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Contextual Inquiry - Weshalb beobachten besser ist als fragen

Date post:07-Nov-2014
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Description:
Haben Sie alle relevanten User bei der Erhebung der Anforderungen einbezogen und trotzdem sind diese sind am Schluss unzfrieden mit dem Resultat? Meistens liegt es daran, dass die Anwender ihre Anforderungen selbst formulieren, sei es in Workshops oder in Textdokumenten. Genau das aber fällt Anwendern schwer: Sie verstehen sich zwar ausgezeichnet auf ihre Arbeit, aber sie können nur unzureichend erklären, was sie tun und was sie benötigen. Die Methode der Contextual inquiry nimmt sich genau dieses Problems an: Statt Mitarbeiter zu befragen, werden diese bei ihrer Arbeit beobachtet. Wir führen in die Methode ein und zeigen anhand von Beispielen aus dem Projektalltag, wie damit vollständige Anforderungen erhoben werden und die Falle des «Wunschkonzerts» von Anforderungen vermieden wird.
Transcript:
  • 1. by Zeix 2014 Contextual Inquiry: Weshalb beobachten besser ist als fragen.
  • 2. by Zeix 2014 2 Software > Nervt. > Ist unintuitiv. > Ist mhsam zu bedienen. > Zwingt die Nutzer zu unntigen Schritten. > Fhrt dauernd zu Fehlern und strzt laufend ab. > Untersttzt die Nutzer beim Erledigen ihrer tglichen Arbeit. > Vereinfacht den Nutzern die Arbeit. > Hilft beim Vermeiden von Fehlern. > Steigert die Effizienz. > Macht Freude. > Hilft. Leider oftmals die Realitt
  • 3. by Zeix 2014 3 Um benutzerfreundliche Software zu entwickeln mssen die Benutzer in den Entwicklungsprozess mit einbezogen werden.
  • 4. by Zeix 2014 4 User einbeziehen im Projektverlauf Anforderungs- erhebung / Analyse Konzeption/ Design/ Prototyping Umsetzung Betrieb & Optimierung Heute Fokus auf die Anforderungserhebung
  • 5. by Zeix 2014 5 Die User fragen a) schriftlich
  • 6. by Zeix 2014 6 Die User fragen b) In Bedrfnisworkshops ?
  • 7. by Zeix 2014 7 User im Arbeitsalltag beobachten
  • 8. by Zeix 2014 8 Erfahrungen mit den Methoden Die User fragen a) schriftlich Die User beobachten Die User fragen b) Bedrfnisworkshops
  • 9. by Zeix 2014 9 > knnen oftmals ihre Bedrfnisse nur ungengend formulieren. > formulieren ihre Anforderungen so, dass sie von anderen Personen (z.B. den Requirements Engineers oder UX Architects) > falsch verstanden werden oder > unterschiedlich verstanden werden. > priorisieren eigenntzig. Einzelne User
  • 10. by Zeix 2014 10 > sind oft politisch ausgewhlt. > sind selber nicht oder nur begrenzt Nutzer der Software. > verwechseln Anforderungen mit Beschreiben der IST- Situation > Meist dominieren einzelne Individuen die Meinung in der Gruppe. Die Teilnehmer von Bedrfnisworkshops
  • 11. by Zeix 2014 11 > Andere Menschen > Arbeitsteilung, Untersttzung, Kommunikation, Hierarchien > Die Arbeitskultur > Gesamte Arbeitsablufe > Fr eine Aufgabe zwischen Personen, fr alle Aufgaben einer Person > Einbezug von Hilfsmitteln > Arbeitsumgebung > ussere Bedingungen, Lichtverhltnisse, Platz, Lrm Der Kontext ist relevant Deshalb heisst die Methode Beobachten am Arbeitsplatz auch Contextual Inquiry
  • 12. by Zeix 2014 12 > Wieso der gesamte Arbeitsprozess relevant ist fr das Applikationsdesign. Projektbeispiel
  • 13. by Zeix 2014 13 Projektbeispiel > Vereinheitlichung der Geschftsprozesse nach Integration eines neuen Unternehmens Ausgangslage
  • 14. by Zeix 2014 14 Projektbeispiel > Portal mit benutzerfreundlicher Darstellung der Geschftsprozesse und Links auf Zusatzinformationen. > Beschaffung einer Software fr die Abbildung und Verwaltung der Geschftsprozesse. Projektziele
  • 15. by Zeix 2014 15 Projektbeispiel > Remote-Beobachtung mit 7 Personen. > Mit Screen-bertragung und per Telefon wegen rumlicher Distanz. > Befragung zur Art der Arbeit, Zusammenarbeit, Strken und Schwchen der aktuellen Prozesse und Tools. > Details zu den verwendeten Tools und Systemen. Erhebung der Anforderungen
  • 16. by Zeix 2014 16 Projektbeispiel > Erfahrung ist zentral fr die Erledigung der Arbeit. > Information ist schwer auffindbar und oft nicht aktuell. > Regelmssiger Austausch und persnlicher Kontakt sind die wichtigsten Arbeitsinstrumente. > Workflow-Funktionalitten sind eher sekundr. > Empfehlung: Ein zentraler Zugang zu den Systemen, Weisungen etc. , visualisiert gemss dem Geschftsprozess. Ergebnisse Anforderungsanalyse
  • 17. by Zeix 2014 17 Projektbeispiel > Umsetzung der Systemanforderungen in einem klickbaren Prototyp. > Usability Tests (remote) mit 6 Personen. berprfung der Anforderungen
  • 18. by Zeix 2014 18 Visualisierung macht urteilsfhig und vereinfacht die Kommunikation.
  • 19. by Zeix 2014 19 Projektbeispiel > Anforderungen waren richtig verstanden und umgesetzt. > Erfllung der Anforderungen konnte besser gewichtet werden. > Eine Anforderung, die in den Interviews als eher nebenschlich bewertet worden war, wurde durchgehend als sehr wichtig eingestuft. > Viele Details knnen optimiert werden, z.B. > Bentigte Tiefe der Information. > Unterschiedliches Verstndnis von Prozessen und Definitionen. > Viele wichtige Zusatzinformationen am Ende des Nachinterviews. > Gewisse Diskrepanz zwischen Strken des eingesetzten Tools und Benutzerbedrfnissen. Ergebnisse Usability Test
  • 20. by Zeix 2014 20 Die User fragen a) schriftlich + Kostengnstig + Hoher Abdeckungsgrad unterschiedlicher User Heterogenitt von Qualitt und Detaillierungsgrad der Anforderungen Missverstndnisse & Fehlinterpretationen Fhrt zu Wunschkonzert Der Vergleich Die User beobachten + Arbeitskontext fliesst in die Anforderungen mit ein + Bessere Erfassung individueller Bedrfnisse + Bessere Gesamtprozess- betrachtung und optimierung + Sehr gute Kooperation Im Vergleich aufwndiger Allenfalls die Arbeit strend Die User fragen b) Bedrfnisworkshops + Relativ kostengnstig Einbezug der falschen Personen Dominanz einzelner Personen Falsche Priorisierung der Anforderungen Hufig Kompromiss- Anforderungen Fhrt zu Wunschkonzert
  • 21. by Zeix 2014 21 Danke. Fragen knnen Sie nicht nur jetzt. Gregor Urech gregor.urech@zeix.com Andrea Rosenbusch andrea.rosenbusch@zeix.com
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