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Daimler-Zwischenbericht Q3 2014

Date post:15-Jun-2015
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Daimler-Zwischenbericht Q3 2014
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  • 1. Zwischenbericht Q3 2014

2. 3Inhaltsverzeichnis.A Wichtige KennzahlenB Daimler am KapitalmarktC Konzernzwischenlagebericht (Seiten 7 20)7 Geschftsentwicklung9 Ertragslage11 Finanzlage14 Vermgenslage16 Investitions- und Forschungsttigkeit16 Mitarbeiter17 Wichtige Ereignisse17 Nachtragsbericht17 Risiko- und Chancenbericht18 PrognoseberichtD Geschftsfelder (Seiten 21 25)21 Mercedes-Benz Cars22 Daimler Trucks23 Mercedes-Benz Vans24 Daimler Buses25 Daimler Financial ServicesE Konzernzwischenabschluss (Seiten 26 51)26 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung28 Konzern-Gesamtergebnisrechnung30 Konzernbilanz31 Konzern-Kapitalflussrechnung32 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals34 Konzernanhang zum ZwischenabschlussF Adressen Informationen FinanzkalenderTitelbild:Der neue Schwerlastwagen Super Great V von FUSO setzt neueMastbe bei der Wirtschaftlichkeit. Zum geringeren Kraftstoff-verbrauchtrgt der optimierte 6R10-Motor bei, eine bewhrteund kontinuierlich weiterentwickelte Technologie auf Basis derHeavy-Duty-Engine Platform, kombiniert mit einem neu entwi-ckeltenasymmetrischen Turbolader. Darber hinaus ist derneue Super Great V der einzige Lkw, bei dem alle Modelle bereitsjetzt den ab 2015 in Japan geltenden Kraftstoffeffizienzstandard(FES) 2015 um fnf Prozent bertreffen. 3. Q3Wichtige Kennzahlen Daimler-Konzern-Werte in Millionen Q3 2014 Q3 2013 Vernd. in %Umsatz 33.122 30.099 +10 1Westeuropa 10.958 10.315 +6davon Deutschland 5.059 5.220 -3NAFTA 9.498 8.282 +15davon USA 8.369 7.201 +16Asien 7.883 6.485 +22davon China 3.564 2.858 +25brige Mrkte 4.783 5.017 -5Sachinvestitionen 1.169 1.126 +4Forschungs- und Entwicklungsleistungen 1.414 1.317 +7davon aktivierte Entwicklungskosten 285 295 -3Free Cash Flow des Industriegeschfts 5.375 1.577 +241EBIT 3.732 2.231 +67Konzernergebnis 2.821 1.897 +49Ergebnis je Aktie (in ) 2,56 1,72 +49Beschftigte 282.302 274.616 2 +31 Bereinigt um Wechselkurseffekte Umsatzanstieg um 11%.2 Stand 31.12.2013.Umsatzin Milliarden 4Q1 Q2 Q3 Q420132014EBIT Konzernergebnis Ergebnis je Aktiein Milliarden in Milliarden 5,55,04,54,03,53,02,52,01,51,00,505,55,04,54,03,53,02,52,01,51,00,505,505,004,504,003,503,002,502,001,501,000,500in Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2 Q3 Q45550454035302520151050 4. A | Wichtige Kennzahlen5Q1-3Wichtige Kennzahlen Daimler-Konzern-Werte in Millionen Q1-3 2014 Q1-3 2013 Vernd. in %Umsatz 94.123 85.893 +10 1Westeuropa 31.866 29.513 +8davon Deutschland 15.149 14.512 +4NAFTA 27.011 24.198 +12davon USA 23.651 20.948 +13Asien 21.689 17.677 +23davon China 10.068 7.829 +29brige Mrkte 13.557 14.505 -7Sachinvestitionen 3.257 3.221 +1Forschungs- und Entwicklungsleistungen 4.081 4.048 +1davon aktivierte Entwicklungskosten 803 969 -17Free Cash Flow des Industriegeschfts 6.822 3.879 +76EBIT 8.614 8.390 +3Konzernergebnis 6.103 7.044 -13Ergebnis je Aktie (in ) 5,48 4,87 +13Beschftigte 282.302 274.616 2 +31 Bereinigt um Wechselkurseffekte Umsatzanstieg um 13%.2 Stand 31.12.2013. 5. Daimler am Kapitalmarkt.Kennzahlenin 807570656055630. Sept.201430. Sept.2013Vernderungin %Ergebnis je Aktie im Q3 (in ) 2,56 1,72 +49Ausstehende Aktien (in Mio.) 1.069,8 1.069,6 +0Marktkapitalisierung (in Mrd. ) 64,97 61,63 +5Xetra-Schlusskurs (in ) 60,73 57,62 +5Hchst- und Tiefstkurse Daimler, 2013/2014Brsenkursentwicklung (indiziert)Daimler-Aktie folgt dem allgemeinen Trend im Autosektorund gibt im dritten Quartal nachDie Daimler-Aktie folgte im dritten Quartal 2014 demallgemeinen Trend im Automobilsektor und wies eine volatileKursentwicklung auf.Auch im dritten Quartal bestimmten weiterhin geopolitischeSpannungen die Unsicherheit an den globalen Aktienmrkten.Neben der volatilen Situation in der Ukraine und potenziellweitergehenden Sanktionen gegenber Russland prgten dabeiinsbesondere auch Sorgen ber eine Ausweitung der Konflikteim Nahen Osten das Marktumfeld. Darber hinaus haben einge-trbteAussichten fr die konjunkurelle Entwicklung in Europadas Brsenklima belastet. Die europischen Aktienmrktegaben vor diesem Hintergrund seit Anfang Juli deutlich nach.Dieser Entwicklung konnte sich auch die Daimler-Aktie nichtentziehen. Die zweite Hlfte des dritten Quartals zeigte hinge-genwieder leichte Erholungstendenzen auf den europischenAktienmrkten, so dass die Kursverluste in vielen Sektoren zueinem Teil kompensiert werden konnten. Im Wesentlichendrfte dies auf die Ankndigung weiterer geldpolitischer Unter-sttzungsmanahmendurch die Europische Zentralbank (EZB)zurckzufhren sein. Allerdings entwickelten sich insbesonderezyklische Werte in der zweiten Quartalshlfte schwcher alsder Gesamtmarkt. Davon war der Automobilsektor und auch dieDaimler-Aktie betroffen.Die Daimler-Aktie beendete das dritte Quartal mit einem Kursvon 60,73 und verlor damit wie der Dow Jones STOXX AutoIndex 11% im Quartalsverlauf. Der DAX verlor im gleichen Zeit-raum4% an Wert. Die Marktkapitalisierung von Daimler lag zumQuartalsende bei 65,0 Mrd. . Das waren 3,3 Mrd. oder 5%mehr als ein Jahr zuvor.Gnstiges Marktumfeld fr Benchmark-Emissionen genutztIm dritten Quartal hat der Daimler-Konzern zwei sogenannteBenchmark-Emissionen durchgefhrt. Anfang Juli wurde durchdie Daimler AG im Euromarkt eine zehnjhrige Anleihe in Hhevon 500 Mio. begeben. Im August emittierte die DaimlerFinance North America LLC im US-amerikanischen Kapitalmarktin einer Transaktion Anleihen mit drei-, fnf- und zehnjhrigerLaufzeit mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Mrd. US-$. Auer-demwurde zu Beginn des Quartals in den USA eine Asset-Backed Securities (ABS)-Transaktion mit einem Volumen vonrund 1,1 Mrd. US-$ durchgefhrt.Daimler AGDow Jones STOXX Auto IndexDAX180170160150140130120110100908031.12.12 31.3.13 30.6.13 30.9.13 31.12.13 31.3.14 30.6.14 30.9.145010.13 11.13 12.13 1.14 2.14 3.14 4.14 5.14 6.14 7.14 8.14 9.14 6. C | Konzernzwischenlagebericht7Konzernzwischenlagebericht.Absatz mit 637.400 Einheiten um 7% ber VorjahrUmsatzanstieg um 10% auf 33,1 Mrd. EBIT aus dem laufenden Geschft mit 2.787 Mio. deutlich ber Vorjahresniveau (2.300 Mio. )Konzernergebnis von 2.821 (i. V. 1.897) Mio. Free Cash Flow im Industriegeschft ohne Effekte aus Beteiligungszu- und -abgngen bei 2,9 (i. V.1,6 ) Mrd. Fr Gesamtjahr 2014 deutlicher Anstieg bei Absatz und Umsatz erwartetEBIT aus dem laufenden Geschft deutlich ber dem Niveau des Vorjahres erwartetFree Cash Flow im Industriegeschft ohne Effekte aus Beteiligungszu- und -abgngen und Sonderzahlungenim Zusammenhang mit Pensions- und Gesundheitsfrsorgeleistungen deutlich ber Vorjahr erwartetGeschftsentwicklungWeltwirtschaft mit moderatem AufschwungDie Weltwirtschaft hat im dritten Quartal ihren Aufwrtstrendfortgesetzt, jedoch drfte das Wachstumstempo erneut ehergering ausgefallen sein. Dies liegt insbesondere an der schwa-chenKonjunkturentwicklung der Europischen Whrungsunion.Hier zeigen die von den Spannungen zwischen Russlandund der Ukraine ausgehenden politischen Unsicherheiten beiGeschftsklima, Investitionen und Exporten inzwischen einenachhaltig dmpfende Wirkung. Vor allem die greren europ-ischenVolkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich oderItalien drften sich daher im dritten Quartal nur sehr verhaltenentwickelt haben. Aber auch in einigen greren Schwellenln-dernwird die gesamtwirtschaftliche Leistung im vergangenenQuartal vermutlich weit unter den Erwartungen geblieben sein,so zum Beispiel in Brasilien, Sdafrika und Russland. DasWachstum der Weltwirtschaft ist vor diesem Hintergrund vorallem auf die angelschsischen konomien zurckzufhren,allen voran die USA und Grobritannien. Positiv entwickelte sichferner der asiatische Wirtschaftsraum, der von der solidenKonjunktur in China sowie den sich verbessernden Perspektivenin Indien und Indonesien profitierte. Trotz der insgesamt ehergestiegenen geopolitischen Risiken gab der Rohlpreis gegen-berseinen Hchststnden vom Juli um rund 20 US-$ pro Barrelnach, was wiederum die Inflationsraten weiter absenkte. Ange-sichtsanhaltender deflationrer Gefahren sowie der schwachenKonjunktur beschloss die Europische Zentralbank daher nebeneiner Zinssenkung weitere expansive Manahmen. In diesemKontext kam der Euro gegenber dem US-Dollar zunehmendunter Druck und schwchte sich im Verlauf der letzten dreiMonate um 10 Cent oder 8% ab.Die weltweite Pkw-Nachfrage lag im dritten Quartal weiterhinber dem Vorjahresniveau, die Wachstumsdynamik hat aberetwas nachgelassen. Der weltweite Zuwachs wurde erneutmageblich von den zwei grten Absatzmrkten China undUSA bestimmt. In China setzte sich der stabile Aufwrtstrendmit einem Zuwachs von annhernd 10% fort. Der US-Marktentwickelte sich weiterhin dynamisch und bertraf das Vorjah-resniveauum knapp 8%. Der westeuropische Markt setzteseine moderate Erholung mit einem Anstieg von gut 4% fort.Das Bild der groen Einzelmrkte war dabei aber erneut ge-mischt.Der Boom des britischen Marktes hielt mit einem An-stiegvon rund 6% unvermindert an. Der deutsche Markt legteimmerhin moderat zu, whrend die Nachfrage in Frankreich aufdem schwachen Vorjahresniveau verharrte. Im japanischenMarkt war der belastende Effekt der Mehrwertsteuererhhungvom April dieses Jahres weiterhin zu spren, so dass die Zahlder Pkw-Verkufe etwa 5% geringer ausfiel als im Vorjahr.Die Nachfrage in den groen Schwellenlndern zeigte abgesehenvon China ein gemischtes Bild. Der indische Markt stabilisiertesich weiter und konnte erstmals seit Ende 2012 wieder einendeutlichen Anstieg verzeichnen. Dagegen ist die Nachfrage inRussland infolge der Ukraine-Krise und der damit einhergehen-denwirtschaftlichen Schwche um rund ein Viertel ein-gebrochen.Die Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw warin den Kernmrkten mit Ausnahme der NAFTA-Region und desjapanischen Marktes weiter von schwierigen Marktbedingungengeprgt. Der europische Markt ist noch immer von den negati-venMarkteffekten der Euro-VI-Einfhrung sowie der schleppen-denKonjunkturentwicklung gekennzeichnet und verfehlte dasVorjahresniveau sprbar. Die Mehrwertsteuererhhung in Japanmachte sich dagegen bei der Nachfrage nach leichten, mittlerenun

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