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Daimler AG „Zwischenbericht Q3 2012“

Date post:19-Jan-2015
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  • 1. Zwischenbericht Q3 2012

2. Inhaltsverzeichnis1 Wichtige Kennzahlen (Seiten 4-5)2 Konzernzwischenlagebericht (Seiten 6-19) 6 Geschftsentwicklung 9 Ertragslage11 Finanzlage13 Vermgenslage14 Investitions- und Forschungsttigkeit14 Mitarbeiter15 Wichtige Ereignisse15 Nachtragsbericht15 Risikobericht16 Ausblick3 Geschftsfelder (Seiten 20-24)20 Mercedes-Benz Cars21 Daimler Trucks22 Mercedes-Benz Vans23 Daimler Buses24 Daimler Financial Services4 Konzernzwischenabschluss (Seiten 25-41)25 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung27 Konzern-Gesamtergebnisrechnung28 Konzernbilanz29 Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals30 Konzern-Kapitalflussrechnung31 Konzernanhang zum Zwischenabschluss5 Adressen Informationen Finanzkalender (Seite 43)Titelbild:Der neue Mercedes-Benz Antos (links im Bild) ist die erste Wahlfr den schweren Verteilerverkehr und bietet den Kunden ma-geschneiderte Lsungen fr ihre spezifischen Anforderungen.Machbar ist das durch die Synergien aus dem gemeinsamenBaukasten, den der Antos mit dem neuen Mercedes-BenzActros teilt. Der neue Actros Euro VI (rechts im Bild) steht frUmweltbewusstsein und hchste Kraftstoffeffizienz fr denKunden. Der Euro-VI-Motor verbraucht rund 4,5 Prozent wenigerals sein Vorgnger mit Euro V. Rund 30 Prozent der Kufer desneuen Actros entscheiden sich schon heute fr Euro VI. 3 3. Q3Wichtige Kennzahlen Daimler-Konzern-Werte in Millionen Q3 2012 Q3 2011 Vernd. in %Umsatz28.57226.407+8 1Westeuropa 9.427 9.608 -2davon Deutschland4.800 5.049 -5NAFTA8.205 6.313 +30davon USA7.066 5.242 +35Asien6.327 5.789+9davon China2.290 2.789 -18brige Mrkte4.613 4.697 -2Beschftigte (30.09.)275.451 269.887+2Sachinvestitionen1.021 1.023 -0Forschungs- und Entwicklungsleistungen 1.431 1.434 -0davon aktivierte Entwicklungskosten 379 404-6Free Cash Flow des Industriegeschfts -209-774.EBIT 1.921 1.968 -2Konzernergebnis1.205 1.360 -11Ergebnis je Aktie (in )1,031,21 -151 Bereinigt um Wechselkurseffekte Umsatzanstieg um 3%.4 4. 1 Wichtige KennzahlenQ1-3Wichtige Kennzahlen Daimler-Konzern-Werte in Millionen Q1-3 2012 Q1-3 2011Vernd. in %Umsatz 84.46777.474+9 1Westeuropa 29.01629.002+0 davon Deutschland 14.68814.541+1NAFTA23.30818.451 +26 davon USA 19.79015.339 +29Asien19.19716.542 +16 davon China 8.3678.449 -1brige Mrkte12.94613.479 -4Beschftigte (30.09.) 275.451 269.887+2Sachinvestitionen3.3732.777 +21Forschungs- und Entwicklungsleistungen 4.1924.013+4 davon aktivierte Entwicklungskosten 1.0661.086 -2Free Cash Flow des Industriegeschfts -1.181 -161.EBIT 6.2946.580 -4Konzernergebnis4.1364.244 -3Ergebnis je Aktie (in )3,633,71-21 Bereinigt um Wechselkurseffekte Umsatzanstieg um 5%. Auch in den Sommermonaten blieb das globale makro- konomische Bild insgesamt getrbt. Ein hoher Grad an politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit belastete die Situation an den Weltbrsen, wobei sowohl die Aussagen der Zentralbanken als auch die Wirtschaftsda- ten die Mrkte dominierten. Ende Juli sorgte die Ankn- digung von EZB-Prsident Draghi zur Untersttzung des Euro jedoch fr ein positiveres Aktienumfeld. Im Sep- tember nahm die Zuversicht an den Aktienmrkten infolge eines neuen Programms zum Ankauf von Staats- anleihen durch die EZB sowie durch die Ankndigung eines neuen Ankaufprogramms fr Wertpapiere seitens der US-Notenbank (QE3) weiter zu. In diesem Umfeld gewann die Daimler-Aktie in den ersten sechs Wochen des Quartals deutlich an Wert und erreichte am 21. August mit 42,17 ihren Quartalshchststand, bevor Befrchtungen ber eine Abschwchung der Automo- bilmrkte im weiteren Verlauf zu Kursrckgngen fhrten. Insgesamt stieg die Daimler-Aktie im dritten Quartal 2012 um 7% auf 37,67 und entwickelte sich damit leicht schwcher als der Dow Jones STOXX Auto Index (+9%) und der DAX (+12%). Im Jahresverlauf hat die Daimler-Aktie bis Ende September um 3,75 an Wert gewonnen; darber hinaus haben wir im April eine Dividende von 2,20 je Aktie ausgeschttet. Die Markt- kapitalisierung lag zum Quartalsende bei 40,2 Mrd. . 5 5. KonzernzwischenlageberichtAnstieg des Konzernabsatzes auf 528.600 FahrzeugeUmsatz mit 28,6 Mrd. um 8% ber VorjahresniveauKonzern-EBIT in Hhe von 1.921 (i. V. 1.968) Mio. Konzernergebnis von 1.205 (i. V. 1.360) Mio. Fr Gesamtjahr 2012 Anstieg bei Absatz und Umsatz erwartetKonzern-EBIT aus dem laufenden Geschft von rund 8 Mrd. erwartetGeschftsentwicklung Das Wachstum des weltweiten Pkw-Markts schwchte sich im dritten Quartal im Vergleich zum Vorquartal leicht ab, lag aberWeltwirtschaft mit strkerem Gegenwind im Vorjahresvergleich immer noch im hheren einstelligen Pro-Die Weltwirtschaft ist im dritten Quartal 2012 im Vergleichzentbereich. Allerdings war das Vorjahresniveau noch moderatzum Vorquartal weiterhin gewachsen, aber die Zuwachsrate von den Folgen der Katastrophe in Japan und deren Auswirkun-drfte sich vermutlich nochmals abgeschwcht haben. Im Ver-gen auf die weltweite Automobilproduktion belastet. Wichtigsterlauf der Sommermonate haben sich wichtige globale Frhindi-Wachstumstreiber war weiterhin der US-amerikanische Markt,katoren merklich verschlechtert. Dies betrifft insbesondere dasder trotz konjunktureller Eintrbung um rund 14% zulegte. EinenVerarbeitende Gewerbe. Bedenklich ist dabei, dass sich diese erheblichen Beitrag zum weltweiten Zuwachs steuerte zudemEintrbung nicht nur auf die bereits in tiefer Rezession befindli- der chinesische Markt bei, der sich mit einem Anstieg vonchen europischen Peripherielnder bezieht, sondern quer berknapp 10% auf einem soliden Wachstumspfad bewegte. EinenEuropa, Amerika und Asien zu beobachten ist. Zwar ist damitpositiven Beitrag leistete auch der japanische Markt, der dasnicht automatisch eine Vielzahl von Lndern in eine rezessiveVorjahresniveau dank staatlicher Kaufanreize um 16% bertraf.Phase geraten, aber die konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft Dieses Anreizprogramm endete allerdings im September, so-ist deutlich unsicherer geworden. Besonders kritisch drfte diedass der Markt seither erkennbar ins Minus rutschte. Der deut-Entwicklung in der Europischen Whrungsunion gewesen sein.liche Abwrtstrend des westeuropischen Pkw-Markts hielt auf-Hier ist nach dem Rckgang des realen Bruttoinlandsproduktsgrund der andauernden Staatsschuldenkrise und der schwa-vom zweiten Quartal zu befrchten, dass die letzten drei chen Konjunkturentwicklung auch im dritten Quartal an. MitMonate sogar eine Beschleunigung des Abschwungs mit sich einem Rckgang von rund 9% gegenber dem Vorjahresniveaugebracht haben. Selbst die bislang sehr widerstandsfhigefiel die Nachfrage in etwa auf den Stand des vierten Quartalsdeutsche Wirtschaft sprte im abgelaufenen Quartal zuneh-2008, als sich die weltweite Finanzkrise auf ihrem Hhepunktmend die globale wirtschaftliche Abschwchung. Obwohl in befand. Von den sieben grten Einzelmrkten bewegte sichSumme merklich gnstiger als die Eurozone, blieb die wirt- nur Grobritannien erkennbar ber dem Niveau des Vorjahres.schaftliche Lage in den USA gerade mit Blick auf den Arbeits-Die Pkw-Zulassungen in Deutschland lagen dagegen um 7%markt eher unbefriedigend. In Japan wiederum mehren sich die unter dem Vorjahreswert. Alle brigen westeuropischen Volu-Anzeichen, dass der durch die Wiederaufbaumanahmen er-menmrkte verzeichneten deutlich zweistellige Nachfrage-zeugte konjunkturelle Schwung sprbar nachgelassen hat. In einbuen. Auf dem russischen Markt setzte sich hingegen dieder fr die Weltwirtschaft so wichtigen Volksrepublik China wa-stabile Erholung mit einem Zuwachs von mehr als 10% fort.ren die Sommermonate ebenfalls von einer Verlangsamung der Die Verkaufszahlen in Indien verloren weiter an Dynamik undKonjunktur geprgt. Aber auch in anderen groen Schwellen- bewegten sich knapp 5% ber dem Vorjahresniveau.lndern, sei es in Asien, Lateinamerika oder Osteuropa, war diewirtschaftliche Lage zuletzt eher angespannt. Als weitere globa-le Belastung stiegen die Rohlpreise nach ihrem zwischenzeitli-chen Rckgang wieder merklich an. Angesichts der beschriebe-nen Konjunktureintrbung reagierten wichtige Notenbanken mitdeutlich expansiven Manahmen. Dies gilt vor allem fr die chi-nesische Notenbank, die US-amerikanische Federal Reserveund die Europische Zentralbank (EZB). Die eingeleiteten Ma-nahmen sind zwar realwirtschaftlich noch nicht sichtbar, an denAktienmrkten sorgten sie jedoch fr etwas Belebung. Der Europrofitierte von der Ankndigung des neuen Ankaufprogrammsder EZB und notierte zuletzt etwas strker als zu Beginn des drit-ten Quartals.6 6. 2 KonzernzwischenlageberichtDie Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw wies Mit einer Steigerung von 3% auf 119.100 Einheiten bertrafdeutliche regionale Unterschiede auf. Das WachstumstempoDaimler Trucks seinen Absatz gegenber dem Vorjahresquar-im nordamerikanischen Markt verlangsamte sich weiter, lag abertal erneut. Dabei gab es in Asien mit einem Zuwachs um bernoch bei annhernd 10%. Die Nachfrage in Westeuropa stand 20% auf 42.700 Einheiten den strksten Anstieg. Die Wieder-weiterhin im Zeichen der Staatsschuldenkrise und der schwa- aufbauaktivitten nach dem Erdbeben in Japan, aber auch diechen Wirtschaftsentwicklung und lag erneut erkennbar unterErschlieung neuer Mrkte trugen zu diesem Erfolg bei. In derdem Vorjahresniveau. Der japanische Markt, der sich imNAFTA-Region konnten wir unseren Absatz um 7% auf 35.200zweiten Quartal noch mehr als verdoppelt hatte, verfehlte nun Fahrzeuge steigern. Zustzlich zu dem allgemein hohen Ersatz-knapp den Vorjahreswert, nachdem die staatlichen Kaufzu-investitionsbedarf waren unsere Marken besonders gefragt;schsse im August ausgelaufen waren und der positive Effekt in diesem wichtigen Markt sind wir erneut Marktfhrer im Ge-der Wiederaufbaumanahmen erkennbar nachlie. Die Einfh- samtsegment der Klassen 6-8. In Westeuropa verkaufte Daimlerrung der Euro-V-Abgasnorm sowie die sprbare Konjunkturab-Trucks 14.200 (i. V. 16.000) Einheiten. Hintergrund ist hier dieschwchung belasteten weiterhin die Lkw-Nachfrage in Brasi- anhaltende Staatsschuldenkrise sowie die schwache Konjunkturlie

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