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21. Oktober 2011

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Der Rigi Anzeiger vom 21.10.2011
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  • Neckische Corsagen, Netz-strmpfe, Stckelschuhe und rote Lippen: In Meggen haben die Freudenmdchen Einzug gehalten. Dank der Theater-gesellschaft Meggen, welche Irma la Douce in Szene setzt. Das Stck aus dem Pariser Mi-lieu gefllt, wie der Applaus an der Premiere bewies.

    red. Mon dieu, welsch Geschichte, Lo-lotte la Fleur (Christine Schwarz) fhrt als Erzhlerin mit perfektem franzsischen Akzent durch die Geschichte und symbo-lisiert die Bardame schlechthin. Charmant parlierend, lasziv die Hften wiegend, dann und wann kokett die langen Hand-schuhe ausziehend, hoch professionell, eine Hr- und Augenweide. Lolotte zieht das Publikum von der ersten Sekunde ins Milieu, wo das ssse Freudenmdchen Irma la Douce (Tina Leutenegger) den Freiern die Kpfe verdreht. Alle wollen sie haben, zur Freude ihres Zuhlters, der gute Kasse macht, aber einen ziemlich unsanften Umgang mit Irma p egt. Das zwingt den mittellosen Studenten Nestor (Peter Achermann, der gleichzeitig auch den reichen Freier Oscar spielt) zum Han-deln. Natrlich verliebt sich Nestor vom ersten Moment an in die kokette Irma, zieht mit seinem Kfferchen gleich bei der Angebeteten ein. Irma geniesst tags-ber die traute Zweisamkeit, des Nachts befriedigt sie im Milieu die Freier, um den gemeinsamen Haushalt zu nanzie-ren und dem Traum nach einem Eigen-heim auf dem Lande nher zu kommen. Das wiederum macht Nestor zu schaffen. Die Eifersucht nagt. Weil Not auch in Pa-ris er nderisch macht, schlpft er in die Rolle des reichen Edelmannes Oscar, will fortan Irmas einziger Freier sein. Jede Nacht sucht er La Douce auf, bezahlt deren Dienste grosszgig, um danach ir-gendwo Parkettbden zu scheuern. Der Mann steht arg unter Leistungsdruck.

    Und eiferschtig auf Oscar wird Nes-tor auch noch, weil seine Irma nur noch vom edlen Herrn schwrmt. Irgendwann wirds dem Guten zu viel, er lsst Oscar verschwinden. Flugs gert er unter Mord-verdacht, der korrupte Inspektor (Guido Ludin) schleppt ihn vor Gericht. Und von da wandert Oscar zusammen mit den Mi-lieukumpanen Persil (Heinz Vontobel), Jojo (Roberto Delaquis), Roberto (Hugo Fessler) und Bonbon (Mike Beglinger) direkts ins Gefngnis auf die Teufelsinsel. Natrlich schmort er hier nicht sein Leben lang, er schafft den Weg zurck ins lust-volle Paris, wo es nach weiteren Irrungen und Wirrungen zum Happy End kommt.

    Erfrischend inszeniertDie Theatergesellschaft Meggen hat auch beim Musical Irma la Douce auf die be-whrte Partnerschaft mit Regisseurin Josette Gillmann-Mahler gesetzt. Sie hat gut getan damit, denn die Inszenierung unter ihrer Leitung kommt erfrischen und witzig daher. Frivol und kokett, mit schwungvollen Choreogra en von Ulrike

    Nieding. Lustvoll auch die Stepptanzein-lagen, entstanden und vorgetragen unter der Leitung des erst 17-jhrigen Mike Beglinger. Das Tanzen und Theaterspie-len liegt dem jungen Mann offensichtlich im Blut. Eine Augenweide sind die Kos-tme. Rschchen, Bndel, Handschuhe, Stckelschuhe, Ruth Kng und Emmi Langensand haben die Freudenmdchen sehr gekonnt verpackt. Frisuren und Mas-ke (Nicole Zingg) passen perfekt. Dieses Milieu hat Stil. Auch das Bhnenbild von Ruth Mchler verfhrt augenblicklich. Der Eiffelturm liefert fr die verruchte Szenerie die perfekte Kulisse. Ins rechte Licht gerckt wird das Ganze dank Licht-designer Markus Schrmann und Susanne Fanger, Rahel Kppeli sowie Priska Von-tobel. Und derweil spielt im Eiffelturm die Live-Band unter der Leitung von Lou Iten. Da hat Meggen ein wirklich verfhreri-sches Milieu erhalten, das Premierenpu-blikum war sich diesbezglich einig. Den Abend lsst man brigens heuer nicht in der Theaterbar sondern im Moulin Rouge

    ausklingen. Die Dekoration von Ricarda Storz und Monica Duss machts mglich.

    Wird gelesen in: Adligenswil Buchrain Buonas Dierikon Ebikon Gisikon Greppen Hertenstein Holzhusern Honau Immensee Inwil Kssnacht Meggen Meierskappel Merlischachen Perlen Rigi-Kaltbad Risch Rot-kreuz Root Udligenswil Vitznau Weggis

    Die Wochenzeitung fr die RegionenRontal, Kssnacht und Rotkreuz.

    Nr. 42 Freitag, 21. Oktober 2011 Auflage 33184 (WEMF) Seit 45 Jahren in der Region verankert.Rigi Anzeiger, Luzernerstrasse 2c, Postfach 546, 6037 Root Redaktion: 041 228 90 02, [email protected] Inserate: 041 228 90 01, [email protected] Fax: 041 228 90 09 www.rigianzeiger.ch

    Ganz Paris trumt von der Liebe und Meggen gehts ebenso. Lolotte la Fleur (links) fhrt die Bar im Milieu beim Eiffelturm und als Erzhlerin mit perfektem franzsischen Akzent durch die Geschichte.

    Im propren Meggen floriert das MilieuDie Theatergesellschaft lsst Freudenmdchen tanzen

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    UnentschiedenStarke StadtregionDie Stimmberechtigten in Ebikon und Adligenswil entscheiden, ob ihre Ge-meinde weiterhin beim Projekt Starke Stadtregion dabei sein soll. Heute kreuzen Ren Theiler vom Ebikoner Ja-Komitee ebilu und Helmut Agustoni von der gegnerischen IG Ebikon die Klingen. Seiten 6/7

    BronzemedailleStarke FechtleistungEs ist dem Kssnachter Fechter Max Heinzer zu verdanken, dass das Schwei-zer Herren Degenteam nach 29 Jahren an einer Weltmeisterschaft erstmals wie-der eine Medaille holte. Heinzer bewies im entscheidenden Moment Nervenstr-ke: Bronze. Seite 8

    GoldmedailleStarker BerufsnachwuchsDer Schweizer Berufnachwuchs ist weltweit Spitze: An der Berufs-WM in London holte Automechaniker Flavio Helfenstein die Goldmedaille. Zur Freu-de von Amag in Ebikon, die nun einen Weltmeister beschftigt. Seite 14

    Miss-TitelViehschau in EbikonEine Medaille werden sie nichttragen, aber dafr den Titel der Schnsten: Auch Miss Euter wird gekrt. An der Luzerner Herbst-viehschau in Ebikon. Seite 22

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    Auffhrungen Freitag 21.10.2011 20:00Samstag 22.10.2011 20:00Sonntag 23.10.2011 17.00Freitag 28.10.2011 20:00Samstag 29.10.2011 20:00Freitag 4.11.2011 20:00Samstag 5.11.2011 20:00Sonntag 6.11.2011 17.00Freitag 11.11.2011 20:00Samstag 12.11.2011 20:00Freitag 18.11.2011 20:00Samstag 19.11.2011 20:00

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  • Fr 2012 rechnet der Gemein-derat mit einem Dezit von ca. 1,9 Millionen Franken. Das ak-tuelle Jahr schliesst hingegen besser ab als geplant. So wird 2011 mit schwarzen Zahlen ab-schliessen und die Eigenmittel steigen nochmals an.

    Dieses Eigenkapital von gegen 9 Mil-lionen Franken wird der Gemeinde Ebi-kon ber die Durststrecke der nchsten

    zwei bis vier Jahre hinweghelfen, pro-gnostiziert Gemeinderat und Finanzvor-steher Herbert Lustenberger. Durststre-cke deshalb, weil von Bund und Kanton bertragene Aufgaben die Gemeinde stark belasten. So entlastet die Steuer-gesetzrevision 2011 den Mittelstand und ab 2012 wird die Gewinnsteuer fr die juristischen Personen halbiert. Dank der zunehmenden Zahl von Steu-erpichtigen kann im Budget 2012 beim Steuerertrag jedoch trotz der nderung des Steuergesetzes mit einer hnlichen Summe wie 2011 gerechnet werden.

    Der Steuerfuss bleibt unverndert bei 1,9 Einheiten.

    Auch die neue Pegenanzierung wirkt sich aus. Im Budget der Gemeinde Ebi-kon sind dafr knapp 2,5 Millionen Franken eingesetzt. Die Erfahrungen aus dem laufenden Jahr zeigen, dass die 2011 budgetierten Kosten fr die Pe-genanzierung nicht ausreichen.

    Weniger Schlerinnen- und Schler Im laufenden Schuljahr besuchen 1175 Kinder die Schulen in Ebikon. Gegen-

    ber dem Vorjahr sind dies 41 Kinder weniger. Trotz der regen Bauttigkeit und diversen Neuansiedlungen sind diese Zahlen auch in den nchsten Jah-ren geringfgig rcklug, so Herbert Lustenberger. Neben dem laufenden Unterhalt an Strassen und Schulanlagen steht fr 2012 als einziges grsseres Projekt ein Umbau im Alters- und Pegeheim Hchweid an. Dort wird im Rahmen der geplanten Neuausrichtung der Al-ters- und Pegeheime der vierte Stock ausgebaut.

    AKTUELL21. Oktober 2011 / Nr. 42 Rigi Anzeiger Seite 3

    ProlDieses Wochenende knnen alle Volljhri-gen entscheiden. Kein Ehegatte, keine Ehe-frau, keine Mutter, kein Vater keiner kann da dreinreden. Jeder darf

    eine eigene Meinung haben und sie gar kundtun. Wenn er denn eine hat.

    Das mag in diesem Falle nicht fr alle gleich einfach erscheinen. Natio-nalrats- und Stnderatswahlen sind mit ziemlich viel Namen und Kpfen verbunden. Einige davon haben uns in den vergangen

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