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2008 .l¤ndern durchschnittlich um 6,9 Prozent erh¶ht werden. Diese von der...

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29. August

Mitteilungsblatt der Zahnrztekammer undder Kassenzahnrztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern

8. Oktober

200810dens

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01.11.2008, Stand F 10

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dens 10/2008 1

EditoriAl

Land auf, Land ab ist bekannt, dass der Erweiterte Bewertungs-ausschuss gegen die Stimmen der Krankenkassen eine Erhhung der Budgets der rzte von 2,66 Milliarden Euro beschlossen hat. Bekannt sind auch die vorlufigen Verteilungsquoten unter den ein-zelnen Bundeslndern. Nach der vorliegenden Pressemitteilung sollen die der Kassenrztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vor-pommern angeschlossenen rzte und Psychotherapeuten 17,5 Pro-zent mehr budgetiertes Honorar erhalten. Im brigen sollen die Budgets in den neuen Bundes-lndern durchschnittlich um 17,2 Prozent und in den alten Bundes-lndern durchschnittlich um 6,9 Prozent erhht werden.

Diese von der Kassenrztlichen Bundesvereinigung vorgenom-mene Quotierung ruft zwangslu-fig die Kassenrztlichen Vereini-gungen anderer Lnder auf den Plan, die nach ihrer Auffassung einen zu geringen Anteil an der von unserer Bundesgesundheitsministerin zugesagten Budgetaufstockung erhal-ten. Es geht soweit, dass der Vorstands-vorsitzende der KBV im Rahmen der nchsten Vertreterversammlung der KBV die Vertrauensfrage stellen will. Der Parlamentarische Staatssekretr im Bundesgesundheitsministerium (BMG), Rolf Schwanitz, begrt das von der Selbstverwaltung erzielte Er-gebnis und stellt fest, dass nach seiner Ansicht besonders die neuen Lnder durch die Anpassung der Honorare an das hhere Bundesniveau profitie-ren. Weiter Eine Sonderregelung fr die neuen Lnder fhrt faktisch dazu, dass die rzte im Osten einen hheren Leistungsmengenzuwachs erhielten als rzte in den alten Lndern.

Wie auch die Parlamentarische Staatssekretrin und Mitglied des Deutschen Bundestags, Marion Cas-pers-Merk, in einer ihrer Antworten zur kleinen Anfrage von Abgeordne-ten und der Fraktion der FDP betref-fend Probleme bei der Umsetzung der Gesundheitsreform (GKV-Wett-bewerbsstrkungsgesetz) besttigte, fhrt ebenso Schwanitz deutlich aus, dass die Bundesregierung berhaupt nicht daran denkt, die gesetzlich ver-ordnete, begrenzende Budgetierung aufzuheben. Es soll nach wie vor da-

bei bleiben, dass das Morbidittsrisi-ko von den Leistungstrgern also den rzten zu tragen ist.

Diese Aussage hatte auch Staats-sekretr Dr. Klaus Theo Schrder auf meine Frage im August 2007 getrof-fen `Weshalb wurde die Anpassung der Honorare fr die vertragszahn-rztliche Versorgung im Rahmen der Einfhrung des Gesundheitsfonds he-rausgenommen?

Dies insbesondere vor dem Hinter-grund, dass die Bundesregierung ei-nen Wettbewerb und somit auch die Findung von neuen Vertragsmodellen zwischen K(Z)Vs und Krankenkassen oder einzelnen (Zahn)rzten bzw. Gruppen von Leistungstrgern mit dem GKV-Wettbewerbsstrkungsge-setz eingefhrt hat? Seinerzeit fhrte er schon fr den vertragszahnrzt-lichen Bereich aus, dass alles beim Alten bleibt. Es wurde die Frage der Honorarangleichung zwar innerhalb des BMGs diskutiert, aber da diese Forderung nur von den neuen Bun-deslndern und hier insbesondere von Mecklenburg-Vorpommern ber die Klrung der Frage `Anwend-barkeit des 85 Abs. 3d SGB V in der bis zum 31.12.2006 gltigen Fassung betrieben wurde, kommt das BMG zu dem Ergebnis, dass diese Forderung - zumal nicht einmal bundesweit getra-

gen nicht bercksichtigt werden sollte.

An diesem Stand hat sich, so der Staatssekretr in einem Ge-sprch mit Sozialminister Selle-ring und dem Vorstand der KZV M-V am 20. August, nichts gen-dert. Selbst der aus den alten Bun-deslndern stammende Zahnarzt und Bundestagsabgeordnete, Dr. Rolf Koschorrek, fhrt in einem Interview am 15. September aus, dass eine Erhhung der Zahnarzt-Honorare in den neuen Bundes-lndern zwar berfllig sei und er sich in Zukunft auch dafr einset-zen werde. Allerdings knnten zu energische Forderungen zum derzeitigen Zeitpunkt nach den Erhhungen bei rzten und Kli-niken schwierige Diskussionen bringen. Es wrden dann viel-leicht zu viele Kriegsschaupltze gleichzeitig erffnet. Die Partei-lichkeit des Abgeordneten haben wir leidlich erfahren drfen im Rahmen der Anhrung vor dem Gesundheitsausschuss 2007.

Da jede Erfahrung auch die ne-gative ungeahnte positive Wirkung entfalten kann, haben sich die Vor-stnde der KZVs der neuen Bundes-lnder diesmal im Vorfeld der Einfh-rung des Gesundheitsfonds in ihrem Vorgehen abgestimmt, eine Anpas-sung der Honorare fr den vertrags-zahnrztlichen Bereich fr die neuen Bundeslnder von der Bundesregie-rung einzufordern und die Opposition um Untersttzung gebeten. Nachdem wir unsere Forderung verffentli-cht haben, hat auch der Vorstand der KZBV die Ost-/West-Angleichung gegenber den politisch Verantwort-lichen vorgetragen.

Auf den Seiten 8 und 9 geben wir aus dem bisherigen Schriftwechsel das Schreiben der KZBV und der KZV M-V zur Kenntnis. Wir werden sehen, ob die politisch Verantwort-lichen nach wie vor den Brgern in den neuen Bundeslndern unter Be-rcksichtigung der Kenntnisse ber die Einkommensverhltnisse eine h-here Belastung zumuten wollen.

Sprechen Sie mit Ihren Patienten ber das Thema. Die Wahlen stehen vor der Tr!

IhrDipl.-Betrw. Wolfgang Abeln

Der Weg von Ost nach West ist ein weiter

Jede Erfahrung, auch die negative, entfaltet ungeahnte positive Wirkung. Die KZVs der neuen Bundeslnder setzen sich gemeinsam fr die Anpassung der ostdeutschen Honorare ein.

-BestellformularFAX55 Ein strahlend weies Lcheln ein Leben lang!

56 Sicherer Halt mit Implantaten

57 Einen Zahn(ersatz) zulegen aber welchen?

58 Vorsicht,Falle Risiken fr Ihre Zahn- und Mundgesundheit

59 Das Kind auf dem Weg zum Erwachsenwerden

60 Schne und gesunde Zhne ein Leben lang!

Zahnarztpraxis

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le Kinder vom ersten Zahn an selbstverstnd-lich ein Abgewhnen der seit Jahren auchnachts in Selbstbedienung gereichten Flaschemit Saft oder Zuckertee jedoch sehr schwer.

55Ein strahlend weies

Lcheln ein Leben lang!

Kinder sehr gut ein und sind auch spter ent-scheidend fr eine gesunde Lebensweise. Sosind das allabendliche Putzen und auch dasNachputzen der Zhne durch die Eltern fr vie-

Gesunde Zhne sind schn, aber darber hi-naus auch enorm wichtig. Ein gesundes Ge-biss ermglicht uns, zu kauen, zu sprechenund auch herzhaft zu lachen. Gerade deshalbbrauchen Zhne Pflege, denn sie sind einhchst wertvoller Teil unseres Krpers. Die Fortschritte auf dem Gebiet der Karies-prophylaxe des bleibenden Gebisses in denvergangenen Jahren sind betrchtlich. Waren1983 bei 12-Jhrigen durchschnittlich nochknapp neun Zhne von Karies und Kariesfol-gen (Fllungen und extrahierte Zhne) be-troffen, so weist die letzte deutschlandweiteVerffentlichung von 2005 nur noch knappeinen Zahn aus. Nicht ganz so erfolgreich sind die Bemhun-gen fr die Gesunderhaltung des Milchgebis-ses. Leider ist es immer noch eine weit verbrei-tete Meinung, dass Milchzhne wenigerwichtig seien als die Bleibenden. Whrend vie-le Kinder mit gesundem Milchgebiss auf-wachsen, steigt jedoch seit zehn Jahren auchder Anteil der Kinder, die bereits sehr frh undin groem Umfang von Karies betroffen sind. Das groe Problem stellt hier die zunehmen-de Verbreitung der Nuckelflaschenkaries (inDeutschland zurzeit 10 bis 15 Prozent) dar. DaKaries immer noch die hufigste Infektions-krankheit ist, beginnt das Konzept der Zahn-rzteschaft Prophylaxe ein Leben lang be-reits mit der Schwangerenberatung und -be-treuung. Das Baby kommt ohne Kariesbakteri-en zur Welt die Infektion erfolgt meist durchdie Eltern ber den Schnuller und beim Ab-lecken des Lffels. Die Zahngesundheit der El-tern bestimmt folglich direkt die ihrer Kinder.Gerade in den ersten Lebensjahren prgen sichgute, aber auch schlechte Verhaltensmuster fr

57VORGESCHICHTE * MGLICHKEITEN * MATER IALIEN * PFLEGE

Wie entstand die Lcke?Knochen- und Gewebe, die nicht mehrarbeiten mssen, weil sie keinen Belas-tungen mehr ausgesetzt sind, beginnenzu schrumpfen. Das gilt auch fr Kiefer-knochen und Weichgewebe, die alsZahnbett den natrlichen Zahn um-schlieen und festhalten. Zahnersatzmuss also auch eventuellen Substanz-verlust an Knochen und Zahnfleischausgleichen, um wieder die natrlicheBisshhe in der Zahnreihe zu erreichen.Geschieht dies nicht, wrden die Kie-fergelenke unterschiedlich und damitfalsch belastet. Das wiederum kannAuswirkungen auf Skelett und Muskula-

tur des gesamten Kopf- und Schulterbe-reiches haben. Die Folge wren u. a.Spannungskopfschmerz, Rcken-schmerz, Fehlbelastungen der Wirbel-sule. Ist der Zahnverlust auf eine Zahnbett-erkrankung zurckzufhren, dann hatder Gewebesubstanzverlust schon vorgeraumer Zeit begonnen. Hier sollte zu-erst die Zahnbetterkrankung behandeltwerden, anschlieend muss die Prothe-tik den bereits fo

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