstigen steuern nicht unter dem hierfr vorgesehenen

    Posten Nr. 19 erfasst, da es sich hierbei um Kostensteuern

    handelt. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen

    Aufwendungen ausgewiesen.

    erlUterUngen zUr bilanz

    (2) Anlagevermgen

    Die entwicklung des Anlagevermgens ist dem Anlagen

    gitter zu entnehmen.

    im berichtsjahr erhaltene baukostenzuschsse in hhe

    von 467 Mio. (im Vorjahr: 375 Mio. ) sind von den Anlagen

    abgesetzt. Die Umbuchungen beinhalten von den in Vor

    jahren fertiggestellten Anlagen abgesetzte Zuschsse. in

    den Abschreibungen sind Abschreibungen auf geringwertige

    Anlagegegenstnde in hhe von 3 Mio. (im Vorjahr:

    2 Mio. ) enthalten.

    (3) Forderungen und sonstige Vermgensgegenstnde

    [in Mio. ] 31. 12. 2013

    davon Restlauf-

    zeit mehr als 1 Jahr 31. 12. 2012

    Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25 0 20

    Forderungen gegen verbundene Unternehmen 66 0 67

    Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhltnis besteht 0 0 0

    Sonstige Vermgensgegenstnde 2 0 1

    Insgesamt 93 0 88

    Die Wertberichtigungen auf forderungen und sonstige Ver

    mgensgegenstnde belaufen sich auf 25 Mio. (im Vorjahr:

    25 Mio. ).

    Die forderungen gegen verbundene Unternehmen resul

    tieren aus Lieferungen und Leistungen.

    (4) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Db station & service AG betrgt

    256 Mio. . Das Grundkapital ist eingeteilt in 51.200.000 auf

    den inhaber lautende stckaktien. Die Anteile werden voll

    stndig von der Db AG gehalten.

    (5) KapitalrcklageDie Kapitalrcklage weist per 31. Dezember 2013 einen

    betrag in hhe von 1.243 Mio. (im Vorjahr: 1.247 Mio. ) aus.

  • 28 db statIon & serVIce ag Geschftsbericht 2013

    in die Kapitalrcklage wurde der betrag eingestellt, um den

    der in der erffnungsbilanz zum 1. Januar 1999 anzusetzende

    Wert der sacheinlage, die im rahmen der Ausgrndung von

    der Db AG erbracht wurde, das Grundkapital berstiegen hat,

    sowie die in den Vorjahren erfolgten Kapitalerhh ungen.

    im Geschftsjahr wurden durch vertraglich vorgesehene

    Korrekturen der im Jahr 2007 durchgefhrten immobilien

    neuzuordnung 4 Mio. (im Vorjahr: 7 Mio. ) von der Db AG

    aus der Kapitalrcklage entnommen.

    (6) GewinnrcklagenDie Gewinnrcklagen betreffen andere rcklagen und

    weisen per 31. Dezember 2013 einen betrag in hhe von

    2 Mio. (im Vorjahr: 2 Mio ) aus. sie beinhalten die Aufl

    sungsbetrge aufgrund der im rahmen der erstanwendung

    des bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (bilMoG) zum

    1. Januar 2010 vorgenommenen Neubewertung von rck

    stellungen.

    (7) Rckstellungen

    [in Mio. ] 31. 12. 2013 31. 12. 2012

    Rckstellungen fr Pensionen und hnliche Verpflichtungen 5 4

    Steuerrckstellungen 1 1

    Sonstige Rckstellungen 91 80

    Insgesamt 97 85

    Den rckstellungen fr Pensionen wurden im abgelaufenen

    Geschftsjahr 1 Mio. zugefhrt (im Vorjahr: 1 Mio. ).

    im rahmen von Personalbergngen wurden wie im Vorjahr

    Dbkonzernintern keine rckstellungen von anderen Konzern

    gesellschaften bertragen.

    Am 13. Dezember 2012 haben die Db AG und die Db sta

    tion & service AG mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 den

    schuldbeitritt der Db AG mit erfllungsbernahme im innen

    verhltnis zu den von der Db station & service AG an ihre

    Mitarbeiter erteilten Pensionszusagen vereinbart.

    hierbei handelt es sich um einen laufenden schuldbeitritt.

    Dem entsprechend wurden im Geschftsjahr 2013 Pensions

    rckstellungen, fr die kein Deckungsvermgen besteht, in

    hhe von 1 Mio. auf die Db AG bertragen. Die Db station &

    service AG und die Db AG haften fortan fr alle bisherigen

    und zuknftigen Ansprche der Pensionsberechtigten der

    Gesellschaft als Gesamtschuldner. fr den vereinbarten

    schuldbeitritt hat die Gesellschaft an die Db AG nach han

    delsrechtlichen bewertungsgrundstzen zum jeweiligen

    bilanzstichtag ermittelte erstattungsleistungen zu entrichten.

    Demnach erfolgte zum 31. Dezember 2012 eine bertragung

    des zum stichtag erdienten teils der Verpflichtungen gegen

    erstattung des handelsrechtlichen barwerts der Pensions

    verpflichtungen. in den folgejahren werden weitere jeweils

    im Wirtschaftsjahr erdiente teile der Verpflichtungen gegen

    erstattung des handelsrechtlichen Dienstzeitaufwands ber

    tragen. Dies erfolgte so auch im Geschftsjahr 2013. Die

    durch zuknftige ttigkeit der aktiven Mitarbeiter nach dem

    31. Dezember 2013 entstehenden barwerterhhungen wird

    ebenfalls die Gesellschaft tragen.

    Die hnlichen Verpflichtungen enthalten rckstellungen

    fr entgeltumwandlungen (Deferred compensation) in hhe

    von 4 Mio. (im Vorjahr: 3 Mio. ).

    Die sonstigen rckstellungen setzen sich wie folgt

    zusammen:

    [in Mio. ] 31. 12. 2013 31. 12. 2012

    Verpflichtungen im Personalbereich 18 18

    Noch nicht berechnete Lieferungen und Leistungen 6 7

    Risikovorsorge fr Bauprojekte 7 8

    Unterlassene Instandhaltung 19 19

    brige Risiken 41 28

    Insgesamt 91 80

    Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen vor allem

    tantiemen, Jubilumszuwendungen, Urlaubsansprche,

    Arbeitsmehrleistungen sowie Vorruhestands und Alters

    teilzeitverpflichtungen.

    Die brigen risiken fassen alle weiteren ungewissen

    Verbindlichkeiten zusammen. Darin enthalten sind im

    Wesentlichen rckstellungen fr risiken aus schwebenden

    Geschften sowie fr ungewisse Verbindlichkeiten aus

    Aktiv und Passivprozessen.

    bei der Db AG ist zentral eine rckstellung fr Archivie

    rungskosten sowie fr Kosten knftiger betriebsprfungen

    gebildet.

    Das im rahmen von Pensionsrckstellungen bestehende

    Deckungsvermgen (955 t ) wird mit den korrespondie

    renden Pensionsverpflichtungen (1.764 t ) verrechnet.

    Das im rahmen der Wertguthaben fr Langzeitkonten

    bestehende treuhandvermgen (604 t ) wird mit den korres

    pondierenden rckstellungen (608 t ) verrechnet.

    Gem 268 Abs. 3 hGb ist kein abfhrungsgesperrter

    betrag entstanden.

  • 29jahresabschluss

    [in T ] 31. 12. 2013

    Deckungsvermgen zum beizulegenden Zeitwert 955

    Deckungsvermgen zu Anschaffungskosten 942

    Aufstockung Pensionsrckstellungen auf Zeitwert des Deckungsvermgens 19

    Saldo 6

    (8) Verbindlichkeiten

    [in Mio. ]31.12. 2013

    davon mit Restlaufzeit

    31.12. 2012

    bis 1 Jahr

    1 bis 5 Jahre

    ber5 Jahre

    Zinslose Darlehen des Bundes 35 3 13 19 38

    Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 1 0

    Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60 60 77

    Verbindlichkeiten gegenber verbundenen Unternehmen 1.421 469 236 716 1.043

    Verbindlichkeiten gegenber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhltnis besteht 0 0 0

    Sonstige Verbindlichkeiten 47 47 62

    davon aus Steuern 2 2 2

    davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

    Insgesamt 1.564 580 249 735 1.220

    davon zinspflichtig 1.185 232 236 716 826

    in den Verbindlichkeiten gegenber verbundenen Unterneh

    men sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

    in hhe von 43 Mio. (im Vorjahr: 42 Mio. ) enthalten. Die

    Verbindlichkeiten gegenber der Gesellschafterin Db AG, die

    nicht aus Lieferungen und Leistungen resultieren, betragen

    1.378 Mio. (im Vorjahr: 1.001 Mio. ). Diese betreffen von

    der Db AG gewhrte Darlehen von 1.062 Mio. (im Vorjahr:

    717 Mio. ), mit diesen im Zusammenhang stehende Zins

    abgrenzungen von 19 Mio. , 123 Mio. aus cashpooling,

    5 Mio. aus der umsatzsteuerlichen Organschaft sowie Ver

    bindlichkeiten aus der Gewinnabfhrung von 169 Mio. .

    (9) Passive RechnungsabgrenzungspostenDer passive rechnungsabgrenzungsposten enthlt ber

    wiegend fr zuknftige Geschftsjahre erhaltene Aufwands

    zuschsse (83 Mio. ), die ber die Laufzeit der zugrunde

    liegenden Vertrge aufgelst werden.

    Darber hinaus wird hier im We

Click here to load reader

Reader Image
Embed Size (px)
Recommended